Beiträge von water_frsh

    Hallo,


    6 neue Kerzen und einen Zündspulen-quertausch später ist nichts passiert. Es sogar schlimmer geworden. Beim Ansehen der Adaptions- und Livewerte ist aufgefallen, dass Bank 2 stark zu fett läuft. Deshalb habe ich mir die Laufunruhe angesehen und konnte feststellen, dass Zylinder 4 im roten Bereich ist. Da es nicht an den Kerzen und Spulen liegt, muss ein Gemischproblem vorliegen. Außerdem kann man Falschluft eigentlich ziemlich sicher ausschließen, da MSD80 nachhaltig auf Bank 2 abmagert (Einspritzzeitkorrektur ca. -7%).


    Dummerweise habe ich dann den Injektor von Zylinder 3 und 4 getauscht und der Fehler ist nicht mitgewandert (4 -> 3). Stattdessen habe ich unregelmäßige Fehlzündungen, die man anhand der Laufunruhe keinem Zylinder zuordnen kann. Ich schätze MSD80 ist mit den Adaptionswerten von Bank 1 und 2 nicht auf den Injektortausch vorbereitet gewesen, weshalb die Adaptionswerte dann vorne und hinten nicht mehr stimmten.

    Ich habe zwar von einem defekten NOx-Sensor gesprochen, jedoch bezweifle ich, dass dieser solche "extremen" Symptome verursacht.

    Leider bin ich immer mehr und mehr der Meinung, dass ich (schon wieder :| ) mindestens einen defekten Injektor habe.

    Möglicherweise kann man es darauf zurückführen, dass (gemäß Bimmerprofs) die heutigen verkauften Injektoren zu 99% Exemplare sind, die von VDO überholt wurden. Diese überholten Injektoren weisen größere Streuungen bezüglich Einspritzmengen und Lebensdauer auf.

    Ich werde die Adaptionswerte löschen und mal schauen, ob die Bank 1 nun mehr anfetten wird und ob man dann die Fehlzündungen dem 3. Zylinder zuordnen kann.

    Im Fehlerspeicher steht nur der gute alte NOx-Sensor drin. Ich schätze es ist durchaus möglich, dass er der Übeltäter ist, muss aber nicht sein.

    30DA - Stickoxidsensor, Signal

    30DC - Stickoxidsensor, Beheizung

    Ich habe noch 6 Spulen von Delphi, die ich damals im Zuge der neuen Injektoren auch ausgetauscht habe. Es wär gut möglich, dass diese noch alle funktionieren und ich tausche sie die Tage aus und gucke ob sich da was tut.

    Gemäß Bimmerprofs lösen die Spulen von NGK auch ab und zu Fehlzündungen aus. Vielleicht komme ich ja diesmal noch davon.


    Opa_Achim , das ist wirklich unglaublich. Mögen deine Injektoren für immer halten...

    Hallo zusammen,


    ich frage mich wie lange die Injektoren der N53/54 Motoren halten und denke, dass dies für viele Interessant sein könnte.


    Ich habe mich letztens in meinen 325i gesetzt und wollte zur Arbeit fahren als ich von einem sehr unruhigen Leerlauf überrascht wurde. Zündaussetzer die man deutlich merkte. Nach 1 bis 2 Minuten und bisschen Drehzahl wurde es besser. Ich hatte die Injektoren schonmal getauscht gehabt und weiß deswegen genau wie es sich äußert wenn sie nachtropfen.


    In meinem Fall habe ich die Injektoren (6x Index 11), Zündspulen und Zündkerzen vor 3 Jahren und 35 tkm gewechselt. Eigentlich nicht so lange her...


    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie wahrscheinlich ist es das diese wieder getauscht werden müssen? Ich hatte damals neue originale Injektoren und Spulen und Kerzen von NGK verbaut. Sprich... an billigen Teilen kann es eigentlich auch nicht liegen.


    Falls da jemand Erfahrungen gemacht hat wäre ich sehr dankbar.

    Schau dir mal die Vanos Magnetventile an. Die sind ab und zu auch mal festgesetzt und können Laufunruhe verursachen. Außerdem haben diese Magnetventile noch zwei kleine Filter, die an der Seite des Motorblocks sitzen. Die können auch dicht sein. Kontrollier das vllt mal, dazu gibt es einige YT-Videos wie man sich das anschaut. Vor allem bei kaltem Motor (dickflüssiges Öl) kann es dann sein, dass die es schwer haben zu regeln, weil die mit Öldruck arbeiten.

    Wenn es das ist würde das das Ruckeln erklären aber nicht den Fehlercode, ich würde aber wie gesagt erstmal diese Ventile und deren Filter angucken.

    Hört sich auch an als könnte es Falschluft sein. Du kannst die KGE testen indem du den Öldeckel bei laufendem Motor öffnest. Wenn ein starker Unterdruck im Ventildeckel ist und der Öldeckel angesaugt wird dann ist die KGE zu 99% defekt. Das ist beim N53 häufig ein Problem. Falls es Falschluft ist kann es aber auch wo anders herkommen (Ansaugdichtung, LMM, ...).

    Ich wollte zu der ganzen Thematik nochmal ein Update geben:

    Ich war gestern nochmal bei einer anderen Prüfstelle, weil ein bekannter meinte das der Prüfer dort gut ist und sich auskennt. Gesagt - getan. Ich habe also erstmal nichts am Fahrzeug verändert, außer dass ich für ein paar Minuten auf der Autobahn den Kat bei 4k Umdrehungen "freigeblasen" habe. Bei der Prüfstelle lief der Wagen (auf Anweisung des Prüfers) dann noch 15 bis 20 Minuten im stand damit der Kat auch richtig heiß wird (glaub die Öltemp. war knapp 115°).


    Ende der Geschichte ist, dass ich die AU dann auch bestanden habe (CO-Wert eingehalten). Finde es echt erstaunlich das die Temperatur des Kats so viel ausmacht.

    Das einzige was mich an der ganzen Sache noch bisschen beunruhigt ist dass ich den Katalysatorfehler (Konvertierung im Schichtladebetrieb) immer im Speicher bekomme. Ich denke dass das mit der leichten Laufunruhe in Stand zusammenhängt. Fragt sich nur ob es wert ist dem nachzugehen wenn der TÜV frisch ist und keine MKL zu sehen ist (und auch weil Kats + Sonden nicht so günstig wird). Das ist aber ein anderes Thema...


    Ich denke zu dem Thema mit der AU sollte es aber erledigt sein, weil das ja der Ursprung des Threads ist.


    PS: Ich hatte auch überlegt die Lambdasonde zu wechseln, was ich dann aber gelassen habe, weil ich beim auslesen gesehen habe dass diese relativ stabil bei Lambda ~ 1 geregelt haben. Die waren also relativ unauffällig.

    Guten Tag,


    ich habe mit meinem E92 325i N53B30 folgendes Problem:


    Diesen Monat ist meine HU und AU fällig. Die HU lief bis auf kleinere Dinge ganz gut aber bei der AU bin ich durchgefallen. Lauf dem Bericht ist der CO-Gehalt bei erhöhter Drehzahl zu hoch (max. 0,2; vorh. 0,52).

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage woran das liegt. Ich habe keine Meldungen im Tacho und der Wagen läuft bis auf ganz leichte Unruhe im Stand super!

    Ausgelesen habe ich den Wagen und ergaben hat das ganze folgende Fehler:


    - 2CAB: Lambdasonde 2 vor Katalysator, Temperatur

    - 2CA7: Lambdasondenbeheizung vor Katalysator 2, Funktion

    - 2A27: Katalysator 2, Konvertierung im Schichtladebetrieb


    Verstehe ich das richtig dass die Lambdasonde höchstwahrscheinlich kaputt ist und das die Ursache für die durchgefallene AU ist?

    Ich würde anhand dessen erstmal auch vermuten, dass der Katalysatorfehler ein Folgefehler ist.


    Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen, da ich mich mit dem Abgasstrang kaum auskenne.

    MfG Steven

    Ich hatte genau das Gleiche wie du. Das hört sich für mich auch nach den Injektoren an. So dreckig wie die waren, sind sie wahrscheinlich auch schon eine Weile drin. Die Index 11 Injektoren sind zwar die besten, die du für den N53 bekommen kannst aber auch diese sind noch relativ anfällig. Eine äußere Reinigung kannst du dir da sparen, und auch mit den Teflon-Ringen hat MuDvAyNe recht.


    Meiner Meinung nach kommt man schwer drum herum neue zu kaufen, da du dir bei Gebrauchten und Überholten nie sicher sein kannst, wie qualitativ die noch sind und wie lange sie halten werden.

    Wie du wahrscheinlich weißt, sind neue aber leider ziemlich teuer.

    Mein Rat wäre einmal das Geld in die Hand zu nehmen und wenigstens 3 neue Injektoren zu kaufen (habe damals 6 neue von BMW geholt und das war sehr teuer für mich als Student, aber letztendlich hat sich das gelohnt und ich hatte mit den Injektoren seit dem nie wieder Kopfschmerzen).


    Neue Injektoren kommen immer mit einer Metallkappe, die vorne auf der Spitze steckt. Achte beim Einbau darauf, dass du den Injektor nach abziehen dieser Kappe relativ schnell in den Zylinderkopf verbaust, damit sich die Teflon-Dichtung erst im verbauten Zustand ausdehnt und so dann das Loch abdichtet. Ich habe mal gehört, dass man nach abziehen der Metallkappe 10 Minuten hat, bis sich die Dichtung zu sehr ausdehnt, aber ob das so stimmt weis ich leider nicht (ich habe mich zur Sicherheit daran gehalten). Übrigens ist das auch ein Problem bei Gebrauchten, weil du dann immer zuerst eine neue Teflon-Dichtung verbauen musst.


    Viel Erfolg mit deinem Auto

    Okay, dann bin ich ziemlich sicher, dass es die Hydrostößel sind. Mal gucken ob ich das irgendwie hinbekomme ohne die zu tauschen und wenn nicht dann komm ich wohl nicht drum herum.

    Wenn ich das erledigt habe und das wirklich die Urasache für das Geräusch war, dann melde ich mich wieder.

    Danke für eure Hilfe

    Meins du mit den Rückschlagventilen diese Vanos Magnetventile? Wenn ja, die habe ich schon bestellt und baue Sie die Tage ein. Was Ausgleichselemente der VSD sind, weis ich nicht. Da müsste ich mich nochmal informieren, hört sich aber leider aufwändig an, wenn ich schon an die Ventile muss.


    Edit: Ich glaube ich weis welche Rückschlagventile du meinst. Diese kleinen Filter vorne auf höhe des Abg.-Krümmers. Die habe ich mir auch angeschaut, aber die waren eigentlich sehr sauber bis auf ein paar wenige, dunkle, Sandkörnerartige Teile, die im Filter steckten.

    Sind die Rückschlagventile beide gleich oder unterschiedlich für Ein- und Auslass? Die sind nämlich nicht so teuer, also könnte man sie vorsorglich einfach mal tauschen.