Beiträge von MathMarc

    Nach deren Aussage war beim entfernten Deckel von oben nichts zu sehen, er meinte es kommt von unten die Luft leider raus.


    Wenn der Kolben in OT gestanden hat (und davon gehe ich jetzt mal aus), hat es entweder den Kolbenring oder gleich den Kolben selbst zerlegt.
    Das würde bedeuten, den Zylinder neu zu honen, evtl. neuer Kolben + Kolbenring, und natürlich Kopfdichtung und was sonst noch dazugehört. Im Optimalfall überholt man gleich alle Zylinder. Das geht in Richtung 3k€, sollte man sich überlegen. Gebrauchtmotor ist eine Alternative, natürlich ohne Gewähr, wie lange der dann läuft.


    Ich weiß es jetzt nicht ganz sicher, aber mit einem schmalen Stethoskop Endoskop sollte man durch das Kerzengewinde sehen können.

    Ein Schuss ins Blaue:
    Lass doch mal noch die Werte von allen Temperatursensoren auslesen, wenn er kalt ist.
    Ich weiß jetzt nicht, welchen Wert jeder einzelne Sensor im Falle eines Defektes senden würde, aber mal angenommen, das wäre eine höhere Temperatur, dann stellt sich der Motor auch darauf ein.
    Bei einem erkannten Fehler würde mam das natürlich im FS finden, aber vielleicht wird nicht jeder Fehler erkannt.


    Wie gesagt, nur, um es ausgeschlossen zu haben.

    Wie wäre es mit einer radikalen Methode?


    Irgendwann ist die Streuscheibe selbst ja auch mal "fertig". Die kann man inzwischen aber einzeln bekommen (natürlich nicht bei BMW). Also runter mit der alten Streuscheibe, alles ordentlich sauber machen, neue Streuscheibe einkleben, perfekte Scheinwerfer haben.



    Nicht ganz einfach, aber machbar. :)


    Meine Frage wäre, welche Dichtungen ich dabei noch ersetzen sollte, wenn ich schon mal dabei bin.
    Grube ist vorhanden, wahrscheinlich sogar ne Hebebühne.
    Gibt es irgendwelche Tricks den Motor anzuheben, wenn man keinen Motorheber bzw. eine Motorbrücke hat?


    Dichtung gibt's da nur eine zw. Turbo und DPF. Ist mehr so ein dünnes Metallplättchen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich hatte beim letzten Mal gar nichts gewechselt, runtergefallen ist auch nix, trotzdem dicht....


    Anheben kannst du auch von unten mit einem Getriebeheber. Auf einer Bühne geht auch ein passender Holzbalken (nix Format Besenstiel, schon was anständiges), drunterstellen, Bühne vorsichtig etwas runter, ein Stück Holz dazwischen, wieder hoch, Balken raus...

    Völlig richtig, die konkrete Antwort auf die Fragestellung war es nicht, allerdings ist es nicht unwesentlich eine eventuell falsch entstandene Erwartungshaltung an ein hinterradgetriebenes Fahrzeug in das rechte Licht zu rücken. Bei so manchem Thread könnte man den Eindruck gewinnen, ein Allrad wäre nur für Beckenrandschwimmer und Fahranfänger entwickelt worden.


    So habe zumindest ICH das nicht gemeint. Es gibt durchaus Situationen, in denen es mit einem Hecktriebler nur noch schwer oder gar nicht mehr geht, wo also ein Allradler klar überlegen ist. Nur gibt es aus meiner Sicht nur wenige Situationen, in denen das so ist - das mag persönlich je nach Wohnort variieren. Für mich persönlich überwiegen die Nachteile des Allradlers deutlich die Vorteile. Sonst hätte ich einen, oder würde ihn für eine Neuanschaffung nicht ausschließen - was ich aber definitiv tue.



    Die ursprüngliche Frage ob ein XDrive sicherer wäre muss klar mit ja beantwortet werden, denn selbst wenn man aufgrund der topografischen Gegebenheiten nur selten bis gar nicht in solche Gegebenheiten gerät, ergeben sich im entscheidenden Fall, der vielleicht nur 1x auftreten mag Traktionsvorteile die darüber entscheiden können, ob du im worst case mitten in der Nacht mit Gepäck und Beifahrer hängen bleibst oder nicht.


    Das mag sein, geht aber wieder am Thema vorbei. Bei der Sicherheit geht es doch erstmal darum, dass man in keine gefährliche Verkehrssituation kommt. Abseits der Straße hängenzubleiben, gehört erstmal nicht dazu - auch wenn dort der xDrive eher wieder freikommt als der Hecktriebler. Geschlagen werden beide von einem Landrover. Also lieber sowas fahren? Ich persönlich rufe dann eher den ADAC. Nötig hatte ich das in meinen 30 Führerschein Jahren und (in etwa) 700 tkm aber noch nicht. Mir erscheint das daher etwas überspitzt.


    Die einzige "komische" Verkehrssituation hatte ich tatsächlich mit einem Audi A8 W12. Der schob (auf nasser, aber durchschnittlich griffiger Straße) bei maximal 30Km/h in einem Kreisverkehr unvermittelt über die Vorderräder und in Folge über den (glücklicherweise nicht zu hohen) Mittelpunkt. Keine Schäden am Auto (das danach auch technisch überprüft wurde, ergebnislos),aber det Schreck saß tief.
    Ein E38 750I hatte solche Mätzchen an gleicher Stelle nie gemacht.

    Das war aber doch überhaupt nicht die Fragestellung.
    Dass xDrive Traktionsvorteile hat, ist doch selbst unter Heckantriebsfetischisten wie mir unumstritten.
    Er kommt also besser den Berg hoch. Kommt er auch besser runter? Da werden die Unterschiede wohl kleiner sein, allradgebremst sind unsere Autos alle.


    Und die Frage kam wohl eher von einem Flachlandtiroler wie mir. Es ging um Fahrsicherheit im ganzjährigen Alltag, das hat wenig mit dem Weg zur Skihütte zu tun. Wer da regelmäßig hin will, wird doch kaum in diesem Forum nach dem Sinn oder Unsinn von xDrive fragen.


    ;)