Beiträge von the bruce

    Dann brauchen wir erstmal überhaupt nicht weiterspekulieren. Wir brauchen den korrekten, errechneten, also wahren Verbrauch. Weicht dieser vom BC ab, kann man das korrigieren


    Richtig. Ohne den Verbrauch verifiziert zu haben, kann man sich hier jede
    weitere Diskussion sparen.
    Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum man einen Thread eröffnet,
    ohne das vorher geklärt zu haben.
    Und jetzt bitte ich gleich beleidigt sein. Es muss doch leicht einzusehen sein,
    dass es ohne Fakten reine Glaskugelleserei bleibt, und die bringt einen einfach
    nicht weiter.


    :glask:


    Naja, so wie Motoröl ists ja nun auch nicht gerade :)


    Was bitte hat das damit zu tun? Diesel ist ein Öl, fertig. Man sagt ja auch Heizöl,
    und das ist mit Diesel bekanntlich identisch, vom roten Farbstoff mal abgesehen,
    der dem Öl aus rein steuerlichen Gründen zugegeben wird, wenn es als Heizöl ver-
    kauft wird.




    Das gute an dem Diesel ist eben, daß dem Motor nichts passiert wenn man
    diese kleine Menge ein paar Minuten im Leerlauf durchlaufen lässt.


    Da scheiden sich die Geister. Ich wäre mit solchen Behauptungen sehr sehr
    vorsichtig. Nur weil du von Schäden nichts bemerkt hast, muss das noch lange
    nicht heißen, dass keine vorkommen können.




    Dieser "Trick" stammt halt aus uralten Schrauberzeiten und lässt manchen
    heute noch die Haare zu Berge stehen :)


    Allerdings. Vermutlich auch einigen Ingenieuren bei BMW, die sich mit der
    Materie weitaus intensiver befasst haben als du oder ich.


    Wahrscheinlich wissen es die meisten nichtmal.


    Natürlich nicht. Aber genau das ist ja das Traurige. ;)


    Aber lassen wir das Thema jetzt langsam mal.





    Stellt sich aber für mich die Frage ist es überhaupt noch Notwendig das das Öl
    war ist ? Die Brühe ist doch sowieso wie Wasser.


    Naja, die Wärme des Öls und damit die Viskosität sind das Eine. Entscheidend
    ist aber was ganz anderes: Warmes Öl ist ein guter Indikator dafür, dass der
    Motor gerade 'ne Weile gelaufen ist.
    Wenn man gefahren ist, dann befinden sich Schmutzteilchen in der Schwebe, sie
    wurden vom Ölkreislauf aufgewirbelt. Und wenn man dann gleich ablässt, dann
    kommen sie mit raus. Steht der Motor dagegen längere Zeit, dann haben sich
    die festen, nicht öllöslichen Bestandteile längst wieder abgesetzt, und man be-
    kommt sich auch nicht vollständig ausgespült.


    Wie CabRyder schon sagte ist frisches Öl der beste Reiniger für den Motor.
    Ich habe genug Öl hier, neben dem Aral SuperTronic 0W-40 bestelle ich meist
    auch noch einen Liter 5W-40 mit. Während andere Zeitgenossen aus Sparsam-
    keit unmittelbar vor dem Wechsel kein Öl mehr nachfüllen, mache ich es etwas
    anders: Kurz vor dem Ölwechsel kippe ich bis Max nach. Ob das wirklich hilft,
    oder ob das Einbildung ist, ich weiß es nicht. Fakt ist aber, dass sich Additive
    und Detergenzien verbrauchen bzw. sie altern und an Wirkung verlieren. Ein
    Nachfüllen frischen Öl kompensiert das wenigstens zum Teil, und schließlich
    lösen diese Zusätze ja auch Schmutz bzw. sie helfen, diesen in der Schwebe
    zu halten.


    ;)


    Wenn irgendwelche Lenker ausgeschlagen sind könnte man ja die Reifen in der Luft bewegen was allerdings nicht der Fall ist.


    Das ist nicht richtig. Auf der Bühne im angehobenen Zustand und mit in Folge ausgefederten
    Rädern sind insbesondere die Lager der Lenker an der HA verspannt. Da ist durch "sanftes"
    Rütteln* kaum was festzustellen, selbst wenn sie tatsächlich völlig ausgelutscht sind. Ja, das
    ist extrem trügerisch.




    Der Wagen wurde 90% auf der bab gefahren und hat sich vor ca 3 Monaten gefahren wie ein neuer.


    Naja. Fahr mal 'nen Neuwagen. :D




    Bei den Sommerreifen ist das auch nicht so aufgefallen ist jetzt halt nach dem Wechsel auf Winter.


    Nun denn.




    Im Sommer würde ich mit c&a 20kmh auf einen Bordstein abgedrängt kann es vllt auch daran liegen? Also das es wirklich an der Spur liegt ?


    Klar. Danach wäre auf jeden Fall eine Überprüfung inkl. Vermessung und Auswuchten
    angezeigt gewesen. Ein Dreier ist kein Lada Niva, das vglw. filigrane Fahrwerk nimmt
    sowas schnell übel.


    ;)



    * die enormen Kräfte, wie sie beim Fahren auftreten, kann man unmöglich von Hand aufbringen

    Klar, jeder kann das machen wie er will, aber ich lege mich eben unter keine Autos mehr.
    Es ist mir 1. zu unbequem und 2. ohne die richtigen Maßnahmen zu gefährlich. Und ob es
    wirklich immer in 20 min getan ist, lasse ich mal dahingestellt sein. ;)


    Keine 5 km von hier befindet sich eine Mietwerkstatt - also liegt es im Wortsinne nahe,
    sie auch zu nutzen. Dort rollt man einfach die Altöltonne (auf Rädern) mit Trichter unter
    das sich auf der Hebebühne befindliche Auto, und noch zu demontierende Unterbodenver-
    kleidungen sind auch kein Problem. Die Anfahrt spricht eher dafür, als dass sie ein Hinde-
    rungsgrund ist. Das Öl muss sowieso vor dem Ablassen erst warm gefahren werden. Werk-
    stätten machen das übrigens sehr oft (oder sogar meist) nicht. Und letztlich macht es
    auch Sinn, einen Ölwechsel zur Sichtkontrolle von Unterboden, AGA, Reifen und Fahrwerk
    zu nutzen. Es möchte mir wohl niemand erzählen, dass das ohne Bühne genauso gut geht.


    :whistling:


    Wenn ich denn überhaupt einen Ölwechsel selbst mache. Es gibt erheblich interessantere
    Tätigkeiten, das ist eher was für'n Stift.





    Jedem das Seine...


    ... sagten mal richtig böse Leute. Mit manche Zitaten ist das leider so eine Sache.


    :rolle:

    Ist richtig, Golf VI R und GTI Edition 35 hatten "noch" den EA113 mit ZR, und die 1.2/1.4 TSI
    (EA211) im G7 besitzen (im Gegensatz zu den EA111-Vorgängern) jetzt endlich "wieder" einen
    Zahnriemen. Gut so, ich bin überzeugter Anhänger des ZR und wünschte, der EA888 hätte auch
    einen.
    Die EA888 1G-Motoren im normalen G6 GTI, sowie im "Übergangsmodell", das übrigens nur um
    die drei Monate in Deutschland erhältlich gewesen ist, um die Engpässe während des Hypes um
    die Abwrackprämie abzudämpfen, während dieser an sich fantastische 1.8 TFSI aus A3, Leon,
    Passat in den Niederlanden und anderswo ganz regulär über den gesamten Produktionszeitraum
    des Golf VI zu haben war, sehe ich weniger kritisch als die (damaligen) kleinen 1.4 TSI, und da
    insbesondere den doppelt aufgeladenen Motor mit 160 PS. Inwieweit das jetzt dort ein Problem
    ist, und wie sehr es auch den 122 PS betrifft, kann man sicher seitenfüllend diskutieren.
    Ich bleibe ohnehin ein Fan des EA113, den es leider nur noch im Scirocco R gibt. Einen derart
    robusten (und deshalb auch tuningfreundlichen) Motor wird es wohl so schnell nicht wieder geben.
    Weder bei VW, noch anderswo. Also falls einem ein Ersthand-ED35 günstig über den Weg läuft . . .


    Um wieder die Kurve etwas mehr in Richtung Topic zu bekommen, bei den Dieseln leite ich mal
    den Blick auf den nur anfangs vor Einführung des 1.6 TDI erhältlichen 2.0 TDI mit 110 PS. Es geht
    ja hier explizit um Robustheit, und der schwächste Zweiliter-TDI ist wohl der robusteste von allen.
    Außerdem total angenehm zu fahren. Kein Turboloch, gute Laufkultur, und dazu sparsam. Hinzu
    kommt, dass man ihn sicherlich günstig bekommt. Auf keinen Fall täuschen lassen von den nominell
    nur 110 PS, der fühlt sich nach mehr an. Von den 1.6ern rate ich hingegen ab, von denen hört man
    nichts gutes. Ansonsten macht man mit dem normalen 2.0 TDI mit 140 PS sicher nichts verkehrt.