Beiträge von G Astra

    machten unsere n53 (325+330i) auch, Hydros (HVA). Aber auch nur bei viel Kurzstrecke. Wenn der regelmäßig hohe Drehzahlen und auch mal Richtung Begrenzer bekommt, hat man Ruhe. Lass ihn drehen, der mag das.


    Ähnliches gabs auch in den 90er Jahren bei BMW schon, Zitat aus dem TIS:


    "Beanstandung:
    Klappergeräusche im Bereich des Ventiltriebs bei betriebswarm abgestelltem Motor und späteren 8-10 erfolgten Kaltstarts, ohne daß dabei der Motor warm gefahren wurde.
    Dieser Betriebszustand kann z.B. bei der werkseitigen Auslieferung (Verladung etc.) von Neufahrzeugen auftreten. Die Geräusche hören erst nach 10- bis 15-minütigem Motorbetrieb mit einer Drehzahl von mindestens 2500/min. auf.
    Ursache:
    Heißes Motoröl entweicht zunächst bei Motorstillstand aus der ”Versorgungsgalerie” der HVA-Elemente und in geringen Mengen auch durch Leckspalte zwischen den HVA-Elementen und den Lagerleisten im Zylinderkopf (Tassenführung).
    Während des Abkühlvorgangs des Motors zieht sich das Öl zusammen. Hierdurch kann Luft in das System gelagen.
    Beim anschließenden Kaltstart gelangt die eingedrungene Luft durch den Aufbau des Motoröldrucks in die HVA-Elemente. Klappergeräusche aufgrund des Spiels zwischen HVA-Element und Nocken sind die Folge.
    Dieses ”HVA-Klappern” ist nicht abhängig von der Länge der Standzeit, sondern von:

    - der Temperatur des warm abgestellten Motors (Heißleerlauf)
    - der Anzahl der folgenden Kaltstarts ohne zwischenzeitlichem Motorwarmlauf


    Betroffene Fahrzeuge:
    E30, E36/M42
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (09.89)
    E34, E36/M50
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (03.90)
    E36, E38, E39, E46/M52
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (09.94)
    E31, E32, E34, E38/M60
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (09.91)
    E31, E38, E39/M62
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (04.95)
    E36/S50U
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (03.94)
    E36/S52
    Produktionszeitraum: ab Serienanlauf (04.96)
    Vorgehensweise:
    Entfernung der im Hochdruckraum des HVA-Elements eingeschlossenen Luft über die Leckspalte des HVA-Elements durch den Betrieb des Motors.
    Die günstigsten Bedingungen für eine möglichst schnelle Entlüftung der HVA-Elemente sind gegeben beim Betrieb des Motors mit einer mittleren Drehzahl sowie einer möglichst hohen Öltemperatur.
    Es genügt dabei, das Fahrzeug ohne Last (im Stand) auf die entsprechenden Betriebsbedingungen zu bringen.

    - Ölstand überprüfen, ggf. korrigieren.
    - Motor im Leerlauf (warm, bei geöffneter Frontklappe) abhören.
    - Sind Geräusche (klappern, tickern) vom Ventiltrieb vorhanden, Motor im Leerlauf ca. 3 Minuten lang auf 2500 bis 3000/min. betreiben (Entlüftungsvorgang läuft).
    - Anschließend Motor bei normaler Leerlaufdrehzahl abhören. Der Motor muß bei minimalem Öldruck abgehört werden, dazu ist eine Wartezeit von 15 bis 30 Sekunden einzuhalten.
    - Sind die Geräusche weg, Prüflauf abbrechen. Es sind keine weiteren Arbeiten durchzuführen; der Motor ist in Ordnung.
    - Sind die Geräusche noch vorhanden, ist der Entlüftungsvorgang (3-minütiger Motorbetrieb mit n = 2500 - 3000/min.) und jeweils anschließendes Abhören bis zu fünfmal zu wiederholen.
    - Sind die Geräusche immer noch vorhanden, ist ein letzter Entlüftungsvorgang mit 15-minütiger Dauer durchzuführen.
    - Sind die Geräusche nun weg, sind keine weiteren Arbeitsschritte durchzuführen; der Motor ist in Ordnung.
    - Sind die Geräusche nach wie vor vorhanden, siehe Vorgehensweise in Anlage 4.

    nachdem du mit Veränderung des Luftdruckes Unterschiede feststellen konntest, ist es wohl dem Abrollumfang geschuldet und da reagiert das Verteilergetriebe (und dessen Kupplung) empfindlich. Bei unterschiedlichen Abrollumfängen verspannen sich die Achsen zueinander und die Kupplung in der Mitte muss das ausbaden.


    Profiltiefenunterschied zwischen Vorder- und Hinterachse recht deutlich?
    oder verschiedene Reifenfabrikate an Vorder- und Hinterachse?


    Mal einen Vorder und einen Hinterreifen nebeneinander auf eine Fläche gestellt und einen Höhenunterschied mit bloßem Auge festgestellt?


    Ungewöhnlich allerdings, dass das nur beim Ausrollen Probleme macht.

    ist das eigentlich nur Pech, wenn das FRM beim Batterieaustausch kaputt geht oder kann es an der Vorgehensweise beim An und Abschließen der Pole liegen oder ist es gar baujahr oder ausstattungsabhängig? Ich habe meine Batterie in den letzten 5 Jahren 3x komplett abgeklemmt und es gab nie Probleme. 1 mal über fast 2 Tage, 2 mal über wenige Stunden.

    bei den 80 NM für die untere Mutter musste ich auch gerade schlucken... Das ist ja fatal, sowas zu veröffentlichen.


    Wäre ich leichtgläubig und hätte diese Mutter bei meinen KW-Dämpfern mit 80 NM angezogen, würde mich das 370 Euro kosten. Soviel kostet nämlich 1 HA-Stoßdämpfer des KW V3-Fahrwerks. Man beachte die Kommentare unterhalb des Videos. Scheinbar reißen da mehrere das Dämpfergewinde ab...

    so, die neuen V3-Dämpfer sind mittlerweile verbaut. Anbei ein paar Vergleichsbilder der beiden Generationen.


    Nur als Hinweis: die Roststellen an der Kolbenstange stammen nicht von unsachgemäßer Montage (das wird einem vom Hersteller sofort unterstellt), sondern vom jahrelangen Reiben der Dämpferanschlagpuffer mit dem dort gesammelten Dreck/Sand usw.


    Richtig hinüber waren die unteren Dämpferlager. Teilweise hat sich das Metall vom Rost auf die doppelte Materialstärke aufgequollen, wodurch auch seitlich Druck auf die Stoßdämpferbefestigung wirkt, was für den Bruch gesorgt haben könnte...


    Die neuen Dämpfer haben im Vergleich zu den alten (Dichtmanschetten waren beide gerissen) noch ein dezentes Gaspolster. Nicht so stark wie z. B. bei Bilstein B6/B8-Dämpfern, aber sorgen trotzdem für minimales Hochdrücken der Hinterachse. Dank Gewindefederteller natürlich schnell runtergedreht.


    Jetzt noch die zur Vorderachse passende Druck/Zugstufen-Einstellung "erfahren", dann kommt die Kofferraumverkleidung wieder rein und die Winterräder drauf.