Beiträge von G Astra

    als Nutzer von MHD (die Burblefunktion ist nur ein klitzekleiner Teil dieser genialen Software) möchte ich ergänzen, dass sich das Burblen sowohl in der Dauer als auch in der Intensität nach Wunsch einstellen lässt. Also von gar nix bis Blecheimerexplosion/Maschinengewehr ist alles drin. Ich persönlich (Handschalter) nutze 0,5 Sekunden bei mittlerer Intensität. Dieses lässt sich auch schön - wie oben beschrieben - mit dem Gasfuß steuern.


    Mit dieser Einstellung kommt das sehr dezente Schubblubbern erst, wenn die AGA auf Betriebstemperatur ist. Absolut prollfrei. Ich habe allerdings einen Original-ESD mit Performance-Midpipe, beim Performance-ESD ist es etwas deutlicher, aber immer noch angenehm qualitativ. Dann einfach auf eine kleinere Stufe zurückstellen, fertig.


    Wer auf höchste Stufe und mehrere Sekunden einstellt, ist entweder bekloppt oder hat keinerlei Katalysatoren mehr, da diese nach einer Tankfüllung vermutlich in Pulverform in den Schalldämpfern liegen. Ebenso steigt der Spritverbrauch und der Spriteintrag ins Motoröl. Auch die/der Lader werden/wird auf Dauer nicht von diesen Salven profitieren...

    ein ZMS macht keine schleifenden Geräusche. Würde mal in Richtung Hinterachsdifferenzial oder Kardanwellen-Mittellager gehen. Oder einfach ein defektes Lager im Riementrieb. Den Riemen abnehmen und fahren.

    macht doch mal Folgendes:


    -Haube auf
    -Motor starten und im Leerlauf laufen lassen
    -Lenkung auf Volleinschlag und dort halten
    -jetzt kleine Gasstöße geben


    Eine zweite Person beobachtet während der Gasstöße mit einer Taschenlampe den Keilrippenriemen. Wenn das Geräusch jetzt kommt und dabei der Riemen flattert, ist der Riemenspanner ausgelutscht, geht auf Anschlag und verursacht dadurch das Geräusch.


    Während Volleinschlag geht die Servopumpe besonders schwer und durch die Gasstöße (Auf- und Abtouren des Motors) schaukelt sich der Riementrieb auf. Wäre die preisgünstigste Lösung, mit der ich anfangen würde.

    wenn man selber schrauben kann, würd ich den nach einer Preisverhandlung kaufen. Wenn nicht, würde ich die Finger davon lassen. Meiner wird seit 120.000 km mit Leistungssteigerungen zwischen 365 und ~400 PS bewegt (aktuell mit MHD St. 2+ 8.0). Mein Ölverbrauch beträgt 0,7- 1,0 Liter auf 10.000 km. Ich fülle also zwischen den Intervallen nichts nach. Ich habe allerdings "erst" 145.000 km auf der Uhr stehen.


    Wenn er das PCV-Ventil nicht getauscht hat, hat er sich nie eingehend mit der Materie N54 beschäftigt. Vielleicht der einzige Grund für seinen Ölverbrauch? Man weiß es nicht, er hätte das aber einfach durch Tausch testen können, kostet ja nur um die 70 Euro... und ist in ner halben Stunde verbaut.


    Nochwas zum Fahrwerk: er hat scheinbar nur Federn verbaut und die normalen Stoßdämpfer dringelassen. Wenn das der Fall ist, fährt sich das nicht besonders gut und die Dämpfer dürften bei der Tiefe zumindest an der Hinterachse auf den Anschlagpuffern aufliegen... Da auch nochmal nachhaken, was tatsächlich verbaut wurde. Nicht dass da noch die ersten Dämpfer drin sind...

    bei dem Ölverbrauch raucht der blau bei Vollgas und die Endrohre sind innen klebrig (wenn nicht vorher gereinigt ;) ). Von minimalem Verbrauch lt. Anzeige kann man da nicht mehr sprechen.


    Traumwagen mit top Farbe und Ausstattung. Bei der Laufleistung würde ich eine ausgiebige Probefahrt machen und auch prüfen, dass die Aktivlenkung keine Macken hat. Auf neue Lader samt neuen Unterflurkats würde ich mich gleich mal einstellen. Frag den mal, welche MHD Stage2-Version er fährt, z.B. 7.1 oder 8.0 oder 8.1 etc. und wie lange schon damit.


    Wichtig wäre, ob er das PCV-Ventil gegen ein verstärktes getauscht hat. Das originale kann bei dem erhöhten Ladedruck gerne mal durchblasen und der Ladedruck entweicht teilweise in die Kurbelgehäuseentlüftung. Das führt dann auch wieder zu erhöhtem Ölverbrauch, jedoch motorseitig.


    Ansonsten ist der Preis in Ordnung. Ist wie meiner ein Übergangsmodell. Sprich LCI mit dem alten N54. Die danach weggesparten Dinge wie Glasscheibe vor dem Navi, in Wagenfarbe lackierte Windschutzscheibenrahmen, Netze auf der Rückseite der Sitze und andere Kleinigkeiten hat der noch.


    Unbedingt nach Rost sehen. Unterboden Höhe Hinterachse und die Innenkanten der Radläufe sind gerne betroffen.

    bei der Auswahl der AHK auch zu bedenken sind die fahrdynamischen Aspekte, wenn man das Ding nicht braucht. Die AHK befindet sich HINTER der Hinterachse mit entsprechend großer Hebelwirkung. Deshalb hab ich mich für die Westfalia entschieden:


    original BMW schwenkbar: 40 kg (Kugelkopf schleppt man immer mit)


    Westfalia abnehmbar: 21,3 kg ohne Kugelkopf (mit montiertem Kugelkopf +4,6 kg)


    Der originale Aufprallschutz, welcher bei Montage einer AHK weicht, wiegt 6,6 kg