Also wer nur Files überschreibt, der muss nicht so horrende Summer verlangen... Denn mehr als 2h Aufwand hat man dabei nicht! Nur wird dies aber immer öfters gemacht um schnell ans Geld zu kommen... Echte Anpassungen finden so gut wie nicht mehr statt, bzw. ist niemand mehr bereit 1k+ zu bezahlen! i.d.R. macht es keinen Unterschied ob man 300€ oder 800€ für's chippen ausgibt, denn beides werden einfach "nur" File-Anbieter sein. Richtig angepasstes Tuning dauert Handgelenk x Pi ein ganzen Tag und das kostet!
Schon richtig. Im Zeitalter von Turbo und Co bekommt man 30Kw für einen Apfel und ein Ei, und die Motoren machen das sogar eine ganze Weile mit (zumeist...).
Aber wir sind uns ja einig darüber, dass das deswegen noch nicht die richtige Methode darstellt. Ich will auf meinem Auto jedenfalls kein Standardfile haben. Woher weiß ich, von welchem Motor das entwickelt wurde, und ob der wirklich identisch war, nur weil er auch 170Kw/ 500Nm hatte?
Echte Chiptuner erkennst du daran, dass du deinen Wagen nicht da lassen musst und nach XY Stunden zurück kommen sollst, sondern wenn du darum bittest, auch bleiben darfst. Denn Verstehen würdest du den Akt so oder so nicht
Auch eine Probefahrt mit dem Kunden gehört dazu...
Und das "es wird besser nach XY Km" Märchen wird auch nicht erzählt.
Ist alles richtig, geht aber am Thema vorbei, und entschuldige bitte: wir kennen uns nicht. Du weißt nicht, was ich verstehe und was nicht.
Mein Auto allein lassen und nach Stunden zürückkommen, dass lasse ich nicht mal bei einem Ölwechsel durchgehen. Nicht, dass ich da immer dabei bin. Aber wenn ich dabei sein möchte, und die Werkstatt lehnt das ab - sorry, nicht mein Laden. Eine NL hat mir das nie ausgeschlagen, auch ATU (einen Ölwechsel kann man die machen lassen, wenn man dabei ist) nicht, PitStop wollte das so, die haben keine Hand an meinen E36 gelegt.
Dass es aber dauert, davon gehe ich aus, da ich, wie gesagt, kein Standardfile von einem anderen Motor möchte. Und was ich verstehe? ![]()
Sagen wir so: nein, ich bin kein Chiptuner (ich will das auch nicht). Aber 99% der Laptopjongleure sind das auch nicht. Die wissen (oder glauben zu wissen), was für ein Auto vor ihnen steht, also Stecker dran, File raussuchen, draufhauen... das und die Gieskannenmethode (wenn ich nah genug dran komme und die richtigen Fragen stelle) erkenne ich durchaus. Das war natürlich auch ein Lernprozess, das hätte ich nicht für mögllich gehalten, dass sowas gemacht wird - als ich gelernt habe, war Tuning eine Sache von polierten Ansaugkanälen, Einzeldrosselklappen, Fächerkrümmern, ausgeliterten Brennräumen, polierten und gewogenen Pleuel, scharfen Nockenwellen... und 100Nm hat sich davon keiner versprochen ![]()
Anekdote an der Stelle:
Ich hatte vor Jahren mal jemand gesucht zur Deaktivierung meines AGR-Ventiles. Also entsprechende Internetsuche gestartet, einen gefunden, nicht weit weg, hin, er legt los (erzählt mir noch, wie teuer sein MPPS Laptop war... nach 20 Minuten war er "fertig".
Ich starte den Motor -> nach wie vor AGR Tastverhältnis über BMWhat. Er fängt hektisch an zu suchen, ob er ein Kennfeld vergessen hatte (vermutlich hatte er einfach die falschen), dann hatten wir eine kurze Diskussion, ob das so sein kann (das ist ein SOLL-Wert, damit wird das AGR angesteuert, es kann nicht so sein), dann habe ich ihn gebeten, doch wieder meine Originaldaten aufzuspielen.
Sowas brauche ich nicht nochmal. Die Zeit habe ich nicht.
Inzwischen hat Blackfrosch mein AGR gemacht, und er kam selbst auf die Idee, über BMWhat das Ergebnis zu prüfen, und siehe da, alles wie es sein soll, ab Drehzahl x ist das Tastverhältnis Null, aber alles ready for AU.
Das hat etwas gedauert, weil mein Datensatz bearbeitet wurde. Was beim AGR Recht ist, sollte beim Tuning billig sein, da kann es nicht an 200,- Euro hängen, die das Aufspielen eine Standardfiles - selbst unter großzügiger Berücksichtigung von Lizenzgeführen usw. eh niemals wert ist.
Die von dir beschriebene Vorgehensweise oben wäre besser, aber eben sowas ist schwer zu finden, ohne selbst hinzufahren.