Beiträge von MathMarc

    So. Ich komme gerade von meinem Treffen mit Dexxter, den ich heute besucht habe, um endlich mal die Ventile bei einem M57TU2 mit der Walnussgranulat-Methode zu reinigen.


    Bilder dazu waren zwar versprochen - aber es gibt keine.

    Die schlechte Nachricht:

    Die Reinigung ist bei diesem Motor nicht möglich.
    Wir haben echt alles versucht, aber allein ein scharfes Bild mit der Endoskop-Kamera zu bekommen, ist eine riesige Aufgabe. Es gelang immer nur für eine oder zwei Sekunden und war kaum "festzuhalten".
    Mit der Granulatlanze war es nicht möglich, bis zu den Ventilen zu kommen, um sie zu bestrahlen. Die Kanäle sind zu verwinkelt und lang, es geht einfach nicht. Wir haben nach 20 Minuten Test an einem Kanal abgebrochen.


    Die gute Nachricht:
    Die Reinigung ist garnicht nötig.
    Die Ansaugkanäle habe ich schon gezeigt. Die Ventilschäfte sind vollkommen blank, lediglich am Ventilteller ist eine dünne "Kruste" vorhanden. Dexxter verglich den Zustand mit einem N57 nach 20.000km - mein Auto hatte zum Zeitpunkt der Besichtigung 290.050km gelaufen.


    Natürlich heißt das nicht, dass alle M57 so sauber sein müssen, es heißt aber, dass der Zustand der Ansaugbrücke (die war nicht so schön) keine Rückschlüsse auf den Zustand an den Ventilen zulässt.
    Wenn wirklich was ist, muss der Kopf runter.

    Moin Moin.
    Ich wollte auch mal meinen Senf dazu geben.
    (...)
    Spart lieber euer Geld für die chemische Keule und geht lieber gleich zu jemanden, der die Brücke im abgebauten Zustand reinigt oder macht es selber!
    Oder eine neue Brücke beim Freundlichen für schmale 700 Euro


    Hast du die Kanäle im Zylinderkopf (und die Ventile!) auch gereinigt oder nur die Ansaugbrücke? Da hängt ja auch Dreck drin.

    Danke Bruce,


    vielleicht frage ich da mal nach. Ich meine das aber eher für die (unsere) Allgemeinheit. Ob ich bei meiner 290.000km Rübe noch eine andere Bremse verbaue, ist noch nicht raus. Ich fahre zu wenig BAB (außer jetzt gleich) und bremse zu wenig aus höheren Geschwindigkeiten* als dass sich das ernsthaft rechnen würde. Ist halt so ein nice to have.


    Ist normal und auch gut so, um gleichmäßigen Belagverschleiß sicherzustellen.
    Der einlaufende (also der untere, weil der Sattel hinten sitzt) Kolben muss dafür kleiner sein, der auslaufende (oben) größer. Der kleinere Kolben bringt weniger Druck auf den Belag, der größere deutlich mehr.


    Danke, sowas hatte ich mir fast schon gedacht. Aber eben nur fast ;)



    Nein, das glaube ich nicht. Brembo ist einfach der Systemlieferant für BMW, genauso wie es bei anderen Bremsen Ate oder TRW/Girling ist. Im Ersatzteil-geschäft bekommst du aber bspw. auch Sättel von TRW (oder Budweg) fürs System Ate oder wie in diesem Fall für das System Brembo. Ein solcher Sattel sollte dann identisch sein mit einem von Ate bzw. Brembo, jedenfalls in seinen wesentlichen Parametern. Die Kolbengrößen gehören zwingend dazu, außer-dem alle weiteren technisch relevanten Abmessungen. Unterschiede kann und wird es trotzdem geben, bspw. beim Korrosionsschutz. ;)


    Gut, selbst wenn man jetzt unterstellt, dass der Korrisionsschutz bei den Budwegteilen vergleichbar oder zumindest ausreichend ist, bleibt für mich noch eine Frage...
    Die Teile haben ja kein Gutachten - zumindest habe ich nichts derartiges gesehen. Vorgesehen ist das Teil ja nur für den 135i. Für die PP Bremse gibt es eins, das unsere Autos einschließt. Demnach könnte der Mehraufwand beim Eintragen lassen die Kostenersparnis wieder auffressen!? Zumindest zu einem guten Teil!?

    Vielen Dank für die Antworten.
    Ich denke einfach preislich rentiert sich ein AT mehr, zu dem es meist ja 1 Jahr Garantie drauf gibt.
    Leider habe ich keinen messtab.
    Problem ist Ich hab einfach nicht den Betrag das alles in Schuss zu bringen zurzeit.Zumal über 1000 letzten Monat für nichts rausgehauen an reperatur. Deshalb fahr ich bis der mir um die Ohren fliegt, solang nur der Motor dran Schaden nimmt und diese durch einen AT behoben wird ist alles gut. Danke


    Ja, wenn du ihn fährst bis er dir um die Ohren fliegt, nimmst du hinterher besser einen AT-Motor. ;)

    Was habt ihr immer alle mit diesem M-Paket? Ist das nicht Sache des Käufers, wie ihm/ihr das Auto gefällt?
    Ich würde eher den 318 nehmen.
    Ist ein Jahr jünger, die Mehr-Km würden mich hier nicht stören. Ich finde eher 77.000 in 9 Jahren bedenklich.
    Nur die Bremse hinten beim 318 sollte man sich mal noch näher ansehen.


    (aber das gehört ja zum üblichen Check bei einem Gebrauchtwagen)

    Viel Unterscheid zwischen einem AT Motor und diesem hier zu überholen ist ja nicht.
    1,9L / 1000Km sind zu viel. Falls du einen Meßstab hast, miß damit, diese Computeranzeige ist Mist.
    3bar sind schon ein bißchen was. Noch kein Totalschaden, aber richtig gut ist das nicht mehr.
    Schäden an den Lagerschalen erwarte ich davon nicht, die KW ist 5-fach gelagert, da biegt sich wegem dem Unterschied bei normaler Fahrweise nichts durch.

    Und ich dachte so was passiert nur bei uns hier in der Türkei! :sarc:


    Ich bin ja kein Anwalt, aber im letzten Satz stecken für mich gleich zwei für ihn gefährliche Sachverhalte:
    1) gewerbsmäßiger Betrug
    2) Urheberrechtsverletzung
    Wie gesagt, nur meine Sichtweise (aber wie die Links zeigen, bin ich nicht ganz allein damit)


    Der Junge steht auf dünnem Eis...