Beiträge von MathMarc

    Mein M57 kostet auch 463,- im Jahr. Das ist aber ok, da der sonst "nichts" kostet. Selbst wenn mal was dran kommt - den Top-Scheinwerfer (Bi-Xen+Kurvenlicht) bekommt man in der Bucht für 500,-. Ansonsten gibt's ja inzwischen auch alles gebraucht. Solange der nicht wirklich anfängt rumzuzicken, ist das damit ok.

    Ist halt ne alte Karre, aber sie fährt ja (noch).


    Hab trotzdem mal wieder nach einem Ersatz geschaut. F11 - eigentlich gut, wenn man ihn jetzt schon hat, aber kaufen... naja. Ich fahre den dann ja gerne wieder einige Jahre. "Schöne" 30d fangen bei 18k an, das ist bei bald 10 Jahren und oft Laufleistungen in Richtung 200 Tkm auch ne Ansage. Und dann noch oft Euro 5 - siehe Umweltzonen. G31 530d hatte ich mal ins Nachbarforum geschaut - wenn du da wegen einem Riss im DPF durch die AU fällst, bist du gleich mal 4k los für den Schrott. Zum Teil sind das junge Autos, Bj 20/21 oder so. Wer weiß, was da sonst noch lauert. Dafür 25 - 35k? Für das Auto an sich vollkommen ok, aber ob's dabei bleibt, ist halt die Frage. Muss mich mal noch weiter einlesen. Erstmal klingt Euro 6 Diesel aber nicht nach einer guten Idee, wenn man nicht zufällig ne Werkstatt hat.

    G31 530e - Videos geschaut: erstmal nicht schlecht, die Ruhe auch, aber die Batterie ist winzig. Real 30 km, im Sommer mal 40 mit sanftem Fuß. Das ist ok zum Einkaufen, aber bringt auf Langstrecke auch nix, da fängt die Kiste an zu saufen. Kannst du auch knicken. Analog G20 natürlich, die Motoren sind ja die gleichen.

    Keine Ahnung. Ich komme bei jeder Runde wieder beim i4 raus. Der hat auch seine Macken, aber zumindest beim Antrieb ist dann erstmal Ruhe.

    Berichte gerne mal.

    Ich habe auch eine lange, lange Exceliste mit Tankungen (nach 16 Jahren 330d - wen wundert es), aber für den dauerhaften Einsatz, bis das statistisch was aussagt, ist die Tankstelle zu weit weg. 50 km ein Weg, oder mehr. Sonst würde ich die Erfahrungen um den M57 bereichern.

    Aber über den Winter will ich das jetzt mal machen. Es interessiert mich auch, ob der Gestank besser wird. Seitdem der DPF strömungsoptimiert wurde (Kat ist Serie, wenn man so will), stinkt der Bock 3 Meilen gegen den Wind. Wirklich unfassbar.

    Das Problem hast du vermutlich schon länger, nur jetzt wo der DPF weg ist, siehst du es.

    Dass das nur 1x die Woche kommt, sagt mir jetzt auch nichts, aber grundsätzlich können es die Schaftdichtungen sein, wenn du alles andere schon gemacht hast. Das kann bei 250 tkm ja schon mal vorkommen.


    Du siehst Öl auf der Frischluftseite des neuen Turbos? Nach nur 5 Minuten, wenn du alles sauber gemacht hast?

    Dynamischer Stromtarif ist das Stichwort.

    Wenn der Strom aber billig ist, was im Sommer gegen Mittag ist, muss das Auto aber daheim sein.

    Bei normal arbeitenden aber nicht möglich.

    Hab gerade mal bei Epex (über Vattenfall, die haben ne schöne Darstellung) geschaut - ganz so eindeutig ist das nicht immer, es gibt oft auch einen Tiefpunkt nachts. War z.B. Ende Oktober so, was ich eben schnell gesehen hatte - Börstenstrompreis über Stunden Null. Aber ist schon was dran.

    Ist aber auch ein guter Hinweis darauf, welcher Strom in der Erzeugung billig ist und welcher nicht. Heute Mittag hat ja die Sonne geschienen, Ende Oktober hatten wir Wind. Und das sieht man. ;)

    Ist am Ende aber auch egal.


    Das wird nicht jedem helfen, aber: wer den deutschen Durchschnitt von 12.500 Jahres-km fährt, und nur zur Arbeit (kein WE, kein Urlaub, nix) der fährt 55 km am Tag. Selbst ein schnöder ID.3 60 kWh schafft so eine Woche ohne aufzuladen. Mit einem i4 kann man da sogar noch etwas Spaß haben. Wer am WE zu Hause ist (und die Sonne scheint mal, natürlich), macht die Batterie eben dann voll und fährt ein paar Tage mit PV. Den Rest der Zeit fährt er immer noch billiger als mit Diesel - soviel ist mal sicher.

    Aber wir schweifen wieder ab...

    Geht zwar am Thema schon vorbei, aber MuDvAyNe hat da einen Punkt.

    Für die Versorgung zu Hause sollte man Ost-West-Ausrichtung machen. Das bringt zwar über das Jahr 10% weniger Gesamtertrag, aber eher dann, wenn man es braucht.

    Heimspeicher sind aber auch billiger geworden. Nicht wirklich "billig", dass man sich den Keller damit vollknallen kann, aber schon bezahlbarer.

    Man kann die aber auch anders nutzen als einfach als PV-Speicher. Und man kann ein Auto auch anders "intelligent" laden als mit PV.

    Dafür braucht man natürlich dynamische Stromtarife, dafür braucht man SmartMeter, und die gibt's quasi überall - außer in Deutschland...


    Aber sorry, lasst uns bei den Autos bleiben.

    Vielleicht ein paar grundsätzliche Dinge, weil ich das "beruflich kenne".

    Halbwegs sorgsamen Umgang vorausgesetzt, ist die Lebensdauer eines Autos kein Problem für die Batterie. 200.000 km mit je 400 km sind gerade mal 500 Vollzyklen - uninteressant. Teilzyklen "schaden" viel weniger als Vollzyklen, d.h., wenn man die Spannungsspitzen weglässt, läuft das nochmal deutlich länger (zyklisch vor allem). Das geht auch 300 Tkm und weiter, dazu gibt es zig Studien und Statistiken. Und das sind Daten von alten Autos, die waren da wegem schlechtem BMS / schlechter Akkuklimatisierung und weniger Chemieverständnis bei den Produzenten eher Ausfallkandidaten als akutelle Modelle.

    Und da reden wir immer von NCM.

    LFP als kommende Zellchemie ist da nochmal besser, das sind auch 3000 Zyklen kein Thema - Laufleistung 7-stellig. Wie lange will man so ein Auto fahren? Es geht um die ganzen Brot- und Butterkarren, die wir hier haben, nicht um automobile Träume, an denen man jahrelang schraubt, um es dann über den Sommer 5x rauszuholen und am Sonntag mit Frauchen eine Tour durch den Hunsrück zu machen.


    Ein i4 hat davon abgesehen keine eingeschäumten Zellen, sondern normale Module. Die kann man tauschen, die kann man auch aufmachen und Zellen tauschen - wenn man will. BMW will das natürlich nicht,


    Aber wie gesagt: wenn der Umgang stimmt. Ich bekomme jede Batterie kaputt. Ich bekomme aber auch jeden Diesel und Benziner kaputt. Das sogar schneller. Muss man nur wollen.

    Sind aber eher die Motoren, die Ärger machen (nicht bei BMW, sondern allgemein), weil die billigen Lager die Leistung nicht halten. Bessere Lager rein - läuft. Muss man halt machen, Renault z.B. macht das nicht, das müssen dann Drittanbieter erledigen - die machen das aber ;)


    Ich will hier übrigens keinen zum Elektroauto bekehren - ich fahr' ja selbst immer noch Diesel. Aber Mythen bringen uns nicht weiter.

    Und auf einen Diesel mit einer kleinen Chemiefabrik an Bord - ne danke. Eigentlich ist das schon bei Euro 4 nicht mehr wirklich witzig, DPF, AGR... da erzählt mir keiner, dass das Zeug bei unseren Karren ausgereift war - jedenfalls nicht meine Erfahrung. Und jede Emissionstufe setzt noch einen drauf. Da bin ich auch raus.