Wieso ist das normal und wieso ist das schnelle steigen in Ordnung?
Das liegt an dem Algorithmus.
Der kommt einfach nicht damit klar, dass verschiedene DPF im frischen gereinigten Zustand verschiedene Differenzdrücke haben. Er kommt auch nicht damit klar, dass dieser Differenzdruck mit der Zeit durch Einlagerung von Asche weiter ansteigt. Es gibt zwar auch einen Algorithmus, der die eingeladerte Aschemasse errechnen möchte, aber genau wie bei der Erreichnung der Rußbeladung ist es nur eine Schätzung. Und die kann meilenweit daneben liegen. Dann passt der gemessene Differenzdruck nicht zum Kennfeld für einen frisch regenerierten DPF, also geht er von Rußbeladung aus.
Das geht noch weiter: die errechnete Rußmasse steigt sogar bei BERGAUFfahrt an und fällt dann BERGAB wieder ab. Ich habe zahllose Logs davon, wenn ich nur nicht so faul wäre, würde ich mal Excel Tabellen daraus machen.
Ich habe das an einem alten DPF, und danach an einen ganz neuen ausführlich getestet. Die Werte unterscheiden sich natürlich, aber das grundsätzliche Verhalten ist immer das gleiche. Ich habe inzwischen aufgehört, das zu beoachten. War ne Weile spanned, aber wenn man den Film 50x gesehen hat... 
Das ist eigentlich auch schon die Antwort auf die Frage von
Haste Recht, Marc. Woran liest du das ab?
Man muss sich nur die Regenerationskurve ansehen. Die fällt degressiv ab und stoppt bei einem Wert von etwa 5 Gramm. Ab dort gibt es keinen weiteren Abbau von Ruß, was physikalsisch unmöglich wäre, wenn da wirklich noch Ruß wäre. Da ist aber keiner mehr, der Rest ist Asche. Das System hat ja nur Modelle für die Einlagerung von Ruß und Asche und für die laufende Umwandlung von Ruß in Asche, das System schätzt also ständig die eingelagerten Mengen ab. Gemessen wird ja nur der Differenzdruck. Dass das nicht stimmen kann, egal welcher Sprit, wie oft der Luftfilter gewechselt wurde, welches Öl gefahren wurde, Kurzstrecke, Langstrecke,... zu viele Parameter.
Das System bekommt an einem bestimmten Zeitpunkt keine weitere Reduktion des Differenzdrucks mehr hin, und das ist unplausibel, wenn noch weiterhin Ruß abgebaut würde, daher tut es das einzige, was es tun kann: es akzeptiert den neuen Wert als Nullpunkt.
Nur könnte es sich das für das nächste Mal merken, was es nicht tut 
Mein DPF ist momentan 155 Mm alt, und ja, ich spiele schon lange mit dem Gedanken, den langsam mal rauszupopeln 
Aschemasse liegt bei 35g.
Wie ist denn das Regenerationsverhalten auf Langstrecke? Bei Kurzstrecke und 400km sehe ich jetzt hier keinen dringenden Handlungsbedarf. Man kann natürlich sagen: irgendwann kommt er eh.
Wenn du auf 200tkm Lebensdauer spekulierst, guck dir das mal noch etwas an. Wenn es 300tkm werden sollen, wirst du wohl um einen Wechsel insgesamt nicht drum herumkommen.