Es geht weniger darum voll einzuschlagen, sondern den Volleinschlag dauerhaft zu halten... 
Genau darum geht es.
Und natürlich kann 1mm am Lenkradkranz nachgeben, spätestens 5mm schafft auch ein Grobmotoriker. Korrekterweise sollte man das natürlich in Winkelgraden angeben, aber da kommt ein anderer der es nicht versteht. Also einfach den festen Griff etwas lösen, und gut is.
Und warum?
Stark vereinfacht: die (hydraulische) Servolenkung arbeitet ähnlich wie zwei in gegensätzliche Richtung wirkende Hydraulikzylinder. Wenn wir lenken, geben wir Druck auf eine Seite, ein Zylinder (rein sinnbildlich) fährt aus, einer fährt ein. Mit unserer Lenkgeschwindigkeit bestimmen wir den Druck, bis wir zum Anschlag kommen. Dann kann die unter maximalem Druck fördernde Pumpe den Zylinder nicht weiter ausfahren. Sie kann den Druck aber auch nicht wegnehmen, da ja weiterhin eine Auslenkung gefordert wird, weil ja das Ventil offen ist. Andererseits wird die Pumpe weiterhin vom Motor angetrieben - sie hat keine Chance, sie muss Druck aufbauen. Das würde die Pumpe in kurzer Zeit Zeit zerstören, wäre da nicht das Überdruckventil, das den Druck unter den Maximaldruck senkt, indem sie den Ölfluss zum Öltank umleiten.
Wo ist also das Problem?
Ganz einfach, sobald der Druck abgesunken ist, schließt das Ventil wieder. Sonst ginge es ja ständig beim Lenken auf, und die Lenkunterstützung wäre weg. Den will ich hier mal sehen, der sich das an seinem Auto wünscht...
So. Soweit verstanden? Gut.
Das Überdruckventil ist ziemlich schnell, das schafft mehrere Zyklen pro Sekunde, und die hört man auch. Das ist erstmal kein Problem, aber das ständige Öffnen und Schließen hat einen unangenehmen Nebeneffekt: es kommt zu Druckschwankungen und damit zu Druckspitzen in der Servopumpe, die diese langfristig zerstören.
Was dabei jetzt im Detail draufgeht, kann ich (falls ich morgen Zeit habe) mal einen unserer Hydraulikingenieure fragen - aber eigentlich haben die besseres zu tun...
Und den ganzen Quatsch kann man sich sparen, indem man sich etwas entkrampft und das Lenkrad etwas lockerer in der Hand hat 
Achja, Software.
Bei einer motorgetriebenen Pumpe schwierig, aber bei einer elektrisch betriebenen mit einem Endlagenschalter ggf. umsetzbar. Kostet halt Geld. An Ersatzteilen verdient man. Noch Fragen? 
Zum Thema Hirn einschalten: das sollte man im Straßenverkehr an sich voraussetzen können, ansonsten bitte Bus fahren. Und viel Denkleistung erfordert die Schonung der Pumpe nicht, man tritt ja auch die Kupplung beim Schalten... 