Was ich bisher gesehen habe: mein alter wie mein "neuer" DPF wurden (werden) genau auf die 200tkm runtergezählt - quasi auf den Meter genau. Der neue auch - es wird zwar in 10tkm Schritten gezählt, aber es passt 1:1 zur Laufleistung laut Tacho. Das sieht sehr sehr stark nach CBS aus. Und ist natürlich völliger Blödsinn, da ich den ersten DPF bis (glaube ich) 240tkm gefahren habe - und getauscht ohne Hinweis seitens der Motorsteuerung (es lag keinerlei Fehler vor), sondern anhand von Differenzdruck und "unplausiblen" Verbrauchswerten bei Standardsituationen, wie 90km/h im 6.Gang in der Ebene.
Der Differenzdruck - oder besser - das was das Steuergerät daraus liest, taugt nicht zur Abschätzung der Beladung. Hundertfach beobachtetes Verhalten:
- Nach einer erfolgreichen Regeneration mit einer Rußbeladung von 0g steigt die abgeschätzte Rußbeladung innerhalb 3-5km auf einen Wert von 5-7g an.
- danach verflacht die Beladungskurve zusehens, erreicht nach ca. 100 bis 200km auf einen Plateau von ca. 24g und bleibt für Hunderte Km (!) stehen, ohne auch nur 0,1g weiter anzusteigen.
- an einem Berg steigt die abgeschätzte Rußbeladung plötzlich und reproduzierbar um mehrere g an, oder fallt an einem Gefälle um mehrere g ab. Zurück in der Ebene stellt sich der Ursprüngliche Wert nach kurzer Zeit wieder ein. Der Algoritmus ist außerstande, den gestiegenen Differenzdruck mit einer höheren/niedrigeren Drehmomentanforderung zu erklären, und geht von einer (völlig unplausiblen) plötzlich erhöhten oder gefallenen Rußbeladung aus.
- Nach einige Hundert Km auf dem "Rußbeladungsplateau" steigt der Wert weiter an. Nun reicht ein einziger Gasstoß (Drehmomentanforderung), um den Schwellwert zu überschreiten, und eine Regeneration anzufordern.
Die absoluten Werte unterscheiden sich zwischen beiden DPF's, das Verhalten ist aber insgesamt das gleiche.
Also: loggen, loggen, loggen, Standardsituationen vergleichen. Alles andere bei dem Ding ist
Es sei denn die Lampen brennen schon, dann weiß man auch Bescheid. 