Beiträge von MathMarc


    Eine Frage noch: Die ATE PowerDisc kosten nur 30 Euro mehr pro Satz, wäre das noch ein Upgrade gegenüber der normalen Scheiben von Brembo, oder rausgeschmissenes Geld bzw. sogar schlechter?


    Die Powerdisc sollen das Ableiten eines Wasserfilms bei Regenfahrten begünstigen und bieten mit diesen "Rillen" einen einfachen Verschleißindikator. Bessere Bremsleistungen i.S.v. höherem Reibwert oder höherer Temperaturbeständigkeit bieten sie aber nicht, und sie sind lauter. Außerdem vertragen sie sich nicht mit allen Belägen.
    Ich würde bei der Empfehlung von Bruce bleiben.

    E87Andy:
    Hast du denn die 335er Bremsanlage drauf? Die gleiche Bremsperformance mit der 325er Bremsanlage + besseres Geräuschverhalten - das ist jetzt wirklich einigermaßen optimistisch!
    Ich würde mal bei AT-RS anrufen, der kann dir bestimmt was empfehlen.


    Die ATE Ceramic wird da aber keine Rolle spielen, die arbeitet auf Serienniveau, nicht mehr und nicht weniger.

    Mit Erfahrungen kann ich dir hier auch nicht dienen, mein Fahrwerk ist ja gerade mal ein paar Wochen drin, und Mittelgebirge im Winter wird das Auto vermutlich nicht sehen.
    Und - auch wenn es als relativ komfortabel angesehen wird, muss man das erstmal vor dem Maßstab sehen -> verglichen mit anderen Sportfahrwerken. Es ist deutlich härter als das M-Fahrwerk, zumindest bei mir. Und tiefer ist es auch.


    Aber wenn ich deine Gedanken mal zurückverfolge, läuft es wohl darauf hinaus, dass ein eher weich abgestimmtes Fahrwerk mit ordentlich Federweg - oder war es Bodenfreiheit? - besser wegkommt als eine tiefergelegte Sportkiste. Richtig?
    Da fällt mir zu erstmal das ST XA ein. Immerhin kannst du da die Höhe einstellen, und die Zugstufe der Dämpfer. Ich glaube zwar, dass es einigermaßen nervig ist, das 2x im Jahr hoch- bzw. runterzudrehen, aber ne andere Lösung, die ganzjährig überzeugt, fällt mir gerade nicht ein. Das, was ich zum Thema Luftfahrwerke gelesen habe, deutet auf teuren Schrott hin.

    Marc, was sind denn das für Räder? Ist die Montage-/Planfläche nicht abgedreht, sondern
    nur eine rohe Gussoberfläche? Das macht keinen sonderlich vertrauenwürdigen Eindruck.


    :whistling:


    Mensch, Bruce, zitier mich doch, sonst finde ich das doch (fast) nicht.
    Das sind MAM. Also im Vertrieb von denen gewesen.
    Das ist aber nicht so rauh, wie es auf dem Bild aussieht. Auf der Wuchtmaschine hatte ich die abgebildete Felge auch schon (ohne Reifen), rein interessenhalber. Die läuft rund.

    Nur mal so zur Orientierung, was die zeitlichen Verhältnisse im Ladedruckaufbau angeht:


    Bruce, vielleicht interpretiere ich das falsch, aber ich lese Geschwindigkeitszunahme, nicht Ladedruck!? ?(
    Auf der anderen Seite ist auch klar, dass es nicht 5 Sekunden dauern kann bis der volle Ladedruck aufgebaut ist, das kann aber neben einer klemmenden VTG auch ein verstopfter DPF sein, was der schwarze Frosch ja schon erklärt hat.

    Ich würde UNBEDINGT einen Ausflug zu DonSimon hier im Forum in den Stuttgarter Raum machen. Denke der kann das Problem schneller und viel kostengünstiger lösen.


    Das würde ich normalerweise auch vorschlagen. Nur hier ist der Ölwechsel ja gerade mal 20 Tkm alt, daher wäre ich mir nicht sicher dass Simon das so leicht lösen kann. Er kann sich das hier ja mal ansehen und eine Prognose abgeben.

    So, ich bin nun endlich dazu gekommen.


    Also Differenzdruck bei:

    • Leerlauf --> ca. 20 hPa
    • 2000 U/min --> ca. 54 hPa
    • Abregeldrehzahl --> ca. 150 hPa

    Ich persönlich glaube nicht an die VTG, zumindest stimmt etwas mit dem DPF oder dem drumherum sicher nicht. Bin auch noch ne Logfahrt unterwegs gewesen.


    Also, der Diff.-Druck im LL ist für mich auf jeden Fall zu hoch. Mit meinem aktuellen DPF liege ich frisch regeneriert bei ca. 3 bis 4 mbar, voll beladen bei 7 bis 8. Der alte ging etwa bis 15. Vielleicht noch etwas mehr.
    Ich finde im Wust der ganzen Logs gerade nicht das, das ich dafür gemacht habe...
    Bei 2000 rpm würde ich sagen: grenzwertig. Mit dem alten DPF hatte ich bei fast voller Beladung und 125Nm Solldrehmoment etwa 70 mbar, bei 230Nm etwa 90. Da sind die 54 für erhöhten Leerlauf nicht so toll. Zur Volllast habe ich gerade keinen Wert, viellleicht zeichne ich morgen neue Werte auf.


    Ja, und genau deswegen wollte ich mir ja noch die Ladedruckkurve ansehen - sobald ich die Zeitachse kenne ;)
    Der Differenzdruck gehört in jedem Fall anhand von Referenzwerten überprüft, auch um künftige Schäden am Turbolader* ausschließen zu können.


    *natürlich nur die, die auf einen zu hohen Gegendruck zurückzuführen sind

    Ich meine, klar: im Endeffekt kommt es nur darauf an, wieviel Ruß im DPF zu Asche verbrannt wird, und wieviel Asche z.B. durch Verbrennen von Motoröl sich dort ablagern. Das kann man schon beeinflussen; wenn man z.B. kaum Ölverbrauch hat, wird sich auch weniger Öl-Asche im DPF ablagern. Wenn man wenig Sprit verbraucht und dieser rußarm (mit hohem Luftüberschuss) verbrannt wird, ist auch hier der Eintrag kleiner. Ggf. kann man das mit Sprit und 2TÖ beeinflussen. Langstrecke ist auch eher hilfreich als Kurzstrecke.


    Die Frage ist, wieviel Einfluss du selbst darauf nehmen kannst. Dem sind sicher Grenzen gesetzt.


    Ich habe meinen DPF ohne Warnmeldung getauscht. Mir ist aufgefallen dass der Spritverbrauch angestiegen war (nicht plötzlich, sondern mit der Zeit), Differenzdruck geprüft usw.
    Vielleicht kannst du bis 300.000km kommen, wenn wirklich alles passt. Vielleicht. Bei mir hätte das keinen Unterschied gemacht, da ich eh sehen will, wie die Kiste die 400.000 km knackt - also bei 260.000 raus mit dem Ding.


    Wenn dir 300.000 reichen und auch danach der Verkauf höchstens noch als Bastlerauto geplant ist - versuche es einfach.