Beiträge von MathMarc

    Am anfang:
    Differenzdruck im Leerlauf: 50hpa
    Differenzdruck 5 Gang bei 2500rpm: 240hpa
    Rußbeladung: 51g

    Diff.-Druck im LL ist deutlich zu hoch, selbst für einen beladenen DPF.


    Als er dann endlich fertig regeneriert hatte:
    Differenzdruck im Leerlauf: 12hpa
    Differenzdruck 5 Gang bei 2500rpm: 38hpa
    Rußbeladung: 1g

    12 mbar sind immer noch relativ viel, das hat mein DPF beladen. Allerdings ist es soweit in Ordnung, dass es keine Probleme machen sollte.


    Allerdings ist etwas komisch hatte vor und während der Regeneration 85-90° Kühlmitteltemp.

    normales Verhalten bei der Reg.


    Danach machte ich ca. 15min Pause, ab da ging die Temp nicht mehr über 70, die Rußmasse ging recht schnell wieder auf ca. 20g nach dem ich die AB verlassen hatte ging diese wieder auf 12g runter.

    Auch normal. Dein Kühlmittelthermosthat ist etwas schwach auf der Brust... mein Auto hat aber auch bei 65°C regeneriert, als mein Thermostat defekt war.


    Eventuell liegt es doch am Thermostat dass er so zupappte, dass der Fehler mit der Temp nur hin und wieder auftritt und dadurch keine Regeneration stattfinden kann, oder spritzt er vielleicht noch zusätzlich ein dass der Motor schneller warm wird und dadurch mehr Ruß anfällt?

    Eher nicht. Ist zwar ungünstig dass es kaputt ist, weil so halt der Motor nicht mehr richtig warm wird, auf die Reg. hat das aber keine Auswirkungen (bei mir zumindest). Wichtiger ist, dass du Strecken fährst, die dem Auto Zeit geben zur Regeneration. Anhand deiner Beladungssituation hat das Auto vermutlich viel Kurzstrecke gesehen - vertragen die Kisten allesamt nicht gut.


    Desweiteren hab ich noch den Fehler: Kurzschluss Zusatzwasserpumpe. Kennt jemand die funktion von der Pumpe? Kann diese eventuell schuld sein dass die Temp nicht hoch kommt? Dachte eigentlich dass die nur was mit der Standheizung zu tun hat, seitdem der Fehler da ist funktioniert diese nämlich nicht mehr.

    Nein, hat keinen nennenwerten Einfluss. Diese Pumpe geht bei jedem kaputt. Gibt hier einen Thread, wie man die Kohlen (Kostenpunkt 5,- Euro) tauschen kann. Die Standheizung nutzt diese Pumpe, daher kann sie derzeit nicht funktionieren.

    Hier übrigens einige Bilder von meinem Fahrzeug, aufgenommen heute Mittag.
    Das Fahrzeug hat eine Laufleistung von 295.000km und ist 10 Jahre alt.
    Die Dämpfer wurden vor einem Jahr zusammen mit neuen Federauflagen usw. verbaut, Km-Stand da war 269.000.


    Die Bilder 493, 493 und 498 zeigen verschiedene Blickwinkel der Feder, wie ich sie vorgefunden habe.
    Die anderen Bilder habe ich nach einer provisiorischen Reinigung gemacht.
    Das Bild 506 zeigt deutliche Beschädigungen im Schutzlack, der vermutlich auf Steinschläge zurückzüführen ist, aber (bisher) keinen Rost. Auch sind diese Steinschläge in einem Bereich, wo die Feder normalerweise nicht bricht.


    Kommentare dazu?

    im Anhang ein Bild einer meiner Vorderachs-Federn vom KW Variante 3 Fahrwerk nach ca. 80.000 km. Die Federn bestehen quasi zu 50% aus rostenden Windungsoberflächen. Rost genau da, wo Windungen aufeinander liegen und ständig "reiben". Dort ist sogar der Querschnitt der Windungen durch Materialabtrag verringert. Die Pulverbeschichtung kann man großflächig einfach abziehen, da komplett unterrostet.


    Man beachte auch die unterste Windung und wie schnell bei einem Federbruch der unteren Windung diese über den extrem schmalen (Gewinde)-Federteller rutschen würde.


    Ein breiterer Federteller bei der e9X-Baureihe ist wohl aus dem Grund nicht möglich, weil sonst das Rad an diesem schleifen würde und man deutlich schmälerer Räder oder niedrigere Einpresstiefen fahren müsste...


    Die Konstruktion des Federbeins beim E9x ist ja nicht zufällig so wie sie ist. Und beim Gewindefahrwerk ist es auch eine Herausforderung, hier eine technische Lösung anzubieten. Beim Standardfahrwerk an sich nicht:
    Der Federteller könnte nach innen (radabgewandte Seite) verbreitet werden, ohne Kollisionen zu riskieren. Im Grund würden zwei stabile Fanghaken, einer in Fahrtrichtung, und einer entgegen der Fahrrichtung, schon reichen. Das würde aus einem Federbruch kein Vergnügen machen, aber die Folgen lindern.
    Rein hypothetisch natürlich, anschweißen können wir da nichts.


    Deine Feder gefällt mir übrigens überhaupt nicht, auch wenn ich das Schadenspotential hier nicht bewerten möchte.


    Betrifft das auch die Eichbach Federn? Habe vorhin nachgeschaut ich laut Kfz Schein M Fahrwerk mit Eichbach Federn.


    Eibach vielleicht?
    Nachsehen, würde ich sagen. Von vorne herein würde ich keine Feder ausschließen. Zaubern kann keiner.


    Serienbremse & massive Leistungssteigerung?!
    Mehr muss ich ja nicht sagen...


    Ne, mehr muss man da wirklich nicht sagen, man kann aber.


    Jeder fummelt an seiner Motorsoftware rum, aber es hat halt noch keiner softwarebasierte Leistungssteigerungen für Bremsen erfunden.
    Darf ja alles nichts kosten. Und am Ende ist das Auto schuld.


    Die Bremsen vom 335i sind allerdings standfest genug und neigen nicht zum Rubbeln, wenn es stimmt was ich hier so lese.
    Nur anständig montieren muss man sie und mit Sachverstand einbremsen. Wenn die 10.000km schon wieder platt sind, hat man entweder 1) oder 2) nicht verstanden - oder beides.

    Jedenfalls wurde Fiat zum Rückruf vom KBA verdonnert. Fiat baute daraufhin an der VA um jeden Federteller einen zusätzlichen Federteller, der im Falle eines Bruchs verhindert, dass die Feder den Reifen aufschlitzt.


    Entweder wird BMW hier als heimischer Hersteller geschont oder das Problem ist doch nicht so massiv, wie es dargestellt wird.


    Die Situation scheint ja ähnlich wie beim E9x zu sein.
    Naja, die ersten E9x (meiner inkl.) haben ja inzwischen 10 Jahre auf dem Buckel, man wird also bald sehen wie massiv das Problem ist. Und wehe BMW, die Amis sind die ersten die das merken... da war der VW Skandal dann nur ein laues Lüftchen.

    Da muss ich dir widersprechen. Potenziell gefährlich ist es immer, auch wenn sich
    keine Feder in einen Reifen bohrt.
    Natürlich wird es mit steigender Geschwindigkeit kritisch, aber man hat ja auch
    nicht immer das Glück, dass es bei der Fahrt aus der heimischen Garage passiert.


    Gut, dann lass uns "nicht gefährlich" definieren. Zwei Beispiele:
    - Seat Ibiza: Zeitpunkt des Bruchs unbekannt, das Auto wurde aber nachvollziehbar noch problemlos auf der Autobahn gefahren.
    - Mercedes BR 203: hörbarer Bruch auf der Autobahn bei ca. 130km/h, Fzg. sackte einige cm ab, Weiterfahrt möglich bis zur Werkstatt, wo der Federbruch diagnostiziert wurde.


    Im Vergleich dazu E9x: wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, ist in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Verkehrssitiation alles möglich vom leichten Felgenschaden, über den Totalschaden bis zu Todesopfern.
    In diesem Verhältnis würde ich die Auswirkungen bei den beiden anderen Fahrzeugen als "sehr ärgerlich" einstufen.



    Natürlich ist nachsehen besser als nicht nachsehen. Für ausreichend erachte ich das nicht.
    Was mich stört: ich kann mir zwar vorstellen, dass Steinschläge die Federn beschädigen können. Sind es aber nur Steinschläge? Ich denke nicht.
    Federn brechen fast immer (soweit ich das bisher gesehen habe) in der ersten, unteren Windung. Das bringt 2 Probleme mit sich:

    • Steine werden von voranfahrenden Fahrzeugen aufgewirbelt. Einige werden auch von dem eigenen Reifen aufgewirbelt und fliegen als Querschläger im Radhaus umher. Die sollten dann mehr oder weniger ALLES treffen, und nicht speziell die untere Windung.
    • Man könnte nun anführen, dass die untere Windung auf der Federauflage aufliegt,
      und sich hier besser Feuchtigkeit sammeln kann. Dort kann die Feder aber nicht von unten getroffen werden, da sie vor Steinschlägen durch Federteller und Auflage geschützt wird.

    In der Federauflage gibt es aber etwas anderes: Dreck. Sand. Zusammen mit Wasser eine kaum zu entfernende Pampe mit hartem und scharfkantigem Material, das bei jeder Federbewegung am Schutzlack arbeiten kann.
    Und dann beginnt der Schaden von unten, da, wo man nicht hinsieht.
    Wenn du jetzt sagst "solange man von oben noch keine Korrosion sehen kann, ist die Feder noch stabil" - ok. Wenn nicht, hilft nur der Ausbau. Und dann kann man die Feder auch gleich tauschen.

    Ist das Panoramadach (bei einem Gebraucht-E91, Bj 2006) auch zu empfehlen, wenn der Wagen keinen Garagenplatz hat und immer draußen steht?
    Oder macht das keinen Unterschied? Wenn das P-Dach dicht ist, ist es dicht...?


    Alles was dicht ist, kann auch mal undicht werden. ;)
    Meiner ist zwar Garagenwagen, steht aber natürlich auch viel draußen, wenn ich arbeite.
    Es macht zwar Windgeräusche, scheint aber soweit dicht zu sein.