versicherung wechseln nach schadensbehebung?

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    • versicherung wechseln nach schadensbehebung?

      halo,

      wollte eig die kfz verischerung wechseln in 4 monaten, aber habe jetzt vor 2 wochen bei carglass die frontscheibe wechseln lassen weil die eine riss hatte und ich jetzt tüv habe.
      meint ihr kann ich jetzt trotzdem kündigen oder werden die faxen machen da ich SB mit 300€ habe und die somit den rest gezahlt haben

      ""
    • solange das VU nicht wegen dem schaden gekündigt hat is das egal.

      schwierigkeiten gibt meist dann wenn man gekündigt wurde statt selber zu kündigen. "rausschmiss" wird beim neuen versicherer nie gern gesehen. macht logischerweise schlechten eindruck (zu recht)

      wenn er selber kündigt muss er den TK schaden zwar angeben aber das fällt nicht so ins gewicht.

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    • Wieso "zu Recht"? Wenn eine Versicherung kündigt, sobald sie regulieren muss, ist das richtig?


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      Das wird nicht passieren, wenn es sich um einen einmaligen Schaden handelt. Es sei denn der ist sehr hoch. Es wird i.d.r. auf die schadenquote geachtet. Sprich schadenzahlung zu gezahltem Beitrag. Und Gewicht fallen würde auch die schadenhäufigkeit. Viele kleine Schäden können also auch dazu führen.

      Shadow wollte wohl sagen, dass ein VU nicht einfach ohne Grund kündigt und neue VU daher hellhörig werden.


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    • Ohne Grund und "zu Recht" sind aber noch zwei grundlegend verschiedene Dinge.
      Die Quote zB finde ich bei Vollkasko albern, da das quasi automatisch bedeuten würde dass man nach einem Totalschaden eine neue Versicherung suchen darf.
      Meinem Vater ist es so mal passiert, mit einem LKW, wo ich mich dann frage für was die Versicherung vorher die Prämie kassiert hat.


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    • Ohne Grund und "zu Recht" sind aber noch zwei grundlegend verschiedene Dinge.

      Die Quote zB finde ich bei Vollkasko albern, da das quasi
      automatisch bedeuten würde dass man nach einem Totalschaden eine neue
      Versicherung suchen darf.

      Meinem Vater ist es so mal passiert, mit einem LKW, wo ich mich dann
      frage für was die Versicherung vorher die Prämie kassiert hat.

      320dblack schrieb:

      Zitat von »Bastelwastel«
      Deine alte nicht. Aber deine neue, denn die Fragen, wer die Versicherung gekündigt hat, und ob in der letzten Zeit ein Schaden vorlag.


      und was bringt denen das?


      Das bringt denen, dass sie sich nicht einen komplett negativ verlaufenden Vertrag/Kunden einhandeln wollen. Vielleicht sogar einen, der das regelmäßig und mit System macht, dass er schäden verursacht/produziert und von den verschiedenen Versicherern bezahlen lässt.

      Es würde jetzt hier den Rahmen sprengen, das komplette System einer Versicherung zu klären, aber in Kurzform (und damit die Erklärung, warum Versicherer vorher Beiträge kassieren):

      Versicherungen beruhen auf der sog. Versichertengemeinschaft, die sich untereinander ausgleichen soll. Sprich: Viele Leute zahlen ihre Beiträge und nur wenige haben Schäden. Seit Jahren verläuft die Sparte Kfz aber defizitiär, alle Versicherer machen also Minus, weil es viel mehr schadenzahlungen gibt als sie an Beiträgen einnehmen. Deshalb ist diese Sparte auch so ungeliebt, aber notwendig, weil eben viele Leute Autos haben und man somit auch an andere Verträge des Kunden kommen kann.

      Vergleich es einfach mit einem All-you-can-eat-Buffet! Du zahlst, sagen wir, € 15,- vorher und ißt Dich satt. Vielleicht hätte das Essen dann einen wert von € 20,- gehabt. Dafür geht Deine Frau/Freundin mit, muss auch €15,- zahlen und ist nach einem kleinen Teller im Wert von € 5,- fertig... macht also € 5,- PLus fürs Restaurant. Nun rechne das auf mehrere tausend Kunden hoch (und da sind die Gewinne bei den Getränken noch nicht mitgezählt -> in meinem o.a. Beispiel also die anderen Versicherungssparten)... ;)

      PS: @Radical Du hast vollkommen recht! Bei einem VK-Schaden im Wert von mehreren Tausend oder Zehntausend Euro hast ne üble Schadenquote. Und es kann durchaus bei manchen Versicherern vorkommen, dass Du dann nach einem Schaden rausgeworfen wirst. Wird aber i.d.R. eben nicht passieren. Gerade, wenn eine gesamte Kundenverbindung betrachtet werden kann, weil Du viele Versicherungen dort hast.

      Und das Thema "zu Recht": Sieh es mal aus der Sicht des VU! Das sind eben auch nur Unternehmer, die Geld verdienen wollen und keine Samariter. Würdest Du mich als Kunden behalten, wenn ich Dir jeden Monat zwar € 200,- überweise, Du mir aber jeden Monat dafür € 500,- zurückzahlen müsstest? :D
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akali ()

    • Die Unternehmersicht ist mir vollkommen klar ;) Darum geht es nicht.
      Sieh es anders herum -> wie hoch ist statistisch die Wahrscheinlichkeit, dass das nochmal passiert? Dann habe ich mit dem Kunden noch die Beiträge, werfe ich ihn raus bin ich auf alle Fälle in den Miesen.
      Es sollte im Verhalten ein Unterschied zwischen Bank und Versicherung vorhanden sein.
      Sonst kann ich meine Beiträge auch anlegen und "versichere" mich selbst.
      Wie du ja selbst sagst ist es eine Mischkalkulation, die unterm Strich profitabel sein sollte.


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    • Ernsthaft, ich arbeite im Versicherungsbereich und bin auch nicht gegen alles und jeden versichert! Manchmal werde ich von meinen Kollegen schon ausgelacht, aber - wie Du schon sagst - in manchen Fällen spare ich mir das Geld und lege es quasi an für den Ernstfall bzw. ich geh bewusst das Risiko ein, dass was passieren kann oder auch nicht. :D

      Udn mit Statistik, Logik, Vernunft oder Moral brauchst Versicherern nicht kommen, weil sie das entweder viel besser drauf haben als wir (weil sie ganze Abteilungen dafür beschäftigen) oder nicht kennen (Moral). Statistisch gesehen bauen die 18 bis 24-jährigen die meisten Unfälle. Ich hatte keinen verursacht bis heute und bin 38... habe aber trotzdem die höheren Beiträge dank den "jugendlichen Rasern" zahlen dürfen. :fk:

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    • Radical_53 schrieb:

      Wieso "zu Recht"? Wenn eine Versicherung kündigt, sobald sie regulieren muss, ist das richtig?


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      Akali schrieb:

      Wieso "zu Recht"? Wenn eine Versicherung kündigt, sobald sie regulieren muss, ist das richtig?


      Von meinem iPhone gesendet.


      Das wird nicht passieren, wenn es sich um einen einmaligen Schaden handelt. Es sei denn der ist sehr hoch. Es wird i.d.r. auf die schadenquote geachtet. Sprich schadenzahlung zu gezahltem Beitrag. Und Gewicht fallen würde auch die schadenhäufigkeit. Viele kleine Schäden können also auch dazu führen.

      Shadow wollte wohl sagen, dass ein VU nicht einfach ohne Grund kündigt und neue VU daher hellhörig werden.


      richtig. :thumbup:

      wollte jetzt nich mit fachchinesich kommen :D
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    • Akali schrieb:

      Ernsthaft, ich arbeite im Versicherungsbereich und bin auch nicht gegen alles und jeden versichert!


      Dito.

      Rechtsschutz (vorallem Verkehr), Hausrat, PHV, BU, schon sinnvoll wenn mans hat...

      Unfall etc nicht so sinnvoll. weil die meist eh nie zahlen :D oder nur wenn du halb krüppel bist.

      und andere die früher zahlen würden kann man kaum bezahlen :P


      kleine anekdote aus dem wahren leben:
      mein bester kumpel war immer gegen versicherungen. hausrat etc bräuchte er nicht, ihm passiere nix. hat dann anfang 2015 doch eine gemacht und PHV.... ende 2015 dann heizung geplatzt.. komplettes schlafzimmer vernichtet während er arbeiten war, wasser sprühte stundenlang raus. versicherung hat trotz nicht vorhandener alter anschaffungsbeläge den größten teil der kosten übernommen und Kumpelchen hat jetzt neues schlafzimmer etc und is happy doch eine Hausrat zu haben.

      gewisse Ver/Absicherungen sind halt sinnvoll. Natürlich gibt es auch viele unnütze produkte. aber die werden einem meist nur von "vertreter" aufgeschwatzt. :D:D:D
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