Beiträge von MathMarc

    Laufruhemessung erfordert eigentlich eine Kühlmitteltemp von 60C. Zumindest bei dem Bosch Tester meiner Werkstatt.
    Wie definierst du kalt?
    Injektoren können auch bei guten Laufruhe Werten defekt sein. Ich werde meine daher übernächste Woche mal professionell reinigen und testen lassen.


    Die VTG kann man über eine Stellglieddiagnose prüfen, habe ich schon ausprobiert, hab den Link gerade nicht parat.
    Vorher würde ich aber erstmal einen Soll/Ist Vergleich beim Ladedruck loggen.

    Das hatte ich von Dir bereits irgendwo gelesen. Aber neulich habe ich noch einen Bericht gesehen, in dem genau auf das Argument eingegangen wurde. Und demzufolge ist die Rechnung nicht so einfach, wie Du sie anstellt. Die lokale Belastung lässt sich durch den Autoverkehr deutlich stärker reduzieren, als durch jede andere Maßnahme. Und stärker als in Deiner Berechnung. Und ja klar verteilt sich der Feinstaub. Aber die Konzentration wird in 1.000 km Entfernung ja sicherlich geringer sein.


    Hast Du eine Quelle, wie viel Feinstaub die DI-Benziner produzieren?


    Was hier einfach ist, ist nicht die Berechnung. Es ist das Verhalten unserer Politiker gleich welcher Couleur, nur die in Verantwortung zu ziehen, die sich gegen die Richtlinien nicht wehren können. Wenn du zu einem Arbeitgeber, der sich mit seiner neuen Fabrik ansiedeln will, sagst, er müsse hier strengere Umweltauflagen erfüllen als anderswo, wo wird der bauen?
    Große Schiffe fahren nach immer Schweröl, das in Zukunft NUR NOCH 3500x so viel Schwefel enthalten darf wie unserer Dieselkraftstoff, der 3x so viel kostet. Dem kann man das nicht so einfach verbieten. DIR schon. Trau dich doch mal.
    Was ist mit Hausbrand ?Schon mal einen Partikelfilter an einer Ölheizung oder einer Peletheizung gesehen? Neue Peletheizungen dürfen 20g/kwh emittieren, ein Euro5 Diesel 4,5mg/km. Das gekommt man sicher auf einen Nenner.
    Der Unterschied: die alten Heizungen bleiben, die Autos fliegen raus. Aber nur die Diesel bis Euro 5. Die emittieren aber kaum mehr Feinstaub als die Euro 6 Diesel. Die Benziner produzieren mehr. Du hast es selbst verlinkt.
    Wenn man da mal alle Fakten auf den Tisch legt, kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln.


    Verteilung: natürlich nicht die Konzentration mit zunehmendem Abstand von der Quelle ab. Aber genau das gibt es doch nicht, EINE Quelle. Das Zeug wird überall emittiert. Und deswegen gibt es das auch überall. Auch im Bayerischen Wald, wo rauchen und offenes Feuer nicht gerne gesehen wird. Und was willst du dort machen? Den Hirschen das Furzen verbieten? Immerhin entstehen dabei Treibhausgase. ;)

    Ich habe die Blinker gebraucht gekauft von einem privatverkäufer also reklamieren ist leider nicht.
    Hat jemand eine Idee wie ich das sonst abdichten könnte?


    Du könntest versuchen, aus einer Gummiplatte etwas passend auszuschneiden. Guck mal in einem Bastelladen oder in der Bucht.
    Oder mit Silikon.
    Anständig wird das aber nur mit einer neuen Dichtung.
    Hau deinem Kumpel die Teile doch mal um die Ohren, er soll dir die Dichtungen geben ;)


    Edit:
    Hier sowas meinte ich, gibt es vielleicht euch etwas kleiner...
    http://www.ebay.de/itm/1m-Gumm…mi-Dichtung-/120544324888


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    Dasselbe Problem hatte ich auch bei meinem. Leider kann ich nur sagen das die ATE ceramic einfach nichts taugen für eine sportliche Fahrweise. Da greift man dann lieber zu etwas anderen... Bei mir waren nach ca 50% die Beläge verglast nachdem ich bei trockener Fahrbahn von 180 auf 80 runter bremsen musste. An der Vorderachse würde ich nie wieder die ceramic wählen, waren bisher die schlechtesten Erfahrungen und ich bin bisher schon einige Beläge gefahren.

    Ich habe die auch und mal von 240 auf 100 runtergebremst (inkl. ABS Regelung) - geht. Geht nur nicht dauernd. Dafür nimmt man aber keinen Serienersatzbelag, sondern einen Sportbelag. Denke, das ist klar.

    Eigentlich dumm wers nicht so macht...Files verbiegen dass auf nem Prüfstand ne Mehrleistung messbar ist traue ich mir mittlerweile selbst nach ein wenig einarbeit zu.
    Nur möchte ich so ein File niemals selbst fahren...


    Ok, ich machs! Also... nicht selbst fahren, aber Files! Das mache ich! Ich nehme für die 30 minütige :glask: äh, Einzelabstimmung auch nur 300,- :floet:


    Wieso denkst Du das? Ich habe durchaus schon Gegenteiliges von nicht "grünen Spinnern" gehört. Denn zurzeit geht es hauptsächlich ja um die Feinstaubbelastung. Und soviel ich weiß, ist der Euro-6 Diesel da durchaus besser.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass die lokalen Feinstaubbelastungen zurück gehen, wenn die Diesel nicht mehr in die Hotspots einfahren dürfen.
    Inwieweit das auf Köln zutrifft, wenn die Schiffe mit ihrem Schweröl weiterhin dadurch fahren, steht auf einem anderen Blatt.
    Ein Arbeitskollege, ebenfalls wohnhaft nahe Köln, hat übrigens genau den gleichen Gedanken, seinen Diesel zu verkaufen. Weil er Angst hat, dass der eventuell in absehbarer Zeit einen deutlichen Wertverlust erfährt. Und er dann nicht mehr in die Stadt kommt.


    Ich hatte es an anderer Stelle schon mal erklärt, aber gerne nochmal:
    - der Straßenverkehr ist zu 18% am Feinstaubaufkommen beteiligt. 82% kommen aus anderen Quellen und werden damit nicht mal ansatzweise reduziert.
    - die 18% des Straßenvekehrs kommen nicht ausschließlich von Motoren. Reifen und Bremsen produzieren auch Feinstaub.
    - der Feinstaub von den Motoren kommt auch von DI-Benzinern, die bis heute noch keinen Partikelfilter haben. Darüber hinaus werden auch Euro6 Fzge Feinstaub produzieren.
    - Behördenfahrzeuge oder Diesellokomotiven (z.T. Euro 2 Fahrzeuge und schlimmer) werden weiterhin Feinstaub emitieren, z.B. über Sondergenehmigungen.
    - Feinstaub ist sehr leicht, der kann (je nach Partikelgröße) über Dutzende oder TAUSENDE Kilometer transportiert werden. Das heißt: der Feinstaub wird nicht unbedingt da gemessen, wo er produziert wird. (Ausnahme Stuttgart, je nach Wetterlage haben die wirklich eine Käseglocke).


    Das Einfahrverbot bringt also in der lokalen (!) Produktion - unter der Annahme, dass die Auto stehenbleiben und nicht einfach woanders fahren :D - eine Reduzierung von... 2%? 3%? Selbst wenn es 5% wären... das stimmt dann für Stuttgart. Die anderen haben Wind, da läuft das unter "Meßtoleranz".

    Es müsste es eine App geben, die per OBD die veränderten Werte ausließt und "errechnet" oder gezielt schaut, ob die Schutzmechanismen ausgehebelt worden sind.
    Bzw. Ob die geänderten Werte im Zusammenhang etwas logisches ergeben.

    Dafür ist das Thema bei weitem zu komplex. Das wird AI auch in 10 oder 20 Jahren nicht hinbekommen. Meine Einschätzung.

    Wahrscheinlich wird das leider nicht bei jedem Modell über OBD gehen. :whistling:

    Bei unseren Modellen geht es problemlos. Das File kann man mit der passenden Software (die etwas Geld kostet) runterkopieren - das kann jeder Trottel, was die Sache ja so gefährlich macht.
    Das Problem fängt an, wenn man in den Kennfeldern anfängt Werte zu ändern. Das sind nicht 10 Kennfelder. Das sind tausende. Die greifen untereinander auf Werte in anderen Kennfeldern zu, um sie für Berechnungen oder Aktionen zu nutzen. Das ist nicht trivial. Allein für das AGR gibt es (man schlage mich nicht, wenn ich mich jetzt irre) 3 Kennfelder (beim M57). Und die muss man erstmal finden, da steht ja nicht drauf "AGR Kennfeld 1".
    Ne Marktlücke gibt es für gute Tuner, das definitiv. Nur leider musste ich mir vorrechnen lassen, dass sich gute Arbeit in dem Bereich finanziell nicht lohnt, da die Preise ja von denen gemacht werden,die sich nicht lange mit einem Kennfeld aufhalten. Das kann ein seriöser Tuner nicht, da der mehr oder weniger einen Tag mit einem Auto beschäftigt ist. Das bezahlt dir aber keiner. Die Kunden würden es nicht machen lassen.


    Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, wo man mit scharfen Nockenwellen und Fächerkrümmern 10 oder 15% Leistung rausgeschunden hat, dabei aber auf Drehmoment im Keller verzichtete? Das kostete richtig Geld. Sowas kannst du heute vergessen.

    Mir geht es hauptsächlich darum mehr in den Sitz gepresst zu werden :) Geschwindigkeiten jenseits der 200 sind für eine kurze Zeit cool aber auf Dauer zu anstrengend zumal im Raum Köln/Düsseldorf kaum möglich.
    Meist ist man da 130-160km/h schnell unterwegs und das dürfte keine thermischen Probleme verursachen. Der Tuner sagte mir, dass er aufgrund des DPF die Leistung unter 300PS halten würde. Ca. bei 280PS. Das Drehmoment wird auf 600NM angehoben. Das sorgt dann für etwas mehr Spaß beim Beschleunigen und sollte dem Motor nicht allzuviel abverlangen, solange ich nicht zu oft Vollgas fahre.

    Ja, nur vergiss das nicht dem Käufer zu sagen, falls du das Auto mal verkaufst. Vielleicht kommt der ja aus Meck-Pomm, hat freie Fahrt und verglüht nach 50km am Straßenrand.


    Supermasi, sagte mir, dass solange der Tuner eine gute Arbeit macht und dabei die Schutzmechanismen aktiviert lässt, spricht nichts gegen das Chiptuning mit DPF. Dabei sollte man mit der Leistungssteigerung nicht übertreiben (bis max. 300PS mit DPF). Und natürlich sollte man auch auf sein Fahrverhalten achten, denn das entscheidet hauptsächlich über die Langlebigkeit des Motors. Egal ob gechippt oder nicht. So habe ich es zumindest verstanden. :)


    In dem Satz steckt doch alles drin: WENN der Tuner gute Arbeit macht, und WENN dabei die Schutzfunktionen aktiv bleiben. Wenn du das bei deinem Tuner WEISST - kein Problem.
    Dass man auch bei einem nicht gentunten Motor die Lebensdauer maßgeblich über sein eigenes Verhalten mitentscheiden kann, ist auch klar. Tuning (ein gutes) verschiebt hier etwas die Grenzen, aber es ergibt kein anderes Bild.


    Sobald der DPF voll ist, kommt dieser auch anschließend weg.

    Wie viel hat der noch? Du könntest das in einem Aufwasch erledigen. Sonst muss dein Tuner nochmal ran.


    MathMarc Was bedeutet eigentlich Gieskannenfile? :D

    Das sind Files, bei denen Werte in einzelnen Kennfeldern pauschal um bestimmte % Beträge angehoben werden, ohne dass man sich die spezifischen Begebenheiten genau angeschaut hat. Im Grunde das, was diese PowerBoxen für 200.- Euro auch machen.
    Aber schau hier lieber in den Beiträgen von Blackfrosch und Supermasi, die haben das schön erklärt (und machen das immer wieder).

    Ich kann die Lage für Köln nicht einschätzen, da bin ich alle 5 Jahre mal.
    Hier bei uns kann man das Thema locker noch ein paar Jahre aussitzen.


    Wenn Wechsel, und wenn Benziner, dann F3x. Mit dem kannst du länger planen, und so schnell wird den auch niemand verbieten können.
    Die werden jetzt erstmal die Erkenntnis reifen lassen müssen, dass das Fahrverbot für Euro 5 Diesel mal rein garnichts bringt.


    Falls ihr mit einem Schaltgetriebe klar kommt, wie wäre der?
    http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=239079298
    Den kann man von der Laufleistung her sicher 5 bis 6 Jahre fahren.