Beiträge von DaChefe

    Mhh....
    794 km x 2 = 1588 Kilometer x 0,30 Cent = 476 Teuro


    ...das ist nicht wirklich deutlich weniger als ein Flugticket...

    Würde mal behaupten, dass der typische Urlaubsautofahrer maximal das Tanken und die Mautgebühren veranschlagt. Und vor allem darf man dann nur allein fliegen, sonst geht es nicht auf.
    Bei Besetzung mit 1 Person plus Aktenköfferchen ist Flieger zu bevorzugen (abgesehen davon, dass es die Firma bezahlt).
    Oma-besuchen in der Lausitz oder ähnliches könnte da schon eher ein Problem sein.

    Das ist dann aber eher ein Business-/Linienflug, der preislich schon nicht mehr mit der Autofahrt konkurrieren kann.
    Wer in der Ferienzeit einen Charter-/Billigflug nehmen will, sollte schon 2 Stunden vor Check-Inn etc. da sein, und das ganze läuft dann viel unentspannter. Kostet dafür aber deutlich weniger.
    Wer morgens von Luxemburg nach Berlin muß und nicht grad erst um 20.00 Uhr da sein muß, kann eigentlich nur den Flieger nehmen.

    MathMarc: mag sein, dass das mit dem alten Kadett ne Tortur war...aber hey, mit Autos aus 2000-2019 ist das doch eigentlich kein Problem...Klima und alle Komfort-Features drin...


    Meine Tour in den Urlaub (fahre immer noch gern an den Teutonengrill) führt mich immer über Pässe jedweder Art und auch vor Ort gibt es tolle Strecke, wo man sogar im Rahmen der Geschwindigkeitslimits seinen Spaß haben kann.
    Selbst Autobahnfahren mit Tempomat kann Spaß machen, finde ich jedenfalls. Und wenn man ehrlich ist, ist sogar ne Mehrstündige Autofahrt im gesamten entspannter und manchmal sogar schneller als Fliegen (2 Stunden vorm Einchecken da sein, dann die ganze Kontrolle vorm Boarding, im Flieger warten auf Freigabe/leere Startbahn, dann Turbulenzen, kreisen vorm Zielflughafen, landen, auschecken, Gepäck wiederfinden, Taxistand oder Mietwagenschalter finden usw. Da sitze ich doch lieber in meinem mobilen Wohnzimmer....


    Die Auswahl zwischen 325, 330, M3 E46 und M3 E9x ist aber jetzt auch nicht Standard. Theoretisch liegen da ganz schöne Preisunterschiede dazwischen. Und schlußendlich muß man abseits von allen (möglichen) Mängeln oder Konstruktionsfehlern sagen, dass es doch darauf ankommt, welches Budget zur Verfügung steht und was einem natürlich besser gefällt.


    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass für mich der M3 E46 das perfekte Auto für alle Gelegenheiten ist. Schnell bzw. sportlich zu bewegen, wendig und handlich. Nicht zu groß und ausreichend stark. Ausstattung ist vollkommen ausreichend, alles drin was man so braucht, im Normalfall (außer man braucht unbedingt nen Spurhalteassistenten.


    Was er nicht hat:
    - genug Platz hinten + keine Türen hinten (das wäre noch was gewesen, aber dafür sieht das Coupe schick aus und nicht so Altherrenmäßig wie beim E92.
    - richtig viel Leistung. Und Leistung im niedrigen Drehzahlbereich. Dafür ist das Ansprechverhalten und die Drehfreudigkeit super. Leistung ist für mich genau richtig, auch nicht zuviel, wo man dauernd am rutschen ist.


    Meine Highlights:
    - Fahrwerk und Lenkung geben mir die Rückmeldung, die ich mir wünsche. Bei neueren Modell fühlt sich das immer sehr "entrückt" an, man spürt nicht, was da unterm Auto los ist.
    - Verbrauch ist erträglich, ich kann das Auto auf der AB teilweise mit unter 9 Liter schnell bewegen.
    - ich verstehe zum großen Teil die Fehler, die das Auto hat und muß mir nicht überlegen, was welches Signal im nächsten Steuergerät für Probleme macht...


    Und natürlich freut es mich, wenn der Wert des Autos nach fast 15 Jahren Besitz und 150.000km wieder in Richtung des Kaufpreises geht, obwohl ich ihn vermutlich nie mehr verkaufen werde...

    Ich sag doch, dass es für manche Leute gut paßt, für viele eben nicht.


    Und ich glaube noch immer, dass es viele Menschen gibt, die lieber mit dem Auto nach Italien fahren als mit dem Flieger nach Mallorca zu fliegen, obwohl das sogar preiswerter wäre. Entweder müssen sie soviel mitnehmen (Personen oder Gepäck), oder wollen vor Ort flexibler sein, etc.
    Das ist ja mitunter das Schönste an unserer Gesellschaft - wir haben da so eine gewisse Freiheit, wo das Auto eben dazu beiträgt. Mit dem E-Auto nach Italien mit 2 kleinen Goofen hintendrin...ich weiß nicht, dann lieber 10 Jahre nix zu Weihnachten...


    Und das mit dem Auto mieten mag hin und wieder ganz cool sein, aber so richtig entspannt ist das nur für die Leute, die sowieso nix zu tun haben und gern sowas organisieren. Abgesehen davon: my car is my castle, und wer weiß, wer bei diesen Carsharing-Autos schon reingepupst hat und ob da die Wartung stimmt....


    Wenn morgen ein E-Auto rauskommt, dass 500-600km mit einer Batterieladung kommt, am besten noch das ganze Jahr über, dann wird es interessant.


    Und das Beispiel mit der Oma: wer weiß, ob die die Umstellung auf Supercharger versteht, wo man am besten noch mit Smartphone zahlt oder mit ner App....und bei so wenig KM glaube ich fast, dass der Verbrenner (den sie ja schon hat), eh die umweltfreundlichere Alternative ist, global gesehen.


    Und vor allem: wo lade ich mein E-Auto, wenn es draußen unter der Laterne parkt? Solange es da noch keine Induktionsladung gibt, ist das immer ein Problem. Außer wir haben an wirklich jedem Parkplatz eine Ladestation, quasi anstatt der Parkuhr...

    Ich sag auch, dass das E-Auto sicherlich eine gute Lösung für bestimmte Einsatzzwecke hat, aber nicht universell zu nutzen ist (wie das beim Verbrenner aktuell so ist). Man bräuchte halt dann min. 2 Autos, was zum einen für die meisten nicht leistbar ist, zum anderen natürlich ein Platzproblem ist.


    Ein Auto, das nur einen bestimmten Einsatzzweck (z.B. Stadtfahrten) hat, ist halt als alleiniges Alltagsfahrzeug unbrauchbar.


    Tesla ist ja vorrangig deswegen so beliebt, weil es eben ein neues Statussymbol ist. Man zeigt damit nicht nur, dass man zu Geld gekommen ist, sondern auch dass man eben moralisch besser aufgestellt ist als andere (man schützt ja die Natur!) und wahrscheinlich ist auch die Möglichkeit, Steckdosen am Parkplatz zu Hause bzw. an der Arbeitsstelle haben zu können, die neue Rolex. Man hats geschafft finanziell, karrieretechnisch und schützt dabei noch die Natur.... :P

    Warum hast Du dann einen CSL-Motor als Profilbild und keinen Mabuchi-Motor? :P


    Ich behaupte trotzdem mal ganz frech, dass bei den E-Autos momentan mehr der moralische Überlegenheitsfaktor überwiegt, denn der tatsächliche Fahrspaß bzw. die sinnvolle Nutzung.
    Liegt natürlich auch an den Strecken, die ich machen muß bzw. will.


    Für den Stadtverkehr supercool, aber da brauche ich dann auch eigentlich keinen Tesla. Da würde ein E-Roller oder ein elektrifizierter C1-BMW genügen.
    Tesla als Langstreckenfahrzeug erschließt sich mir (noch) nicht ganz, aber vielleicht wird das nochmal was. Vielleicht ist bis dahin aber auch Wasserstoff oder synthetischer Sprit der neue Hype.


    Aber eigentlich ging es doch um die Qualitäten der einzelnen 3er-Motor-Generationen...

    Das ist doch kein Argument. Mit Doofheit schafft man es in 20 Minuten nicht, da steckt da dann schon Fachwissen und pure Absicht dahinter ;-)Jemand, der einfach normal fährt, macht nichts kaputt! Meine Ex hat mit ihrem Ibiza 1.9 TDI die 300 Tkm Marke geknackt. Ein Ibiza ist nun sicher nicht als Langstreckenfahrzeug prädiziert, und meine Ex ist sicher alles, aber kein Mensch, der sich für Technik interessiert. Sie fährt einfach. Müsstest die Karre mal sehen... verbeult,verrostet... aber fährt. Letzt rief sie mich an, die Öllampe brennt... es haben 2 Liter gefehlt. Muss man da nachschauen? Musste ich noch nie? Das macht doch die Werkstatt bei der Inspektion, die ist doch erst in 3 tkm?
    Ich kann ja auch jeden Abend, wenn ich in die Garage fahre, die Tür an die Wand schlagen. Die wird dann bald rosten, und irgendwann brauche ich eine neue. Ist das deswegen ein Verschleißteil? Nur weil ich bekloppt bin?
    Man lernt in der Fahrschule ein paar grundlegende Dinge. Wenn man sich an die hält, klappt das schon. Gut, beim M47 reicht das nicht, aber das ist dann eben die besagte Ausnahme von der Regel, weil eben der falsche Turbo verbaut ist - es ist aber kein schlechter Turbo, der in jedem Auto kaputt geht.

    Ja, der 1.9er ist fast nicht todzubringen, trotz Pumpe-Düse oder gerade weil...

    Doch, ich.Den Dieter "like" ich selten, aber hier stimme ich zu. Ein ordentlich applizierter (!) Turbo, dessen Motor anständig gefahren und gewartet wird, überlebt die Karosse. Es gibt eigentlich keinen Grund, irgendwann auszufallen. Solange die Temperaturen und Gegendrücke passen, was soll dem passieren? Er läuft auf einem Öllager, da gibt es praktisch keinen Verschleiß (minimal beim Abstellen, aber im Motor-LL macht die Turbine nicht viel Drehzahl).
    Der Turbo im M47 war ein Gegenbeispiel, der wurde ohne DPF appliziert... und das sieht man. Der Turbo im M57 funktioniert. N57 funktioniert. Ich bekomme aber innerhalb von 20 Minuten jeden Turbolader kaputt - ohne auch nur einen Meter zu fahren. Man muss nur falsch damit umgehen.
    Bei Steuerketten stimmt es, da ist der M57TÜ2 anfällig bei größeren Laufleistungen. Aber auch da greift die Formel "früher war alles besser" nicht, denn die N57 sind hier wieder robuster.

    Naja, da man die meisten Autobesitzer nicht umschulen kann, sind die Turbos eben doch Verschleißteile. Auch wenn einige "Spezialisten" das tatsächlich ohne Probleme über ein Autoleben hinbekommen. Wie Du schon sagst, kann man alles innerhalb von 20 Minuten vernichten, wenn man entweder will oder einfach doof ist.


    Vor allem nutzt es ja nix, wenn man nem Kunden erklärt, dass der Lader eigentlich ein Leben lang halten kann und er halt grad die Ausnahme hat...

    Damit machst du es dir etwas einfach ;) Entweder alles ist Verschleiß oder nichts davon.
    Für mich als Kunde ist nur entscheidend, was kaputt geht und was ich dafür bezahlen muss.
    Da sehe ich beim Diesel 6-Zylinder 0 Vorteile für den E46.
    Auch bei den anderen Dieseln war die erste Adaption der Partikelfilter ja nicht gleich ein Geniestreich.

    Haja, fahre ja einen 330d E46...von daher kenn ich das am besten...
    Im übrigen hatten die E46 ja niemals Partikelfilter, zumindest serienmäßig. War auch ein Grund für mich, noch auf den E46 zu setzen...


    Turbolader sind tatsächlich Verschleißteile, niemand geht davon aus, dass sie ein Autoleben lang halten. Kann zwar passieren, aber eher unwahrscheinlich...