Beiträge von Herbi81

    und 50:50 Gewichtsverteilung kann doch garnicht sein... Welches Bauteil ist denn das gegengewicht beim hinteren Teil vom Auto????? Vorne hab ich den Motor und hinten?

    Und mit dem Gewicht hinten drin hättst du auch nicht anhalten dürfen...Nur mit Ketten, welche alle anderen normalerweise auch drauf hatten ;) Der Motor ist bei E90 sehr weit hinten eingebaut und verteilt dadurch im Gegensatz zu den Frontwicklern das Gewicht zwischen die Achsen. Zusätzlich findest du die Batterie weit hinter der Hinterachse wodurch je nach Motorisierung und andere Gewichtsverteilungsstrategien eine Gewichtsverteilung von nahezu 50:50 erreicht wurde. Die weit nach hinten eingebaute Motor-Getriebeeinheit inkl. Diff und Antriebswellen und der weit hinten liegende tank tragen unter anderem dazu bei...dur kannst wenn du es nicht glaubst auch gern hier (http://www.bmw.de/de/de/newveh…ad_distribution.html#more) nachlesen...

    Dann such ich jetzt mal nach ner Menge Blei, dass ich in die Mulde unter der Kofferraumbodenplatte legen kann. Die Säcke sind mir doch irgendwie zu platzraubend :S

    Manchmal frage ich mich wirklich...Gerade der E90 hat 50:50 Gewichtsverteilung...Also Gewichte sind durch die Dynamische Achslastverteilung völlig unnötig. Ich hatte einen wirklich leichten und somit empfindlichen E36 und auch damit bin ich ohne Probleme ohne Schneeketten die Glocknerhochalpenstrasse bis zur Mittelstation hochgekommen... ;) Nur anhalten durfte man nicht...Dafür hat es in den Kurven sehr viel Spaß gemacht....In normalen gefilden kann man sich das alles sparen...Der E90 ist absolut zahm im Winter zu bewegen. Mit ESP sogar narrensicher....Im Vergleich zum E36 ist der E90 auch ohne Helferlein absolut handzahm...

    Die Frage an Herbi war übrigens wahrhaft ernst gemeint, wieviel Ahnung er von Metallurgie hat. Vll. erfahre ich ja noch im Rahmen dieses Threads, was er studiert hat.

    Ich bin Maschinenbauingenieur und derzeit im Werkzeugbau unter anderem für die Automobilindustrie tätig, wo ich unter anderem mit Kunden aus der Giessereindustrie zusammen arbeite ;)

    Du hast nur dem BMW-Mitarbeiter mangelnde Kompetenz vorgeworfen!

    Eine Auskunft über ein Versagen des Motors fällt überhaupt nicht in den Kompetenzbereich der Werkstatt-Mitarbeiter. Dafür gibt es Spezialisten (Gutachter). Und im übrigen gibt es viele BMW-Mitarbeiter denen ich mangelnde Kompetenz unterstelle. Dafür kenne ich persönlich zur genüge davon Betroffene...Mangelnde Fachkompetenz in der Werkstatt hab ich außerdem zur Genüge kennengelernt ;) Ich könnte darüber ein Buch schreiben...Ach ne das gibt's ja schon...


    Wenn im Bereich der Laufbohrungen des Gussstücks Materialrisse in der näheren Umgebung der Laufflächen wären würden diese Risse spätestens beim Bearbeiten aufgrund der frei werdenden Spannungen im Block nach außen durchreißen. Die Zylinderlaufbahnen werden aber nach dem Bearbeiten einzeln geprüft (Mal ein Beispiel : http://www.xpertgate.de/applik…_Motorbloecken/index.html ) Zudem kommen auch noch andere Prüftechniken zum Einsatz. Zudem gibt es einen abgesicherten Gussprozeß mit genau definierten und erprobten Parametern zur Materialgüte, der Giestemperatur, dem Abkülkoeffizienten etc.