Beiträge von MathMarc

    Es ist nicht so dass ich jeden Euro umdrehen muss oder noch keine Top Reifenhersteller gefahren wäre :) Der "Performance-Unterschied" ist einfach nicht (genug) spürbar für mich. Ich rede nicht vom Stammtischgerede sondern von der persönlichen Erfahrung mit diversen Fahrzeugen und Reifen von Conti, Dunlop, Pirelli, Nexen, Nankang, Kumho, Falken etc.


    Nankang nie wieder, Falken, Kumho und Nexen jederzeit - Dunlop schwer enttäuscht gewesen, Conti natürlich immer eine Empfehlung.

    Den Kumho kenne ich nur vom E36, der war "ok", mehr nicht. Den Hankook fand ich recht gut, aber den Unterschied zum Conti kann ich dir auf dem E91 330d nass wie trocken auf 200m zeigen.


    Es gab vor vielen Jahren mal diese Qualitätsprobleme. Aber das ist schon lange ein alter Hut. Die Qualität ist heutzutage absolut in Ordnung.
    Es wird halt immer viel geschrieben, obwohl die wenigsten damit selbst in Kontakt gekommen sind. Meistens war es vom Bekannten der Bruder, dessen Schwager, sein Kumpel.


    Es gibt auch in diesem Thread negative Erfahrungsberichte, die keine vielen Jahre alt sind.
    Da war dann z.B. Rückmeldungen der Firma, dass die Risse auf thermische Überlastung oder falsches Einbremsen zurückzuführen sei - während andere Scheiben wohl sorgfältiger eingebremst werden.

    Ich glaube, es ist schwierig, das an einer bestimmten Km-Zahl festzumachen. Viele sagen, bei 100tkm wären die Dämpfer (und nicht nur die) durch, hier im Thread liest man 180tkm - da waren meine noch echt fit.
    Es hängt wohl schon auch davon ab, wo man gerade rumfährt. Wir waren heute in Rathen (sächsische Schweiz), tolle Landschaft, aber von dort nach Dresden - Hammer. Das hält kein Fahrwerk 100tkm aus. Im Gegensatz dazu auf manchen BAB Teilstücken ein Gleiten - geräuschlos. Und das mit dem Sportfahrwerk. Da kann mir einer erzählen über Frequenz und Amplitude was er will - das ist nicht die gleiche Belastung, und das führt nicht zur gleichen Lebensdauer.

    ehemaliger BMW Mechaniker


    Du, bei BMW NLs habe ich schon echte Intelligenzbestien gesehen, einem Servicemeister habe ich dort mal die OBD2 Schnittstelle erklärt. Kannte er nicht.
    Und dass ein Mechaniker nichts von den Hintergründen seiner Arbeit weiß - sorry, aber mir auch klar. Wenn er ein Auto repariert, geht er nach Rep.-Ableitung vor. Die Teilenummer wird ihm genannt. Wozu sollte er das hinterfragen? Davon ändert sich ja an seiner Arbeit nichts.


    Bei BMW kenne ich das auch nicht sooo genau, aber bei Daimler jedes Detail. Ich habe da entwickelt, Produktdatenmanagement gemacht und das Change Management betreut.
    Bei BMW mag das im Detail etwas anders aussehen, aber die Zulieferer sind die gleichen, die wirtschaftlichen Zwänge sind die gleichen, die Änderungsintervalle sind zumindest ähnlich.


    Da kann nichts völlig anderes rauskommen. Es ergibt eh keinen Sinn.


    Haarsträubend.

    Im Bekanntenkreis ist man der Meinung man würde dann auch nur Den Moto von BMW bekommen wie bei Auslieferung.


    Dein Bekanntenkreis hat nicht viel Ahnung von der Wirtschaft und keine von der Automotive Industrie.
    Das ganze Auto ist fortwährenden Änderungen unterworfen. Mehrmals im Jahr werden da irgendwelche Teile gegen neue Versionen ausgetauscht. Die Vorstellung, dass von allen Varianten Lagerbestände aufgebaut würden, nur um einem Kunden eine alte Version verkaufen zu können, obwohl die (aus Sicht des OEM) verbesserte rückwärtskompatibel ist, was zudem Logistikaufwand einspart, ist geradezu absurd.
    Restbestände vom Altteil werden - soweit vertretbar - natürlich aufgebraucht, aber nicht beliebig, sondern bis zum abgestimmten Änderungsdatum. Egal, lassen wir das. ;)

    Die Handbremse ist so einzustellen, dass sie beim ersten Zahn der Handbremse noch frei dreht.


    Es gibt hier Threads die das beschreiben, einfach die Suche benutzen ;)
    Mach das aber BALD, sonst brauchst du ne neue Handbremse und am Ende noch ne neue Scheibe.