Beiträge von MathMarc

    Naja, der N57 ist ja akustisch eher noch zurückhaltender geworden. Insofern sind die die Fahrgeräusche eindeutig überwiegend.


    Mein Gedankengang dazu:
    Zumindet mit AT ist das Auto ja so übersetzt, dass die Höchstgeschwindigkeit so um die 4000U/Min erreicht wird, also um die Maximalleistung. Und drüber nimmt die Leistung wieder ab. An der grundsätzlichen Charakteristik ändert sich doch beim Chippen auch nicht so viel. Bleibt ja ein Diesel. Also könnte man so versuchen, die "neue" nach Chippen mögliche Höchstgeschwindigkeit auch wieder bei ca. 4000U/min zu erreichen.


    Ja, ok, das mag sein, auch beim M57 treten irgendwann andere Geräusche in der Vorgrund, hören tut man ihn beim normalen Fahren aber durchaus. Egal.


    Ich verstehe auch den Ansatz, die Drehzahl nach dem Chiptuning wieder in einen "günstigeren" Drehdrehbereich zu legen - er geht nur nicht auf! Kurze Rechnung.
    Randbedingungen
    Drehzahl 4000 rpm
    Übersetzung 6. Gang 1 : 0,69
    Übersetzung Diff 1 : 2,81 bzw 1 : 2,35
    Abrollumfang 2m (0,002km)
    Stunde = 60 Minuten (rpm -> km/h)


    4000 / 0,69 /2,81 * 0,002 * 60 = 247,6 km/h
    4000 / 0,69 /2,35 * 0,002 * 60 = 296,0 km/h
    wenn man 180Kw benötigt, um 247km/h zu fahren, braucht man für 296 km/h (296/245)³ * 245 = 309,8Kw = 421PS. Die kann der 330d nicht liefern, egal was du anstellst ;) Selbst wenn wir jetzt unterstellen, dass die Höchstleistung etwas über 4000 liegt, oder er auch mit fallender Leistung noch weiter beschleunigen kann, geht das nimmer auf.
    In der Praxis wird er seine Maximalleistung nicht mehr erreichen können, da er die Drehzahl erst garnicht erreicht - es sei denn, im 5. Gang, da läuft er mit dem Diff bei 4000 dann 235km/h. Beim Schalten in den 6. landet er dann bei kanpp 3200 rpm. Da dürfte es lange dauern, die 250 wieder zu reißen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Gute Idee für die Langstrecke, für Tuningfreaks aber zu lang.

    Danke für klugen Worte, bin aber ohnehin selbst darauf gekommen die Marke zu wechseln und zwar im ersten Beitrag zu diesem Bremsenthema.


    Verstehe wer will.
    Warum ist zum Wechseln der Marke ein Thread in diesem Forum erforderlich?
    Viel Spaß mit der nächsten Möhre. Über die aber bitte woanders beschweren ;)

    Zunmindest wird das 330d AT 2.81er Hinterachsdifferential auch beim 123d Handschalter verwendet.


    Das Geräuschniveau wirds eher nicht sein, was stört. Den Motor hört man ja eh kaum.


    Vom Verbrauch her wäre es natürlich wirklich eine Frage, ob das wirklich was bringt. Am interessantesten dürfte eine Leistungssteigerung in Verbindung mit einer längeren Übersetzung sein (und Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung).


    Ansichtssache. Ich höre meinen Motor durchaus.
    Vom Verbrauch her kann sich nicht viel tun. Die zu überwindenden Fahrwiderstände ändern sich ja nicht, und ob er wirklich in einem dermaßen effizienteren Drehzahlbereich fährt? Mehr Drehmoment bei weniger Drehzahl. Er kann den Zündverzug besser kompensieren. Halber Liter.


    Endgeschwindigkeit: die hier üblichen "optimierten" 330D erreichen mit ihren 320PS das, was aufgrund der (steigenden) Fahrwiderstände möglich ist. Mit dem längeren Anlauf ist es unwahrscheinlich, dass ein Auto mit längeren Diff hier bessere Werte erzielt.

    Es wird bei Peugeot, Opel und VW nicht viele Fahrzeuge geben, die mit einem 335i vergleichbar sind.
    Meine Bremsbeläge halten ringsum 80.000km oder mehr, und ich trage mein Auto auch nicht um die Kurven...
    Insofern läuft da bei dir was falsch.


    Wenn du aber, statt die zahlreichen und stellenweise auch sehr hilfreichen Beiträge, nicht zuletzt von Bruce, liest und versuchst zu verstehen, darauf aufbauend spezifische Fragen stellst, lieber Krawall machst und dich bei den Mitgliedern dieses Forums über die Marke beschwerst, solltest du eines bedenken:


    Niemand in diesem Forum wurde gezwungen, diese Autos zu fahren. Und obwohl kaum jemand hier sagen würde, dass diese Autos fehlerfrei sind, werden sie von der überwiegenden Anzahl der Mitglieder gerne gefahren.


    Du bist unzufrieden. Der einzig richtige Weg für dich ist, die Marke zu wechseln.
    Kauf dir'n Benz.

    ja das is mir so gesehn schon klar was er will. aber was unterm strich? verbraucht ihm der karren zu viel? zu laut wege nzu hoher drehzahl? das würde mich ma interessieren wo der schuh drückt um sowas probieren zu wollen


    Ich kann nicht in den Kopf des TE schauen, aber so wie er schreibt wird ihn einfach das Drehzahlniveau stören, auch wenn das Jammern auf extrem hohem Niveau ist ;)


    Ich hatte vor Jahren am E36 323i Touring mal einen ähnlichen Umbau mit dem Diff vom 325tds gemacht. Für die Autobahn war das ne gute Sache. Wenn man nur zügig BAB-Km abreißen will und dabei auf ein bißchen Durchzug verzichten kann, sollte das schon passen. Viel Sprit sparen wird man aber nicht, vielleicht 0,5L.

    Außen drauf im eingebauten Zustand? Bringt wenig bis gar nichts. Ob es wirksame
    zinkhaltige Grundierungen gibt, mit denen man einzelne Stellen behandeln kann,
    bevor man dann einen schützenden Lack aufträgt, das weiß ich nicht. Immerhin
    könnte ich es mir vorstellen. Frag doch mal jemanden aus der Klassikerszene. Ich
    neige aber dazu grunsätzlich bei Fahrwerkssachen Nägel mit Köpfen zu machen.
    Wenn beschädigt, dann neu.


    War im Grunde nur eine Variante deiner Idee mit der Opferanode. Ne blöde Variante, zugegeben.
    Und natürlich nicht als Reparaturmaßnahme gedacht. Wenn beschädigt, dann neu, habe ich nie anders gemacht.


    Nur... wenn man sich die Bilder von Warsteiner ansieht, frage ich mich, wie man hier noch sicher sein soll. Eigentlich müsste jetzt am E9x eine große Feder-Erneuerns-Welle anrollen...
    Und wenn man schon mal dran ist: alle 4! Oder hört man von denen nichts?

    Er wird bei einer 19,57% längeren Gesamtübersetzung landen. Das passt zu seinem Wunsch, das Drehzahlniveau zu senken. ;)
    @TE: bin gespannt, wie deine Automatik damit klar kommt, also ob sie die Schaltpunkte nach Motordrehzahl oder Fahrzeuggeschwindigkeit wählt.


    Danke für die Bilder, wirklich schockierend. Aber, wenn ich mich nicht irre, sieht man auf dem dritten und vierten Bild sehr gut, wie das angefangen hat. Der dunkle Bereich ist mMn Rost. Das ging schon eine ganze Weile.
    Fraglich nur, ob man das ohne Demontage hätte sehen können. Das stelle ich mir schwierig vor. Man muss vermutlich wissen, wonach man suchen muss...


    Edit: die Felge sieht ziemlich verrottet aus. Ist das ganze Auto so?

    Ob es für den Ibiza- und den W203-Piloten empfehlenswert gwesen ist, noch über die Autobahn oder bis zur Werkstatt zu tickern, steht doch auf einem anderen Blatt.
    Die wussten doch sehr wahrscheinlich gar nicht, was überhauptdas Problem war. Auch da ist es denkbar, dass sich eine Feder in den Reifen bohrt. Ob ein E90 nun so viel gefährlicher ist als andere Autos ist doch noch gar nicht ausgemacht. Ähnliche Federbeinkonstruktionen finden sich in 90 % aller PKW.


    Hier die Konstruktion im Ibiza/ Polo. Der Federbeinteller ist viel breiter, die Feder wird es schwer haben, da rüber zu rutschen.
    Die gebrochene Feder saß auch korrekt, der Schaden war ohne Abnehmen des Rades nicht mal auf einem Handyvideo zu erkennen (ich hab ja gemerkt, dass da was ist, aber gefunden habe ich es nicht).
    Beim Mercedes brach die Feder wie gesagt auf der Autobahn, die Frage, ob man damit auf die Autobahn sollte, stellte sich für den Kollegen (Dipl. Ing.) garnicht erst ;) Aber auch hier war kein Schaden erkennbar, die gebrochene Feder wurde erst in der Werkstatt bei der Demontage erkannt.
    Es gibt aber sicher auch abseits von BMW gefährliche Konstruktionen, aber das sollte für BMW nicht der Maßstab sein.


    Das eigentliche Probelm ist m. E. dass sie überhaupt brechen, und dass sie es - so mein Eindruck - bei BMW häufiger tun.

    Entspricht nicht meinen Beobachtungen, aber die reichen nicht für eine Statistik. Ich hoffe einfach, dass du dich irrst :gr:
    Und, meine Feder sieht nach 295.000km besser aus als die KW nach 80.000km. Dass die nicht der Maßstab ist, glaube ich direkt. Die fault ja überall. :pinch:


    Natürlichist es nicht nur Steinschlag. Ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, es wäre die alleinige Ursache.
    Hinzu kommen Konstruktionsmängel wie aufeinander liegende Windungen, wo dann der Oberflächenschutz abgerieben wird (siehe das Beispiel KW = progressive Feder), und ggf. ein ungünstig geformter Federteller, in dem sich Dreck und Nässe sammeln.


    So weit man das auf den Bilder erkennen kann sehen deine BMW-Federn übrigens noch gut aus. Ganz anders als die von KW. Aber selbstverständlich ohne Gewähr.
    ;)


    Danke für deine Einschätzung. Ich werde das genau im Auge behalten, was da passiert ;)
    Ob es etwas bringt, die Feder mit Zinkspray zu behandeln? Spontane Idee... haftet vermutlich nicht, das Zeug.


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