Jetzt hör aber auf, Du nimmst einem ja noch das letzte bischen Spass :motz:
Gruß
Johannes
Ok, hast ja recht. Tut mir leid.
Du darfst das!
""
Jetzt hör aber auf, Du nimmst einem ja noch das letzte bischen Spass :motz:
Gruß
Johannes
Ok, hast ja recht. Tut mir leid.
Du darfst das!
Du bist der Wahnsinn
Ein bisschen Ironie musste ja sein bezüglich Hirn einschalten
wer viel denkt, der viel schneller müde wird im Straßenverkehr
Aber ja, man kann sich an Dinge gewöhnen, wenn man's oft tut und dann muss man gar nicht mehr darüber denken. Dafür muss man wissen, wie's richtig geht. Das mit dem Lenkrad hatte ich noch nie gehört. Ein Lob für Mitglieder, die hier lesen, denn sie werden um eine Wissensbreite reicherÜbrigens, ich glaube ich betätige beim Schalten nie die Kupplung. Jetzt verstehe ich es, warum meine Kupplung nie kaputt geht. Getriebe fängt auch langsam an zu dröhnen
Ich glaube aber, dass du die Sache mit der Lenkung ziemlich ausführlich erklärt hast. Ausführlicher wäre erwünscht, aber nicht dringend notwendig. Also nicht dass du wegen mir/uns morgen noch ein paar Feinde im Ingenieurskreis machst
Für noch ausführlicher musst du eine techn. Doku von ZF lesen, war eben eine verlinkt - wenn auch die falsche. ![]()
Keine Angst vor den Ingenieuren - die arbeiten für (aber nicht nur) mich, die müssen nett sein. Aber sie arbeiten eben. Das sollen sie auch, sonst wird hier ja nix fertig ![]()
Für Ironie bin ich immer zu haben, ich meine, manchen hier muss man das mal aufzeigen. An solchen Beispielen wird dann klar, worüber wir hier eigentlich reden.
Das mit dem Lenkrad - ok, ich kann heute nicht mehr beurteilen, ob ich das in der Fahrschule oder im Ausbildungsbetrieb das erste Mal gehört habe, aber immer mal wieder - und für mich gilt aus auch noch heute, wie bei jedem anderen Aspekt, wo man ohne großen Aufwand die Technik schonen kann. Gibt auch Leute, die im stumpfen Winkel über die Bordsteinkanten schruppen. Da kann ja jetzt einer kommen, "dafür gibt es Felgenschutz an den Reifen", NEIN, eben nicht. Das macht man nicht, aus. ![]()
Der daraus folgende Druckabbau am Endanschlag schützt die Lenkungspumpe und die Len-
kungsmechanik vor übermäßiger Belastung.
Offensichtlich nicht.
Erklär du es.
EDIT:
Wenn du schon dabei bist, kannst du eine Dokumentation der Lenkung im E90 raussuchen, keine die 2012 vorgestellt wurde.
Entwicklung E90 = 2000 bis 2005 (im wesentlichen).
Es geht weniger darum voll einzuschlagen, sondern den Volleinschlag dauerhaft zu halten...
Genau darum geht es.
Und natürlich kann 1mm am Lenkradkranz nachgeben, spätestens 5mm schafft auch ein Grobmotoriker. Korrekterweise sollte man das natürlich in Winkelgraden angeben, aber da kommt ein anderer der es nicht versteht. Also einfach den festen Griff etwas lösen, und gut is.
Und warum?
Stark vereinfacht: die (hydraulische) Servolenkung arbeitet ähnlich wie zwei in gegensätzliche Richtung wirkende Hydraulikzylinder. Wenn wir lenken, geben wir Druck auf eine Seite, ein Zylinder (rein sinnbildlich) fährt aus, einer fährt ein. Mit unserer Lenkgeschwindigkeit bestimmen wir den Druck, bis wir zum Anschlag kommen. Dann kann die unter maximalem Druck fördernde Pumpe den Zylinder nicht weiter ausfahren. Sie kann den Druck aber auch nicht wegnehmen, da ja weiterhin eine Auslenkung gefordert wird, weil ja das Ventil offen ist. Andererseits wird die Pumpe weiterhin vom Motor angetrieben - sie hat keine Chance, sie muss Druck aufbauen. Das würde die Pumpe in kurzer Zeit Zeit zerstören, wäre da nicht das Überdruckventil, das den Druck unter den Maximaldruck senkt, indem sie den Ölfluss zum Öltank umleiten.
Wo ist also das Problem?
Ganz einfach, sobald der Druck abgesunken ist, schließt das Ventil wieder. Sonst ginge es ja ständig beim Lenken auf, und die Lenkunterstützung wäre weg. Den will ich hier mal sehen, der sich das an seinem Auto wünscht...
So. Soweit verstanden? Gut.
Das Überdruckventil ist ziemlich schnell, das schafft mehrere Zyklen pro Sekunde, und die hört man auch. Das ist erstmal kein Problem, aber das ständige Öffnen und Schließen hat einen unangenehmen Nebeneffekt: es kommt zu Druckschwankungen und damit zu Druckspitzen in der Servopumpe, die diese langfristig zerstören.
Was dabei jetzt im Detail draufgeht, kann ich (falls ich morgen Zeit habe) mal einen unserer Hydraulikingenieure fragen - aber eigentlich haben die besseres zu tun...
Und den ganzen Quatsch kann man sich sparen, indem man sich etwas entkrampft und das Lenkrad etwas lockerer in der Hand hat ![]()
Achja, Software.
Bei einer motorgetriebenen Pumpe schwierig, aber bei einer elektrisch betriebenen mit einem Endlagenschalter ggf. umsetzbar. Kostet halt Geld. An Ersatzteilen verdient man. Noch Fragen? ![]()
Zum Thema Hirn einschalten: das sollte man im Straßenverkehr an sich voraussetzen können, ansonsten bitte Bus fahren. Und viel Denkleistung erfordert die Schonung der Pumpe nicht, man tritt ja auch die Kupplung beim Schalten... ![]()
wem helfen so schlichtweg falsche Aussagen, wie du sie hier machst? Technisch einfach falsch. Damit hilfst du keinem.
Dir ist nicht zu helfen. Das ist ja schon mal klar.
Und bei Vollgas provoziere ich einen Motorschaden? Und Vollbremsung macht die Bremsen kaputt?! Das ist echt Quatsch was du hier schreibst.
Weißt du was? Deine Meinung ist mir egal.
Deine Servopumpe ist kaputt, nicht meine.
Mach weiter, wie du es für richtig hältst.
Mutmaßungen helfen dem Threadersteller hier
Fakten helfen dem TS!
Und Erfahrungen, aber das sind ja auch Fakten - wenn man genug davon vermittelt bekommt.
Man muss aber auch sagen, dass Privatverkäufe in gar nicht so seltenen Fällen irgendeinen Haken haben. Deshalb hatte ich eher abgeraten. Optik wird auf den Bildern immer stimmen, in Real wird man eher erstaunt sein, dass es dasselbe Fortbewegungsmittel ist wie auf den Fotos
Daran erkennt man eine professionelle Anzeige ![]()
Ich würde das aber nicht auf Privat- oder nicht-Privat festmachen, das ginge nur wenn die Erfahrungen hier das Bild zeigen würden, dass Händerkäufe immer eine gute Idee waren, Privatkäufe hingegen nicht. Und genau dieses Bild existiert nicht. Beim Privatkauf kommt halt der Faktor techn. Hintergrundwissen und Erfahrung mit dem Fahrzeugtyp, oder auch Menschenkenntnis mehr zum Tragen. Aber das ist ein Thema für sich.
Und kann man denn gar nicht pauschal sagen, dass wenn ein Auto bei geringen Geschwindigkeiten Öl verbraucht, dieser bei höheren Geschwindigkeiten auch zunimmt? Ich dachte es zumindest so (also ohne Betrachtung von den entweichenden Benzin- und Wasserdämpfen), wollte ja nichts falsches rüberbringen
Ja. Nein. Es ist nicht so trivial.
Es kann natürlich sein. Aber da muss man tiefer in die Materie schauen. Man muss sich um die Begleitumstände kümmern.
Dauerhaft 6500 rpm gehen immer auf die Lebensdauer und fördern immer auch den Verschleiß. Unvermeidlich. Dauerhaft Kurzstrecken fördern den aber auch - nur anders. Höhere Drehzahlen gehen (üblicherweise - zumindest bei Autobahnfahrt) einher mit höheren Verbrennungsdrücken, also mehr BlowBy Gase, die dann über die Kurbelgehäuseentlüftung abgefangen werden müssen. Die Effizienz dabei schwankt mitunter - abhängig von Motor, von Abscheidetyp und von Drehzahl. Bei einem Zyklonabscheider z.B. muss höher nicht schlechter sein - das führt aber zu weit.
Und natürlich gelangt immer über die Zylinderwandungen auch Öl in die Verbrennung, wenn es nicht abgestreift wurde. Das geht auf die Wandpressung der Ölabstreifringe zurück, die bei BMW eher locker ist - hat Vor- und Nachteile. Aber darüber gibts ganze Bücher.
Wollte nur sagen:
Wenn das Auto ansonsten passt, mit jemandem, der Ahnung von Motoren hat (also keiner, der Ölwechsel kann), ansehen, und nach Rücksprache mit dem Verkäufer ausführlich probefahren.
Wenn man das nicht einschätzen kann - Finger weg.
Wobei dem Verkäufer hier die Ehrlichkeit anzurechnen ist. Das hätte er nicht sagen müssen. Niemand hätte das ohne Hinweis bei 20km Probefahrt gemerkt.
Wenn die 0,5 L bei reinem Stadtverkehr zustande kommen, wirst du bei höheren Geschwindigkeiten (>140 km/h) einen erheblicheren Ölverbrauch haben.
Das Wort "erheblicheren" gibts gar nicht
Aber wir wissen was du meinst. Wobei das hier eine Mutmaßung ist, die in der Praxis zu überprüfen ist. 100km auf der richtigen Autobahn dauern 45 Minuten, da sollte man schon einen Unterschied sehen. Evtl. verdunstet aber erstmal der Sprit raus, der sich im Stadtverkehr angereichert hat.
Der eigentliche/reale Ölverbrauch macht sich eher bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar, bedingt durch hohe Drehzahlen, die ab einer bestimmten Geschwindigkeit einfach nicht vermieden werden können. Es sei denn man installiert ein weiteres Zahnrad (somit hat man einen Gang mehr), was aber absoluter Murks ist
Schon der Gedanke ist Murks. Ein weiteres Zahnrad installieren... 
Der Ölverbrauch muss in der Praxis ermittelt werden, alle Mutmaßungen, egal in welche Richtung, sind Murks.
Ich würde eher die Finger davon lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dir das Auto u. U. nicht gefällt, ist auch nicht unerheblich. Dafür wären die 600 km einfache Fahrt zu schade. Wenn's nicht dringend ist, würde ich sagen suche einfach weiter
Wenn mir das Auto nicht gefällt, fahre ich keine 600km, da muss ich den Ölverbrauch noch nicht mal wissen. Wenn die Kiste bei der Besichtung sonst nicht ok ist, ist der Ölverbrauch auch egal. Allerdings ist der Ölverbrauch kein Anhaltspunkt für den sonstigen Zustand.
Ich hab mich noch etwas eingelesen, danke für die Kommentare,
der Verkäufer meinte dass seine Frau den Wagen sehr viel in der Stadt bewegt hat, vermutlich viel Kurzstrecke und Stau.
0,5l / 1000km sollte am oberen Ende des normalen sein, ich bin nicht sicher ob ich mich über den Kauf trauen sollte...
Hier laufen etliche 325i (N52), die einen Liter und mehr auf 1000km brauchen. Solange das so bleibt und der Verbrauch nicht plötzlich explodiert, besteht kein Grund zur Sorge.
Das Problem, dass du jetzt hast ist natürlich, dass du nicht siehst, wie sich der Verbrauch auf den letzten 20.000km entwickelt hat - das kann dir auch niemand hier sagen.
Aber allein wegen einem Verbrauch von 0,5L / 1000km würde ich bei diesem Motor nicht zucken.
Wow, das hat sich ja gelohnt!
Das Auto ist ja relativ jung, da sollte ein ordentlicher Abschlag drin sein. Diese Exceltabelle bietet eine mögliche Berechnungsmethode für den Minderwert.