Beiträge von MathMarc

    Ich glaube, ich wiederhole mich.
    Es gibt hier zwei Möglichkeiten:
    1) mit dem DPF stimmt was nicht -> prüfen
    2) mit dem Turbo stimmt was nicht (das kannst du nicht so leicht prüfen)
    Am Turbo rumspielen bringt gar nichts.


    Hast du was im Motorparameter zu loggen? DeepOBD, Carly,... irgendwas?

    Zur Geschichte gehört aber auch, dass es zuerst - auch bei dem bekloppten kleinen Abmahnverein - um die Feinstaubemissionen ging. Das hat man technisch widerlegt.
    Dann kam VW bzw. die Amis mit VW um die Ecke, seitdem geht es um Stickoxide.


    Das Problem ist ja zumindest ab Euro 6d temp "erstmal" vom Tisch.
    Mit der haben aber auch manche Benziner Probleme, so dass die mit einem OPF aus/nachgerüstet werden müssen. Auch bei BMW gibt's Modelle, die nicht mal eine Zulassung bekommen ohne - von einer blauen Plakette ganz zu schweigen.


    Manches ist beim Benziner weniger kritisch als beim Diesel, trotzdem würde ich hier erstmal abwarten, wie die Technik sich schlägt.



    Also wenn schon verbessern, dann bitte im Kontext bleiben.

    Der Ladedruck kommt von der nicht ausreichenden Abgasmenge. Das kannst du nicht verbessern, schon gar nicht, wenn er optimal eingestellt wurde. Versteh' das doch... Und per Markierung wieder genau einstellen... hoffentlich hast du ein ruhiges Händchen...
    Warum klemmen die...ist wie bei den Knochen, die sollte man auch ab und zu bewegen ;)
    Die Dinger verrußen. Öfters mal ein bißchen Druck machen, dann werden die warm, sie bewegen sich über den ganzen Verstellbereich, dann klappt das.
    Aber bitte zuerst den DPF erledigen!!

    Du könntest noch was rausholen, indem du die Spur vorne etwas verringerst und hinten etwas erhöhst.
    Wenn es aber ein echtes Problem hinsichtlich Verkehrssicherheit ist, dann muss das Teil auf die Bühne und nachgesehen werden, ob alle Lenker noch in Ordnung sind, keine Buchsen ausgeschlagen, alle Schrauben fest... und wie alt sind die Dämpfer?

    Natürlich wird die Rezeptur der Kraftstoffe vor allem im Additivbereich ständig geändert, die Hersteller sagen dann "verbessert" dazu, warum auch immer, darüber ließe sich dann endlos lange philosophieren, WARUM die da was ändern, vor allem, wenn das Ur-Material schon ausgezeichnet war.

    Hinsichtlich Marge lässt sich immer noch was machen, was allein die Preissteigerung von 8 auf inzwischen 20 Ct. ggü. Standard Diesel bei AU ja auch deutlich zeigt.


    Kann aber auch sein, dass du hier einer doppelten Selbsttäuschung aufgesessen bist, die erste Selbsttäuschung passierte nach dem erstmaligen Tanken von Ultimate, da lief der Motor sofort ruhiger, sanfter und leistungsvoller, obwohl, wie du ja selbst geschrieben hattest, die Maximum-Speed keineswegs angehoben war, was aber bei einer echten Leistungssteigerung unweigerlich der Fall hätte sein müssen, also Selbsttäuschung.


    Die zweite Selbsttäuschung passierte dann, als du dich an das "neue Laufverhalten", das ja in Wirklichkeit gar keines war, gewöhnt hattest und plötzlich wieder das alte Empfinden bekamst, das normale Feeling eben, dann lief der Motor auf einmal wieder rauher, klappriger, wie früher eben, das ist das wahre Resultat der Wirkung von Ultimate, also null.


    Die zweite Selbsttäuschung hatte also die erste aufgehoben.

    Dem muss ich widersprechen. Gerade die höhere Drehwilligkeit ist gut belegbar und auch technisch leicht nachvollziehbar. Das Laufverhalten ändert sich in verschiedenen Punkten durchaus, das ist (wenn du mal die zahllosen Threads zum Thema gelesen hast) teilweise auch an Fakten durchaus nachvollzuziehen. Nur kann man vieles davon auch billiger haben, und nicht alles davon braucht man. Wenn man einen 520d fährt, lässt man es sicher gemütlicher angehen...sonst würde man mit dem Teil ja auch nicht glücklich. Außerdem hat sich AU zumindest in einem Punkt (Geräusch) auch wieder verschlechtert, das ist nicht nur mein Eindruck. Das wiederrum dürfe beim besser gedämmten 5er weniger ins Gewicht fallen als beim 3er. Wir sollten also persönliche Wahrnehmungen und Fakten besser auseinander halten.


    Ich schreibs gerne nochmal: Meine Erfahrungen waren, dass es überhaupt keine Veränderungen gegeben hatte, weder lief der Motor ruhiger, noch klapperte da was weniger (da klappert sowieso nichts und wenn doch, ist was kaputt) noch war die Leistung besser oder das "Ansprechverhalten", was immer man darunter verstehen mag, noch ging der Verbrauch zurück. Wer dennoch positive Soforterfahrungen damit macht, ist einer Selbsttäuschung aufgesessen oder dessen Motor war enorm verdreckt, versaut, verkokt, was weiß ich.

    Mein Motor ist in dieser Hinsicht schon genau untersucht worden, deswegen muss ich hier erneut widersprechen, wenn du deine Meinung als unumstößliche Fakten hinstellst, weil ja niemand etwas bemerken kann, was du nicht auch bemerkst. Sicherlich ist vieles hierbei subjektiv, aber manche Sachen eben nicht. Du warst ja nicht dabei, du kannst für dich nicht die alleinige Wahrheit in Anspruch nehmen.


    BMW verbietet strikt das Zumischen von Additiven jeglicher Art, das wird seinen Grund haben, wenn bei dir nach einer Weile irgendwas versagt (Hochdruckpumpe, Turbolader, Injektoren) oder wenn der Motor plötzlich aus anderen Gründen ausfällt, wirst du nie wissen, ob diese Schäden auf die Zumischung ominöser Mittelchen zurückzuführen sind oder nicht. Kulanz von BMW kannst du in dem Fall sowieso vergessen.

    1) BMW bietet - besonders im Kundenbeanstandungsfall - selbst Additive an. Dass da BMW drauf steht, heißt nicht, dass BMW das selbst gemixt hat. Machen die beim Motoröl ja auch nicht.
    2) Im Falle eines Defektes sollte schon nachgewiesen werden, dass da ein nicht zugelassenes Additiv verwendet wurde. Da bin ich aber gespannt, wie das ablaufen soll. Spektralanalyse bei einem HDP Schaden? Meinst du echt? Und wie du den Turbolader mit einem Kraftstoffadditiv erledigen willst, kannst du ja auch mal darlegen.


    Ich weiß nicht, wie genau diese zugekauften Additive von Fremdherstellern genau wirken, ich glaube, manchmal wissen das die Hersteller dieser Mittelchen selbst nicht so genau, wobei eine vorgeblich positive Wirkung durchaus für den Motor von Nachteil sein kann, langfristig gesehen. Wohl gemerkt: KANN, nicht MUSS.

    das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis.


    Eine ähnliche Situation haben wir ja beim Zupanschen von 2-Takt-Öl zum Diesel (hab ich auch mal gemacht bei meinem vorigen Auto, einem Mercedes GLK, weil das von fast allen Forumsteilnehmern wärmstens empfohlen wurde), auch dabei kann man unter Umständen ein verbessertes Laufverhalten feststellen, letztlich ist diese Ölzugabe jedoch bei normal gut laufenden Dieseln unnötig und kontraproduktiv, gerade bei den heutigen hochgezüchteten Dieseln mit ihren auf Hochdrücken basierenden Common-Rail-Einspritzungen und den Mikrobohrungen in den Injektoren kann man da mit Zusätzen aller Art auf lange Sicht auch viel Schaden anrichten, vor allem eine andauernde viel zu hohe Dosierung wird negative Folgen haben.

    Diese Diskussion hat doch auch schon 3000 Seiten, nun noch mal von vorne? Das "Additiv" (kein 2TÖ) wird chemisch gelöst, das schwimmt nicht als Tropfen im Sprit rum. Meine Injektoren haben über 50tkm damit überstanden, die haben AU überstanden und jeden anderen Kram, anfangs sogar 2TÖ. Aktuell 334tkm. Da muss ja was falsch laufen, bestimmt sind die schon lange kaputt, 2 Bosch Dienste haben das nicht rausgefunden - und ein Engel schiebt.
    Und ja, man sagt nicht umsonst, "die Dosis macht das Gift", da gilt ja auch für verschiedene Vitamine, also am besten ganz drauf verzichten...
    Könnten wir diese Diskussion nicht einfach lassen? Die hat einen Bart, echt.


    Aber da gehts ja schon los, wie soll man denn als Laie beim Tanken so genau abschätzen können, wie viele Liter da jetzt beim Tanken genau reingehen werden? Denn man sollte ja das Mittelchen (oder Öl) ja VOR dem Tanken zugeben, damit es sich gut vermischen kann, die meisten neigen dann wohl eher dazu, zu viel des Mittelchens zuzugeben, für alle Fälle, viel hilft viel. Und schaden damit ihrem Motor.

    Ja, wenn man nur doof genug ist, bekommt man alles gehimmelt, das stimmt wohl. Ansonsten halt... man kennt ja ungefähr seinen Verbrauch, oder halt die Tanknadel, und gibt dann ungefähr zu. Ob das jetzt 1:185 oder 1:210 ist, dürfte wirklich irrelevant sein. Die absoluten Plattnasen lassen wirklich besser die Finger davon, aber die lassen die Finger besser auch von Motoröl, dem Waschwasser, dem Adblue Tank, dem Reifendruck... das sind aber meinstens eh nicht die Kundschaft, diese Leute merken erst, dass was nicht stimmt, wenn die Karre ausrollt... da sind Sachen wie "Geräuschentwicklung", "Laufkultur", "Drehwilligkeit" oder "Verbrauch" echt keine Themen. Die kippen das nicht rein.


    Manchmal verstehe ich so einige Leute nicht, da läuft ihr Diesel eigentlich perfekt, aber man will den "ruhiger" machen, der soll sanfter laufen aber kräftiger werden .......... dazu probiert man dann extrem teure Premium-Dieselkraftstoffe aus, die heute teurer sind, als Super E 5 oder kippen Mittelchen mit unbekannter Wirkungsweise oder 2-Takt-Öl in den Tank .............. wenn ihr mit dem rauhen Lauf des Diesels nicht klarkommt und euch der Spritpreis sowieso am Arsch vorbei geht, warum kauf ihr euch dann nicht einen Benziner?


    Die laufen auch ohne Zugabe von 2-Takt-Öl oder sonstigen Additiven schon ruhig, sehr viel ruhiger als jeder Diesel und der Sprit ist sogar günstiger als Premiumdiesel.3


    Nebenbei bieten viele Benziner im BMW-Programm erheblich mehr Leistung als die kleinen Diesel oder sind viel billiger als die großen und starken Diesel, außerdem gibt es mit Benzinern aller Art keinen zukünftigen Stress wegen einer eventuell einzuführenden "blauen Plakette" oder ein generelles Dieselfahrverbot in Ballungsräumen.

    Ich war mir zwar nicht gewusst, dass du die Gesamtübersicht über alle aktuell laufenden Gebrauchtwagen und deren Laufkultur usw hast, aber ich bin auf jeden Fall beeindruckt.
    Auf die Frage nach "Diesel oder Benziner" gehe ich nicht ein, "Kosten" reicht wohl. Da muss man etwas mehr betrachten als die Preisschilder bei ARAL.

    Ja, ist auch irgendwie mein Eindruck. In Richtung Endleistung hatte ich Ultimate tatsächlich nie getestet, nur beim Ausdrehen fiel mir das auf, dass er leichter ausdreht. Aber die Notwendigkeit hat man beim 30d so selten - meistens hat man auch kaum die Möglichkeit. Da draußen gibt es einfach zu viele rollbare Verkehrshindernisse. :D
    Und mit der Umstellung von AU auf Esso Synergy ist das Auto auch leiser geworden. Sonst fiel mir bis jetzt nichts auf.


    Das ERC Zeug hatte ich auch mal getestet, Bericht hier!

    Hallo Sami, willkommen im Forum.


    Lass BITTE die Finger vom VTG, das kannst du mechanisch nicht sauber einstellen. Dass das Ding untenrum nicht geht, liegt einfach daran, dass der Turbo nicht genug Abgas bekommt, um auf die Drehzahl zu kommen. Das verbesserst du mit der Einstellung von Hand nicht, du machst es nur überall schlimmer! Wenn der Turbo untypisch spät Ladedruck aufbaut, ist eher die Frage zu stellen, woher er stammt, und ob er auf einer Fließbank eingestellt wurde. Außerdem muss hier der DPF bzw. sein Differenzdruck betrachtet werden. Besonders, da wir hier bei 261tkm davor ausgehen müssen, wrd der DPF recht voll sein wird und einen entsprechenden (vielleicht viel zu hohen?) Gegendruck aufbaut, was den Turbo natürlich erheblich belastet.


    Evtl. ist auch was zu machen, indem man die Software anpasst - das wird aber nicht der Riesenunterschied sein. Details kennen unsere SW Profils besser. Die SW muss sowieso angepasst werden (es gibt aber auch eine originale ohne DPF).


    Der Turbolader wird auf jedenfall davon profitieren, dass der DPF weg ist. Das Ansprechverhalten wird sich verbessern, wenn der DPF weg ist.


    @Blackfrosch
    @supermasi
    zur Kenntnissnahme ;)

    Die Freibrennfahrten könnten auch nur je 30-40 Minuten gedauert haben, wenn ich das nochmal Revue passieren lasse.
    Der Motor wurde per Computer im Stand bereits auf Temperatur gebracht.

    Per Computer? Naja, auch egal. Selbst 2x 30 Minuten sollten reichen. Selbst wenn die ersten 30 Minuten das nicht komplett gerichtet hätten, dann die 2. 30 Minuten. Wenn der DPF heiß ist, hat der Ruß eine andere Wahl als umgewandelt zu werden. Das kann der sich nicht aussuchen, das ist ein einfaches chemisches Prinzip.


    Den DPF habe ich Generalüberholt im Frühling 2017 gekauft.(Habe Ihn äußerst kritisch begutachtet. Sah von Innen und von Außen wie geleckt aus)
    Ich vermute das er aufgrund des defekten Abgasgendrucksensor nicht oder nur zum Teil seit dem regeneriert hatte.

    Was ich von diesen "generalüberholten" DPFs halte, habe ich ja schon gesagt. Es ist völlig egal, wie geleckt das Ding aussieht - was noch in den Filterkanälen steckt, darauf kommt es an. Und da kannst du nicht reinschauen, da halte ich jede Wette. Die ganzen Meßprotokolle dazu kannst du auch vergessen. Die kann ich dir auch schreiben, wenn du willst. Wer misst, misst Mist. Das biegt man sich hin. ;)


    DNach den Freibrennfahrten haben sich die Gegendruckwerte definitiv verbessert.
    Und sind unter die angegeben Maximalwerte gefallen.(Außer bei Vollbelastung)
    Eine Woche später waren Sie jedoch wieder über dem Maximalwert.

    Glückwunsch, dann hast du wirklich jeden letzten Rest von Ruß regeneriert. Der Rest ist dann Asche. Diese Maximalwerte sind übrigens so grottenschlecht, selbst mein DPF, den ich beim Km-Stand von 235tkm habe "reinigen" lassen, war davon meilenweit entfernt - VOR der Reinigung. Wenn ein DPF diese Werte erreicht, ist eigentlich schon längst alles vorbei.


    DLeider konnte ich während der Fahrt nicht nachvollziehen ob die Regeneration läuft oder aus irgendwelchen mir Bekannten Gründen abgebrochen ist. Da der Laptop während der Fahrt nicht angeschlossen war.

    Du musst dir unbedingt die Möglichkeit schaffen, die Regeneration zu überwachen, um Klarheit zu bekommen! Das geht mit besagtem Laptop (und der richtigen Software), oder mit DeepOBD, oder auch mit Carly. Sonst bekommst du hier keine Klarheit. Außerdem würden mich die Logs interessieren.


    Würdest du pauschal mit "Ja" antworten, wenn ich behaupte das ich nach einer 200km langen Fahrt mit Tempo 130, 2-3 Wochen Ruhe haben sollte?
    Dann würde ich mich nämlich nach der Arbeit ins Auto schwingen und einen längeren Ausflug auf die AB machen.

    Nö. Ich würde eher sagen: die Uhr tickt. Ich würde auch sagen, dass du unnötige Fahrten vermeiden solltest, und nur die unbedongt nötigen Fahrten überhaupt, und dann mit geringer Last machen solltest. 130 km/h ist hier wirklich Limit!


    Leider ist mein Auto-Fachmann technisch ein sehr gut, aber am Laptop kommt er mir teilweise unbeholfen vor. :/

    Ja, viele altgediente Mechaniker tun sich mit der modernen Technik schwer. Das betrifft neben dem Laptop auch Sachen wie den DPF und seine Funktionsweise. Wenn wir wissen, wo du wohnst, findet sich vielleicht im Forum jemand, der sich das mal ansehen kann.


    Ist es möglich das die Regeneration aufgrund der Fehlermeldung "DPF voll" abbricht? So absurd sich das auch anhören mag...
    P.S. dieses Ruckeln tritt nicht an jedem Tag an jeder Ampel auf. Ich kann kein Muster erkennen.

    Ja. Nicht aufgrund der Fehlermeldung auf dem Monitor, aber es gibt intern eine Reihe von Eingangsvorausetzungen für den Start einer Regeneration. Das kann man über den Bordmonitor nicht klären. Es können im Fehlerspeicher aber Fehler abgelegt werden, die die Reg. verhindern. Das kann man nur mit einem Blick "hinter die Kulissen" sagen. Welchen Status hatte denn die Reg.? Da sind ja "was genändert hat" (s.o.) sieht es für mich jetzt mal nicht so aus, als wäre nicht regeneriert worden.
    Du kannst auch mal die Forensuche bemühen. Das Thema hatten wir wirklich schon 100 mal.

    Die Serienschrauben haben 26 mm.


    Das würde ich mal als Messfehler einordnen. Wenn man bespielsweise direkt vom Kegel misst und nicht explizit das Gewinde, dann sinds halt 2 mm mehr

    So. Also, vorab, meine Schrauben sind nicht original, sondern wurden mit Felgen mitgeliefert, die ich zum Auto gekauft hatte. Ab Kauf hatte mein Auto nämlich Spurplatten drauf, und damit natürlich längere Schrauben.
    Die Schrauben für "ohne Spurplatten" haben eine Gewindelänge von 26,5 bis 27mm, bis zum Kegel ist es noch 1 bis 1,5mm mehr. Die ganze Schraube ist ca. 55mm lang, aber das ist sekundär.


    Man kann aber auch noch anders an die Sache herangehen - besonders bevor man eine zu kurze Schraube auswählt: die Zahl der tragenden Gewindegänge. Also einfach mal mitzählen, wie viele Umdrehungen das Radkreuz ab "Greifen" der Schraube noch macht, bis es "handfest" ist. Das sollten mindestens 6,5 und bis zu 8 Umdrehungen sein. Aufgrund der Gewindesteigung von 1,5mm pro Umdrehung sind das also 9,75 bis 12mm. Das kommt mit einer Gewindelänge von 26mm bestimmt hin. Vergleiche mal, wie weit die Schrauben aus den Stahl- und den Alufelgen hinten rausragen. Der Wert ist nur zum Vergleich - das ist nicht die tragende Gewindelänge!


    Es macht übrigens nichts, wenn die Schrauben ein wenig zu lang ist. Ich selbst fahre Schrauben mit 45mm bei 10er Platten vorne und 15er Platten hinten, also "effektiv" 35mm vorne und 30mm hinten. Vorne bekommt man so schnell eh kein Problem, hinten sollte man es wegen der Handbremse nicht übertreiben. Notfalls einfach mal ein Rad drehen, wenn man sich unsicher ist. Wenn das irgendwelche komsichen Geräusche gibt, oder sowas das Rad hängenbleibt, dann war die Schraube zu lang.


    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Eine Schraube mit 26 bis 28mm Gewindelänge wird auf jeden Fall passen.

    Ob's auf wirkliche alle Benziner zutrifft, weiß ich auch nicht.Ich weiß jetzt auch nicht so genau, welchen Bildbeweis Du meinst, aber ich denke da gibt es selbst von BMW widersprüchliche Aussagen. Meiner ist in dem einen Dokument auf 98 Oktan ausgelegt, in der Bedienungsanleitung steht davon allerdings nichts. Persönlich gehe ich dann aber lieber von technischen Dokumenten aus, anstatt von der BA.

    Es gibt natürlich immer nur eine Wahrheit. Ob jetzt das eine oder das andere stimmt? Sollte sich der Käufer nicht auf die ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen verlassen können? Ich weiß, das ist naiv. ;)
    Ich meine, dann halt einfach testen. Entweder bring's was, oder nicht.