Ich habe neben meinem 330d auch noch einen i3 94AH REX. Tolles Auto!
Die leise Fahrt, den doch recht ordentlichen Anzug und die Rekuberation habe ich auch genossen, mich stört das Bus-artige Fahrgefühl, der witzlose Kofferraum, und dass das Auto seinen Kaufpreis im Innenraum nicht mal näherungsweise dokumentiert. Aber die reine Fahrerei hat was. In einem 3er könnte das was sein - abgesehen von der Akkutechnik, dem Resourcenverbrauch usw., s.u.)[/quote]
Als erstes sei gesagt, dass ich Zuhause eine PV Anlage auf dem Dach habe, mit Speicher im Keller
das würde mich nun wirklich interessieren! Ich habe in der Richtung selbst mal ermittelt, aber schönrechnen konnte ich mir das nicht. Gerne per PN, wenn es hier nicht geht!
Der REX ist nur dafür da, dass wir mal eine Strecke ohne Lademöglichkeit kompensieren können. Ist aber in den letzen 12000km nur gute 800km gelaufen.
Entspricht absolut meinem Empfinden für einen großen %Satz der Verkehrsteilnehmer. Gilt natürlich nicht für Leute, die weder zu Hause noch beim Arbeitgeber laden können.
Natürlich ist der i3 ein Spielzeug für Besserverdiener (Gebrauchtpreise über 25k€) und für Leute, die nicht Laternenparker sind. Dafür müsste sich noch einiges tun.
Die Frage ist auch, ob das SINNVOLL ist!? Weil, der Strom eben auch produziert werden muss. Und wenn dieser eben aus Kohle oder Gaskraftwerken kommt, dann ist dies Sinnbefreit!
Absolut. Ich rede ja ständig davon, dass die Energieproduktion dezentralisiert werden muss. Natürlich hätte der Staat gerne auch zukünftig Einnahmen aus der Energie/Mobilitätssteuer, das wird natürlich ein Hemmschuh werden - damit könnte man den Erfolg ja seitens des Staates beliebig steuern - bis hin zur absoluten Witzlosigkeit.
Ich behaupte auch nicht, dass die Elektromobilität dass Allheilmittel ist, oder DIE Zukunft, aber es ist für einen kleinen Personenkreis (persönlich) sinnvoll. Ja, auch ein Akku muss erst prodziert werden und ein i3 geht auch mit nem ordentlichen CO2 Rucksack an den Start, der meistens erst nach 150tkm+ ausgelichen werden kann.
Zum einen muss dieser Rucksack weg - das könnte man ansatzweise über eine Produktion schaffen, die im wesentlichen dann läuft, wenn eine Überproduktion an erneuerbarer Energie zur Verfügung steht. Das sehe ich aber im Hinblick auf die Anteile an der reinen Gewinnung der Rohstoffe kritisch. Der zweite Punkt ist, dass wir weg müssen von Rohstoffen, bei dem ein Angebots-Oligopol besteht (Was ist mit Menschenrechten, Umweltverschmutzung, usw) und der zudem nicht mal recycled werden kann. Da muss was anderes her. Was mit Silizium vielleicht ![]()
Es ist aber wichtig, weiter Erfahrungen auf dem Gebiet zu sammeln. Dafür braucht man nicht Millionen von E-Autos in D, aber insgesamt braucht man schon welche.
Und zurück zum Thema: Die aktuelle Diskussion um die Diesel ist eh eine Farce! Ich fahre meinen Euro4 weiterhin und wenns ne blaue Plakette geben sollte, dann besorg ich mir eben bei "Ivan" eine und klebe die ins Auto.
Juckt eh keinen! Wenn man überlegt, was momentan alles an funktionierenden, guten Autos als "Umweltprämie" zur Verschrottung gegeben wird und wieviel Energie, CO2 und sonstige Emissionen für die Produktion für Neuwägen und die Entsorgung der Altfahrzeuge aufgewendet wird, da kann man sich echt an den Kopf langen!
Stimmt, das wird auch gerne ausgeblendet, und zwar von allen: Umweltaktivisten, Hersteller, Staat und der kleine Bürger.