Beiträge von the bruce


    der Grund ist einfach, der E91 wird leider wenig bewegt. Aber jeden Tag min. 4 mal gestartet
    etc. die Batterie ist ständig am meckern, auch wenn diese jetzt im Winter min. jede Woche
    mit Batterieladegerät voll geladen wird.


    Eigentlich ein klassischer Fall fürs zwischendurch Laden. Mir kommt es aber komisch vor.
    Vielleicht stimmt da was nicht und du hast Kriechströme. Dann wäre das zuerst zu klären
    statt einfach blind einen überdimensionierten Akku reinzuhauen, den deine Lima sowieso
    nicht im Betrieb vollständig laden kann. Und denk daran, ein unvollständig geladener Akku
    altert schneller !!
    Ist denn dein jetziger Akku wirklich in Ordnung? Ist der geprüft worden? Wie und von wem?





    Habe im Netz leider nicht viel Infos zu "Autobatterie Tests" etc. finden können.


    Ich will nicht behaupten, es gäbe hunderte Tests, aber rund ein Dutzend findet man schon.
    Und da ich die Links alle schon hier im Forum gepostet habe und du die auch findest, wenn
    du wirklich suchst mache ich mir jetzt ungerne noch mal die Mühe. ohne die gelesen zu ha-
    ben würde ich jedenfalls keinen neuen Akku kaufen.



    Btw, bei BMW sind die Dinger manchmal auch im Angebot. Und die codieren und bauen ihn
    dann auch gleich ein - oft gratis. Außerdem spart man sich den Stress mit der Entsorgung.


    ;)

    Wie sieht ein "optimaler Kompromiss" aus? Hmm, die Antwort wird immer individuell ausfallen.
    Man kann auch die Ansicht vertreten, dass BMW das Optimum ab Werk angeboten hat. Oder
    Alpina. Oder die M GmbH wie beim M3. Also was willst du jetzt hören?


    Mach es doch nicht unnötig kompliziert. ;)


    Ich würde erst einfach 235/265 aufziehen und dann weitersehen. Distanzscheiben kaufen
    kann man auch danach noch, oder stattdessen an der HA den Sturz ändern. Wenn du den
    PSS in 235/265 nimmst ist das aber vielleicht gar nicht nötig. Das Aussehen geht prinzipiell
    in Richtung Alpina B3 und M3. Die haben beide 245er vorne und hinten auch die 265er, nur
    mit weniger flachem Querschnitt.


    Und denk daran, ein paar Millimeter Luft können zu wenig sein. Unter Belastung in Kurven
    bewegen sich deine Räder auch seitlich. Du hast schließlich weiche Gummilager im Fahrwerk.
    Man sieht doch hier schon, dass nicht viel Luft ist:


    Alpina B3 Coupé im Supertest: M3-Alternative von Alpina
    Mit dem Alpina B3 Biturbo gibt es eine höchst reizvolle Alternative zum M3. Der B3 Biturbo ist zwar nicht ganz so stark und sportlich, dafür ist er aber in der…
    www.auto-motor-und-sport.de



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    Wie gesagt, solchen Verzug sieht man in aller Regel weder an der Karosserie, noch am
    Aggregateträger oder an den Fahrwerksteilen mit bloßem Auge.
    Deshalb hat das auch nichts mit dem TÜV zu tun. Der führt schließlich keine Vermessung
    durch. Und solange er keine Risse erkennt, wie sollte er deshalb die Plakette verweigern?
    Es ist ja allgemein bekannt, dass eine bestandene HU keine Gewähr für Mängelfreiheit dar-
    stellt. Das geht auch gar nicht, denn wollte man das würde die HU mehrere Stunden dauern.
    Ein "über den Bordstein rumpeln" müsste schon extrem heftig sein, aber es kommt ja auch
    mal vor, dass jemand auf Schnee seitlich gegen einen Bordstein rutscht. Das würde sehr
    gut zum Schadensbild passen.
    Die Angst vor Kosten kann ich dir leider nicht nehmen, aber warten wir mal ab. Und mglw.
    kannst du ja erreichen, dass der Verkäufer dafür aufkommt.

    Ich bin was gelbe NSW angeht etwas hin und hergerissen.


    Einerseits mag ich die irgendwie. Auf einem Klassiker wie 'nem 1800TI aus den 60ern
    kommen ein Paar verchromte Hella oder Cibie mit gelben Gläsern schon gut. Einfach
    für den authentischen Style. Damals war das halt nicht unüblich und vermutlich hat
    man es von den Franzosen übernommen.
    Aber an einem modernen Auto? Ehrlich gesagt würde mir das zu verbastelt aussehen.
    Ich wollte so nicht rumfahren, mir wär's peinlich.
    Außerdem glaube ich nicht an einen positiven Effekt. Wenn es den gäbe, dann hätte
    es sich durchgesetzt. Die Hersteller sind ja nicht total verblödet. Hat es aber nicht.
    Wenn, dann mag es einer vielleicht rein subjektiv angenehmer finden, aber ein objek-
    tiv vorhandenes früheres Erkennen von Hindernissen im Nebel? Das erscheint mir mehr
    als unwahrscheinlich.
    Rund um das Thema NSW rankten sich aber schon immer Märchen und Halbwahrheiten.
    Die Wahrheit liegt wahrscheinlich eher in der Erkenntnis, dass man sie heute angesichts
    der guten Ausleuchtung aktueller Xenon-Scheinwerfer überhaupt nicht mehr braucht.
    Die M-Modelle haben auch keine. Das war in den 60er eben anders. Da war noch nicht
    mal Halogen selbstverständlich, die meisten Autos fuhren mit Bilux-Funzeln.


    Unfall nicht bekannt. Laut Aussage vom Verkäufer Unfallfrei.


    Dem solltest du unbedingt nachgehen, jedenfalls wenn sich keine "einfache" Ursache findet.
    Hast du ihn von privat oder beim Händler gekauft? Wahrheitsgemäße Angaben muss allerdings
    auch der Privatmann machen.





    Also Anhand der Spurdifferenz kann man ermitteln, welches Teil kaputt ist ?


    Aus Sturz, Spreizung, Nachlauf und Spurdifferenz sowie bei klarem Kopf kann man Rück-
    schlüsse ziehen. Die Antwort lautet also ja.






    wenn wir hier von einem Grad sprechen; ist die Verkehrstüchtigkeit so dermaßen eingeschränkt?



    So könnte ich nicht mehr fahren?


    Zum 100 % kann dir von hier aus niemand was Genaues sagen, aber wenn du so schon
    seit Monaten rumfährst, dann wirst du auch noch sicher bis zur Werkstatt kommen.
    Nur würde ich lange Ausflüge und hohes Tempo vermeiden. Und natürlich die Sache
    in der kommenden Woche konsequent angehen.





    Kannst du einen guten Achsmesser sagen, bei dem ich mal Anfragen kann?


    Ich weiß nicht mal wo du wohnst. Aber das erinnert mich daran, dass wir schon lange
    mal eine Liste mit empfehlenswerten Vermessern erstellen wollten. Nur muss man erst
    beurteilen können wer etwas taugt (da helfe ich dann aber schon). Und einer müsste
    anfangen.





    Frage: wir sprechen doch hier von einem Grad oder ? Oder ist das ein anderer Maßstab?


    Ja, immer Grad° und Minuten'. Ein Grad sind sechzig Minuten, also: 1° = 60'.
    Im Prinzip wie bei der Uhrzeit.
    Beim Sturz sind Werte zwischen 0° und -2° üblich im Straßenverkehr, die Spurwerte
    sind immer erheblich kleiner, das sind nur Minuten, so von 0°00 bis vielleicht +0°30'.
    Was dann ein halbes Grad wäre.
    Der Nachlauf liegt heute gerne bei 5°bis 10°. Früher hatten Kleinwagen kaum Nachlauf,
    manche Porsche und Mercedes liegen sogar über 10°, aber das ist die Ausnahme. Die
    Spreizungswerte sind noch etwas höher. Und der sogenannte kombinierte Winkel ist
    schlichtweg die Addition von Sturz und Spreizung, natürlich unter Beachtung der Vor-
    zeichen.





    Grundsätzlich dürfte man doch garkeine Achsvermessung machen, wenn Schäden an Fahrwerksteilen bestehen oder ? Weil die Einstellung dann ja garkeinen Sinn hätte.


    Das steht auch so in allen Arbeitsanweisungen, nicht nur der Autohersteller. Erst das
    Fahrwerk auf Schäden prüfen, dann vermessen.
    Allerdings sieht man manche Sachen nicht mit bloßem Auge. Eingerissene Gummilager
    kann man vielleicht erkennen (auch nicht immer leicht), aber ein verzogenes Schwenk-
    lager erkennt man eben erst bei der Vermessung. Das ist ja auch das Gute an einer
    Vermessung. Sie dient nicht nur dazu ggf. etwas auf Sollwerte einzustellen, sondern
    auch der Schadensdiagnose. Insofern macht das Vermessen also auch dann Sinn wenn
    man schon grundsätzlich weiß, dass was nicht in Ordnung ist. Es ist halt i.d.R. einfach
    wirtschaftlicher halbwegs sicher zu wissen was man austauschen muss, anstatt blind
    einfach alles zu erneuern. Außer man will sowieso M3-Teile (was auch du dir überlegen
    kannst).





    Welche Konsequenzen hätte man bei einem Sturz von einem Grad? Außer dass der Reifen sich einseitig frisst.


    Ein Grad wäre für sich betrachtet gar nicht schlimm, wenn es denn links und rechts
    identisch wäre. Du hast es ja einseitig.
    Zunächst mal hat man ungleiches Fahrverhalten in Links- und Rechtskurven, einen
    suboptimalen Geradeauslauf einschl. möglichem Verziehen beim Bremsen aus höhe-
    rem Tempo und natürlich ungleichmäßigen Reifenverschleiß.
    Das eigentliche Problem liegt aber doch darin, dass wir wissen, dass ein serienmä-
    ßiger 3er soviel Sturz gar nicht ohne Schäden erreicht, und wahrscheinlich reicht
    selbst das Entfernen des Zentrierdorns im Domlager nicht ganz aus, falls der Vorbe-
    sitzer das gemacht haben könnte. Mal abgesehen davon, dass es keinen Sinn ergäbe.
    Es muss also was faul sein. Trotzdem kannst du mal nachsehen ob der Zentrierdorn
    beidseitig noch drin ist.





    Ich bin leider sehr pingelig und bis Montag werde ich keine Werkstatt aufsuchen können.


    Wieso leider? In diesen Dingen ist pingelig genau richtig. Aber keine Panik, du be-
    kommst das schon gelöst.

    Vollständige Infos bitte !!


    Wieso hattest du denn vorne so gravierende Spurfehler? Fahrwerk getauscht oder Ditscher gehabt?
    Und nein, von alleine einfach so kommt sowas nicht. Ich vermute letzteres, denn der Sturz ist ja auch
    total krumm - und ist es noch immer. Einstellen (über die Domlager) ist da nur ein Notbehelf, denn da
    sind Teile verzogen, und die gehören dann getauscht !!
    Es wäre daher absolut zwingend auch die Spurdifferenz zu messen. Warum hat der das nicht gemacht?
    Nur damit kann man Rückschlüsse ziehen welches Teil es erwischt hat. Sollte es sich nicht klären lassen
    würde ich aber zumindest die Querlenker erneuern (weil günstig), und dann macht man auch gleich die
    Zugstreben neu.
    Der hinten ebenfalls nicht seitengleiche Sturz sollte sich hingegen recht problemlos einstellen lassen.
    Ggf. müssen halt die Exzenter erneuert werden.


    So bleiben kann es jedenfalls nicht.


    Exoten würde ich jetzt nicht sagen. Der Marktanteil der Runflat Reifen ist jetzt nicht soo gering.


    Der Marktanteil von RFT dürfte weitestgehend identisch mit dem Marktanteil von BMW sein.
    Darin sind wir uns doch wohl sicherlich einig. Und der beträgt bei BMW in Deutschland aktuell
    gut 6 % und in Europa knapp 5 %. Soviel zu den Fakten.
    Das darf man dann sehr wohl als "exotisch" bezeichnen. Kaum ein Kunde entscheidet sich be-
    wusst für RFT. Die allermeisten BMW-Fahrer kaufen halt das, was auch vorher drauf war.
    Vielleicht nicht immer dieselbe Marke, aber schon dieselbe Reifenbauart.


    Zitat


    Im Februar 2013 betrug der Anteil der Marke BMW an den Pkw-Neuzulassungen in der EU 4,8 Prozent.


    http://www.handelsblatt.com/fi…rktanteile/9095082-2.html
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203596/umfrage/markt...


    Genau genommen ist der Anteil wohl noch niedriger, denn nicht alle BMW besitzen RFT. In der
    Basis kosten RFT Aufpreis, die M-Modelle haben sowieso noch nie RFT gehabt, und die neueren
    M-Performance-Varianten (M135, M235i, M550d) werden ebenfalls mit normalen Reifen bestückt.
    Hinzu kommen die Kunden, die später normale Reifen nachkaufen, was aber die Minderheit dar-
    stellen dürfte, aus oben genannten Gründen.


    Hinzu kommt noch der gesamte Nutzfahrzeugreifensektor. Gerade dort interessiert sich doch
    niemand für Komfort, und auch nur sehr bedingt für Nassgrip. Der Wechsel eines LKW-Rades
    unterwegs ist dagegen extrem mühsam, und Zuverlässigkeit (Termintreue) ist für jeden Spedi-
    teur von entscheidender Bedeutung. Eigentlich schreit das nach RFT. Trotzdem scheint das im
    Nfz-Bereich überhaupt kein Thema zu sein, noch nicht mal für leichte Nfz, die ja auch nicht un-
    bedingt schwerer sind als ein 7er oder ein X6.





    Auf die ältere Generation der Runflats mag das zwar zutreffen, aber diese haben in der Entwicklung sehr gut aufgeholt.
    Hier mal ein Abschnitt von einem ADAC Bericht:


    Ich weiß nicht was den ADAC da mal wieder geritten hat. Vielleicht ist es die Nähe der ADAC-
    Zentrale zu der von BMW - beide bekanntlich in München. Und das nicht nur räumlich. Naja,
    mittlerweile sollte ja jedem klar sein wie der ADAC wirklich tickt.


    Rein sachlich betrachtet stimmen die Statements ja schon mal vorne und hinten nicht, es
    handelt sich um reine Schönrederei. Ein Mehrgewicht von nur 0.3 kg? Wer soll den Quatsch
    glauben? Jeder, der im Besitz einer Waage ist, kann das selbst überprüfen.
    Die Wahrheit ist, dass das Mehrgewicht noch immer bei 1 bis eher 2 kg liegt, anfangs waren
    es sogar über 2 kg. Und klar werden RFT "besser", aber das werden normale Reifen ebenfalls.
    Lies einfach den Reifengewichtsthread, mach dir 'ne Exceltabelle, und dann kannst du das
    Ergebnis samt Mittelwerten gerne hier und dort veröffentlichen.
    Der Unterschied bleibt also bestehen, ob er nun geringfügig kleiner wird oder nicht. In Nass-
    grip, Komfort und Verbrauch muss und wird ein RFT immer unterlegen bleiben, das kann man
    drehen und wenden wie man will.


    Ich diskutiere gerne die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Systeme, aber das muss man
    sachlich und aufrichtig tun. Solches offensichtlich von Interessen nicht ganz unbeeinflusste
    Werbegefasel wie hier durch den ADAC ist da wenig hilfreich. Dafür gibt es ein schönes und
    altmodisches Wort, und an dem mangelt es den Jungs in München: Wahrhaftigkeit.


    ;)

    Der Text von "Autoplenum" stammt fast 1:1 aus der damaligen Pressemitteilung von Pirelli.


    Newsroom Pirelli
    www.pirelli.com


    Denen ist auch nichts zu peinlich. :D


    Ansonsten würde ich auf die bewusste Spielerei mit der Namensähnlichkeit zu den F1-Reifen nicht
    allzu viel geben. Der P Zero Silver scheint ein geringfügig auf mehr Lebensdauer optimierter P Zero
    zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Was ihn nicht schlecht macht. Er stellt nur eben keine neue
    Dimension in Sachen Performance dar. Pirelli behauptet das ja auch gar nicht erst.


    [Blockierte Grafik: http://formula1-rus.ru/uploads/posts/2012-10/1350458718_shiny-abu-dabi.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www2.diariomotor.com/imagenes/2012/02/posts/presentacion-pirelli-p-zero-silver-neumaticos-f1-p1.jpg]


    Schick ist das mit dem Label aber schon irgendwie:


    [Blockierte Grafik: http://www.pirelli.com/tyre/de/de/news/files/2012/03/032.png]


    http://cdn.mkimg.carview.co.jp/minkara/parts/000/005/834/671/5834671/p1.jpg?ct=8092b5852e0b

    Du findest keine Tests weil es keine gibt. Leider. Und wenn doch, dann stell das bitte im
    von Proxy verlinkten Thema ein.
    Trotzdem, ich behaupte, der kann nicht schlecht sein, vermutlich ist er ähnlich gut wie
    der normale P Zero. Insofern kann man nicht viel falsch machen. Alternative: Michelin PSS.
    Mit dem macht man ebenfalls nichts falsch.