Beiträge von MathMarc

    So nun was meint Ihr? Was als nächstes?
    Soll ich die Zugstreben tauschen lassen?
    Die querlenker auch gleich mit?


    Ich sag mal so: Freemaxx hatte das gleiche Problem bei seinem 35i auch. Bei ihm hat der Tausch geholfen.
    Bezüglich des Umfanges würde ich da auch keine halben Sachen machen. Ich habe hier Zugstreben, Querlenker und Koppelstangen von TRW für 200,- bekommen. Da fange ich nicht 2x an, das alte Zeug raus, fertig.


    Ich kann jetzt Deiner Argumentation nicht so ganz folgen... ?(


    Erst sagst Du, wenn Du bei BMW zum gleichen Preis kaufen kannst (dass das nicht der Fall ist, wissen wir doch alle?) - und dann sagst Du, im freien Handel gibt es das gleiche deutlich billiger? Was denn jetzt? Für welche Position argumentierst Du denn jetzt eigentlich? Das widerspricht sich doch?


    Ok, nochmal: Wenn (falls!) ich bei BMW die Teile zum gleichen Preis (oder zu einem vertretbar höheren) bekomme, mache ich mir nicht die Mühe, sie woanders zu kaufen.
    Ich vergleiche IMMER, wie jetzt wieder bei den Fahrwerkteilen, und kam zum Schluss, dass der Mehrpreis bei BMW nicht vertretbar ist -> also Kauf beim Onlinehändler.


    Und dass TRW-Fahrwerkteile identisch mit der Erstausstattung sind, das bezweifel ich mal ganz stark. Zumal meines Wissens Lemförder hier Erstausstatter ist. Oder gibt es irgendwelche plausible Indizien für diese Behauptung?


    Wenn es erforderlich wird, suche ich dir gerne den Fahrwerksthread dazu raus ;)
    Ein paar Hinweise hast du inzwischen ja ohnehin schon bekommen.



    OK, Du sagst also jetzt, dass ein schlechtes Teil gut eingebaut besser ist, als ein gutes Teil schlecht eingebaut? ?( Sorry, ich versteh auch hier Deine Argumentation nicht... Ich kann doch zwei Produkte nur dann vergleichen, wenn bei beiden der Einbau identisch und korrekt erfolgt - alles andere macht keinen Sinn.


    Mehr noch: der Vergleich macht nur Sinn, wenn beide Produkte qualitativ vergleichbar sind - schließlich steht hier doch immer die Qualität der TEILE auf dem Prüfstand, und leider nie die des Einbaus.
    Ich behaupte (um das nochmal zusammenzufassen), dass die ATE Aftermarketteile so gut sind wie die Teile, die ATE an BMW für die Erstausrüstung liefert. DARAUF kommt es an.
    NUR: damit die dann dort funktionieren wie man es erwartet, muss auch der Zusammenbau klappen, und da sehe ich mehr Mist als Facharbeit.



    311.000km mit der Erstausrüstung? 8| Das dürfte wohl Weltrekord sein. Trägst Du Dein Auto? Oder fährst nur 100km/h mit Tempomat auf nagelneuen Autobahnen? ?(

    Ich sage gerade noch, dass man es nur bei sehr hohen Geschwindigkeiten merkt, und dann fragst du, ob ich nur Tempo 100 fahre...
    Sagen wir so: setz dich in dein Auto, und versuche mir auf der Landstraße zu folgen. Danach bist du schlauer.


    Edit: ok, mit einem B3S dürfte dir das ansatzweise gelingen ;)

    Drum schrieb ich ja, ich hoffe es. ;( Aber dann findet man in diesem Thread zumindest Tipps, welche Hersteller gute Qualität zu günstigeren Preisen als original bieten - die müssen nämlich zwangsläufig nicht mal teurer sein als der "billige Mist".

    Wenn ich sehe, dass ich bei BMW zum gleichen Preis kaufen kann wie im freien Handel, mache ich das schon aus Bequemlichkeit so, dann brauche ich nicht groß Teilenummer usw. zu vergleichen, kann das Zeug auf dem Nachhauseweg mitnehmen statt Versandhandel - alles super. Aber dafür gebe ich dir ein anderes Beispiel: Ich habe gerade Querlenker, Koppelstangen und Zugstreben für meine Vorderachse beschafft, vom BMW Zulieferer TRW. BMW Preis ("Value Line") wäre um die 550,- Euro gewesen, im Handel habe ich das für unter 200,- bekommen. Nach allem was ich (auch hier im Forum) gelesen habe, ist es das identische Material. Bei Bremsscheiben habe ich kein aktuelles Beispiel, aber die gleichen Erfahrungen gemacht.
    Bei einem jungen Auto mag das alles nicht so gravierend sein. Aber wenn ich ein relativ altes Auto (wie meins) hier bewerte hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Instandhaltung gegenüber des Neukaufs (F31), kann sowas den Unterschied machen. Nicht allein wegen der Vorderachse, aber da können ja noch viel mehr Sachen kommen (z.B. die Hinterachse ;) ) Wie gesagt, es geht nicht darum, mit minderwertigem Material noch irgendwie 3 Jahre über die Runden zu kommen - es geht um einen Preis/Leistungsvergleich beim Teilekauf.


    Aber dann lieferst Du ja gleich die Antwort selbst - es lag ja offensichtlich nicht an den Bremsscheiben, sondern an der Einbauqualität bzw. -sorgfaltigkeit. Und damit aber auch keine vergleichbaren Umstände - einmal von der Werkstatt "hingeschlampt", das andere mal selber penibel und sorgfältig eingebaut.


    Ja, aber welchen Schluss ziehe ich denn daraus? Es nutzt nichts, OEM zu verbauen, wenn der Einbau (wie bei mir 2x) nichts taugt. Wenn der Einbau richtig (von mir) gemacht wird, geht auch ATE, und damit ist - für normalen Einsatz, aber sicher nicht Schneckenbetrieb - ATE sachkundig in ein technisch mangelfreies Fahrzeug überhaupt kein Problem.


    Ja wie ich schon sagte, BMWs sind da mit den empfindlichen Vorderachsen besonders anfällig. Da möchte man halt nicht mit den Bremsscheiben auch noch unnötig Experimente eingehen. Gibt ja so schon genügend Faktoren, die einspielen können.

    So empfindlich sind die garnicht. Meine haben 311.000 Km mit der Erstausrüstung runter, und so langsam fängt das Rubbeln an. Man merkt es auch bei SEHR hohen Geschwindigkeiten (bei z.B. 180 merkt man noch garnichts), besonders wenn man dann den Anker werfen muss.
    Jetzt kommen die Teile (siehe oben) neu, die Bremse bleibt unverändert drin...

    Ich denke, die Motivationen sind unterschiedlich, es gibt beides. Die einen wollen vielleicht noch höhere Qualität als Originalausrüstung bietet, weil sie das Material über Gebühre beanspruchen. Andere wollen vielleicht gleiche Qualität, aber weniger dafür ausgeben. Ich denke bzw. hoffe aber, dass es niemanden gibt, der zugunsten eines günstigeren Preises bewusst auf Qualität verzichten möchte.


    Bei Bremsen weiß ich das nicht. Aber was ich hier schon bei teuren Felgen gesehen habe, was dort teilweise an Reifen aufgezogen wird, lässt mich zweifeln, dass das bei Bremsen nicht vorkommen soll.


    Es gibt durchaus Hersteller, die zu günstigeren Preisen ähnliche Qualität wie Originalscheiben bieten. Ate gehört m. E. n. nicht dazu. Aber es steht ja jedem frei, das selbst zu "erfahren", im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ja, mir zum Beispiel. 2x bei BMW machen lassen, 2x Rubbeln. Dann mit ATE Billig Kram selbst gemacht, Ruhe. Und jetzt? Soll ich jetzt an der BMW Ware zweifeln?
    In der Diskussion werden gerne ein paar Sachen ausgeklammert:
    - die Qualität der Montage bis zum Anzugsmoment der Radschrauben
    - der Zustand des Fahrwerkes.


    Für den ersten Punkt kann ich das Beispiel liefern: die Werkstatt baut Räder ab und dran -> Bremsen rubbeln. Radbolzen gelöst und mit Drehmoment wieder angezogen -> weg. Anteil der Bremsteile am Problem: 0,0.


    Zweiter Punkt, Forenmitglied hier. Ewig rumgetestet mit allen möglichen Teilen, letztendlich die Vorderachse überholt (Querlenker, Zugstreben) -> Bremse ok.

    Richtig, und die wenigen zugekauften kommen m. E. von Textar, Bremssättel meistens von Ate und Bremsbeläge von Jurid oder Textar. Aber das alles ohne Gewähr, verlässlich wird uns das nur ein BMW-Insider sagen können...


    Hatten wir hier doch alles schon:
    - BMW baut jährlich rund 2 Millionen Autos, braucht also 8 Millionen Bremsscheiben.
    - BMW produziert 6 Millionen Bremsscheiben jährlich selbst.


    Der Rest ist doch einfach :
    - Für die Produktion muss BMW jährlich 2 Millionen Bremsscheiben zukaufen
    - Der komplette Aftermarket Bereich wird über Zulieferer abgedeckt. Und da könnte man MAXIMAL über Fertigungstoleranzen entscheiden, was zu BMW geht und was man selbst in den Markt drückt.
    Und das so zu produzieren dass hinten genau die BMW Bedarfe in BMW Qualität rauskommen und der Rest schlechter, dafür brauchst du noch mehr Prozess Know-how als wenn du einfach durchproduzierst und ein paar Teile zum OEM karrst - nachdem du BMW draufgeschrieben hast.


    Was ich für die günstigen Alternativen halt unterscheiden würde:
    Wer ist BMW Zulieferer, und wer nicht? Wenn das Auto in Ordnung ist, wird das dann auch passen.

    Ich weiß nicht, inwiefern der Tipp umsetzbar ist, trotzdem :


    Evtl könnte es sich lohnen das Auto von einem Sachverständigen gründlich durchchecken zu lassen, um verborgene Diebstahlschäden zu erkennen.
    Ich stelle mir immer vor, dass Diebe keinen Bezug zu den Kosten haben, die sie verursachen, und genau so auch mit dem Auto umgehen. Gerade wenn die Polizei die Kerle mit etwas Nachdruck zum Anhalten überreden muss - wer weiß was alles im Weg war, bis das Auto endlich stand.


    Ah ok, bei mir geht das relativ einfach, ohne Demontage der ASB.
    Da könnte es hinkommen mit 17AW´s. Aber sonst...?


    Ist auch manchmal einfach der Unterschied zwischen Theorie und Wirklichkeit.
    Beim Golf 2 gab es damals
    für einen Ölwechsel ohne (ja, ohne) Filter: 6 Minuten
    für einen Ölwechsel mit Filter: 9 Minuten.
    Inklusive Auto reinholen, Hebebühne, Material aus dem Lager, Ölzettel, Auto wieder raus.
    Realistisch? Das lasse ich jeden selbst entscheiden ;)