Beiträge von MathMarc



    Hi, ich habe deinen Beitrag oben aus Übersichtsgründen für die Antwort gekürzt.
    So, ich kann nun ein Ergebnis vermelden, aber vorher...


    Deine Theorie macht ja erstmal Sinn. Gegen die Berechnung der Rußbeladung (wenn sie denn funktioniert) habe ich auch garnichts, zumal der Wert ja laufend wieder "genullt" wird, es gibt also laufend einen neuen, verlässlichen Startwert. Nur die Vorhersage über 200 oder 280TKm, was die Aschebeladung angeht, halte ich für optimistisch. Prinzipiell sollte ja nach einer vollständigen Reg. der aktuelle Diff.-druck ja Aussage über die Aschebeladung erlauben. Nach der "Reinigung" ist das natürlich wieder Essig.
    Daher: Angenommen, die ECU erkennt nach der Reinigung einen "unplausiblen" Rußbeladungswert - und rechnet dann einfach den Aschewert dazu? Das ist ja so, als wenn du auf dem Thermometer -3°C abliest, draußen den Schnee von gestern aber nicht mehr siehst und dann einfach annimmst, dass das nicht sein kann, der Schnee muss da noch liegen... wie du schon sagst: das Auto kann sicher nicht zwischen Ruß und Asche unterscheiden. Es nimmt einfach einen Differenzdruck als Auslöser für eine notwendige Regeneration, bestimmt den Rußwert irgendwann zu Null (das habe ich hier schon in Diagrammen gesehen, und das habe ich auch selbst), der Rest muss Asche sein, das wird als neuer Aschewert gespeichert. Das nennt man dann "adaptiv". Da das Auto aber nun nicht wissen kann (nur annehmen, dass es wirklich immer den gesamten Ruß verbrannt hat - kann es dann nicht sein, dass der Diff.-Druck einmal irrtümlich als "Ruß 0g" angenommen wurde und beim nächsten Mal dann etwas tiefer liegt? Eine Adaption sollte sich auf so etwas einstellen können.
    Es ist ja so, dass die Diff.-Druckwerte für sich plausibel sind, d.h., nach allem was ich hier gelesen habe, liegen die in einem üblichen Bereich. Es deutet im Moment erst mal nichts auf einen Messfehler hin.
    Wenn die ECU also annimmt, dass das alles nicht stimmen kann, wäre dann eine gelbe Warnlampe nicht die plausible Reaktion? Das Auto kommt mit Fehler zu BMW, die Adaptionswerte + Fehlerspeicher werden gelöscht, und alles ist wieder gut.


    Leider auch nicht.


    Ich habe diese Prozedur ja bei meiner Mühle gerade machen lassen, und was soll ich sagen: hätte ich nicht daneben gestanden, als die Werte zurückgesetzt wurden, würde ich der Werkstatt geradewegs unterstellen, sie hätten es vergessen oder falsch gemacht.


    Das Ergebnis ist nämlich, vorsichtig ausgedrückt: NULL. NIX. Die Adaptionswerte sind zurückgesetzt, dem Auto ist das sch****egal, am gerechneten Rußbeladungsverhalten hat sich nicht die Bohne geändert. Ich bin ehrlich etwas ratlos! Wenn ich mir ja sicher wäre, dass es am DPF liegt, würde ich das Geld halt nochmals in die Hand nehmen. Aber den jetzt tauschen und danach ist alles wie vorher... das wäre nix für mein Nervenkostüm!

    (...) und hänge mal das diagramm an , an dem man schön sieht, daß der n47 motor bei vollgas auf der ab die 600°C im abgasstrang schafft.(der peak nach der regeneration bei etwa 20:15 ein paar minuten über 230kmh)


    Hallo cacer,
    ich muss irgendwann mal ausprobieren, ob man den 330d auch auf 650°C bekommen kann, aber soviel Auslauf ist hier weit und breit nicht zu finden... zumindest so lange ich die Parameter mitlogge hatte ich diese Temp. noch nicht ohne Reg. - nicht mal annähernd...


    (...)
    auslesen mit bmwhat kann ich ja erst seit kurzem, bemerkte aber seit letztem herbst ständige regenerationsversuche in viel zu kleinen abständen.
    darauf neue glühkerzen und vor sylvester neues glühsteuergerät.


    wie schon gesagt: kann ich mir nicht vorstellen. Das hätte längst vorher beim Startverhalten auffallen müssen. Und das auch nur im Winter. Bei mir waren auch 2 Glühkerzen defekt, außer dem Motortester hat das keiner gemerkt (und mein Geldbeutel natürlich ;) )



    den differenzdruck finde ich leider in bmwhat aktuell nicht, da der motor mit parametern aber erst seit kurzem unterstützt wird , hoffe ich da auf erweiterung.ich werde mir die möglichen parameter nochmal genau anschauen.


    Ja, die Parameter waren eine Zeitlang nicht sehr gefragt, deswegen hat Parvis mehr an den Kodierungen gearbeitet. Aber mehr Parameter werden noch kommen. Das ist nur auch sehr aufwändig.



    im fehlerspeicher stand derzeit oft der 480a an(dpf stark beladen)
    nach einer manuellen zwangsregenerationsfahrt stabilisierte es sich etwas, der 480a kam aber noch gelegentlich.(vermutlich immer wenn mehrere gegenerationsversuche fehlgeschlagen sind)
    der differenzdruck wurde bei glühkerzentausch gemessen und für sehr gut befunden(laut werkstatt).


    Wie hat die Werkstatt den Diff.-Druck gemessen? Nur im Leerlauf? Das wäre nicht besonders aussagefähig, weil evtl. der verengte Querschnitt eines teilweise verstopften DPF mit dem geringen Volumenstrom da noch relativ unproblematisch wäre. Auffallen könnte das erst, wenn der Volumenstrom größer wird - ähnlich wie eine Fahrbahnverengung auf der Autobahn.


    geringe verkokung im ansaugtrakt.


    Ja, das kommt vom AGR, ist normal.


    vorgestern war die rußmenge bei 8g als ich den motor abstellte und eine stunde später nach neustart war sie sofort bei 30g und das regenerationsspiel ging erneut los.
    ich glaube nicht, daß der filter wirklich zu ist, denn wenn er nicht grad die regeneration auf aktiv stellt, läuft er perfekt und sehr sparsam.


    mein streckenprofil ist oft sehr kurzstreckenlastig aber es sind auch viele langstrecken mit 60-120km dabei.


    ich vermute, daß irgendein sensor oder fühler probleme macht, womit die rußmenge berechnet wird.
    berechnete restlaufzeit dpf ist 98tkm.


    Also, wenn du hin und wieder mal Langstrecke von min. 60Km dazwischen hast, sollte eigentlich eine Reg. möglich sein. Andererseits sind deine Werte schon strange...
    Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht an den DPF, daher solltest du dir vielleicht die Sensoren mal vornehmen. Sollte tatsächlich ein Sensor defekt sein, wäre der Differenzdrucksensor wohl der erste Kandidat. Dein "Sensor Abgasdruck 7805152" kostet lt. BMWfans keine 30,- €, das wäre mal einen Versuch wert...

    Habe heute auch versucht den Einsatz auszubauen. Hatte die 3 Torx-Schrauben raus, bin dann jedoch daran gescheitert, den Reflektor samt Linse aus der Öffnung zu manövrieren. Habe gesehen, dass der Mechanismus der Bi-Xenon-Klappe (dünnes Blech) mit 2 Torx vebunden ist. Bringt es was die zu lösen? Hatte mich nicht weiter getraut, evtl. hast du oder jemand anderes ja den Versuch schon gemacht..


    Nein, noch nicht, aber ich habe mir mal vorsorglich einen fast neuen Reservescheinwerfer besorgt, sobald das Wetter besser wird schaue mir das mal an. :tonne:

    An den ganzen Diagrammen sieht man doch gut wie ab ca.330 °C - 350 °C die passive Regeneration die Rußmasse langsam kontinuierlich reduziert.Da bringen dir die 280°C aus der Doktor-Arbeit leider nichts.Weil diese bestimmt nicht auf den M57 aufbaut und ja das ist ein Unterschied.


    Hier mal ein Diagramm von heute Mittag. Man sieht recht gut, dass die Zunahme der (gerechneten) Rußmasse bereits bei ca. 280°C allmählich stagniert, und bei ca. 295°C wieder abnimmt - bitte bedenken: hier ist die regenerierte Masse schon größer als die, die neu dazu kommt (es wird ja kontinuierlich Ruß produziert), ab abgebaut wird schon vorher, nur hält die Regeneration noch nicht Schritt mit der Neuproduktion. Es ist ja unstrittig, dass die Umwandlungsraten bei 350°C deutlicher sein müssen als bei 290°C.
    Der Peak stammt übrigens von einer Bergauffahrt mit Überholvorgängen.

    An den ganzen Diagrammen sieht man doch gut wie ab ca.330 °C - 350 °C die passive Regeneration die Rußmasse langsam kontinuierlich reduziert.Da bringen dir die 280°C aus der Doktor-Arbeit leider nichts.Weil diese
    bestimmt nicht auf den M57 aufbaut und ja das ist ein Unterschied.


    So speziell wird der Ruß des M57 schon nicht sein...

    Zu Deiner DPF-Reinigung:
    Wenn man den DPF reinigen lässt muss man anschließend dem Steuergerät auch mitteilen, daß er wieder frei ist. Habe gerade den Link gerade nicht parat, ist aber so.
    Das mag von Hersteller zu Hersteller und eventuell sogar von Software-Stand zu Software-Stand unterschiedlich sein. Habe den Hinweis aber explizit zu BMW gelesen.
    Für mich klingt das so, als wäre das bei Dir nicht oder nicht richtig gemacht worden.


    Hi route, sorry für die späte Rückmeldung. Ich wollte hier schon das Erfolgserlebnis präsentieren, aber das dauert noch...
    Also:
    Du hast ja natürlich Recht damit, dass das Steuergerät das wissen muss. Ich war nur 2 Irrtümern aufgesessen:
    1) die Annahme, dass man über das "Servicemenü" im Kombiinstrument genau das dem Steuergerät mitteilen kann. Das ist falsch, das ist nur der Hinweis für den BMW-Service (der auch im Schlüssel so gespeichert wird), dass der Service durchgeführt wurde - das Steuergerät weiß davon noch nichts. Dazu müssen die Adaptionswerte für den DPF gelöscht werden - das kann nur die Werkstatt und Leute mit entsprechender Software (und KnowHow, sonst wird's zur Lotterie).
    2) die Annahme, dass der Wert im Instrumentenkombi beliebig oft zurückgesetzt werden kann. Auch das ist falsch: ich hatte den Wert bereits bei 200TKm zurückgesetzt, da der DPF noch keine Auffälligkeiten zeigte (der zählte über Lebensdauer genau auf den Planwert von 200TKm runter) und ich die Diskussion über den DPF-Austausch mit dem schwäbischen Händler (der gerade neu gebaut hatte und wohl Geld brauchte, den Eindruck hatte ich jedes Mal) zu vermeiden.
    Als der DPF bei 238TKm wirklich getauscht, äh, gereinigt wurde, lies sich das Kombiinstrument nicht mehr zurücksetzen - dafür müss erst wieder ein entsprechender Wert erreicht werden, der nahe an dem geplanten Servicewert liegt.


    Immerhin: inzwischen sind die Adaptionswerte gelöscht, bei meinem neuen :); Ergebnisse liegen noch nicht vor, da ich seitdem erst 60km gefahren bin. Ich reiche das nach, denke mal bis Mitte nächster Woche ist eine Tendenz erkennbar.



    Meine Vermutung (nicht Wissen!): den Sensoren ist es nicht plausibel, daß plötzlich die Restaschemenge komplett weg ist. Ein "DPF-Reinigen" kennen die nicht. Also ist das Signal nicht plausibel (zu guter Durchfluss) und der alte Asche-Wert wird wieder draufgerechnet. Also quasi kalibriert, damit der Wert wieder plausibel für das Steuergerät ist, das ja nix von der Reinigung weiss (würde erklären, warum bei Dir sehr schnell der Beladungswert wieder auf 15-20 g hochgeht).


    Hm. Ich kenne den Algorithmus natürlich auch nicht, aber wozu sollte es gut sein, einen Asche-wert draufzurechnen, wenn der Diff.-Druck gering ist? Schon die Annahme, dass man die Aschebeladung berechnen könnte, ist gewagt. Ich weiß, dass üblicherweise 0,2g/1000Km angenommen werden, aber das ist über die Distanz schnell Essig, wenn wir mal billigen Sprit oder erhöhten Motorölverbrauch einbeziehen. Auf der Distanz kann ja einiges passieren. Das klingt alles etwas nach Kaffeesatzleserei.



    Den Berechnungsklamauk habe ich ja auch ein bisschen. In der 230 km/h Passage meines Bildchens sinkt der Wert obwohl ein Diesel unter Vollast ja rußt wie ein russischer Armee-Laster.


    Muss nicht sein. Der Begriff "Volllast" - was ist das beim 325d? Im Grunde ist das ja ein gedrosselter 330d, da sollte es möglich sein, bei 230km/h in der Ebene einen Magerbetrieb aufrecht zu erhalten.
    Die alten russischen Armeelaster hatten ja Saugmotoren, das ist doch was anderes :)






    Hi, das sieht stark nach einem verstopften DPF aus. Folgende Fragen:
    1) welche Laufleistung hat dein Auto?
    2) fährst du regelmäßig Langstrecke oder überwiegend Kurzstrecke?
    3) sind an deinem Auto in der Vergangenheit Reparaturen im Bereich Motoreinspritzung /Sauganlage /Turbolader /DPF durchgeführt worden?
    4) zeichne mit BMWhat mal ein Log auf: Getriebe auf Leerlauf/Neutral und dann den Differenzdruck bei Leerlauf, bei 2000 und bei 4000 U/min. Jeweils ein paar Sekunden halten, bis sich das einpendelt.
    Zumindest bei einem Langstreckenfahrzeug würde ich einen Einfluss der Vorglühanlage ausschließen. Wenn man sich mal den Energieaufwand vorstellt, der für das Aufheizen des DPF auf 600°C nötig ist, wäre das schon eine Herausforderung für die Vorglühanlage und den Generator. Auf Kurzstrecken kann das natürlich zur Unterstützung evtl. hilfreich sein.


    Du kannst mir gerne die Rohdaten von deinem Log schicken, ich baue dann ein Diagramm daraus.



    Interessantes Thema :)


    Dass der Wert bei Volllast sinkt, ist durchaus plausibel! Dein Motor muss zum Erreichen der Abbrenntemperatur nicht mehr künstlich die Abgastemperatur durch eine Nacheinspritzung heben - das passiert schon durch die hohe Motorenlast bei hoher Geschwindigkeit. Die Rußpartikel verbrennen direkt beim Auftreffen auf die >600°C heiße Oberfläche des DPF, die vorhandenen Rußpartikel im Filter ebenso. Dadurch sinkt der Gesamt-Rußwert natürlich, so lange die Abgastemperatur hoch genug ist. Die Aschebeladung wird allerdings weiter kontinuierlich steigen!


    Gruß
    Helge


    Die passive Regeneration beginnt schon ab 350 Grad Celsius.Durch die Platin Beschichtung des DPF`S werden Rußpartikel durch eine Reaktion mit Stickstoffdioxid in Kohlendioxid
    umgewandelt. Dieser schrittweise Vorgang geschieht langsam und kontinuierlich.Kurzform: durch die spezielle Beschichtung wird Ruß schon bei niedrigen Temperaturen in Asche
    umgewandelt.


    Hallo Helge und Matze,
    ich bezweifle stark, dass du einen 325d auf einer öffentlichen Straße zu Abgastemp. von über 600°C ermuntern kannst.
    Davon abgesehen, der einzige Unterschied zw. einer passiven und einer aktiven Reg. ist ja, dass die aktive Reg. vom Steuergerät eingeleitet wird, während die passive einfach passiert. Übrigens ab 280°C, wenn die Bedingungen günstig sind, aber die Reaktionsgeschwindigkeit hängt in erster Linie von der Temp. ab.
    Insgesamt ist der Prozess ETWAS komplexer als hier dargestellt, ich kann interessierten Lesern gerne eine Doktorarbeit aus dem Jahre 2006 dazu zukommen lassen. Ich habe sie mal im Internet gefunden, daher wird der Ersteller nichts dagegen haben :)



    Danke für den Link, schöne Infos drin!
    Aber hier nochmal die zusammengesetzte lückelose Auszeichnung meines Autos über eine Distanz von 420 km.
    Wie man sieht enthält sie lediglich eine Zwangsregeneration. Rußbeladung und Differenzdruck sind völlig im grünen Bereich.
    Ich habe mittlerweile 122.000 km drauf und der ausgelesene Wert für die Rest-Laufleistung des DPF beträgt 161.000 km.
    Also was den Zustand meines DPFs angeht bin ich völlig tiefenentspannt.


    Ja, dein DPF sieht richtig gut aus. Mich wundert allerdings die angezeigte Restlaufleistung. Meine hatte sich linear zur gefahrenen Strecke verhalten. Grob gesagt hätte man auch den Tachostand an der Restlaufleistung des DPF ablesen können. Bist du Erstbesitzer des Autos? Warum ich frage... siehe oben!

    Ja, meine Regeneration startete bei 16g, ich hatte vorher aber auch schon Werte von 25g abgelesen und er hatte noch nicht regeneriert. Ich vermute die Regeneration wird nicht nur bei einer festen Beladungs-Grenze eingeleitet sondern wohl auch km-bezogen.
    Anscheinend erreiche ich wegen meines Fahrprofils eher die km-Grenze als die Beladungsgrenze.
    Die Abstände zwischen den Regeneration sind bei mir auch relativ groß und konstant (wenn ich sie bemerke), das würde für meine Vermutung sprechen.
    Ich habe aber länger nicht mehr "aufgezeichnet" um diese Vermutung zahlenmäßig besser zu belegen.
    Denn ich hatte die App eigentlich nur gekauft um mal zu sehen, wie es meine DPF so geht, und er ist noch kerngesund ;)


    route, es würde mich mal interessieren,
    a) wie dein Fahrprofil so aussieht (BAB, Landstraße, Stadt, flott, gerast, gemütlich),
    b) wie lange ein Zyklus (zwischen bei Reg.) normalerweise dauert. Wenn ich dein Diagramm richtig lese, stieg die Rußbeladung auf 250 - 300km von 12 auf 16g. Das ist bei mir der Weg von 0 auf 35g...

    Hab mir heute morgen (auch) zufällig eine DPF-Regenerierung via BMWhat-App ansehen können. Kaum war ich nach ca. 8km auf der AB, hab ich mir eingebildet, der Motor klingt plötzlich ein wenig kerniger. Ein Blick auf die Oberflächentemp des DPF: 620°C. Aha, also keine Einbildung! Innerhalb von 20km ging die Rußmasse dann von 15g auf nahe 0g runter und die Temp wurde wieder abgesenkt, bis sie wieder bei knapp 280°C lag. Regenerierung sauber durchgeführt, würde ich sagen. Für diesen Vorgang sollte die Kiste echt ne Art Info-Kontrollleuchte haben.


    (Aufbereiteter DPF von DPF-Clean, seit knapp 800km verbaut)


    Hallo!
    Es würde mich mal interessieren, wie inzwischen deine Erfahrungen mit dem DPF sind. Meine sind negativ, aber es wäre interessant zu sehen, dass das auch mal funktionieren kann. Nach 800km war meiner auch noch top :S

    mein DPF ist auch kerngesund, liegt so in der Scheune rum, da wo er hingehört :D


    Gute Idee! Ich lege meinen dazu!
    Was hast du gemacht? Downpipe, leer geräumt, Sportkat? Welche Softwareanpassung? Was macht dein AGR?


    Fragen über Fragen! 8o

    Hmm... eine Übersicht für die einzelnen Motoren und MIN/MAX-Werte bzw. dem Wert bei dem eine Regeneration eingeleitet wird, wäre schon sehr interessant. Aber evtl. gibt es solche Werte garnicht, da das Ganze dynamsich angepasst wird, abhängig von der jeweiligen Laufleistung und der bereits vorhandenen Aschebeladung des DPF. In routeb3´s Posting mit Diagrammen sieht man, dass sein 325d mit (zu diesem Zeitpunkt) 116tkm bei 16g eine Regeneration einleitet, während bei Deinem 330d mit ???tkm die Regeneration erst bei 40-45g stattfindet. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied...


    Ich nutze die Parameter-Funktion von BMWhat noch nicht lange, deshalb habe ich hierzu noch keine Erfahrungswerte. Mein DPF hat gerade ~14g Rußbeladung, am Wochenende steht eine Fahrt mit insg. 800km an, da kann ich das ja mal beobachten und ggf. auch als Log speichern.


    Hallo!
    Das Auto hat dieses Woche die 245.000 km voll gemacht. Mein DPF wurde vor ca. 8TKm (muss genau gucken, aber kommt in etwa hin) "gereinigt".
    Allerdings: an dem Schwellwert von ca. 45g hat sich nichts geändert - das war vorher so, das ist jetzt so. Man muss natürlich noch dazu sagen, dass ich inzwischen die Reinigung des DPF für Augenwischerei halte, und mein DPF nähert sich in seinem Verhalten wieder dem vor der Reinigung.
    Aber: ganz ausnahmsweise kann man auch mal bei 15g eine Regeneration haben - ich hatte das gestern. Das lag daran, dass der DPF bei der vorangegangenen Reg. nicht leergebrannt wurde, das Steuergerät hebt dann bei der nächsten Fahrt den Feedehandschuh wieder auf :D
    Nebenbei: ein Beladungswert von 14g ist für mich Momentaufnahme, das hält nur Minuten. Konkret dauert die Reg. bei mir inzwischen sehr lange (durchaus 15 Minuten), wobei der Nullwert kaum erreicht wird - meistens entscheidet das Steuergerät, dass die Restbeladung unplausibel ist, und setzt den Wert auf Null. Er steigt dann innerhalb von 20 bis 30km wieder auf 15 bis 20g an und hat ein Plateau bei 24,88g (ernsthaft), wo er sich durchaus 50 bis 100km halten kann, bis es weiter anzeigt. Bei sparsamer Fahrt kann der Wert auch mal sinken, oder im Schiebebetrieb (!) weiter ansteigen... Berechnungsklamauk. :cursing:


    Lange Rede, kurzer Sinn: komplexes Thema, und ja, es kann durchaus sein, dass es nicht den einen Schwellwert gibt. Schon die unterschiedliche Größe der DPF und die damit unterschiedliche Einlagerfähigkeit bedeutet ja zwangsläufig unterschiedliche Schwellwerte.