Beiträge von MathMarc


    bei den hankook evo reifen sollen wohl nach diesem threat nicht so der bringer sein, obwohl sie in den testeberichten immer weit vorne sind ?(


    irgendwo hatte ich aber gelesen, dass die seitenführung des conti 5 nicht so doll sein soll


    die eagle f1 wären auch noch eine alternative....zwar pro achse wieder ein kilo schwerer (500g pro reifen) aber denke das könnte man gerade so verkraften


    Die Eagle kenne ich nicht. Die 500g pro Reifen würden mich aber nicht schocken ;)
    Ich kenne den Hankook und den Conti in 18 Zoll.
    Der Hankook ist ein guter Reifen, da gibt es nichts. Nur ein Testsieger ist er nicht.
    Der Conti ist in der Seitenführung, und beim Grip nass wie trocken dem Hankook klar überlegen. Schon brutal, wie viel Grip der Conti aufbaut, speziell wenn es trocken ist. Aber auch auf Nässe muss man sich erstmal trauen, den in den Grenzbereich zu bringen...
    Nur ist es auch ein ziemlicher Radiergummi. Bei mir sind die Reifen nach einer Saison (15tkm) bei im Schnitt 4 - 5mm angekommen, obwohl ich meistens eher entpannt unterwegs bin. Klar, ab und zu hab ich mal meine 5 Minuten, aber meistens gehts schon wegen dem Verkehr nicht.


    Von daher: von der Performance klar den Conti, für den Alltag reicht der Hankook. Der hält auch deutlich länger.
    Ich werde als nächstes aber den Michelin ausprobieren.

    @MathMark
    Ich verstehe Dich und Deine Argumente ja. Aber Du reagierst etwas zu heftig auf das Thema und verstehst vieles anders, als ich es meine. Bisher redet ja noch niemand über ein grundsätzliches Verbot von Dieselfahrzeugen, sondern "nur" über ein Verbot in großen Innenstädten. Es ist also mit einem grundsätzlichen Heizungsverbot nicht zu vergleichen.
    Und ich kann nichts dafür, dass die DI-Benziner da erst einmal raus genommen sind. Deswegen brauchste mir keinen Vorwurf zu machen. ;)

    Ich will die Heizungen doch auch nicht generell verbieten, sondern nur in den großen Innenstädten. Und natürlich die Industrieanlagen dort, wenn sie die entsprechenden Emissionen nicht einhalten. Dann hätte man 80% der Verursacher (bezogen auf die Innenstädte sogar viel mehr, da die Landwirtschaft dort nicht so zahlreich ist) zusammen, das würde etwas bewirken.
    Dir mache ich da keinen Vorwurf, da hast du was falsch verstanden ;) Ich reagiere nur heftig, weil die Bürger wieder für den Lobbyismus der Autoindustrie und die Instinkt/Ahnungs/Gewissenslosigkeit der Politik bezahlen sollen - und es zu allem Übel nicht mal was ändert. Das ist jetzt Aktionismus, weil man jahrelang gepennt hat. Und nicht mal zugeben will man es. Pfeifen wie der Dobrint labern einfach den gleichen Mist wie vorher und werfen Nebelbomben.


    Die ganzen Behördenfahrzeuge werden sicherlich weiter fahren dürfen. In der Masse gehen die aber auch unter. Und es ist ja auch gut so, dass sie weiter fahren dürfen. Denn wer dürfte im Fall der Fälle wohl die neuen Fahrzeuge bezahlen?

    Na, die, die immer alles bezahlen: wir. In welcher Masse sollen die denn untergehen, wenn keine PKWs mehr dort fahren? Denn bei realer Betrachtung (ok, ich weiß: ne reale Betrachtung ist nichts für die deutsche Politik) wird man am Ende fast kein Auto davon ausnehmen können:

    • Diesel bis auf ein paar Euro6 Fahrzeuge sind raus. Hinsichtlich Feinstaub gibt es zwar keinen Unterschied zw. Euro 5 und 6 (das Argument fällt also weg), der Unterschied liegt bei NOx - was aber nicht als der Grund für das Fahrverbot vorgeschoben wird.
    • DI-Benziner wären alle raus. Einen DPF wirst du dort in den wenigsten Fällen nachrüsten können; und bei den Stickoxiden hilft dir der ja auch nicht weiter, da wird auch ein NOx Speicherkat nicht weiterhelfen, da brauchst du Harnstoff ("AdBlue"), und das kannst du nicht nachrüsten - aussichtslos. Übrigens, ein aktueller Smart mit BenzinMotor uberschreitet den Partikelgrenzwert für Euro5 Diesel um das eintausendfache. Der muss raus, auf das Land. Oder gleich in die Tonne.
    • bei den Euro 4 (3,2,1...) Benzinern wird es auch nicht funktionieren, entweder weil sie konzeptionell oder alterungsbedingt die Grenzwerte nicht mehr schaffen.


    Dann ist die Masse weg.


    Und, wie in meinem Link zu lesen, wird sich die Situation bei den DI-Benzinern ja in absehbarer Zeit ändern! Die Diesel werden dann immer noch in der Überzahl sein. Nichts desto trotz sollten die aktuellen Benziner genauso mit eingeschlossen werden. Ggf. wird man in ein paar Jahren entsprechende Kats nachrüsten können, die zus. den Feinstaub heraus filtern.

    Wie du vom Diesel-DPF weißt, ist es nicht damit getan, den Ruß zufiltern, du musst den auch anschließend immer mal wieder verbrennen. Das muss das Auto können, hard- und softwareseitig. Der Bauraum muss da sein. Ein paar Autos wird man nachrüsten können, aber nicht alle.
    Ich denke da gerne an den E46: der M47 war mit DPF nachrüstbar, der M57 nicht - kein Bauraum vorhanden. Pech gehabt. Neues Auto kaufen, das alte ist nichts mehr wert. Klingt das nicht nach einem super Konzept für die Autohersteller?


    Von mir aus könnten Sie in großen Innenstädten den Individualverkehr aber auch ganz abschaffen. Dann schauen wir mal, wie viele Einzelhändler in den nächsten Jahren pleite gehen.


    Na, alle. Ich kenne die Situation nicht in jeder Stadt, aber ich kenne die in Stuttgart. Wer morgens aus dem Umland in die Stadt will, steht mit der S-Bahn im Stau, weil "der vorausliegende Streckenabschnitt nicht frei ist". Oder man wird gebeten, wieder auszusteigen, wenn man es nicht eilig habe :D, da zu viele Menschen an Bord sind und die Bahn nicht fahren kann. Da hätte man die Kapazitäten erweitern müssen, aber da wird nichts unternommen, statt dessen vergräbt man den Hauptbahnhof. Damit wären wir ja komischerweise schon wieder beim Versagen der Politik. Den Hbf zahlt übrigens auch der Steuerzahler. Mit dem Geld hätte man was besseres machen können.


    Das Beispiel mit Frankreich war im übertragenen Sinn gemeint! Wäre den Franzosen ihr Auto ihr liebstes Kind (wie hier) würden da in einer vergleichbaren Situation ganz sicherlich Autos brennen. Nur in DE passiert so etwas nicht. Da wird gemault und auf die Politik gemeckert und das wars dann auch schon im Großen und Ganzen. Ich zähle mich dazu. Auf die Straße wird deswegen niemand gehen. War bei den Umweltzonen ja nicht anders.


    Wer zündet denn sein EIGENES Auto an, weil er damit nicht in die Stadt darf? Und nur Terroristen zünden die Autos anderer an, weil sie ihnen nicht gefallen. Das ist doch kein Lösungsansatz, um die Luft sauber zu bekommen. Weißt du eigentlich, wie viele Schadstoffe beim Autoverbrennen freigesetzt werden? ;)

    Hi Leute kurz ne Frage:


    mein 330d E91 BJ 2006 mit 185.000km zeigt an, dass der DPF voll ist. Was ist eurer Meinung nach nun die Beste Alternative? DPF komplett raus? Wenn ja könnt Ihr mir ein paar Top Adressen im Raum NRW empfehlen? Leider merke ich, dass der Wagen im unteren Drehzahlbereich sehr träge geworden ist.
    Ich bedanke mich im Voraus.


    Beste Grüße-----e91 Raser


    Hi, es gibt im Prinzip 2 Möglichkeiten:


    1) ein neuer DPF von BMW - das kostet über 2000,- Euro.
    2) rechtlich nicht ganz einwandfrei (vorsichtig ausgedrückt) die Entfernung des DPF, unter Beibehaltung des Gehäuses inkl Kat. DEN würde ich drin lassen... Dazu könntest du dich an BMW Hustler wenden, der hat das schon ein paarmal gemacht.


    Allerdings ist 185tkm früh für einen M57. Fährst du viel Kurzstrecke? Das könnte es erklären, ansonsten sollte man mal nach einem Defekt schauen.


    Edit:
    von billigen DPFs von Drittanbietern wie Walker würde ich die Finger lassen. Hatten wir hier schon - bringt nichts.

    Du hast ja Recht mit dem, was Du schreibst. Aber die Konsequenz darf doch nicht sein, dass man alles so lässt, wie es ist!? Im Gegenteil. Man sollte an allen Ecken anpacken. Dass man Heizungen nicht von jetzt auf gleich verbieten kann, ist Dir natürlich bewusst.

    Man kann aber Autos von jetzt auf gleich verbieten. Ich verstehe nicht, was der Unterschied ist. Natürlich muss man was machen. Aber man tut ja nichts, man tut nur so als ob. Es wird sich nichts ändern, das ist der Punkt.
    Das, was man macht, ist sogar völlig sinnfrei, weil es nicht das reduziert, was reduziert werden müsste.


    Dass der jetzige Zustand von der Politik so gewollt war und jahrelang gefördert wurde, steht ja außer Frage. Auch dass der "kleine Mann" jetzt die Zeche zahlen darf.
    Benziner sind im Moment noch nicht so ein großes Problem, wie die Diesel. Das liegt einfach daran, weil die Anzahl der DI-Benziner im Verhältnis gering ist. Aber auch das ist von der Politik forciert worden. Wenn es die CO2 Grenzwerte nicht gäbe, gäbe es vermutlich auch keine DI-Benziner.
    Und natürlich sollten die Benziner, die die Grenzwerte (der Diesel) nicht einhalten, genauso aus der Innenstadt raus, wie die Diesel. Da gibt es doch nichts zu diskutieren!

    Wo sind denn die Fahrverbote für die DI-Benziner? Die gibt es nicht. Die werden jetzt mehr werden. Das ist auch hier in dieser Diskussion so: der TE beabsichtigt, einen Benziner zu kaufen. Im Falle eines F30 320i wäre es ein DI-Benziner, ohne DPF. Das ergibt überhaupt keine Einsparungen bei den Feinstaubemissionen. NULL. Vermutlich ist das Gegenteil der Fall.
    Die Politik hat das übrigens nicht so gewollt, die Politik ist einfach nur unfähig und hört genau zu, was die Autolobby ihr flüstert. Da habe da erst vorgestern wieder einen netten Beitrag zum Thema Elektroauto gesehen.


    Noch einmal zur Belastung. Meiner Ansicht nach gibt es durchaus eine Quelle, die lokal gesehen in den großen Innenstädten einen großen Teil ausmacht. Die Belastung an einer viel befahrenen Hauptverkehrsstraße ist sicherlich höher, als auf dem platten Land in München. Und wenn man dann die Fahrzeuge dort weg bekommt, wird sich das auch auswirken. Nicht auf dem platten Land, logisch.

    Ja, aber nur, wenn man sie durch NICHTS ersetzt. Aber das tut man doch nicht, man ersetzt sie durch etwas anderes. Und nicht vergessen: der GESAMTanteil des Verkehrs ist 18%. Soll heißen: wenn plötzlich alle Leute, die heute mit dem Individualverkehr in die Stadt kommen, auf Schuhe (und ggf. auf ÖPNV) umstellen könnte, sinkt die Feinstaubbelastung auf 82% des heutigen Standes. Das ist zum einen nicht geplant, und andererseits auch völlig illusiorisch, da dieses Verbot teilweise auch den ÖPNV und Behördenfahrzeuge, Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, Stadtreinigung, Dieselbusse, usw. betreffen MÜSSTE. Das wird nie passieren, weil ja gar kein Geld da ist, um diese Fahrzeuge durchweg auszutauschen. Und selbst der Austausch würde nichts nutzen, weil ja - wie schon gesagt wurde - der Feinstaub nicht nur vom Motor, sondern auch vom Reifenabtrieb und den Bremsen kommt. Was willst du dagegen machen? Der Feuerwehr Eimer geben? Der Polizei Pferde? Die 18% sind nicht zu schaffen, das ist die Wahrheit. Dafür muss man Industrie und Hausbrand mit ins Boot holen, vorher wird das nichts. Und auch dann muss man sich noch überlegen, was man eigentlich reduzieren will.


    Wehren könnten wir uns übrigens durchaus. Wenn es genügend Proteste gibt und/oder schlicht jeder die Verbote ignoriert, wird auch die Politik reagieren. Spätestens bei der nächsten Wahl könnte man sich wehren. Nur dass das hier in DE nichts wird, dürfte uns beiden klar sein. In Frankreich würden vermutlich Autos auf der Straße brennen.

    Die Autos in Frankreich brennen aus anderen Gründen. Versuche in Deutschland mal eine Demo gegen den "Umweltschutz" zu machen. Es gibt auch keine Partei, die hier mit Fakten arbeitet und auch ansonsten irgendwie wählbar wäre, weil es andere Themen gibt, die sich polemisch viel besser verarbeiten lassen. Nicht mal die Grünen in Stuttgart trauen sich an ein Thema, das den kompletten Verkehr aus der Stadt halten soll. Dann wären sie weg vom Fenster. Und wenn sie was bewirken wollten, müssten sie sich um die anderen 82% ja auch noch kümmern.


    PS: Übrigens, neulich irgendwo gesehen. Zumindest Kreuzfahrtschiffe scheint man inzwischen mit Gasantrieb bauen zu wollen. Um vom Schweröl weg zu kommen.

    Diesel ginge ja auch. Gas ist natürlich toll, nur nichtverwendbar in bestehenden Antrieben. Das schöne an Kreuzfahrtschiffen ist: da sitzen Leute drauf, die viel Geld für einen tollen Urlaub ausgegeben haben. Die riechen da nicht gerne faule Eier, und die sehen nicht gerne Rauchschwaden. DIE kann man sensibilisieren. Bei den tausenden Containerschiffen und Öltankern wird das ein anderer Kraftakt, da zählt nur Euro pro Tonnen-Kilometer, und da können eben weder Diesel noch Gas mithalten. Vorher bauen die wieder Segelschiffe.

    Mit welchen Programm soll ich loggen hab nur bmwhat und rhe.... deep app funktioniert bei mir nicht hab iphone 6 leider kein android

    Müsste mit Carly gehen. Versuch die Verbindungsgeschwindigkeit auf "schnell" einzustellen.
    Die Logdatei musst du aber VOR dem nächsten Appstart da aus dem Dateisystem rauskopieren, sonst wird die überschrieben.