Ich meine, klar: im Endeffekt kommt es nur darauf an, wieviel Ruß im DPF zu Asche verbrannt wird, und wieviel Asche z.B. durch Verbrennen von Motoröl sich dort ablagern. Das kann man schon beeinflussen; wenn man z.B. kaum Ölverbrauch hat, wird sich auch weniger Öl-Asche im DPF ablagern. Wenn man wenig Sprit verbraucht und dieser rußarm (mit hohem Luftüberschuss) verbrannt wird, ist auch hier der Eintrag kleiner. Ggf. kann man das mit Sprit und 2TÖ beeinflussen. Langstrecke ist auch eher hilfreich als Kurzstrecke.
Die Frage ist, wieviel Einfluss du selbst darauf nehmen kannst. Dem sind sicher Grenzen gesetzt.
Ich habe meinen DPF ohne Warnmeldung getauscht. Mir ist aufgefallen dass der Spritverbrauch angestiegen war (nicht plötzlich, sondern mit der Zeit), Differenzdruck geprüft usw.
Vielleicht kannst du bis 300.000km kommen, wenn wirklich alles passt. Vielleicht. Bei mir hätte das keinen Unterschied gemacht, da ich eh sehen will, wie die Kiste die 400.000 km knackt - also bei 260.000 raus mit dem Ding.
Wenn dir 300.000 reichen und auch danach der Verkauf höchstens noch als Bastlerauto geplant ist - versuche es einfach.