Beiträge von MathMarc

    Die kleinen Motoren bringen sehr viele Vorteile mit sich, besonders im Verbrauch.


    Nach NEFZ.
    Ich erinnere mich an einen Vergleich zw. 525d (2L TwinTurbo, 218PS) und 530d (3L Single Turbo, 245PS), wo der 530d bei flotter Fahrt über einen halben Liter weniger verbraucht hat.
    Das würde auf der Kurzstrecke vermutlich anders ausgehen, es ist aber zumindest nicht allgemeingültig, dass der kleinere Motor sparsamer ist - vom Einsatz hängt es ab.

    LMDV: du wirst auf meine Antwort schon warten müssen bis heute Abend, aber keine Angst, du bekommst sie.
    Technisch kann ich dich gleich mit widerlegen, geht in einem Aufwasch ;)


    Kommt später hier in diesen Beitrag rein!


    EDIT: wie versprochen! So neutral wie es geht!

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    Ich halte es für denkbar dass der Turbo die Todesanzeichen erst später hat und nicht direkt in der Prüfung. Und dann ist der TÜV sauber raus.

    Der Motor dreht ohne Last ja leicht hoch, da ist kein Ladedruck nötig, da ist auch der Gasdurchsatz gering. Von daher wird der Turbo zwar drehen, aber viel langsamer als unter Last.
    Von daher... welchen Schaden soll der nehmen? Langeweile?


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    Ehrlich gesagt glaube ich nicht dass dein M57 z.B. im Stau die Regeneration plötzlich abstellt und dann wieder startet: "On", "Off", "On", "Off". Außerdem blebt der Turbo oder DPF noch länger heiß: während der Fahrt ca. 10 Minuten, ohne Fährt noch länger.

    Ja, meinem Auto ist egal, was du glaubst. Wenn Bedarf besteht, poste ich in einem geeigneten Thread gerne eines meiner 100+ Logs zu dem Thema.
    Warum redet man immer davon, dass man mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren soll, mindestens 20 Minuten, wenn man sich einfach nur in einen Stau stellen muss?
    Da muss man sich doch mal an den Kopf fassen...
    Und richtig: wenn man den Motor abstellt, kommt keiner mit 50Kg Eis gerannt, um den DPF zu kühlen. Deswegen ist der noch ne Weile heiß. Au weia.


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    die werden schön nach uggubambo verschifft und fahren dann in afrika noch 30jahre oder mehr rum und das schert keine sau!

    aber nur dorthin nach Afrika, wo man technisch mit einem E90 fertig wird - da ist nix mehr mit Hammer und Meisel :D
    Aber da wo es geht, ersetzt er noch ältere Autos, die noch schlimmer waren - das wird auch dort einen Effekt haben ;)
    Schau mal nach Kuba. Was die da über Jahrzehnte für Autos gefahren haben. So langsam kommen jetzt neuere Autos dort an. Da ist doch ALLES ein Fortschritt!


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    Mir Scheißegal was da beschlossen wurde, wenn jemand DAß bei meinem Motor wagt, ramm ich ihm seine verfi**** Meßsonde in den Ar**** bis sie aus den Nasenlöchern wieder rauskommt.

    Ich denke, niemand wird das gegen deinen Willen versuchen. Die Frage ist nur, wie der Typ dir die bestandene AU bescheinigen soll. Und die brauchst du, um die HU zu bestehen.
    Ich habe zu meiner Zeit wirklich immer versucht, das Auto durchzubekommen. Gelungen ist es nicht immer, auch wenn ich damals noch mehr tricken konnte das das heute geht, wie man so hört. Leidtragender ist immer der Kunde. Wenn der sich aber entscheidet, das nicht machen zu lassen, läuft keiner vom TÜV los, um ihn zu zwingen. Den Job haben andere.


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    Was nun wenn man immer mit seinem Auto die AU bestanden hat und nun aufgrund rückwirkend verschärfter Grenzwerte die AU nicht bestanden wird - obwohl die OBD Lampe aus bleibt ?

    Welche Grenzwerte denn? CO? CO2? NOx? Ruß?
    Zum einen können Grenzwerte nun nicht niedriger ausfallen als die Emissionsklasse, für die das Auto seinerzeit homoligiert wurde. Und die hält das Auto auch ein, wenn es technisch i.O. ist - und Kat/DPF an Bord sind.
    Für den Fall, dass Grenzwerte nicht eingehalten werden, gibt es einen Grund, der ist zu ermitteln und abzustellen, das war aber schon immer so.
    Wenn ein Auto mit DPF-off bei der (später mal kommenden) Messung der Anzahl der Rußpartikel durchfällt, ist es ja klar, woran das liegt.


    Soll übrigens nicht heißen, dass ich das gut heiße. Der DPF macht mehr Probleme als er löst. Aber er wird eben verlangt. Und rein "optisch" macht er ja schon einen effizenten Eindruck. Auch wenn es nicht viel bringt.



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    Nicht lange, und die Partikelzahl wird auch noch gemessen. Die teuer angeschafften Geräte kommen dann wieder auf die Hauptuntersuchung draufgeschlagen ....

    Ich habe erst gelesen, dass sich für die Prüfstellen ja nichts ändert, da "andere Fahrzeuge" (gemeint EZ vor 2006) ja auch jetzt schon mit Schnorcher gemessen werden. Von daher dauert das erstmal noch.
    Und diese Partikelzählkisten sind vermutlich richtig teuer. Man wird sehen, was die Prüforganisatoren dazu sagen werden, bzw. deren selbstständige Partner, die den Mist ja kaufen/leasen müssen. Das zahlt ja nicht die Orga, das muss jeder selbst bezahlen.


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    Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wenn es heißt den Schlüssel müssen Sie abgeben.

    Sowas lässt sich immer vermeiden. Klartext: mich trennt keiner von meinem Auto, wenn ich das nicht will. Kommt er damit nicht klar, nehme ich mein Auto eben wieder mit. Ich zahle, ich entscheide. Bei der BMW NL konnte ich mit unter die Bühne zum gucken was er macht. Bei Pitstop wollten die das nicht, mein Auto blieb nicht. Ende und aus!


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    Wie gesagt, Leute mit illegalem Tuning müssen nicht reklamieren. Dazu wird keiner gezwungen. Probleme sehe ich da eher bei den Leuten, die die Haltbarkeit ihrer Karre bspw. mit DPF off oder AGR off verbessern wollen. Diese Änderungen sind ja noch nachvollziehbar.

    Auch wenn es nachvollziehbar ist, es ist trotzdem illegal. Wie an anderer Stelle schon gesagt: wenn die AU so nicht bestanden werden kann, und *hust* kein Zweitfahrzeug für den Schnorchel bei der AU zur Verfügung steht, muss eben für die eine Aktion zurückgerüstet werden. That's life.


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    Den Harz 4 Empfängern werden kurz vor der wahlen 5€ pro Monat mehr gegeben, schwups schon haben die netten Parteien die Wähler auf Ihrer Seite.

    Nein.
    Der Hartz 4 Regelsatz wird jedes Jahr zum 1.1. anhand der Preis- und Nettolohnentwicklung angepasst. Eine bevorstehende Wahl spielt dabei keine Rolle. Kann man nachlesen.


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    Naja, Mama & Papa wählen die z.B. Grünen, SPD oder CDU na dann mache ich es aus, die Parteien können/müssen ja nur gut sein wenn Mama & Papa die wählen, ich besitze ja keine eigene Meinung.

    Das gibt es wirklich, vor allem bei Familien, wo Mitglieder in Parteien aktiv sind. Die Meinung wird ja dann über Jahre gebildet... mit den Eltern natürlich! Mit wem sonst?
    Ansonsten finde ich den Vorwurf etwas unfair, weil er ja nur Wählern von Parteien gemacht werden kann, die es schon länger gibt. Die Zukunft wird zeigen, ob es bei jetzt neuen Parteien ähnliche Traditionen herausbilden oder nicht ;)


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    Das Volk ist blöd

    Ja. zu einem erheblichen Teil, zumindest. Vielleicht meine ich nicht den gleichen Teil vom Volk, aber... ja.


    Das Problem für mich bei Parteien ist ja: mir gefällt keine. Ich habe im "Wahlomat" alle, die jetzt auch im Bundestag sind, "ausprobiert", sie kamen alle auf 50% bis 63%.
    Soll man so eine Entscheidung lesen? Kaum. Also liest man Wahlprogramme, und sieht nach, womit man am ehesten leben kann, und womit nicht. Ich denke, das machen die meisten Leute für ihre "Meinungsbildung" nicht. Sonst müsste es ja einem aufstoßen, eine homosexuelle Fraktionsvorsitzende zu haben, in einer Partei, die das traditionelle Familienbild bevorzugen will, und die Frauen bitte an den Herd stellen möchte! Die Dame war bei der Verabschiedung des Programmes wohl gerade verhindert...


    Es ist ja so, dass man, wenn man eine Partei wegen einer guten Sache wählt, eben dokumentiert, dass man die anderen Sachen auch gut findet!
    Ich sehe da bei der "blauen Partei" schon einige gute Sachen, aber eben auch einige Dinger, die gehen gar nicht. Die sehe ich auch bei den Grünen: 2030 Autos Verbrenner abschaffen, Quatsch. Tempolimit einführen, bringt nichts, blaue Plakette, für 8% der Emitenten, reine Stimmungsmache, usw.
    Aber deswegen kann ich ja nicht den Klimawandel verleugnen, oder bis zum bitteren Ende Dörfer im Rheinland umgraben, weil darunter Kohle liegt. Wo bleibt da der Aufschrei? Ist das ok? Wie kann man über die Enteignung der Menschen reden und sagen "damit sollten wir weitermachen"? Wi
    Ich kann Deutschland nicht von Europa abschotten, auch wenn das manches Problem lösen würde - es schafft eben andere.


    Wir sind eine Exportnation. Unser Reichtum (und bei allem Gejammer: uns geht es besser als der Mehrzahl der übrigen Menschen, und für die Omi gibt es Sozialhilfe, ich kann das mal ausrechnen) basiert darauf, dass wir Hochtechnologie entwickeln, etwas, was nur WIR haben, was man auf der Welt nur von UNS bekommen kann. Aber was soll das in Zukunft sein? Dampfloks? Autos mit Euro 2? Kauft dir auf dem Weltmarkt keiner mehr ab. UND: wir profitieren davon, dass es in Europa keine Zollgrenzen gibt. Meine Firma hat ein Werk in Mexiko (und in China, und in anderen Ländern). Was das immer ein Hickhack ist, da was hinzuliefern... das könnten wir vergessen, wenn wir das mit ganz Europa so machen sollten.
    Von daher haben wir schon "immer" (immer ist übertrieben) davon profitiert, dass wir Vorreiter sind. Innovativ. Wieso gucken jetzt alle zu Tesla? Die sitzen in Kalifornien. Die haben übrigens strengere Emissionsrichtlinien als der Rest der Welt. Viel strenger als wir.


    So, Schluß für heute. Wer Nachschlag braucht, mag es einfach sagen ;)

    Die Frage ist, ob das bei dem turbotechnisch empfindlichen M47 alles so unkritisch sei? Auch wenn er gerade regeneriert? Der Turbo an meinem M47 ist genau im Regenerationspunkt kaputt gegangen.


    Während einer AU sind die Eingangsvoraussetzungen für eine Regeneration nicht gegeben. Kein Auto kann im LL regenerieren - das kann ich nötigenfalls anhand von Logs vom M57 aufzeigen. Darüber hinaus ist eine Regeneration zwar immer auch eine Belastung, auch für den Turbolader, es gibt aber noch eine ganze Reihe anderer Faktoren. Das weißt du aber auch, und das führt zu weit.


    Ansonsten:
    Wie kommst du auf das schmale Brett, du könntest mir hier meine Meinung untersagen, nachdem du deine zum besten gegeben hast? Deine Meinung wird hier nicht als Quasi -Fakt stehen bleiben, das kann ich dir versprechen.

    Ich habe - als das mit der Diesel-AU damals angefangen hat, selbst beim TÜV gearbeitet und in einem Jahr 800 Diesel-AUs gemacht. Wenn man das nicht gewöhnt ist, zuckt man beim Hochdrehen erstmal ziemlich zusammen. Nach ein paar Tagen konnte ich mich aber gut auf das Zusammenzucken der Kunden konzentrieren..
    Bei einem ordentlich gewartetem Auto, das technisch i.O. ist, passiert nichts. Mechanisch ist das völlig unkritisch, das muss mein Auto öfter mal unter Last. Wenn dabei ein Schaden entsteht, muss man sich schon fragen, was an dem Motor nicht stimmt.
    Ich habe neben den 800 Autos einige aus technischen Gründen abgelehnt:
    - Ölwechsel Intervall überzogen
    - Ölstand zu niedrig oder zu hoch
    - Zahnriemen zu alt (grundsätzlich Sichtprüfung)


    In der Zeit (neben meinen 800 wurden noch ein paar andere Diesel-AUs gemacht) habe ich 3 Schäden gesehen, die alle durch angesaugtes Öl verursacht wurden. Autos, die ich abgelehnt hatte, wo der Kunde (oder ein Kollege) aber auf die Durchführung bestand.


    Da zu der Zeit Partikelfilter auch noch nicht verbaut waren, hat sich auch gezeigt, dass Langstreckenfahrzeuge keine Probleme haben, die (damaligen, weiß nicht ob das noch aktuell ist) zu unterbieten. Kurzstreckenfahrzeuge fielen eher durch bzw. brauchten (ganz im Sinne des Umweltschutzes) erstmal 20km auf der BAB um die Abgasanlage zu säubern.
    Die Unterschiede waren aber eher markenspezifisch. Peugeot war gut, Opel grenzwertig, BMW eher mittelprächtig.


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    Davon abgesehen bedauere ich, dass hier wieder mal ein Thread für platte politische Thesen verwendet wird, und man Sachen schon wieder aus dem Gesamtzusammenhang reißt, um die eigene politische Meinung zu rechtfertigen.
    Ich weiß zwar, wo das enden wird, aber trotzdem erspare ich euch meinen Senf dazu nicht - kommt heute Abend ;)
    Die Angesprochenen wissen, wen ich meine.

    Ich werde im Dezember statt im Januar zum TÜV fahren, dann ist das Thema für mich voraussichtlich vom Tisch.


    Wenn es wirklich sein müsste - also falls das Auto ohne DPF nicht besteht:
    DPF wieder rein (meiner liegt im Keller), original SW flashen. Ist zwar unnötig wie ein Kropf, aber mit etwas Übung in 2x 3Std zu machen (am M57TU2 ohne xDrive), das ist für manche hier kein großer Unterschied was die Zuwendung zum Autolein angeht. ;)

    Wie mein Vorredner schon gesagt hat, versucht die gegnerische Versicherung ihren Schaden so gering wie möglich zu halten.
    Wenn die Bilder einen anderen Unfallhergang vermuten lassen als das, was die gegnerische Versicherung annimmt, geh damit schnellstens zum Anwalt.
    Falls dein Auto fahrtüchtig ist, lass es erstmal so, falls es noch ein weiteres Gutachten geben soll.
    Den Scheck würde ich auch nicht einlösen, da das als Einverständnis gewertet werden könnte.


    Einen langen Atem solltet ihr aber haben, unsere Gerichte sind nicht die schnellsten, und Versicherungen unangenehme Gegner. Die machen das schließlich jeden Tag.