Was du persönlich vorziehst, hast du schon oft genug gepostet, jedoch ist das für aktuelle Diskussion uninteressant, denn du findest x verschiedene Menschen mit verschiednene Interessen.
Bestimmt. Es gibt für alle diese Leute auch Autos, die zu ihnen passen. Hier geht es aber nun mal nur um ein Auto, und das ist genauso, wie ich es haben wollte, sonst hätte ich was anderes gekauft.
Das steht übrigens jedem offen.
Mein Argument war die Fehlersuche der Mechaniker.
Das ist aber kein Argument, für die geringe Möglichkeit, im seltenen Falle eines solchen Fehlers auch noch auf einen schlecht ausgebildeten und faulen Mechaniker zu treffen, der dann aufgrund der Simplizität des Autos mit dem Fehler trotzdem fertig wird, auf Funktionalität zu verzichten, und das für ein ganzes Autoleben. Das ergibt keinen Sinn.
Wenn wir so vorgehen,finden wir noch viele Systeme, die einfacher gestaltet sein könnten, oder es früher waren.
Ich kann dir gerne eine Aufzählung machen, falls deine Vorstellungskraft nicht ausreicht.
z.B. durch Austausch der Komponenten, die nicht defekt sind, sich aber so verhalten?
Im vorliegenden Fall hat sich nur die defekte Komponete defekt verhalten, der Rest hat funktioniert. Ist eine Frage der logischen Vorgehensweise, um den Fehler zu finden.
Bei der Vielzahl der Funktionen heute, die Software ermöglich, bräuchte man einen echten Mechatroniker.
Die Ausbildung heißt ja auch nicht umsonst schon seit "einigen" Jahren so.
Glaubst du, der Mechaniker schaut da jede 10 Minuten im Rechner nach?
Nein, wenn er weiß, worum es geht, muss er das ja nicht. Aber wenn er eine Sekunde nachdenkt und ihm einfällt, dass er vor einem Auto steht, dass mit Steuergeräten vollgestopft ist, wird er in dem Fall, dass er den Fehler nicht gleich erkennt, zwei Dinge tun:
1) Fehlerspeicher auslesen
2) den Reparaturleitfaden durchsuchen, ob der Fehler gelistet ist, und dann dem Suchpfad folgen.
In der BMW-Software ist übrigens sowas drin, solltest du auch schon mal gesehen haben.
Alles andere ist schlicht fahrlässig.
Und: wie stellst du dir die Umschulung vor, für die gigantische Anzahl all möglicher Steuergeräten und deren Verhalten vor?
Umschulen muss ich einen Maurer. Einen Kfz.-Mechatroniker bilde ich aus und weiter.
wie soll das bitte für freie Werkstätte funktionieren, für all mögliche Automarken und Millionen der Steuergeräte?
Meine ehemalige Lehrwerkstatt ist heute eine freie Werkstatt und arbeitet wie oben beschrieben an Volvo, VW, Fiat, BMW, Jeep, Ford, Seat, Audi... sogar einen Bentley hatten sie schon.
Bei dem Popanz wäre es doch viel leichteres auf verkopfte Funktionen zu verzichten, und sie maximal logisch aufzulegen.
Gemessen an den Funktionsumfang ist das absolut logisch umgesetzt, und es ist nicht verkopft, die Scheibe erst nass zu machen, bevor man sie trocken wischt. Das schont die Scheibe und die Wischergummis.
Aber wenn dir das nicht gefällt, warum fährst du sowas, wo es doch Millionen alte Autos gibt, die das nicht haben? Autos ohne Steuergeräte! Ich kann dir was empfehlen, wenn du möchtest.
Und damit wäre alles erledigt, ohne Riesenaufwand, ohne Massenumschulungen oder Zurückdrehen der Entwicklung der letzten 20 Jahre, wie du es geschrieben hast.
Wozu brauche ich ein Steuergerät, wenn ich damit nichts machen will, was ich auch mit einem Relais machen kann? Dann kann ich auch zurück zum Relais, und dann sind wir eben wieder in den 90er Jahren.
Nur werden Autos von Leuten gekauft, die mal was neues wollen. Und nicht das, was sie seit 30 Jahren schon haben.
Wie passt eigentlich ein Smartphone in deine Welt?