Die Anschuldigung, dass absichtlich Halogener schlecht gemacht werden ist doch sehr gewagt. Durch den technischen Aufbau der Halogenlampe mit Glühwendeln ist diese Systembegingt im Nachteil, da ihre Abstrahlcharakteristik nicht konstant ist. Fakt ist, dass man dem mit Trics unter die Arme greift, moderne Halogenscheinwerfer sind ähnlich aufgebaut wie Xenon-Scheinwerfer, den Nachteil der geringeren Leuchtkraft, welche mit Nightbreaker Ulimited technisch schon sehr ausgereizt sind, können die Halogener nicht ausgleichen.
Ich fahre selbst einen Halogenscheinwerfer der neueren Generation in meinem Alltagswagen und bin von der Ausleuchtung mit NBU-Halogen-H7 begeistert, die ist mindestens genau so gut, wie die von meinen VFL-Xenon-Scheinwerfern im BMW. Aber heller sind die CBIs im Xenon trotzdem! Es ist richtig, dass das Auge erst bei viel mehr Helligkeit eine sichtbare Helligkeitsverdopplung wahrnimmt. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ist garnicht gewollt, denn dann beginnt der Mensch seine Augen zusammenzukneifen, denn das passiert, wenn die Pupillen die Helligkeit nicht mehr regeln können. D.h. mit etwas Gewöhnung wird man fast nie einen Unterschied erkennen. Einzig die Anstrengung der Augen kann geringer sein, wenn man mehr Licht hat, da diese weniger regeln müssen. Was zudem anders sein kann ist die Leuchtweite, denn bedingt durch den höheren Lichtstrom können die Lichtquanten weiter in den Raum eindringen. Dabei muss man aber auch zwei völlig identisch eingestellte Fahrzeuge haben (sprich Fahrzeughöhe, Menschen im Fahrzeug, Scheinwerfereinstellung usw.) um das nachvollziehen zu können.
Fakt ist, bei BMW ist das Halogenlicht nicht schlecht, VW ist da schon deutlich schlechter, mein Smart wiederum besser. Bessere Halogenscheinwerfer kranken häufig am Design des Fahrzeuges.
Fazit: Selbst testen, was besser gefällt.
Edit: Dass Gelberes Licht höhere Kontraste bietet sollte jedem bewusst sein, der schon einmal eine Skibrille getragen hat. Daher gibt es auch spezielle Allwetter-Birnen für Nebelscheinwerfer.