Bruce hat Recht, einen weiteren Thread zum Thema hätte es nicht gebraucht - aber da wir schon mal da sind, mein Erfahrungsbericht.
Ich sehe den an als gültig für meine eigene Situation, mit meinem Fahrzeug, und unterstelle nicht, dass irgendjemand zum gleichen Ergebnis kommen muss.
Ausgehend vom Kauf meines Fahrzeug: damals war der Wagen ausgerüstet mit 17 Zoll RFT, Styling 160 für Sommer und 158 für Winter. Ebenfalls montiert waren (und immer noch sind) Spurverbreiterungen mit 10mm/Rad vorne, und 15mm / Rad hinten.
Das Fahrwerk hat die sogenannte sportliche Fahrwerksabstimmung.
Beide Radsätze zeigten übereinstimmend eine gewisse Spurrillenempfindlichkeit, aber ein sehr exaktes Handling, solange die Straße eben war. Bei unebener Straße wurde das Auto besonders in Kurven nervöser, aber beherrschbar.
Diese Reifen waren also spurrillenempfindlich, aber nicht schwamming
Die Entscheidung zum Wechsel zu Non-RFT kam in erster Linie aus Komfortgesichtspunkten; der geplante Wechsel auf 18-Zöller für den Sommer wäre anders nicht machbar gewesen, der weiter verringerte Federungs "Komfort" hätte entweder meine Plomben oder das komplette Interior zerlegt.
Ich fahre jetzt 225/40/18 rundum im Sommer und 225/45/17 rundum im Winter (also jetzt ist "Winter"). Die Spurplatten sind noch drauf.
Die Spur wurde vor einem Jahr eingestellt, aber ich denke das muss wiederholt werden, so ganz ok scheint das nicht zu sein.
Beide Radsätze zeigen KEINE Spurrillenempfindlichkeit, sind deutlich (die WR sogar ganz erheblich) komfortabler als die RFT, aber auch die SR können mit den alten SR nicht mithalten. Die WR sind richtiggehend schwammig und ersticken eine forcierte Fahrweise im Angst-Keim.
Diese Räder sind also schwammig, aber nicht spurrillenempfindlich, und daher sollte man diese Begriffe im Hinblick auf Ursache und Wirkung getrennt betrachten.