Beiträge von the bruce

    Evtl. das?




    Dröhnen bei 1400 U/min



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    Hast du neue Domlager verwendet?



    Ich will jetzt erstmal so ein bisschen weiter fahren. Als Tipp hab ich bekommen die Hinterachse 1-2klicks Richtung hart zu stellen. Mal sehen ob mein Popometer da was merkt. Also einfach langsam rantasten. KW beschreibt ja eigentlich ganz schön welche Auswirkungen die Verstellung auf die Fahreigenachaften hat.


    Du solltest mal das hier lesen:


    das richtige Dämpfersetup finden - Bilstein B16 und B6 Adjustable, ZF Sachs Performance, Öhlins Road & Track, KW V3 usw.

    Ja, das ist richtig. Die Kolbendurchmesser sind definitiv unterschiedlich. Ich meine, es
    waren 54 mm bei 300 & 312 mm, und 57 mm bei 330 mm.
    Das macht aber nichts, die 330 mm-Scheiben zusammen mit den entspr. Haltern passen
    trotzdem. Es macht auch gar keinen Sinn, auf die Sättel mit 57 mm-Kolben umzubauen,
    denn das ändert die Bremsbalance nur unnötig, und würde eine Änderung der Codierung
    erforderlich machen oder zumindest sinnvoll erscheinen lassen. Wozu also? Zwar wäre
    es gut gemeint, aber zugleich kontraproduktiv auch die Sättel tauschen.


    Aber wie ich schon sagte, nötig ist es nicht. Ein 318d ist mit 312 mm vorne und 300 mm
    hinten (nehme ich mal an) bei StVO-konformer Fahrweise gut aufgestellt. Einfach neue
    Scheiben und Beläge drauf, selbstverständlich sorgfältig eingebaut, so dass alles schön
    gängig ist, und man hat wieder knapp 100 Mm Ruhe.


    Ist es aus eurer Sicht sinnvoll, den Å�lwechsel in geringeren Abständen durchzuführen als es BMW vorgibt um erhöhtem Verschleiß entgegenzuwirken?


    Gibt BMW nicht sogar in der BDA einen Hinweis auf das Vorziehen des Ölwechsels
    unter erschwerten Bedingungen?
    Jedenfalls kann es in deinem Fall nicht schaden schon nach etwa 10 Mm/jährlich
    Öl und Filter zu wechseln.



    Also das Aral Supertronic 0W-40 auch für einen Diesel nehmen?


    Selbstverständlich, sonst würden wir es hier nicht empfehlen. Es ging ja schließlich
    um einen 318d LCI.

    Der hat es aber gut gemeint. Vorher hattest du ja vorne praktisch Nullspur,
    nun sind es rund 20 min Vorspur. Das sollte man merken. Ich sagte ja, so um
    10 min wären vorne gut. Der jetzige Wert sollte ein tolles Einlenkverhalten
    ergeben, kann aber auch für etwas Unruhe auf Spurrinnen sorgen.
    Interessanterweise ist nun auch der Sturz seitengleich. Hat er den Dorn im
    Domlager entfernt? Ohne das geht es eigentlich nicht.
    Die Sollwerte sind nun auch andere, offensichtlich wurden die für die Heck-
    triebler zu Grunde gelegt, er sollte ja auch genau das tun.
    Hinten hat sich am Sturz nichts geändert (der war ja auch ok), während die
    Spur ganz leicht von 15 auf 20 min erhöht worden ist, was ich ja ebenfalls so
    vorgeschlagen hatte.


    Die Gretchenfrage lautet aber: Wie fährt es sich denn jetzt damit? Agiler?

    Doch, das finde ich schon. Auch schlechter als normale Ate ("Ate Original") oder eben Ferodo Premier.


    Ich finde es völlig ok, wenn sich jemand sagt, dass ihm eine saubere Felge einfach wichtiger ist, und er
    dafür gerne (minimale) Performanceschwächen in Kauf nimmt. Die bleiben bei den Ate Ceramic ja auch
    durchaus in einem akzeptablen Rahmen. Ich widerspreche aber der öfter geäußerten Ansicht, sie wären
    gleichwertig oder sogar besser.


    Ich kann mir aber - wirklich ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen - sehr gut vorstellen, wie man
    den Eindruck gewinnt (oder gewinnen muss), dass Ate Ceramic gleich gut wären wie orig. BMW. Nämlich
    ganz einfach dann, nachdem man seine uralten ausgehärteten BMW-Beläge gegen nagelneue Ate Ceramic
    getauscht hat. Das ist aber ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, ähnlich wie bei alten und neuen Reifen.




    @ Alex:


    Die Zuordnung über Webcat/Tecdoc (wird von den meisten Händlern genutzt) muss nicht unbedingt
    stimmen. Am sichersten wäre es wohl über ETK. Man kann auch nachmessen, aber mir wäre das zu um-
    ständlich.
    Sollte es sich wirklich um die 312er Scheibe handeln, dann ist das schon mal gut, und du hast dort ganz
    nebenbei auch die Mindestdicke von 22,4 mm ermittelt.
    Nur so nebenbei:
    Ich halte es zwar im Falle eines 318d nicht für nötig, aber ich will nicht verschweigen, dass man die
    300- und 312 mm-Bremsen auch einigermaßen preiswert auf 330 mm hochrüsten kann. Erforderlich
    wären dazu neben den größeren Scheiben nur andere Träger/Halter für den Sattel. Die erforderliche
    Mindestradgröße liegt dann aber bei 17".
    Und nein, bevor jemand fragt, die Umrüstung wäre bei der 292x22er Anlage nicht so günstig machbar.

    Es geht erst mal nur von vorne? Um welche Scheiben geht es denn, 292x22
    oder 300x24? Irgendwie nicht ganz leicht die Fragestellung herauszusuchen.


    Mal ehrlich, wovon reden wir eigentlich? Die Scheiben kosten doch in diesen
    Formaten 'nen Appel und 'nen Zwerg! Die macht man einfach neu und fertig.
    Tauscht man nur die Beläge, dann hat man beste Chancen, dass die uralten
    Scheiben noch vor den neuen Belägen fällig sind. Das lohnt einfach nicht.


    Außerdem ist insbesondere die ganz kleine Bremse, sollte der 318er sie auch
    als Touring haben, nun nicht gerade üppig dimensioniert, und mit abnehmen-
    der Scheibendicke (sowie wegen Rost zugequollener Innenbelüftung) wird sie
    garantiert nicht besser.


    Unterschiedliche Marken kann man in aller Regel kombinieren. Es wäre auch
    schlimm, wenn's anders wäre.
    Ich würde nach mehrfachen gemachten sehr gemischten Erfahrungen aber
    die Finger von Textar lassen, auch wenn es ein OEM ist. Meine Empfehlungen
    wären orig. BMW, Ferodo Premier sowie vielleicht noch Ate und Pagid.
    Ich persönlich würde bei den Belägen zu Ferodo greifen. Und wenn Ate, dann
    möglichst keine Ceramic.
    Bei den Scheiben sind AP, Brembo, Ate und abermals orig. BMW die vermutlich
    derzeit beste Wahl für einfachen Serienersatz.


    Wir hatten das hundertfach in anderen Themen, die ganz erheblich mehr her-
    geben als dieser ziemlich schwache Fred hier. Ich hätte den nicht ausgegraben.


    Danke für die ausführliche Antwort. Dann werd ich das mal so wie von dir beschrieben handhaben.


    Wenn du etwas änderst mach das am besten immer nur an einer Achse,
    und lass die andere solange wie sie ist. Sonst verzettelt man sich nur.





    Ich hab das Gefühl, dass das Fahrverhalten beim Wechsel auf die Sommerreifen etwas schwammig geworden ist. Man liest ja häufig, dass das bei Neureifen meist so ist, und sich die ersten 1000km legt. Ist da was dran? Kann mir das technisch nicht wirklich erklären, denn an der Profiltiefe ändert sich auf 1000km ja nicht wirklich was.
    Ein schwammiges Fahrverhalten kommt sonst meist von zu hohem Druck oder?


    Man muss da zwei Dinge unterscheiden:


    1.
    Ein nagelneuer Reifen muss sich erst aufrauen (angeblich gibt's auch noch
    Trennmittel, die erst weg müssen).


    2. Jeder Reifen verliert über seine gesamte Lebensdauer nicht nur an Profil-
    tiefe, er härtet auch aus, vor allem bei hochsommerlichen Autobahntouren.
    Dabei verliert er nicht nur an Nässehaftung, sondern die abnehmende Höhe
    der Profilblöcke gibt ihm auch zunehmend mehr Steifigkeit. Das kostet zwar
    Komfort, strafft aber auch Handling und Lenkgefühl.
    Ob durch das Aushärten auch die ganze Struktur ein wenig steifer wird kann
    ich nicht einigermaßen verbindlich sagen, aber vorstellen könnte ich mir's.


    Zusammengefasst:


    Es passiert hinsichtlich Grip was auf den ersten etwa 200 km, und der Rest
    geschieht schleichend über die gesamte Nutzungsdauer. 1000 km? Das hört
    sich für mich willkürlich an, wirklich nachvollziehen kann ich es nicht.