Ich habe - als das mit der Diesel-AU damals angefangen hat, selbst beim TÜV gearbeitet und in einem Jahr 800 Diesel-AUs gemacht. Wenn man das nicht gewöhnt ist, zuckt man beim Hochdrehen erstmal ziemlich zusammen. Nach ein paar Tagen konnte ich mich aber gut auf das Zusammenzucken der Kunden konzentrieren..
Bei einem ordentlich gewartetem Auto, das technisch i.O. ist, passiert nichts. Mechanisch ist das völlig unkritisch, das muss mein Auto öfter mal unter Last. Wenn dabei ein Schaden entsteht, muss man sich schon fragen, was an dem Motor nicht stimmt.
Ich habe neben den 800 Autos einige aus technischen Gründen abgelehnt:
- Ölwechsel Intervall überzogen
- Ölstand zu niedrig oder zu hoch
- Zahnriemen zu alt (grundsätzlich Sichtprüfung)
In der Zeit (neben meinen 800 wurden noch ein paar andere Diesel-AUs gemacht) habe ich 3 Schäden gesehen, die alle durch angesaugtes Öl verursacht wurden. Autos, die ich abgelehnt hatte, wo der Kunde (oder ein Kollege) aber auf die Durchführung bestand.
Da zu der Zeit Partikelfilter auch noch nicht verbaut waren, hat sich auch gezeigt, dass Langstreckenfahrzeuge keine Probleme haben, die (damaligen, weiß nicht ob das noch aktuell ist) zu unterbieten. Kurzstreckenfahrzeuge fielen eher durch bzw. brauchten (ganz im Sinne des Umweltschutzes) erstmal 20km auf der BAB um die Abgasanlage zu säubern.
Die Unterschiede waren aber eher markenspezifisch. Peugeot war gut, Opel grenzwertig, BMW eher mittelprächtig.
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Davon abgesehen bedauere ich, dass hier wieder mal ein Thread für platte politische Thesen verwendet wird, und man Sachen schon wieder aus dem Gesamtzusammenhang reißt, um die eigene politische Meinung zu rechtfertigen.
Ich weiß zwar, wo das enden wird, aber trotzdem erspare ich euch meinen Senf dazu nicht - kommt heute Abend 
Die Angesprochenen wissen, wen ich meine.