Beiträge von SquatParaIng

    Also der Performance ist ja auch aus Metall, das fand ich jetzt nicht so wild im Hochsommer. Und der Wagen stand regelmäßig in der prallen Sonne während der Arbeit.

    Orientier dich am Performance Knauf, sonst wirst du schwarz mit CAD. Ich "durfte" schon ganze Bagger konstruieren inklusive aller Kugellager etc, und die ganzen ergonomischen Formen sind wirklich ein Schmerz. Sowohl diese zu bemessen, als auch die im Programm umzusetzen. Der Performance ist da mit Abstand am leichtesten umzusetzen, da er im Grunde nur konisch ist.


    Die Aufnahme wirst du eh nicht fräsen können. Die würd ich separat als Kunststoff Einsatz gestalten und wenn du Zugriff drauf hast mit einem 3D Drucker machen. Dann kannst den Knauf unten anbohren und den Kunststoffeinsatz einsetzen. Ideal über passende Maße, alternativ mit einem Klebstoff.


    Weiteres Problem wenn du die Aufnahme aus Metall machen willst ist die Passform. Bei Metall muss die Toleranz nicht nur perfekt bemessen sein (Tabellenbuch ist dein Freund) sondern auch genau gefertigt werden. Passt die nicht geht der Knauf entweder nicht drauf oder ist viel zu locker und fällt quasi ab.

    Ja mit Übernachtung in der Tat blöd. Dachte, dass vielleicht Freunde oder andere Familienangehörige den Job übernehmen können.


    Anfangen tu ich damit nicht .. ich hatte vor 2 Jahren mal einen MGF und da musste einiges geschraubt werden

    Dann ist es wirklich kein Hexenwerk. Und mit der Hebebühne hast du definitiv recht, ohne würd ich erst gar nicht damit anfangen. In der Mietwerkstatt kann man sich zudem auch noch einen Getriebeheber und Schlagschrauber leihen, das ist extrem hilfreich und spart dir ordentlich Zeit bei den Schrauben am Querlenker etc.


    Wenn du es wirklich ordentlich machen willst wäre es dann vielleicht ratsam nicht nur die Teile fürs Fahrwerk jetzt zu bestellen, sondern davor mal unters Auto zu gehen und dir die Spurstangen, Querlenker etc. anzuschauen. Bietet sich an, wenn die Spurstange und Querlenker eh schon gelöst wird für den Tausch der Dämpfer.

    Mit Steuerketten und Fahrwerken anfangen ist wirklich ambitioniert. Vor allem, wenn man davor noch nie in einer Mietwerkstatt war und sich im Voraus alle Kleinteile und Drehmomente zusammensuchen muss. Ich hab damals zwei Wochen damit verbracht Teilenummern von Schrauben und Drehmomente zu recherchieren.


    Was @peda vorschlägt ist doch mit Sicherheit machbar. Zum Angebot wurde ja auch schon alles gesagt. Panik weiß was er tut und sieht vielleicht noch direkt andere Kleinigkeiten, die einem sonst nicht auffallen würden.


    ABER: Auch wenn es so günstig ist. Willst du wirklich einen 318i mit 240tkm retten? Möglich dass der Wagen dann noch viele Kilometer problemlos fährt. Der Ü-Ei Faktor steigt aber mit jedem Kilometer.


    Die Entscheidung musst dann du treffen: 1000€ ausgeben und damit vorerst ein fahrbares und sicheres Auto? Oder womöglich 1000-1600€ beim Verkauf verlieren und nach etwas suchen, das noch etwas mehr Leben in sich hat.

    Uff. Also bei günstigen älteren BMWs habe ich gelernt: Hast du kein Geld für zwei, hast du kein Geld für einen.
    Ein 318i Kombi mit 240tkm ist sicherlich auch weniger ein Fahrzeug das man wirklich für seine Fahreigenschaften genießt und deshalb noch Geld investiert. Ich persönlich habe bei meinem auch schon eine Menge rein gesteckt (3-4k), weiß aber jetzt dann auch dass ich damit noch einige Jahre sorgenfrei fahren kann.


    Bei 240tkm und dem N43 sieht's halt unter Umständen anders aus. Das Ding ist auch: Bei den alten Autos gibt sich der Unterhalt kaum mehr einen Unterschied. Ob du nun bei einem 6 Zylinder Dämpfer und Federn machen musst (da hast du in deinem anderen Thread einige Einschätzungen bekommen, aber gebrauchte Dämpfer sind mMn. Käse) oder bei einem 318i macht keinen Unterschied mehr. Heißt: Du bist auch mal schnell den Kaufpreis deines Wagens los. Wenn du das jetzt schon so kommen siehst würde ich es als Lehrgeld abhaken und schauen wie man möglichst unbeschadet aus der Nummer rauskommt.


    Denn der N43 (User ChristianScirocco kann dir ein Lied davon singen) ist auch nicht so ohne, wenn die Probleme mal anfangen. Kannst du nicht selbst schrauben ist das ein Groschengrab vom feinsten, insbesondere bei 240tkm.


    Einzige sinnvolle Alternative die ich sehe: Selbst an dem Auto das Schrauben lernen. So wars bei mir, und im Endeffekt war es das wert. Im Januar hätte ich dir nicht mal sagen können wie man Zündkerzen wechselt, im Juni hab ich dann KGE und Anlasser gemacht, Lambdasonden, Fahrwerk, etc.
    Allerdings ist der Wagen für mich wie für Max auch eine Art Hobby und wegen dem 6 Zylinder Sauger auch etwas besonderes.
    Alles eine Frage der Motivation.

    Unter 1000€ kommst du aus der Nummer nicht raus. Ich halte die angegebene Zeit für realistisch. Freie Werkstatt hier bei uns kostet eine ordentliche um die 90€/h.


    Macht bei 4h (realistisch mit Federn hinten) 360€ Arbeit. Teile wirst du auch nicht viel unter 500€ bekommen wenn alles neu soll. Dazu noch Spur einstellen (~100€) und da ist der Taui.


    Ich habs selbst gemacht auf der Bühne in der Mietwerkstatt. Inklusive Spurstangen (ganz inkl. Kopf u. Axialgelenk) und Koppelstangen und mit allen Lagern der Dämpfer neu habe ich (Hebebühne knapp über 100€ für die Miete und Schlagschrauber) ca. 1000€ bezahlt. Selbst gemacht wohl gemerkt, Markenteile und mit Spureinstellung vorn und hinten.


    Ohne den Kram drumherum liegt man dann vielleicht bei 750€ wenn man nur Dämpfer und Federn inkl. Lager selbst macht vorn und hinten.


    Edit: Was man auch nicht unterschätzen darf ist der Aufwand, die ganze Verkleidung im Kofferraum auseinander zu nehmen und wieder zusammen zu frickeln. Gerade ohne umklappbare Rücksitzbank ist da mal gern ne 3/4 Stunde oder mehr allein dafür weg, da man dann die Rückenlehne auch ausbauen muss, um die Verkleidung hinten wieder einbauen zu können. Beim Kombi solls auch recht aufwendig sein.