Beiträge von MathMarc

    Das Auto war laut BMW zu alt und hatte zu viele Kilometer, daher keine Kulanz.

    Zu alt, mag sein. Aber zu viele Km? Da hab ich hier schon kulantere Entscheidungen mitbekommen.
    Ich habe mal schnell nachgesehen in deinem Beiträgen. Du hast das Auto wohl so ca. 08/2012 mit 80tkm gekauft, demnach ist es im Jahresmittel 16tkm bewegt worden. Auf CBS umgelegt heißt das, dass der Ölwechsel alle 2 Jahre und nach jeweils etwa 30-32tkm durchgeführt wurde - also wirklich der Worst Case, was die Wartung nach CBS angeht. Das erklärt es zwar nicht, könnte aber einen Anteil am "Ergebnis" haben.
    Ich glaube, Lord hat ja schon mal geschrieben, dass die entwicklungsseitige Vorgabe war, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit für die Kette bis 130tkm bei 0,1% liegt. Das wäre dann quasi dein Auto gewesen. Der eine von 1000.

    Also glaube ich nicht, dass es an der Fahrweise lag, sondern an dem verwendeten Material der Steuerkette bzw. bei den Führungen dafür. Die Steuerketten und die Führungen wurden ja irgendwann geändert. Das habe ich bei dem Austauschmotor erfahren. Was genau da geändert wurde, weiss ich allerdings nicht.

    Hm. Ich glaube, ich habe noch das originale Material drin (soll heißen, ich konnte nichts gegenteiliges rausfinden). Was da geändert wurde - keine Ahnung.

    Bei meinem war es ein Lagerschaden bei 120tkm und den selben Umständen. Der Erst-/Vorbesitzer hat BMW / Castrol 5W30 Longlifeöl und das teilweise fast 40tkm laut Anzeige gefahren (laut Scheckhefteintrag).

    Nur zur Info - das war aber am N57, oder? Am Samstag, wenn mein Motor bei (von) Panik überholt wird, werden wir auch die Pleuellagerschalen tauschen, aber rein vorbeugend.
    30tkm mit einer Ölfüllung ist schon kritisch, aber 40tkm kann das niemals gut gehen, das ist klar.

    Das AGR ventil ist OFF , kann ich den Schlauch jetzt auch einfach ablassen oder muss der Schlauch am AGR Ventil drauf sein wegen Unterdruck oder so ?

    das wird im Kennfeld ausgeschaltet, der Schlauch sollte drauf sein, schon für die Stellglieddiagnose, sie sonst einen Fehler setzt.

    Und ohne Lambda läuft der motor ganz normal ohne Ruß weniger Leistung oder sonst was , ab lassen oder wieder anstecken ?

    Das könnte früher oder später auch einen Fehler erzeugen. Aber du kannst es ja mal testen.

    a ich sehr an dem Wagen hänge, habe ich auch schon über einen präventiven Kettentausch nachgedacht...allerdings muss man da die Kirche auch irgendwann im Dorf lassen...mit 400.000Km ist der Turbolader eine ebenso mögliche (und äusserst realistische..) Schwachstelle

    Ich vertrete die Auffassung - und zum Glück bin ich da nicht allein - dass der Turbolader kein Verschleißteil ist. Warm und kalt fahren, ordentliche Wartung vorausgesetzt, bekommt der Mischreibung eigentlich nur sehr kurzfristig beim Starten und abstellen. Aber der Turbo ist ja nicht alles, ich komme jetzt günstig an eine "neue" HDP und kann die Fehlerquelle damit hoffentlich ausschließen. Bleiben Injektoren, das Getriebe... um nur 2 Baugruppen zu nennen, die das ganze Auto auf einen Schlag erledigen können.
    Eine Garantie gibt es nie. An irgendeinem Punkt muss man sich überlegen, was man noch das Auto investieren möchte, ob man als Grenze den aktuellen Wert ansetzt (der dürfte ja nicht mehr so groß sein) oder ob man wie ich den Ansatz wählt, dass das Auto, wenn es danach noch 2 Jahre fährt, insgesamt weniger gekostet hat als der Nachfolger (gerade hinsichtlich Wertverlust).
    Wenn das Einsatzprofil für die nächsten Jahre aber absehbar ist/bleibt, sollte man versuchen, das Auto im intakten Zustand in Zahlung zu geben - mit gerissener Kette bekommt man nichts mehr dafür.


    Ich bin keine Hilfe für die Entscheidung, das ist mir bewusst. ;)

    Riss der Steuerkette bei 127.000 km, Motor Totalschaden, keinerlei Ankündigung des Problems durch Geräusch, auf einer Autobahnauffahrt beim Beschleunigen nach einem Knall aus


    =O Bei 127.000km? Brutal. Soviel zur Theorie mit dem Lastkollektiv. :/
    Wer hat den Motor denn bezahlt? Gab es da noch Gewährleistung oder Kulanz?
    Wenn ich das jetzt "like", dann heißt das "danke für den Beitrag, nicht "toll dass hier einer mit Kettenriss kommt".

    Ich laufe jetzt auch nicht auf Stelzen durch die Gegend, aber ich sitze auch nicht mit ausgestreckten Beinen da - das ginge nicht, aber vor allem wäre das Lenkrad viel zu weit weg. Und du weißt ja, dass du die Hand noch locker (ohne die Schulter zu verdrehen) oben auf das Lenkrad legen können musst, sonst bist du zu weit weg, um im Ernstfall da richtig reinzugreifen ;) Was die bei YT machen... 90% von YT ist Schrott.
    Ich weiß jetzt nicht, wie ich meine Sitzeinstellung beschreiben soll. Aber eher tief, etwas nach hinten geneigt, hinter mir kann auch noch ein Erwachsener mit 1,75m ganz locker sitzen. Ich selbst säße etwas gequetscht. Glaube ich. Aber ich muss das erstmal ausprobieren.


    Was meinst du mit "innerhalb" der Sitzfläche? Ob die gerade oder angewinkelt sind? Ich muss es echt ausprobieren, so sehr hab ich da nie drauf geachtet. ;)

    Nein, das habe ich nicht - meine Frage ist korrekt formuliert ...


    Es geht darum, ob 245/40/18 eine Option ringsrum wäre, oder halt nicht. Es wurde hier immer wegen Abrollumfangsprobleme (hinten, bzgl. Tacho) aus dem Weg geräumt, obwohl theoretisch das kein Problem wäre ... oder fehlt mir etwas an Infos?

    Passt der denn noch an der VA? An der HA ist das wohl kein Problem.
    Den Nachweis, dass der Tacho nicht nachgeht, muss wohl erbracht werden. Da das kein übliches Reifenformat für den E90 ist, werden die sich nicht damit zufrieden geben, was Du über die aktuelle Voreilung sagst.
    Aber interessant finde ich das schon.

    Fahrerwunsch ist die Interpretation dessen, was du mit dem Gaspedal machst, also, wie weit du es "runterdrückst", aber auch, wie schnell.
    An die Drosselklappe glaube ich in diesem Zusammenhang nicht, die hat bei Diesel nicht die Aufgabe wie beim Benziner (ein Diesel wird über die Kraftstoffmenge geregelt, nicht über die Luftmenge)


    Wie schnell bist du denn gefahren? Carly erfindet normalerweise keine Werte, das liest nur von der ECU als Tester aus. Irgendwo stand dieser Wert im System.


    Vielleicht mal loggen:
    Fahrgeschwindigkeit, Drehzahl
    Fahrpedalwerte (gibt 2, glaube ich)
    Inneres Motormoment
    Fahrerwunschmoment (weiß nicht wie das genau heißt)


    Und:
    selbst wenn dein Tuning hieran schuldlos war, irgendwelche Bugs zu finden wird sicher kein Problem. Der kollektive Aufschrei bei "ich habe eine Optimierung und ein Problem mit dem Motor" kommt ja nicht von ungefähr. Das ist einfach ein Erfahrungswert.

    Die einzigen Ersatzteile die der Motor (bisher..) gebraucht hat, waren die beiden Thermostate !!...sogar der Keilriemen ist noch der erste...

    Ja, so siehts bei mir auch (fast...) aus, die Keilriemen kommen bei der Kettentauschaktion jetzt aber neu - einfach so ;)
    Krass jedenfalls. Diese Laufleistung, und das mit LL Service und Castrol Öl und Sprit von der freien Tanke. Hut ab.
    Es gibt statistische Wahrscheinlichkeiten (die kommen einfach aus den Lebensdaueranforderungen unter Berücksichtigung der Serienstreuung) für den Ausfall der Kette, das sind aber interne Daten von BMW, die ich auch nur erzählt bekommen habe - die möchte ich nicht weiterverbreiten. Die Sache ist, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit natürlich mit jeden Km weiter steigt, allerdings wird die Kurve eher flacher als steiler. Irgendwann ist natürlich Schluss.


    Die Tabelle ist an sich nicht schlecht, aber wirklich gut ist sie noch nicht. Sie bildet nämlich einen (für mich inzwischen wesentlichen) Aspekt nur sehr unzureichend ab, und das ist mir bei deinem Beitrag mal wieder klar geworden: das Lastkollektiv. Vereinfacht gesagt, die Summe aller Lastzustände, in denen sich der Motor je befunden hat.
    Man kann das vielleicht verdeutlichen, wenn man sich die Ausfälle mal genauer ansieht:
    Wir haben in unserer Tabelle einen Ausfall bei einem X5 bei 145tkm. Das ist ein sehr großes und schweres Auto, in dem der Motor wesentlich mehr zu arbeiten hat als im kleinen 3er. Demnach wird der Motor tendenziell mit einer deutlich höheren Last laufen, das bedeutet auch mehr Stress für die Kette, da die HDP eine größere Kraftstoffmenge und einen höheren Druck bereitstellen muss.
    Das nächste war ein X3, etwas leichter, da hielt die Kette bis 160tkm.
    Bei Lord's 330xd waren es (mit verkürztem Ölwechselintervall) 286tkm, wobei das Auto in einem (für einen 330d) hohen Lastbereich unterwegs war. Allerdings ist es mit einem 3er schon deutlich schwerer, das Auto ständig am Limit zu bewegen, das erlaubt die STVO einfach nicht...


    Mein Auto hat beim Vorbesitzer vermutlich ziemlich auf die Ohren bekommen, bei mir geht's gemächlicher (nicht gemächlich, aber nicht mehr Dauervollgas) zu, nix passiert bis knapp 325tkm.
    Und bei dir, wo das Ding eher im Teilastbereich unterwegs ist (200km/h sind mit 60% Motorleistung zu machen, für 120km/h braucht man vielleicht 60 oder 65 PS, also ca. 25%), hält das jetzt schon knappe 400tkm.


    Das ist für die Statistik natürlich alles viel zu wenig, aber für ein Gefühl, wie du sagst, reicht das schon.
    Kann sein, dass ich da jetzt komplett überreagiere, aber es wäre schade, wenn er jetzt verrecken würde... der Rest ist eigentlich noch gut. ;)


    Ich warte noch auf die Rückmeldung von Lord (sein Auto ist gerade in der Instandsetzung), sobald ich von ihm alle relevanten Daten habe, lade ich eine neue Tabelle hoch.