Beiträge von MathMarc

    Quatsch? Dann kauf dir doch so einen fahrenden Akkuschrauber und berichte uns anschließend über die wirkliche, nutzbare Reichweite, z. B. im Winter bei Minusgraden, wo die elektrische Heizung voll arbeiten muss, allein diese Heizung benötigt mindestens 2.000 Watt, wenn sie den Innenraum, der bei Autos nun ja nicht gerade besonders gut isoliert ist, erwärmen muss.

    Aufwärmen und warmhalten sind sicher zwei paar Schuhe.

    Kannst du rechnen? Dann errechne mal, wie lange es dauert, bis eine durchschnittliche 40 kwStunden Batterie leer wäre, allein von der Heizung her, ohne einen Kilometer gefahren zu sein?

    Wie lange dauert es, bis ein 40L Tank leer ist? Sag mal, setzt du dich manchmal im Winter in dein Auto, wenn dir kalt ist?
    Also... ich nutze das nur zum fahren, aber jedem wie es ihm gefällt.

    Ähnlich ist das bei dem Betrieb der Klimaanlage im Sommer, der Verbrenner hat dort einfach die Vorteile, dass er nur einen bescheidenen Wirkungsgrad hat, er erzeugt quasi nebenbei Abwärme, um damit sozusagen ganz umsonst das Fahrzeuginnere zu heizen und der Klimakompressor wird ja ebenfalls vom Motor angetrieben, verursacht dort einen Mehrverbrauch, der sich jedoch kaum auf die Reichweite auswirkt,

    Ein bescheidener Wirkungsgrad als Vorteil... das ist schon stramm. Doof nur, dass dein Auto im Sommer keine Kälte produziert, wenn diese Leistung musst du mit dem bescheidenen Wirkunggrad zusätzlich erzeugen.
    Mach das mal im Stand, dann siehst du schon einen Unterschied. ;)

    Der ADAC testet wahrscheinlich neutral und in dieser Tabelle haben die meisten E-Autos eben nur so um die 200 Kilometer Praxisreichweite, die sich bei entsprechenden Extremwetterlagen (große Hitze/große Kälte) beliebig nach unten hin korrigieren lässt.

    Im Test sind doch einige der Autos deutlich über die 200 Km Marke gekommen, und einige davon kosten weniger als 50 tkm. Das widerlegt doch deine Aussage weiter oben.
    Klar, jemand wie du darf Testergebnisse anderen nach seinen eigenen Vorstellungen korrigieren. Willst du nicht lieber nach einem anderen Link suchen?

    Fazit: Das E-Auto als Ersatz für die bisherigen Autos ist dafür vollkommen untauglich, als Zweitauto für die Stadt oder als Handwerkerauto für den Nahbereich oder als Auslieferungsfahrzeug (siehe Post) haben diese E-Autos eine Nischenzukunft, mehr nicht.

    Wurde bereits widerlegt, nochmal gehe ich nicht darauf ein.

    Na toll, wie umweltfreundlich ist DAS denn?

    Willst du den Leuten nun verbieten, nach Teneriffa zu fliegen? Das ist ja ein Thema für Hardcore-Grüne, zu denen passt du mit deiner übrigen Haltung allerdings kaum.

    Klar gibt es genügend Menschen, denen wirklich 100 Kilometer Reichweite ausreichen, wenn sie für Langstreckenfahrten sich dann allerdings einen Verbrenner mieten oder von Freunden leihen, unterstützt das doch genau meine Aussage, dass diese fahrenden Akkuschrauber eben NICHT das Auto ersetzen können.

    Naja, wie sieht es denn um deine These aus, wenn Leute einen Verbrenner durch einen anderen ersetzen?
    Übrigens, ich hab mir mal einen Sprinter geliehen, der Umzug wollte nicht in den Kombi. Muss ich mir ein anderes Auto kaufen, weil es nur für 99% der Anwendungsfälle reicht?
    :S

    Es würde mich wundern wenn der 6-Zyl. genau 50% mehr Masse hätte und genau 50% länger braucht um warm zu werden.

    Der reine Motorblock dürft schon annähernd 50% mehr Masse haben, er hat ja 50% mehr Zylinder, Kolben, Kurbelwelle, Nockenwelle...
    Andere Teile sind evtl. etwas größer ausgelegt, aber nicht unbedingt 50% (Kühler, Kühlmittelmenge, Ölmenge,...). Müsste man nachlesen.
    Er heizt aber natürlich auch auf 6 statt auf 4 Zylindern, hat eine höhere innere Reibung, bewegt ein schwereres Fahrzeug, daher sollte es nicht 50% länger dauern. Zumal ja zumindest beim Wasserkreislauf nur ein kleiner Kühlkreislauf geheizt wird, und erst dann der große.


    Meine Fahrtstrecke ist halt eher lang genug für einen 2L, daher wunderte mich die eingeleitete Regeneration schon. Zumals ich da halt eher geschmeidig unterwegs bin.

    Hast du da Probleme? Sorry, ich lese hier nicht (mehr) alles mit.



    Edit: lese weiter oben was von einem laufenden Lüfter nach 16 Km (Kaltstart?), du könntest dir den Temp.-Verlauf ja mal im Servicemenü ansehen (am besten vor dem Motorstart einstellen, evtl. ist das Auto gar nicht kalt).

    Ich sag auch, dass das E-Auto sicherlich eine gute Lösung für bestimmte Einsatzzwecke hat, aber nicht universell zu nutzen ist (wie das beim Verbrenner aktuell so ist). Man bräuchte halt dann min. 2 Autos, was zum einen für die meisten nicht leistbar ist, zum anderen natürlich ein Platzproblem ist.


    Ein Auto, das nur einen bestimmten Einsatzzweck (z.B. Stadtfahrten) hat, ist halt als alleiniges Alltagsfahrzeug unbrauchbar.

    Mal ein Beispiel. Oder 2. Ok, 3 oder 4 ;)
    Nachbarn von mir, er ist Stablerfahrer, sie ist Erzieherin (also kein Geldadel). Er zahlt Unterhalt an seine Ex. Sie haben nur ein Auto, einen kleinen Peugeot (Verbrenner).
    2 oder 3 mal im Jahr gehen sie ihre (der Frau) erwachsenen Kinder aus erster Ehe besuchen, über den Daumen 750 Km einfache Wegstrecke.
    Das machen sie aber nicht mit ihrem Verbrenner, sie mieten sich was netteres bei Europcar.
    Natürlich könnten die beiden sich auch ein größeres Auto kaufen, mit dem Sie auch die seltenen Langstrecken bewältigen können - machen sie aber nicht. Der kleine Peugeot scheint ihnen für den Alltag zu reichen.
    Und jetzt stell dir mal die Leute vor, die Stablerfahrer und Erzieherin sind und keine Verwandten in 750 Km Entfernung haben. Ich will demnächst auch mal in diese Stadt (Freunde besuchen), aber das Auto werde ich nicht nehmen, obwohl ich ohne zu tanken in einem Rutsch dorthin fahren könnte: das Parken soll einfach irre sein. Tue ich mir nicht an.


    Ein Freund von mir arbeitet als Beamter im Landtag. Dann engagiert er sich beim Jugendfussball. Er fährt ein 118i Cabrio (E88). In Urlaub wird geflogen. Das Auto dürfte jetzt gute 20 tkm gelaufen sein, in 6 Jahren.
    Seine Frau arbeitet im Homeoffice für einen Steuerberater, fährt aber alle 1 bis 2 Wochen mal einen Tag zu Besprechungen ins Büro. Für die 45 Km nimmt sie ihren Ford Focus.
    Was meinst du, wie oft brauchen die ein Auto mit 300 Km Reichweite?


    Meine Mutter. Rentnerin. Fährt einen Polo, altes Teil, aber sie bekommt keinen neuen, die kann damit eh nicht umgehen. Weder Wartung, Pflege, noch den Umgang mit dem Kupplungspedal. Winter, -10°C, rein, Motor an, Vollgas und los. Einfach schrecklich, sage ich dir. Sie fährt im Jahr 3000 Km... höchstens! Keine Strecke in den letzten 10 Jahren (nachvollziehbar) weiter als 40 Km, und das sind schon die Ausnahmen. Das meiste sind die 3 Km zum Aldi.


    Es passt also vielleicht nicht für dich oder für mich, aber für viele Leute schon. Mit einem Auto.


    Du hast die Zielrichtung meines Beitrages anscheinend nicht richtig erkannt, natürlich fährt man nicht jeden Tag eine Strecke über 800 Kilometern, außer im Urlaub vielleicht, sondern eben, wie du richtig geschrieben hattest, viel weniger.

    Und was habe ich nun nicht erkannt? Kaum ein Mensch fährt 800 Km am Stück und will nach 5 Minuten direkt weiter.

    Eine maximale Reichweite von 200 Kilometern, die heute nur wehr wenige E-Autos tatsächlich erreichen (die Werksangaben kann man vergessen, niemand kann diese Fantasiereichweiten auch nur annähernd erreichen und wenn dann noch im Sommer die Klimaanlage und im Winter die Heizung dazu kommen, schrumpft die Reichweite noch mehr, wenn man die Hälfte der Werksangabe in der alltäglichen Fahrpraxis erreicht ist das realistisch

    Das ist ja Quatsch.
    https://de.motor1.com/reviews/…eichweite-stromverbrauch/

    Ich hatte persönlich noch nicht das Problem, nach einer 800 Km Fahrt innerhalb von 5 Minuten weiterfahren zu müssen (schon gar nicht zu wollen), das scheint mir doch etwas konstruiert zu sein.


    Für den Alltag der meisten (nicht aller, ja...) Menschen reicht eine reale Reichweite von 200 Km vollkommen aus, für viele reichen selbst 100 Km dicke, sofern es eine praktikable Lademöglichkeit gibt - und die gibt es eben nicht überall und für jeden. Mir nutzt z.B. ein Tesla Supercharger überhaupt nichts, da der nächste 50 Km weg ist. Das ist damit für mich überhaupt kein Argument, schon gar nicht bei den Phantasiepreisen dieser Kisten.
    Eine Steckdose zu Hause würde mir helfen - hätte ich ein E-Auto. Aber ich habe ja ein tadellos funktionierendes Diesel-Auto, und solange das fährt, sehe ich keinen Grund, ernsthaft über was anderes nachzudenken.

    Ja, nur ist jetzt anhand der stellenweise seltsamen Daten nicht mehr alles nachvollziehbar.
    Ich sag's nur, weil für dich jetzt der Verkauf eine Option ist, aber das wird mit dem Mangel ja ein Verlustgeschäft werden.


    Je nachdem, was du auf Englisch erklären willst, kann ich dir vielleicht unter die Arme greifen.
    Solange das jetzt keine Romane werden. ;)