Beiträge von MathMarc


    Du wirst niemanden finden, der das mit der serienmäßigen Hardware fährt. Der Turbolader kann diese Luftmassen nicht bewältigen.
    Du brauchst also mindestens einen Upgrade Lader. Evtl. brauchst du auch noch andere Injektoren (vom M57 35d) die serienmäßigen vom M57 30d sind bei der Leistung auch komplett am Limit. Wir hatten das in einem anderen Thread mal.
    Du kannst dir das Tuning ja draufmachen lassen. Es werden nur halt keine 320PS/700Nm rauskommen, egal was man dir erzählt. Es geht halt nicht.

    Ahhhhh Du meinst meine (fast) Vollgas Fahrt nach Stuttgart & wieder zurück, Jap das stimmt..


    Das meinte ich EHRLICH NICHT, als wir das erste mal telefonierten, hattest du noch nicht mal einen Termin bei Simon ;)
    Aber trotzdem, mein Routenplaner rechnet für die grobe Strecke für einen Kleinwagen 435km (deine Angabe: 430km) 4Std. 23 Minuten. Das hast du um 25 Minuten unterboten, ohne Frage warst du zügig unterwegs, aber an die Mehrzahl der zahlreichen Tempolimits kann man sich dabei so annähernd trotzdem halten. Jedenfalls ist ein Schnitt von 109 km/h nun nichts so krass außergewöhnliches.
    Aber wie gesagt, das meinte ich nicht.
    Genug OT.

    Was mich angeht, kann hier jeder 500PS/1000Nm aus seinem 30d kitzeln, solange er das im Bewusstsein tut, dass das schiefgehen kann. Da braucht niemand Angst haben, hier was zu posten. Ich wollte dem TE sein Tuning auch nicht ausreden, sondern nur raten, das auf eine bessere Basis zu stellen. Der 35d ist ab irgendeinem Punkt (bei 320PS und mehr) sicher eine bessere Basis als der 30d M57.
    Was eine Versicherung zahlt - Versicherungen haben ja ganz allgemein nicht den Ruf, voreilig mit Geld um sich zu werfen.
    Wenn in den Vertragsbedingungen steht, dass sie jeden Motorschaden ab Tuning zahlen - ok. Aber wo steht das drin? Meistens steht da doch, dass Schäden, die auf das Tuning zurückzuführen sind, abgedeckt sind. Und genau den Nachweis muss man als Versicherungsnehmer erstmal bringen...


    Und, als Kommentar noch: wenn mir jemand am Telefon erzählt, dass er sein leistungsgesteigertes Auto "eigentlich immer ganz gemütlich" fährt, und daraus hier plötzlich einen Langzeitvollgastest macht, frage ich mich auch, ob hier die Fakten auch nicht einfach so gebogen werden, dass sie zum jeweils aktuellen Thema passen. Aber es kann sich ja jeder selber in die Tasche lügen, mein Problem ist das nicht.


    Last but not least: da der Satz :btt: ja schon einige Male gefallen ist, kann ich für manche Fragen diesen Thread empfehlen :


    App Deep OBD für BMW - Logging | Jobs | Fehler lesen und löschen | SG Reset | Registrierung Batterietausch | Start DPF Regeneration | ... | Post 1 beachten


    Viel Spaß noch. :)

    jobo1960: da bin ich doch voll bei dir. Solange du das Auto (bzw. die Mehrleistung) so nutzt wie du es da beschreibst, wird auch nicht viel passieren. Trotzdem wäre es interessant zu sehen, was da genau abläuft.
    Ich habe da ein Beispiel, das mir von einem anderen Forenmitglied berichtet wurde. Dieses Mitglied hat einen E61 530d, das Auto erlitt einen Turboladerschaden. Der Turbolader wurde ersetzt, und dann ging es los: das Auto war leistungsgesteigert (ausgeführt bei einem hier im Forum bekannten Tuner, aber da gibt es mehrere, bevor hier wieder Vermutungen angestellt werden) und hatte astronomische Abgastemperaturen. Völlig klar, woran der Turbo gestorben ist. Klar ist auch, dass der Motor im5er ein anderes Lastkollektiv hat wie im 3er, und wie der Kollege fährt, weiß ich nun auch nicht.
    Das ist aber der Punkt: für dich passt das alles. Es gibt aber sicher auch Leute, die sich ihr Auto optimieren lassen, weil es so verführerisch ist für das bißchen Geld. Und erwarten, dass sie diese Leistung von nun auch auch ungehemmt nutzen können. Und das kann eben auch schief gehen, darauf möchte ich hinweisen. Nicht mehr und nicht weniger. Das sollte man halt nicht verharmlosen, man bezahlt dem anderen ja schließlich auch nicht den Motor, wenn er draufgeht, oder? Das wird auch der Tuner in den meisten Fällen nicht machen. Der Nachweis ist ja auch kaum zu führen, besonders wenn man keine Daten loggt.


    Mein Auto hat übrigens auch ein "kleines Update" erhalten, aber ich nutze das wie du: fast überhaupt nicht. Ich hätte meine erste Viertelmeile noch zu fahren, 0 - 100 interessiert mich überhaupt nicht, und 100 - 200 habe ich an einem Tag 2x mal gemessen - aber noch komplett Stock. Eigentlich wegen einem anderen Mitglied, das ein Fremdfahrzeug bis zur "motorischen Unkenntlichkeit" umgebaut hat. Ich wollte nur wissen, was dessen Zeiten bedeuten - und war beruhigt ;)


    Andy325:
    Danke für den Link. Da die Verbräuche bei dir ziemlich schwanken, konnte ich jetzt weder die Leistungssteigerung noch xHP rauslesen. Ungewöhnlich auch, dass dein Verbrauch im Winter geringer ist als im Sommer. Die meisten Leute (zumindest die, die ich mir heute schon angeschaut habe) haben im Winter höhere Verbräuche. Das kann bei dir eigentlich nur an der ausgeprägten Langstrecke liegen, da fällt der Warmlauf nicht so ins Gewicht.
    Wie erklärst du dir den besseren Rundlauf? Das hat ja mit Einspritzzeiten (mit dem Kennfeld) erstmal nicht soo viel zu tun. Da geht es eher um die Mengenkorrektur, aber die fasst ein Tuner ja eigentlich nicht an. Warum auch.
    Du hast ja schon mal eine Reinigung der Ansaugbrücke machen lassen. Wie hat sich das ausgewirkt? Bei den Verbräuchen habe ich auch da nichts Eindeutiges gelesen. Welchen Sprit fährst du? 1x habe ich was von V-Power Club gelesen, ein anderes Mal von "Zusatz".

    Ich habe jetzt keine konkreten Angebote vorliegen, da ich das Problem an meinem Auto noch gar nicht hatte.
    Summen zwischen 3 und 4k waren hier immer mal im Gespräch. Der genaue Umfang... das müsste man mit denen klären, die diese Angebote seinerzeit bekommen hatten.
    Ansonsten kannst du dir für dein Auto ja auch mal noch ein par Vergleichsangebote einholen, da siehst du dann ja, wo die Reise hingeht.
    Für 5k muss da aber wirklich TOP Arbeit abgeliefert werden.


    Super! Danke.
    Das ist das, was ich meine: das Tuning ändert die Fahrweise nicht, so dass es auch auf die Lebendauer des Motors kein besonderen Einfluß haben wird. Dass dabei dann auch der Verbrauch gleich bleibt, verwundert mich aber schon etwas. AGR off + DPF off sollte einen positiven Einfluß auf den Verbrauch haben. Ein halber Liter sollte da auf jeden Fall rauskommen.
    Zum LLK: das könnte sich aber lohnen, den zu tauschen - ok, in Österreich vielleicht nicht.
    Ich habe auch AGR + DPF off und ein leichtes Tuning - mein Auto ist nicht schneller als vorher: die Ladelufttemp wird einfach zu hoch, das Ding ist ziemlich zu (Steinschlag). Da sieht man aber auch, dass (z.B.) 200km/h überhaupt keine Herausforderung für diese Maschinen ist, das schüttelt er immer noch mit 20°C Differenztemp aus dem Ärmel, da wird noch nicht wirklich Leistung gefordert.

    Mein Beitrag sollte eigentlich nur die Empfehlung an den TE sein, dass 320PS beim M57 ins Geld gehen wird. Das ist beim N57 (der, obwohl er inzwischen oft genannt wird, auch nicht Thema diesen Threads ist) einfacher und billiger.


    Aus dem Ruder gelaufen ist es eigentlich hier:


    Die Ingenieure bei BMW wissen sicher besser als markenfremde "Optimierer"(ich persönlich finde an der Stelle "Veränderer"zumeist besser, aber egal), was an den Motoren geht und was nicht, und nein, wenn die VTG in Ordnung ist, rußt das nicht, davon haben wir sogar Videos hier im Forum.
    Vielleicht suche ich mal eins raus.


    Das ist halt so nicht haltbar. Wer sich danach angegriffen fühlte, obwohl sich meine Aussage gar nicht gegen ihn persönlich richtete, kann man im Beitrag #16 nachlesen. Da hat jemand wieder eine Verschwörung gewittert ("wer seid denn ihr").


    Leute, versteht mich nicht falsch: Ich freue mich für jeden, der mit seinem Auto zufrieden ist, getuned oder nicht. Nur Märchen will ich hier keine lesen.
    Zuerst einmal, wenn ich lese, dass jemand ein Tuning fährt und das ohne Probleme: das Kompliment geht an BMW, nicht an den Tuner. BMW hat diesen Motor konstruiert, und dieser Motor ist es, der die Mehrleistung verkraften muss, sowohl mechanisch als auch thermisch. Und es sind (meistens) die werkseitig robust ausgelegten Komponenten, die hier die Mehrleistung erst ermöglichen. Ohne diese solide Basis würde aus dem ganzen Tuning nichts werden.


    Ein anderer Punkt, warum die Motoren halten: das Lastkollektiv hat sich ja durch das Tuning ja nicht oder nur sehr eingeschränkt geändert. Ansonsten müsste jeder, der hier mit 25% Mehrleistung unterwegs ist, ja auch immer 25% schneller fahren und beschleunigen, und das schafft nur jemand, der jobo1960 sich mit seinem Fahrzeug auf Rennstrecken rumtreibt. Wenn man die Leistung immer nur kurze Zeit einsetzt (und wer ehrlich ist: auch bei euch gibt es Tempolimits, besonders in den Städten) und das System wieder entlastet, bevor es ernst wird, dann wird das eine ganze Weile gut gehen. Auch wenn jemand sagt, er bläst "Vollgas" von x nach y durch - wenn er für 500 km 3 Stunden braucht, kann das ja nicht stimmen, oder?
    Die meisten (nicht alle!) verkaufen ihr Auto ungetuned bevor es kritisch wird. Wer kauft schon gerne ein leistungsgesteigertes Auto? Warum nur, wenn das alles tutti ist? Das, was danach kommt, nennt man dann Dunkelziffer, und das sind dann die, die hier neu aufschlagen mit "so eine Mistkarre, nie wieder BMW".


    Ansonsten gilt ein alter (und hier oft zitierter) Satz: Kraft kommt von Kraftstoff. Soll heißen: wer mehr Leistung will, muss mehr Wärme in Bewegungsenergie umsetzen. Da diese Umsetzung von Wärme in Bewegung allerdings nur mit einem bescheidenen Wirkungsgrad funktioniert, belastet das IMMER das Gesamtsystem auch thermisch - siehe oben. Wer Exergie und Anergie für Krankheiten hält, sollte sich in die Thematik nicht zu tief reinziehen lassen...


    Zum Thema Kraftstoffverbrauch habe ich in vorherigen Beiträgen was gesagt. Da das bisher niemand kommentiert hat, nehme ich an, dass daran niemand einen Fehler gefunden hat. Das betrifft auch die subjektive Wahrnehmung von "weniger Verbrauch", BC Werte sind uninteressant, dem kann man alles vorlügen.

    • wer fährt seine Leistungssteigerung mit unverändertem AGR / DPF?
    • wer fährt nach der Softwareänderung die gleiche Strecke wie vorher? Wer ist diese Strecke auch vor dem Tuning schon eine ausreichend lange Strecke gefahren, damit man statistische Unsicherheiten ausschließen kann?
    • wer kann die erhöhte Leistung wirklich nutzen? Ich meine nicht 1x taglich 100 - 200, das wirkt sich auf den Mehrverbrauch nur aus, wenn das Ding ansonsten nicht gefahren wird.
    • wer hat dokumentierte Verbrauchsdaten vor und nach der Softwareänderung, inkl. dem Hinweis, ab wann die Softwareänderung dazu gekommen ist? Ein lückenlos geführtes "Tagebuch" bei sowas wie Spritmonitor wäre hier vorteilhaft.


    Beispiel, wie sowas aussehen kann: https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/745955.html
    Beispiel, wie sowas nicht aussehen sollte: https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/887200.html


    Dann bitte Daten (Link), dann sehen wir weiter!


    Was mich angeht: Ich habe ein Handwerk gelernt (Kfz.-Mechaniker, nicht Heizungsbauer oder sowas) und (u.a.) "auch mal Fahrzeugbau studiert". Da gibt es Vorlesungen wie Thermodynamik, Verbrennungskraftmaschinen, Kolbenmaschinen, Strömungsmaschinen,... da kann ich hier schon mitreden ;)
    Natürlich weiß ich nicht alles, zum Glück gibt es ja Leute (ich kenne einen...) die sich mit der Thematik in Theorie und Praxis täglich auseinander setzen, von denen kann man dann noch was lernen. Nein, ich meine keine Tuner. Die können sich hier ja mal dazu setzen, vielleicht können die Dozenten ja noch was lernen... ^^

    :popcorn:


    Ok dann muß ich mir ein Fehler eingestehen wenn es so ist, nur ganz verstehen kann ich es nicht.


    Aber mein menschlicher Verstand sagt mir, weniger Verbrauch = weniger Ausstoß


    Warum Verbrauchen die neuen Autos immer weniger, hab gedacht das sie dadurch den Ausstoß geringer halten....


    Erstmal stimmt es natürlich: weniger Kraftstoff, weniger Emissionen, aber in dieser Rechnung fehlt eine wesentliche Komponente.Da gilt nur,solange man am System ansonsten nichts ändert, aber genau das passiert ja.
    Ich will auf deinen großen Beitrag oben ganz im Sinne von "zurück zum Thema" nicht mehr eingegehen - oder aber gerne in einem eigenen Thread dafür, wenn du magst.


    Hierzu nur soviel - ich hatte es oben schon angedeutet:
    Der OEM muss zum Erreichen der Emissionsrichtlinien Technologien einsetzen, der der Tuner wieder außer Kraft setzt: AGR und DPF. Du kannst das oben nachlesen, ich muss das hier nicht nomal wiederholen, obwohl ich es ja auswendig kann... ja, das kann ich wirklich. Ich kenne mich da halt aus.


    Oder... egal, was soll's.
    AGR.
    Funktion: ein intertesGas (Abgas kann näherungsweise als inertes Gas angesehen werden) in die Verbrennung einbringen. Das hat 2 Effekte:
    1) Absenken der Verbrennungstemperatur -> das sorgt für weniger NOx
    2) weniger Sauerstoff im Abgas -> weniger Sauerstoff steht für die Verbrennung zur Verfügung -> auch das führt zu einer kühleren Verbrennung, weil halt weniger verbrennt.
    Leider haben beide Effekte auch einen Nebeneffekt: es entsteht dadurch mehr Ruß.


    Ergo: durch das Abschalten des AGR erreicht man folgendes:
    - Reduzierung des Verbrauches durch eine effizientere Verbrennung
    - weniger Ruß im Abgas

    - deutlich höhere NOx Emissionen
    (von Langzeitproblemen mit dem Zeug mal ganz abgesehen)
    Ich persönlich hasse das Ding. Ich denke (ich habe aber nicht die Möglichkeit, das zu testen), mit einem aktuellen NOx Speicherkat + SCR Kat könnte man mit einem sauber abgestimmten Harnstoff-Kennfeld könnte man die NOx Emissionen auch ohne AGR in den Griff bekommen - allerdings wäre der Verbrauch an Harnstoff (Ad Blue) zu hoch, das wollte auch wieder niemand.


    Da wir also ein AGR haben, brauchen wir und auch ein:
    Dieselpartikelfilter. Den vorgeschateten Kat vergessen wir jetzt mal, den fast ja auch ein Tuner normalerweise nicht an.
    Der DPF hat prinzipbedingt einen gewissen Gegendruck. Je violler der DPF wird,funktioniert er, umso höher wird aber auch der Gegendruck.
    Die Wirkung auf den Turbolader dürfte sich rumgesprochen haben!?


    Wir verbrauchen also Kraftstoff, um den Gegendruck des DPF zu überwinden.
    Und wenn das Ding voll ist, verbrauchen wir nochmal Kraftstoff, um ihn zu regenerieren.
    Es ist also keine Kunst, hier Sprit zu sparen, indem man das Teil entfernt.
    Diese Möglichkeit hat der OEM nicht, weil der M57 ohne DPF die Euro 4 nicht mehr schafft (der M47 schon). Für den N57 mit Euro 5 wird es ganz düster...


    Also: wenn ein Tuner ein Abgasgutachten machen will, dann braucht er AGR aktiv + DPF. Sonst ist das Zeitverwendung. Niemand schafft beim M57 ohne AGR oder ohne DPF ein Abgasgutachten nach Euro 4. Kannst du vergessen.
    Die meisten schaffen nicht mal mehr Euro 3.


    Wenn man ein Abgastgutachten machen möchte, also mit AGR und mit DPF. Dann wird der Verbrauch aber auch höher liegen.