Beiträge von MathMarc

    Gut, Turbos sind eh Verschleißteile...
    Ich beziehe mich mehr auf Steuerketten und das drumherum. Da wurde beim E46 noch etwas weniger gespart, für mein Gefühl.


    Wenn man sich gebrauchte 330d aus den Jahren 2004-2006 ansieht, lese ich eher bei den E9x von Steuerketten- oder anderen Schäden...

    Turbolader sind tatsächlich Verschleißteile, niemand geht davon aus, dass sie ein Autoleben lang halten. Kann zwar passieren, aber eher unwahrscheinlich...

    Doch, ich.
    Den Dieter "like" ich selten, aber hier stimme ich zu. Ein ordentlich applizierter (!) Turbo, dessen Motor anständig gefahren und gewartet wird, überlebt die Karosse. Es gibt eigentlich keinen Grund, irgendwann auszufallen. Solange die Temperaturen und Gegendrücke passen, was soll dem passieren? Er läuft auf einem Öllager, da gibt es praktisch keinen Verschleiß (minimal beim Abstellen, aber im Motor-LL macht die Turbine nicht viel Drehzahl).
    Der Turbo im M47 war ein Gegenbeispiel, der wurde ohne DPF appliziert... und das sieht man. Der Turbo im M57 funktioniert. N57 funktioniert. Ich bekomme aber innerhalb von 20 Minuten jeden Turbolader kaputt - ohne auch nur einen Meter zu fahren. Man muss nur falsch damit umgehen.
    Bei Steuerketten stimmt es, da ist der M57TÜ2 anfällig bei größeren Laufleistungen. Aber auch da greift die Formel "früher war alles besser" nicht, denn die N57 sind hier wieder robuster.

    Ich nutze das manchmal, wenn ich meinen Nachwuchs (bei den aktuellen Temperaturen für 5 Minuten im Auto sitzen lasse, z.B. wenn ich (wirklich nur ein paar Minuten) was kaufe.
    Ohne würde ich den niemals im Auto lassen, auch nicht 2 Minuten. Halt doof, wenn er eingeschlafen ist...


    Außerdem bringt es schon was, wenn man z.B. die Scheiben hinten 1 cm geöffnet hat (oder das Pano aufgestellt) und dann mal die stickige Luft der letzten Stunden in der Sonne etwas ausgetauscht hat.
    Wenn die Batterie das nicht bringt, kann man es halt nicht machen, aber so eine Batterie macht im nächsten Winter eh schlapp.

    @Silverhead
    Sorry, habe die Zeit gerade nicht um auf alles einzugehen.


    Das Mobil 1 FS hat keine (!) LL04 Freigabe. Der Vorgänger (ESP) hatte sie. Wer es trotzdem nehmen mag, soll es tun.
    Ich fahre ein 0W40 von Ravenol (SSL heißt das, glaube ich), das ist dünner, aber nicht zu dünn. Ich kann dir jetzt kein 5W40 raussuchen, nimm halt eins von einem der großen Anbieter (delti, oeldepot, motoroeldirekt, etc.) mit LL04 Freigabe, fertig. Für SAPS bitte Datenblätter vergleichen, da steht's drin.
    Edeka-Öl geht bei mir deswegen nicht, weil es eben keinen Hersteller "Edeka" gibt, was das genau ist, weißt du nicht, und wenn die irgendwann was anderes reinmachen, bekommst du u.U. gar nicht mit, dass du jetzt ein anderes Öl fährst. Was nutzt mir da die Freigabe auf dem Kanister?
    Ansonsten, ob du Aral, Shell, Mobil, Ravenol, Motul, Liqui Moly, Fuchs, Total oder was auch immer reintust, das wird dann schon passen.


    Ölschraube: meine ist unten. Und wenn ich da aufdrehe, kommt das mit Druck raus und nimmt allen Dreck mit, das schafft ein Ölsauger nicht. Und ab der am tiefsten Punkt absaugt, weißt du auch nicht. Es gibt auch Leute, die heben das Auto einseitig hoch, damit der letzte Rest... aber wie gesagt, Absaugen ist besser als gar kein Ölwechsel.


    Man kann das Thema auf die Spitze treiben, man muss aber nicht.

    Ist an dem Auto irgendwas geändert worden?
    Neuer LMM?
    AGR? AGR off?
    DPF?
    Leistungssteigerung?


    Die Fehler an sich müsste ich selbst nachsehen, es gibt aber einen großen Fehlercode-Thread vom Approximate, da müsste drin stehen, was das wirklich bedeutet.


    Edit: du kannst dir auch die Ladeluftstrecke mal ansehen, also ob die Leitungen alle dicht sind.

    Tendenziell haben aber die 7-Gang-DSGs trotz weniger starker Motoren öfters Probleme. Die DQ250 sind tendenziell weniger oft kaputt, obwohl sie ja oft in GTIs etc. verbaut sind.
    DQ200 ist ja im 1,4-1,8 drin und muß da jetzt nicht soooo viel aushalten...

    Also, ich fasse zusammen: wenn man verrückt genug ist, VW oder Audi zu fahren, dann wenigstens mit einem dicken Motor.
    Mit dieser Einschränkung könnte ich dann leben.

    Ist natürlich ärgerlich. Aber von diesem Fall darauf schliessen, dass es beim deutschen Hersteller pauschal besser ist, ist auch etwas blauäugig. Wenn ich in anderen Foren lese, das Sportmodelle der Premiumhersteller (die wohlgemerkt um Faktoren teurer sind als ein i20) monatelang stehen, weil Teile nicht lieferbar sind, weiss ich auch nicht was ich davon halten soll. Klar, Pech kann man immer haben. Aber zeigt auch, dass es nicht an einem bestimmten Hersteller hängt.


    Man könnte ja auch umgekehrt argumentieren und sagen, bei Hyundai zahlt man weniger und man weiss wenigstens, warum man dann Ärger hat. Wenn mich aber der 120k M5 mit 10k Km wegen Schäden und fehlenden Teilen in den Wahnsinn treibt, wird es schwierig mit der Argumentation.

    Ist natürlich auch richtig. Nur hoffe ich, dass sich ein deutscher Hersteller auf andere Weise um die Kundenzufriedenheit kümmert. Bei einem NEUwagen. Vielleicht mit einem kostenlosen Leihwagen. In ihrem Fall gab's da nix, nicht mal gegen Bezahlung war ein anderes Autoverfügbar. Da kaufst du dir ein neues Auto und darfst als erstes mal auf deine Kosten bei Sixt ein Auto für einen Monat anmieten, dann noch einen Monat... Kostenübernahme? ;)
    ist ja nun nicht so, dass i20 Käufer Millionäre sind. In diesem Fall eine Studentin, die dann eben trampen kann, um zur Uni zu kommen.