Natürlich wird die Rezeptur der Kraftstoffe vor allem im Additivbereich ständig geändert, die Hersteller sagen dann "verbessert" dazu, warum auch immer, darüber ließe sich dann endlos lange philosophieren, WARUM die da was ändern, vor allem, wenn das Ur-Material schon ausgezeichnet war.
Hinsichtlich Marge lässt sich immer noch was machen, was allein die Preissteigerung von 8 auf inzwischen 20 Ct. ggü. Standard Diesel bei AU ja auch deutlich zeigt.
Kann aber auch sein, dass du hier einer doppelten Selbsttäuschung aufgesessen bist, die erste Selbsttäuschung passierte nach dem erstmaligen Tanken von Ultimate, da lief der Motor sofort ruhiger, sanfter und leistungsvoller, obwohl, wie du ja selbst geschrieben hattest, die Maximum-Speed keineswegs angehoben war, was aber bei einer echten Leistungssteigerung unweigerlich der Fall hätte sein müssen, also Selbsttäuschung.
Die zweite Selbsttäuschung passierte dann, als du dich an das "neue Laufverhalten", das ja in Wirklichkeit gar keines war, gewöhnt hattest und plötzlich wieder das alte Empfinden bekamst, das normale Feeling eben, dann lief der Motor auf einmal wieder rauher, klappriger, wie früher eben, das ist das wahre Resultat der Wirkung von Ultimate, also null.
Die zweite Selbsttäuschung hatte also die erste aufgehoben.
Dem muss ich widersprechen. Gerade die höhere Drehwilligkeit ist gut belegbar und auch technisch leicht nachvollziehbar. Das Laufverhalten ändert sich in verschiedenen Punkten durchaus, das ist (wenn du mal die zahllosen Threads zum Thema gelesen hast) teilweise auch an Fakten durchaus nachvollzuziehen. Nur kann man vieles davon auch billiger haben, und nicht alles davon braucht man. Wenn man einen 520d fährt, lässt man es sicher gemütlicher angehen...sonst würde man mit dem Teil ja auch nicht glücklich. Außerdem hat sich AU zumindest in einem Punkt (Geräusch) auch wieder verschlechtert, das ist nicht nur mein Eindruck. Das wiederrum dürfe beim besser gedämmten 5er weniger ins Gewicht fallen als beim 3er. Wir sollten also persönliche Wahrnehmungen und Fakten besser auseinander halten.
Ich schreibs gerne nochmal: Meine Erfahrungen waren, dass es überhaupt keine Veränderungen gegeben hatte, weder lief der Motor ruhiger, noch klapperte da was weniger (da klappert sowieso nichts und wenn doch, ist was kaputt) noch war die Leistung besser oder das "Ansprechverhalten", was immer man darunter verstehen mag, noch ging der Verbrauch zurück. Wer dennoch positive Soforterfahrungen damit macht, ist einer Selbsttäuschung aufgesessen oder dessen Motor war enorm verdreckt, versaut, verkokt, was weiß ich.
Mein Motor ist in dieser Hinsicht schon genau untersucht worden, deswegen muss ich hier erneut widersprechen, wenn du deine Meinung als unumstößliche Fakten hinstellst, weil ja niemand etwas bemerken kann, was du nicht auch bemerkst. Sicherlich ist vieles hierbei subjektiv, aber manche Sachen eben nicht. Du warst ja nicht dabei, du kannst für dich nicht die alleinige Wahrheit in Anspruch nehmen.
BMW verbietet strikt das Zumischen von Additiven jeglicher Art, das wird seinen Grund haben, wenn bei dir nach einer Weile irgendwas versagt (Hochdruckpumpe, Turbolader, Injektoren) oder wenn der Motor plötzlich aus anderen Gründen ausfällt, wirst du nie wissen, ob diese Schäden auf die Zumischung ominöser Mittelchen zurückzuführen sind oder nicht. Kulanz von BMW kannst du in dem Fall sowieso vergessen.
1) BMW bietet - besonders im Kundenbeanstandungsfall - selbst Additive an. Dass da BMW drauf steht, heißt nicht, dass BMW das selbst gemixt hat. Machen die beim Motoröl ja auch nicht.
2) Im Falle eines Defektes sollte schon nachgewiesen werden, dass da ein nicht zugelassenes Additiv verwendet wurde. Da bin ich aber gespannt, wie das ablaufen soll. Spektralanalyse bei einem HDP Schaden? Meinst du echt? Und wie du den Turbolader mit einem Kraftstoffadditiv erledigen willst, kannst du ja auch mal darlegen.
Ich weiß nicht, wie genau diese zugekauften Additive von Fremdherstellern genau wirken, ich glaube, manchmal wissen das die Hersteller dieser Mittelchen selbst nicht so genau, wobei eine vorgeblich positive Wirkung durchaus für den Motor von Nachteil sein kann, langfristig gesehen. Wohl gemerkt: KANN, nicht MUSS.
das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis.
Eine ähnliche Situation haben wir ja beim Zupanschen von 2-Takt-Öl zum Diesel (hab ich auch mal gemacht bei meinem vorigen Auto, einem Mercedes GLK, weil das von fast allen Forumsteilnehmern wärmstens empfohlen wurde), auch dabei kann man unter Umständen ein verbessertes Laufverhalten feststellen, letztlich ist diese Ölzugabe jedoch bei normal gut laufenden Dieseln unnötig und kontraproduktiv, gerade bei den heutigen hochgezüchteten Dieseln mit ihren auf Hochdrücken basierenden Common-Rail-Einspritzungen und den Mikrobohrungen in den Injektoren kann man da mit Zusätzen aller Art auf lange Sicht auch viel Schaden anrichten, vor allem eine andauernde viel zu hohe Dosierung wird negative Folgen haben.
Diese Diskussion hat doch auch schon 3000 Seiten, nun noch mal von vorne? Das "Additiv" (kein 2TÖ) wird chemisch gelöst, das schwimmt nicht als Tropfen im Sprit rum. Meine Injektoren haben über 50tkm damit überstanden, die haben AU überstanden und jeden anderen Kram, anfangs sogar 2TÖ. Aktuell 334tkm. Da muss ja was falsch laufen, bestimmt sind die schon lange kaputt, 2 Bosch Dienste haben das nicht rausgefunden - und ein Engel schiebt.
Und ja, man sagt nicht umsonst, "die Dosis macht das Gift", da gilt ja auch für verschiedene Vitamine, also am besten ganz drauf verzichten...
Könnten wir diese Diskussion nicht einfach lassen? Die hat einen Bart, echt.
Aber da gehts ja schon los, wie soll man denn als Laie beim Tanken so genau abschätzen können, wie viele Liter da jetzt beim Tanken genau reingehen werden? Denn man sollte ja das Mittelchen (oder Öl) ja VOR dem Tanken zugeben, damit es sich gut vermischen kann, die meisten neigen dann wohl eher dazu, zu viel des Mittelchens zuzugeben, für alle Fälle, viel hilft viel. Und schaden damit ihrem Motor.
Ja, wenn man nur doof genug ist, bekommt man alles gehimmelt, das stimmt wohl. Ansonsten halt... man kennt ja ungefähr seinen Verbrauch, oder halt die Tanknadel, und gibt dann ungefähr zu. Ob das jetzt 1:185 oder 1:210 ist, dürfte wirklich irrelevant sein. Die absoluten Plattnasen lassen wirklich besser die Finger davon, aber die lassen die Finger besser auch von Motoröl, dem Waschwasser, dem Adblue Tank, dem Reifendruck... das sind aber meinstens eh nicht die Kundschaft, diese Leute merken erst, dass was nicht stimmt, wenn die Karre ausrollt... da sind Sachen wie "Geräuschentwicklung", "Laufkultur", "Drehwilligkeit" oder "Verbrauch" echt keine Themen. Die kippen das nicht rein.
Manchmal verstehe ich so einige Leute nicht, da läuft ihr Diesel eigentlich perfekt, aber man will den "ruhiger" machen, der soll sanfter laufen aber kräftiger werden .......... dazu probiert man dann extrem teure Premium-Dieselkraftstoffe aus, die heute teurer sind, als Super E 5 oder kippen Mittelchen mit unbekannter Wirkungsweise oder 2-Takt-Öl in den Tank .............. wenn ihr mit dem rauhen Lauf des Diesels nicht klarkommt und euch der Spritpreis sowieso am Arsch vorbei geht, warum kauf ihr euch dann nicht einen Benziner?
Die laufen auch ohne Zugabe von 2-Takt-Öl oder sonstigen Additiven schon ruhig, sehr viel ruhiger als jeder Diesel und der Sprit ist sogar günstiger als Premiumdiesel.3
Nebenbei bieten viele Benziner im BMW-Programm erheblich mehr Leistung als die kleinen Diesel oder sind viel billiger als die großen und starken Diesel, außerdem gibt es mit Benzinern aller Art keinen zukünftigen Stress wegen einer eventuell einzuführenden "blauen Plakette" oder ein generelles Dieselfahrverbot in Ballungsräumen.
Ich war mir zwar nicht gewusst, dass du die Gesamtübersicht über alle aktuell laufenden Gebrauchtwagen und deren Laufkultur usw hast, aber ich bin auf jeden Fall beeindruckt.
Auf die Frage nach "Diesel oder Benziner" gehe ich nicht ein, "Kosten" reicht wohl. Da muss man etwas mehr betrachten als die Preisschilder bei ARAL.