Beiträge von the bruce


    . . . für meinen 330d xDrive . . .


    Ich bin jetzt ein bisschen verunsichert.


    Aber ich bin natürlich jetzt ein wenig verunsichert.


    Das ginge mir mglw. auch so. :whistling:


    Das Risiko eines höheren Verschleißes der vorderen Gelenkwellen ist nicht ganz von der Hand
    zu weisen, aber diese erhöhte Beanspruchung dürfte sich mit dem mild tieferlegenden B12 Pro
    in sehr engen Grenzen halten.
    Eine angebliche Verschlechterung des Fahrverhaltens ist sogar völliger Unfug. Einen ordentli-
    chen Einbau, einen ebensolchen Gesamtzustand des Fahrwerks, gute Reifen und eine sorgfäl-
    tige Vermessung vorausgesetzt ist das Fahrverhalten sogar eindeutig besser als zuvor. Und
    ich sehe da auch keinerlei prinzipiellen Unterschied zu Modellen ohne xDrive.




    ps:
    Wie schon an anderer Stelle gesagt empfehle ich bei der Vermessung auf die Sollwerte der
    Hecktriebler zu gehen. Konkret für die Spur an der VA, der Rest ist sowieso identisch.

    Offensichtlich ist da für mich gar nichts, logisch auch nicht.


    Es mag ja sogar sein, dass das PPK-MSTG mit dem PPK-Flash im Fleet und vielleicht auch
    im EDE theoretisch bestens funktionieren würde. Aber was nützt einem das?
    BMW macht es nicht. BMW bietet eine Variante für den 177er an, und eine für den 184er.
    Ein BMW-Vertragspartner wird dir das PPK niemals einbauen, und da online geflasht wird,
    würde auch sofort auffallen, dass das falsche Auto am Rechner hängt.
    Und rein technisch gesehen, Motor und STG sind nicht alles, die Übersetzung kann anders
    sein (bei EDE ist sie es sogar ganz sicher), Kupplung und ZMS ebenfalls (beim EDE definitiv),
    und mglw. ist auch die Bremse kleiner. 177 + 184 PS haben vorne 312er Scheiben, mglw. ist
    es nur die 300 mm bei den 163 PS-Modellen.
    Und dann die rechtliche Seite: Eingetragen bekommst es niemals, denn das Gutachten be-
    zieht sich ausschließlich auf die 177/184 PS-Modelle.


    Man müsste also schon ein versierter Bastler sein, und sich das selbst einbauen und flashen,
    wobei "versierter Bastler" da eher schwer untertrieben ist.

    Sehr guter Artikel. Genau dasselbe habe ich auch schon öfter erzählt.
    Ich muss mir den mal merken, dann kann ich mir zukünftig viele Worte
    ersparen, und einfach auf den Link verweisen. :thumbup:


    Meine persönliche Konsequenz aber: Bremsen möglichst nur noch selbst
    machen. Durch den Zeitdruck (und manchmal auch Bocklosigkeit) kriegen
    sie es in den Werkstätten einfach nicht hin. Ich habe schon viel zu oft
    gesehen, wie sie neue Scheiben einfach unter Missachtung sämtlicher
    Herstellervorgaben auf die rostigen Radnaben geklatscht haben. So was
    kann einfach nicht gut gehen.


    :thumbdown:


    Den meisten Versicherungsnehmern und Geschädigten ist aber Wurscht, was die Werkstatt mit der Versicherung abrechnet, da geht man gerne ans Limit.


    Nee, da kann ich dir nicht folgen. Ganz im Gegenteil, die Versicherer sehen sich das sogar ganz genau an. ;)
    Hab vorgestern erst wieder mit einem solchen Fall zu tun gehabt, bei dem die Vers. einen Gutachter schickte,
    und die Summe vorne und hinten nicht für eine ordentliche Reparatur reichte.


    Mit dem "Eltern haften für ihre Kinder" bin ich mglw. über das Ziel hinausgeschossen, aber ich sagte ja auch,
    ich suche in solchen Fällen einen Anwalt auf, und der wird mich dann schon über meine Chancen aufklären.
    Genau dafür ist er da. Außerdem bekommt man mit seiner Hilfe einfach mehr durchgesetzt. Wer sich keinen
    Anwalt nimmt, der ist oft (wie mglw. auch hier) in den Allerwertesten gekniffen.


    :)

    Welcher Vater mit auch nur einem Funken Anstand und Verantwortungsbewusstsein,
    der weiß, dass sein Kind ein parkendes Auto beschädigt hat, stellt sich denn einfach
    so hin, und sagt "da haste jetzt Pech gehabt"?
    Solche kleinen Unfälle kommen vor, vermutlich hat jeder von uns als Halbwüchsiger
    auch mal Mist gebaut, gar keine Frage. Aber wenn der Fall so wie hier auf der Hand
    liegt, dann steht man dazu und biegt das wieder gerade.
    Um ehrlich zu sein, mich kotzen solche Leute, die das anders sehen, an, und wie es
    der TE erzählt scheint es ja hier der Fall zu sein.

    Ich kann einige Äußerungen hier nicht im Mindesten nachvollziehen.


    Wie bitte können hier mehrere User behaupten, dass die Reparatur
    "überteuert" ist, und sie sogar für einen ganzen Tausender weniger
    möglich sein soll, ohne den Schaden oder wenigstens ein Bild davon ge-
    sehen zu haben?


    Was sollen solche Spekulationen? Das hilft doch keinem, am allerwenig-
    sten dem TE.


    Halten wir uns doch mal an die Fakten. Das ordnungsgemäß abgestellte
    Auto wurde beschädigt, es gibt dafür Zeugen, der Verursacher steht
    fest. Damit wäre für mich der Fall klar, Eltern haften für ihre Kinder,
    und wenn die das nicht einsehen, dann erstatte ich Anzeige (das geht
    übrigens auch ganz ohne Anwalt), und klage das nötigenfalls auch ein.


    Was ich allerdings auch nicht verstehe: Wie in Gottes Namen kann
    man nur keine Rechtsschutzversicherung haben? Die und eine Privat-
    haftpflicht sind absolut essenziell, es geht heute einfach nicht ohne.
    Ich würde mich schnellstens darum kümmern, und eine abschließen,
    auch wenn es für diesen Fall nichts mehr bringt. Aber der nächste
    Schaden/Unfall kommt bestimmt, das ist fast sicher.


    Möglicherweise weiß die gegnerische Haftpflicht sogar, dass der TE
    über keinen Rechtsschutz verfügt. Bei der heutigen Datensammelwut
    würde mich das nicht wundern. Und dann stellen sie sich erst recht
    auf stur, weil sie genau wissen, dass er sich keinen Anwalt nimmt.





    EDIT:
    Statt "für einen Tausender möglich" muss es (sogar) "für einen ganzen
    Tausender weniger möglich" heißen. Das macht natürlich einen Unter-
    schied.