So, ich bin noch einen Bericht von meinem Besuch bei Simon am letzten Samstag schuldig.
Die Ölsorte hatten wir im Vorfeld schon auf Mannol AG55 festgelegt.
Simon kennt sich an unseren Getrieben richtig gut aus, da sitzt jeder Handgriff, passendes Werkzeug ist alles vorhanden, das wirkt sehr souverän. Er hat sich auch eine geniale Methode zum Spülen einfallen lassen, das geht schnell und ist echt wirksam.
Der Wechsel dauert in etwa 3 Stunden +/- je nach Aufwand (bei kam die Mechatronik raus, um noch Dichtungsteile zu tauschen, das ist aber optional je nach Laufleistung). Dann muss aber alles klappen, bei mir hat die Steckerhülse Stress gemacht, weil die echt schlecht zugänglich ist und ordentlich Druck braucht, bis sie eingerastet werden kann. 45 Minuten Arbeit mit diesem Scheissteil!
Das Wichtigste ist das Ergebnis.
Vorher:
Schaltverhalten: ingesamt ordentlich, bei normaler Fahrt minimal spürbare Schaltvorgänge. Nur bei besonderen Schaltvorgängen, z.B. bei hohen Drehzahlen und geringer Last (z.B. Bergabfahrt) waren öfter deutlich spürbare Schaltrucke zu verzeichnen.
Verbrauch: lag in der letzten Zeit auf einer Arbeitsstrecke bei 6,8 bis 7,2L.
Nachher:
Schaltverhalten: bei normaler Fahrt kaum noch wahrnehmbare Schaltvergänge. Bei hoher Leistungsanforderung sind die Schaltvorgänge spürbar, aber da schieben ja auch 500Nm ![]()
Die deutlichen Schaltrucke konnte ich bisher nicht mehr reproduzieren.
Verbrauch: statisisch gesehen ist es noch zu kurz, derzeit liegt der Verbrauch bei 6,8L, unter der Berücksichtung der Umstände (A-Temp, Spritsorte) nachvollziehbar und kein Nachweis für einen Minderverbrauch. Vor dem Hintergrund, dass die Heißviskosität von Mannol AG55 etwas höher ist (das Öl ist etwas dickflüssiger) als die von Lifeguardfluid 6, ist das auch nicht überraschend.
Fazit: jedem, der sein Auto lange Zeit fahren will, kann ich Simons Service (und bisher auch das verwendete Öl) nur empfehlen. Die 250km Anfahrt waren da nicht zu weit. ![]()