Beiträge von the bruce

    Das wird ja immer geiler. :D


    Ok, lassen wir mal die Kirche im Dorf. In 99 % der Fälle macht niemand was am Sturz an der VA.
    Und wenn man zum erlauchten Kreis derer gehört, die einstellbare Unibaldomlager ihr eigen
    nennen, dann kümmert man sich um den Sturz selbst (vor der Vermessung), oder man geht zu
    einem Rennsportspezialisten. Nur den Sturz messen ist ja easy, du brauchst nur Wasserwaage
    oder Lot, einen Zollstock und etwas Mathe. Oder das hier:


    Dreiecksberechnung: Dreieck Fläche, Umfang berechnen


    Ich würde es aber so lassen. Ein Grad vorne ist doch völlig ok. ;)

    Mal ein abschreckendes Beispiel für die, die nicht wissen, was ich meine (du kennst das sicher besser als dir lieb ist):



    [Blockierte Grafik: http://img.tapatalk.com/d/13/06/25/qusuza2e.jpg]


    Außen noch super, innen bis auf das Gewebe runter. Das Problem: Es ist von außen so gut wie nicht zu sehen !!


    8|


    Eine häufige Ursache für sowas sind zu hohe Sturzwerte (Luftdruck, Fahrweise, Reifentyp spielen auch noch mit rein).



    ;)


    1'30" gilt fuer Standard FW (+/- 15")
    fuer Sport FW mit Tieferlegung 1'50" (+/- 15")


    Danke für's Nachsehen. ;)


    Gut, dann geht man entweder einfach vom Standardfahrwerk aus, oder aber man nimmt das M-Fahrwerk,
    und landet mit -1°35' noch sauber im Toleranzbereich. So genau shicet kein Hahn. Außerdem hält mich das
    sowieso nicht davon ab einen Wert um -1°30' zu empfehlen. Insbesondere für den Reifenverschleiß ist das
    einfach besser, ganz besonders bei Mischbereifung. Sicheres Untersteuern hat man auch so noch, jeden-
    falls mit der genannten Mischbereifung.
    So oder so, er hat jetzt knapp 2°, und ich sagte, es ist ok. Wenn man die HA aber sowieso nochmals an-
    fassen sollte, dann kann man runtergehen auf irgendwas zwischen -1°30 und -1°45'. Meine Wahl wäre
    ersterer Wert. Man kann es aber auch so lassen, wenn man sich damit besser fühlt. Nur darf man sich
    dann nicht wundern, wenn die Innenkanten blank sind, während man außen noch mehr als die halbe Pro-
    filtiefe hat. Das gefährliche daran: Innen sieht man es nicht so leicht oder oft erst, wenn es zu spät ist.

    Klar geht das bei angemessenem Tempo mit jedem Auto, notfalls auch mit einem Ferrari, aber
    "dafür gedacht" ist er nun mal nicht. Und ein xDrive bringt da letztlich keinen Vorteil gegen-
    über RWD, es sei denn, es liegt Schnee. Und "Straße" würde ich sowas auch nicht nennen.


    Gibts ja ne Menge Leute die ihren xd/xi tierferlegen... Wozu dann x-Drive? Nutzt ihr nicht die Vorteile des X-Drives, gerade im Winter oder auch auf bergigen unbefestigten Straßen?


    Unbefestigte Straßen? Ein xDrive-Dreier ist ganz sicher nicht für Unbefestigte Wege gemacht.
    Um eine "Straße" handelt es sich dann nicht mehr. Straßen sind befestigt. Außer in Afrika.





    Welche Vorteile abgesehen von Optik und besserem Kurvenverhalten erhofft Ihr Euch?


    Das ist doch schon was, oder nicht?





    Fahrt Ihr Euch nicht alles kaputt?


    Keine Frage, zu tief tut den vorderen Gelenkwellen nicht gut.





    Ich meine ansonsten ist doch der Hecktriebler eher dafür geeignet...


    Für heftigere Tieferlegungen - ja.





    Das M-Paket ist doch schon das höchste aller Gefühle für den x-Drive.


    Es ändert bei xDrive aber nichts am Fahrwerk. Es gibt kein M-Fahrwerk für xDrive,
    und deshalb haben xDrive-Dreier auch mit M-Paket kein M-Fahrwerk. Leider.

    Ich habe das gedrehte Bild erst gar nicht gelesen. Ich habe wenig Lust meinen Bildschirm um 90°
    zu drehen, oder es erst abzuspeichern etc.. Angesehen habe ich mir nur das, was er als zweites
    eingestellt hat, und ich bin einfach man davon ausgegangen, dass es inhaltlich identisch ist. :whistling:





    Also ich find die Spur auf der HA net ok, der Unterschied zwischen L+R wär mir zu groß.


    Rechts auch überm Toleranzbereich, das geht besser!


    Schöne Werte auf dem Papier sind nett, aber letztlich entscheidend ist ob das Lenkrad gerade steht.
    Deshalb ja mein Hinweis. Denn wenn das Lenkrad jetzt gerade steht, und man nun die Spur "perfekt"
    nachjustieren würde, dann stünde das Lenkrad danach garantiert schief. Logo, oder? ;)


    Üblicherweise geht man ja so vor: Man macht die erforderlichen Vorarbeiten (Luftdruck, Zustand der
    Fahrwerksteile prüfen, ggf. Beladung nach Vorgabe), dann Eingangsmessung, man stellt so perfekt ein
    wie es möglich ist, Ausgangsmessung. Danach unternimmt man eine Probefahrt, und dabei sieht man
    wie das Lenkrad steht. Ggf. muss dann die Spur nachjustiert werden, vorne oder hinten. Und es ist
    kaum zu vermeiden, dann man sich vom perfekten Papierwert wieder etwas entfernt. Trotzdem alle-
    mal besser als ein schief stehende Lenkrad. Das würde auch kaum ein Kunde akzeptieren. Es ist ja
    i.d.R. neben dem Protokoll das Einzige, was er von der ganzen Aktion sieht.


    ;)