Die Spureinstellung an der Hinterachse liegt außerhalb der Toleranz.Bzw. laut Protokoll wurde diese nicht einmal verändert.
Richtig, und das kann so nicht bleiben. So ist das Heck unruhig, das ist nicht ungefährlich.
Wenn man die Spur an der HA nicht nur erhöht, sondern exakt seitengleich macht, dann
kann sich allerdings das nach links Ziehen noch verstärken, denn das kommt von was ganz
anderem: dem ungleichen Sturz an der VA. Der lässt sich leider nur korrigieren, indem man
den Dorn am linken vorderen Domlager entfernt und letztgenanntes verschiebt.
Das macht aber nicht die Welt aus, und die unsaubere Spur hinten bewirkt genau das Ge-
genteil. Deshalb würde ich mal die Laufbilder der Reifen hinterfragen und den Luftdruck
penibel prüfen. Sowie am besten auch den Rest des Fahrwerks. Nicht selten liegt es auch
an einer gebrochenen Federwindung . . .
Der Spurdifferenzwinkel fehlt übrigens. ![]()
Habe schon oft gelesen, dass sie hinten nichts einstellen. Wieso eigentlich?
Ganz ehrlich? Weil sie entweder zu doof oder zu faul sind. Vielleicht hat der Typ bislang
auch nur Kleinwagen eingestellt, denn da gibt es i.d.R. nur eins einzustellen: Die Spur an
der VA, und sonst gar nichts.
Kann der Wagen daher nach links ziehen.
In diesem Fall (hinten links Nachspur, rechts Vorspur) führt das zu einem Ziehen nach rechts,
aber eher minimal. Was nun den größeren Effekt hat, vorne der ungleiche Sturz oder hinten
die ungleiche Spur - nun, offensichtlich ersteres wenn du es so feststellst.
Es führt so oder so kein Weg daran vorbei hinten knapp 20 min Vorspur einzustellen, so wie
es eben sein soll.
Nehme mal an, ich habe Anspruch auf Nachbesserung, aber was ist mit der verlorenen Zeit
Klar, du hast das Recht auf Nachbesserung, und die Werkstatt auch. Erst wenn auch das
nicht klappt, hast du ein Recht auf Rückerstattung des Preises.
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