Beiträge von the bruce


    Ich überlege gerade, ob ich Eibach-Federn mit meinen serienmäßigen M-Dämpfern kombiniere oder auf Koni-Dämpfer umbauen soll.
    Was empfiehlst Du im Falle des Dämpferwechsels unter der Voraussetzung, dass es weniger auf maximale Performance (die reicht mir auch in der Serie) sondern eher auf den Fahrkomfort ankommt? Eher die STR.T oder die härteverstellbaren Koni Gelb?


    Der Komfort ist mit dem Sereinfahrwert und den derzeitigen 19er RFT eines 335d nicht wirklich würdig. :thumbdown:


    Eibach Pro und Koni Str.t. Aber nicht weil die gelben Koni Sport schlechter oder unkomfortabler
    wären, sondern weil sie für dich wenig Mehrwert bieten würden, aber eine Ecke mehr kosten.


    Eine Sänfte wird er auch damit nicht werden, aber ausgewogener und weniger holperig als mit
    dem M-Fwk.. Um das Glück hinsichtlich Komfort vollständig zu machen solltest du dich aber auch
    von deinen 19"-RFT verabschieden. In 19" sind alle Reifen einigermaßen steif. Erwarte als keine
    Wunder beim Verzicht auf Non-RFT. In 18" wäre der Unterschied (RFT/Non-RFT) schon größer.


    Vermutlich haben deine Dämpfer ja auch schon ein paar Meter runter. Als Wenigfahrer würdest
    du wohl keinen 335d fahren. Wenn du wieder 50 oder 100 Mm Ruhe haben willst, dann sollten sie
    unbedingt neu.


    Was auch klar dafür spricht, dass du zu den Eiligen im Lande gehörst. Andere würden
    wohl selbst mit dem Kumho auf das Doppelte kommen, vielleicht sogar auf das Dreifache.





    HÄTTE ich jetzt Sommerreifen die mit nem Neuprofil von 8 oder 9 mm kommen, könnte ich die ja theoretisch 1-2 Monate länger fahren, wenn die sich nicht durch andere Gummimischungen oder sowas schneller abnutzen...


    Du sagst es selbst, "theoretisch". ;)


    Wie schon mehrfach erwähnt wurde, es ist eine Milchmädchenrechnung. Heute
    sind bei Sommerreifen Profiltiefen von 6.5 bis 7.5 mm absolut üblich, ein Michelin
    liegt sogar eher am unteren Rand, trotzdem hält er länger, und das nicht nur um
    10%. Unterm Strich fährst du mit einem Michelin günstiger.


    Die Einschränkung: Man bekommt nicht in jedem Format dieselben Typen. Der
    Kollege FooFan sprach von seinem Michelin Primacy (vermutlich HP oder 3), und
    der hält i.d.T relativ lange. Aber den gibt es m.W. gar nicht in für den 3er geeig-
    neten 19"-Formaten, den Pilot Sport 3 auch nicht. Es bleibt also nur der PSS, und
    der ist vielleicht nicht unbedingt das Paradebeispiel für die Langlebigkeit von
    Michelin. Langlebiger als der Kumho dürfte aber selbst der PSS sein.


    http://www.michelin.de/autoreifen/michelin-pilot-sport-3
    http://www.michelin.de/autoreifen/michelin-pilot-super-sport


    Ein Ausweg wäre dann nur der Umstieg auf 18". :whistling:





    Gibts irgendwo tabellen, welche die einzelnen hersteller mit neuprofiltiefen auflisten.


    Ja, gibt es, und die haben wir sogar hier im Forum verlinkt, eigens für dich:


    Der große TESTBERICHTE-Sammelthread


    In einigen Tests sind die Profiltiefen aufgeführt, aber viel wichtiger, es ist angegeben,
    wie lange die Reifen halten. Natürlich nicht absolut in km, weil es dabei ganz erheblich
    auf Auto und Fahrweise ankommt, aber relativ. Vielleicht findest du dort auch deinen
    Kumho und kannst ihn da mit einem Michelin (oder was auch immer sonst noch länger
    hält) vergleichen. Es hilft ja nichts, du musst die Tests lesen.





    Das mit 17" halten länger stimmt auch nicht unbedingt. 18 oder gar 19" können gleich lange halten.


    Das hatte aber auch niemand behauptet. Ich habe die Ratschläge in Richtung 17/18"
    so verstanden, dass sie deutlich weniger kosten. In 17" fällt dann der Sprung zu einem
    Michelin auch nicht mehr schwer, da geht es nur um 15 oder 20 € je Reifen, und das
    lohnt sich auf jeden Fall schon rein finanziell.


    Ich stimme dir übrigens zu, dass auch ein 330d gut ohne Mischbereifung auskommen
    kann, erst recht wenn man 235er nimmt. Dann kann man regelmäßig zwischen beiden
    Achsen tauschen, was unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein entscheidender
    Faktor ist. Meine Meinung: Für Vielfahrer verbietet sich Mischbereifung einfach, und
    von den 19" hat man sowieso nichts, während man im Auto sitzt. Neidische Blicke der
    LKW-Fahrer würde ich mir auch nicht erhoffen.



    ;)

    Gibt es, und die Suche hätte dir auch Ergebnisse geliefert. Im Prinzip hat der B3 ein mit dem 335i
    identisches Fahrwerk. Federn und Dämpfer sind leicht alpinisiert, die Stabis vermutlich identisch.
    Jedenfalls hat er mit dem M3, der im Gegensatz dazu fast ausschließlich eigenständige Fahrwerks-
    komponenten besitzt, nicht viel gemein. Immerhin teilen sich B3 und M3 die Tatsache, dass sie
    beide auf Non-RFT rollen, und das auch fast im gleichen Format (vorne dasselbe, hinten nur unter-
    schiedliche Querschnitte).


    Fangen wir mal vorne an, hier werden die Defizite in sportlicher Hinsicht beschrieben (wenn auch
    teils leise zwischen den Zeilen). Die auf den Bilder sichtbare Wankneigung spricht ebenfalls Bände:


    Alpina B3 Coupé im Supertest: M3-Alternative von Alpina
    Mit dem Alpina B3 Biturbo gibt es eine höchst reizvolle Alternative zum M3. Der B3 Biturbo ist zwar nicht ganz so stark und sportlich, dafür ist er aber in der…
    www.auto-motor-und-sport.de



    Selbstverständlich kann man der Präzision mit M3-Teilen auf die Sprünge helfen, während man zur
    Eindämmung der Seitenneigung härtere Stabis benötigt (M3, Eibach oder H&R - das haben wir auch
    irgendwo im Forum):


    Einbau M3-Fahrwerkskomponenten (Stabilisatoren, Querlenker,Zugstrebe, Führungslenker, Gummilager) in E90 335i - Erfahrungsbericht Alpina_B3_Lux



    Das derzeit wohl beste straßen- und alltagstaugliche Fahrwerk stellt das Öhlins R&T dar - bitteschön:


    Öhlins Road & Track - Gewindefahrwerk / Bericht Alpina_B3_Lux
    330d mit Öhlins und guter Musik - oder auch: der etwas längere Weg zum Fahrspass...



    Und eine Sperre ist bei all dem Dampf auch mehr als sinnvoll. Nebenbei hilft sie auch im Winter:


    Einbau Quaife Sperrdifferential - Erfahrungsbericht Alpina_B3_Lux



    Mglw. hat Alpina den Sturz an der VA leicht erhöht, und dafür den Dorn am vorderen Domlager
    entfernt. Dafür müsstest du mal bei deinem nachsehen. Ich bin mir da nicht mehr ganz sicher,
    meine aber mich an so etwas erinnern zu können. Was Sturz ist? Steht hier:


    das richtige Dämpfersetup finden - Bilstein B16 und B6 Adjustable, ZF Sachs Performance, Öhlins Road & Track, KW V3 usw.

    Genau, Gedanken über die Ursachen sollte man sich schon machen.
    Wenn es also nicht am Nutzer liegt, und davon gehe ich aus, dann
    dürfte es technische Gründe geben. Das könnte bspw. eine falsch
    sitzende oder teilw. verstopfte Ölleitung sein. Nur ein Beispiel. Da
    ist vieles denkbar.
    Vielleicht war der erste Schaden einfach Pech, und die anderen wa-
    ren dann aber durch Einbaufehler bedingt. Das muss nicht so sein,
    aber es könnte. Alles nur laut gedacht.
    Aber was konkret nun der TE als Laie tun könnte, da habe ich lei-
    der auch keine Idee. Man kann ihm ja nicht wirklich nahelegen den
    Motor zu zerlegen.


    Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass das hier jemand geschrieben hat!


    Aber 'Klick' hat's bei dir schon gemacht, du weißt, dass ich dich meinte. :D Einigen
    wir uns darauf, dass du es "so ähnlich" gesagt hast, geht das für dich in Ordnung?




    ... das schlimmste was man einem Turbo antun kann, ist direkt nach dem Kaltstart mit
    Vollgas zu beschleunigen. Damit meine ich jetzt nicht schnell fahren, sondern wirklich
    Beschleunigen. Da hilft dann auch alles frühe Schalten nichts.


    Vor dem Hintergrund, dass der TE ja sagte, dass er 15 km fährt bevor er Gas gibt,
    und es damit hier im Thema gar nicht um "kalt starten und losheizen" geht, ist das
    jedenfalls Unfug. Wenn das Öl bis dahin (im Lader) nicht auf Temperatur gekommen
    ist, dann kommt es das nie !!





    Naja, wenn der TE selber schon zugibt, dass er nicht wusste, dass ein Turbo warm gefahren werden sollte ...


    Gerne noch einmal: Wer nach 15 km "Warmfahren" Gas gibt, der schädigt nicht
    seinen Turbolader, Punkt !! :!:




    ps:
    Der (Rumpf-) Motor selbst ist eine völlig andere Baustelle, aber selbst der dürfte
    nach 15 Km der Schwelle von 70° Öltemperatur zumindest sehr nahe gekommen
    sein, und genau dort ist auch dessen Wohlfühlbereich weitgehend erreicht, nicht
    erst ab 100° C. Du hattest ja von "100 bis 120°" angeblicher Betriebstemperatur
    gesprochen. Das muss ich jetzt hoffentlich nicht erst wieder erst zitieren. ;)


    also... angenommen dass ich warm/kalt fahre, kann ich ein paar Stunden lang mit 200 fahren
    und das Auto sollte es aushalten, ohne dass ich den Lader ale 50tkm austauschen muss?


    Ich muss mich da Max und Markus anschließen. Um die 200 sind nicht das geringste Problem
    bei einem Auto, das mit etwa 235 angegeben ist. Wieso auch? Da dreht der im 6. gerade mal
    etwas über 3000/min. Es wäre ja noch schöner, wenn er das nur für ein paar Minuten oder
    sogar gar nicht aushalten würde. Für Tacho 200* braucht ein E90 gerade mal gut 100 PS -
    das ist nur gut die Hälfte seiner maximalen Leistung. Die durch die Motorkühlung abzufüh-
    rende Wärmemenge ist dementsprechend gering.


    Noch zwei Dinge: Jemand hatte gesagt, Vollgas bei noch nicht erreichter Betriebstempera-
    tur wäre "das Schlimmste" für den Turbolader. Das ist Unfug. Der Turbolader ist so ziemlich
    das erste, was warm wird. Der hat locker nach wenigen Minuten Fahrt eine für das Öl mehr
    als bekömmliche Temperatur. Was einem Abgaslader hingegen schadet, sind zwei Dinge: 1.
    zu hohe Drehzahlen (durch Tuning), und 2. das Abstellen im sehr heißen Zustand nach Voll-
    lastexzessen, bspw. weil man auf der AB mal zum P..... anhalten muss, oder an der ersten
    Ampel gleich nach der AB-Abfahrt, weil dort Start/Stopp eingeschaltet ist. Ansonsten gibt
    es nur den ganz normalen Verschleiß wie bei nahezu jedem Motorbauteil, das sich dreht.


    Und der andere Punkt: Einige meinen die Weisheit zu besitzen, dass sie wissen, der TE wä-
    re selbst schuld an den Turboladerdefekten, weil es nach mittlerweile drei neuen Ladern
    gar nicht anders sein könne. Das finde ich verdammt vermessen, Kinders. :whistling:
    Es mag ja sein, dass es sich hier um eine gewisse Häufung handelt, aber beweisen tut das
    rein gar nichts. Man kann auch einfach mal Pech haben. Manche haben eben mehr Glück,
    andere trifft es härter. Da wäre ein wenig Mitgefühl angebrachter als Vorwürfe und Ver-
    dächtigungen, die bislang durch rein gar nichts belegt sind.


    ;)



    * in etwa echte 190 km/h

    Endless SS-Y und MX72. Aber da wird dann wieder geklagt, dass sie teuer sind.


    http://www.at-rs.de/shop/index…ge=default&acPath=411_414
    http://www.at-rs.de/shop/index…ge=default&acPath=411_415


    Ok, das sind sie tatsächlich, aber eben auch gut.


    Hinten tun es aber auch ganz normale Ate, Brembo oder Ferodo Serienbeläge
    (wenn es sie für die HA gibt, siehe Herstellerseite). Ich würde letztere nehmen,
    sie nennen sich dann "Ferodo Premier". AT-RS wird sie - sofern wie gesagt zu
    haben - auf Anfrage auch besorgen. Womit man an der VA bremst ist aber viel
    wichtiger:


    Der Bremsenfachanbieter - Autoteile Ralf Schmitz


    > Ferodo DSP, PFC Z oder Pagid S



    ps:
    Wenn du kein Gebrumme willst lass die Finger von der TG und nimmt die Tarox
    Zero oder was preiswerteres (Standard Brembo oder AP wären mein Tipp):


    Bremsen, Bremsbeläge & Bremsscheiben kaufen beim Fachanbieter

    Eben, da scheint jemand zur Beratungsresistenz zu neigen.


    Ich verstehe sowieso nicht wieso an beiden Achsen gleich große
    Bremsen sein sollten. Das ist doch so gut wie nie so. Bei Vollbrem-
    sungen liegen vorne zwischen 80 und gut 90 % der Bremskraft an.