Beiträge von the bruce


    Bruce: Vom Freundlichen beheben lassen - das hab ich mit einigem Aufwand (wenn auch sicher nicht bis zum Maximal möglichen) versucht. Rein rechtlich bin ich da von Anfang an auf verlorenem Posten gestanden, da die ganze Sache ja möglichst unmittelbar nach dem Verbau hätte bewiesen werden müsssen. Natürlich mein "Pech", dass mir die Möglichkeiten dazu gefehlt haben als Ösi der hier mit 220+ auf der Bahn nicht seinen Schein riskieren will...


    Andere in diesem Thread hatten sogar rein rechtlich bessere Karten (Hallo Mannheimer :wink: ) und haben's meines Wissens auch nicht hinbekommen. Bzw. sind an einer Mauer von merkwürdigen - manche würden sagen Schutzbehauptungen - gescheitert.


    Rein rechtlich sehe ich da überhaupt kein Problem. Man muss es nur durchsetzen,
    ggf. mit Hilfe eines Anwalts.
    Mir ist klar, dass Diskussionen mit Werkstattpersonal müßig sind, aber dann muss
    man eben Druck machen, eine Etage höher gehen, und auch mal einen deutlicher
    formulierten Brief nach München schreiben. Droh mit einem Fabrikatwechsel.
    Oder aber es ist einem eben doch nicht so wichtig. :whistling:


    Und wieso sagst du, du hättest es gleich nach Einbau nachweisen müssen? Wann
    ist doch fast egal, solange es noch innerhalb der Gewährleistungsfrist ist, idealer-
    weise meinetwegen innerhalb der ersten sechs Monate. Aber BMW wird doch wohl
    kaum behaupten wollen, die erhöhte Vmax wäre anfangs "da" gewesen, und erst
    jetzt erreicht er sie nicht. Das wäre doch völliger Humbug, erst recht wenn kein
    Fehler im Speicher steht.


    Die leichte Drehmomentbegrenzung ist überhaupt kein "Mangel", über den es sich
    Gedanken zu machen lohnt. Warum? 1. Geht es nur um ein paar Newtonmeterchen
    im Ladebereich, und von denen hat man wohl in den beiden unteren Gängen mehr
    als genug. 2. ist das eigentliche "Problemchen" beim Anfahren ohne erhöhte Dreh-
    zahl, dass man aus dem nicht aufgeladenen (also Saug-) Bereich startet. Der Lader
    muss erst in Schwung kommt, und das tut er mit einem brutaleren "Tune" (SW) auch
    nicht fixer. Es ist und bleibt nun mal nur ein Zweiliter-Diesel mit einem einzelnen u.
    vglw. großen Lader, und der hat ein geringes Grunddrehmoment. Daran kann auch
    die tollste SW nichts ändern. Und 3. macht BMW das aus guten Gründen so. Dieser
    "Bauteileschutz" dient schließlich und letzten Endes DIR als Kunde, weil dein Auto
    damit länger lebt. Und so würde ich das an deiner Stelle auch sehen. Über die Vmax
    darf man meckern (und am besten was tun), über die Drehmomentbegrenzung nicht.


    ;)

    Wieso nicht hinbekommen? Das ist eine ganz bewusste Entscheidung.


    Wissen wir denn, was bspw. Kardanwelle und Differenzial vertragen? Fakt ist, das
    (Getriebeausgangs-) Drehmoment ist im ersten Gang am höchsten, und damit auch
    die Belastung für alle nachfolgenden Bauteile. Man darf weiterhin davon ausgehen,
    dass man bei BMW sehr genau weiß, was man da tut. Viel besser jedenfalls als jeder
    Tuner.


    Die Idee von 0gi würde ich schnell wieder vergessen. Das dürfte nicht funzen, und
    wenn, dann nur mit extremem Aufwand. Es ist doch viel einfacher und vor allem
    auch sicherer, einen Brief an BMW zu verfassen, und auf die vollständige Erfüllung
    des Vertrags zu bestehen. Du hast schließlich eine Leistungssteigerung inkl. Vmax-
    Erhöhung bestellt und auch bezahlt.

    Was man da hört, ist eher ein Fremdkörper ( = Steinchen) zwischen Bremsscheibe und Abdeckblech.
    Und das Blech wirkt natürlich als Resonanzkörper und Geräuschverstärker. Mit deinem Brummen hat
    das nichts zu tun. Defekte Radlager machen hart mahlende Geräusche, meist auch von der Belastung
    abhängig, also unterschiedlich in Links- und Rechtskurven.


    Ansonsten bitte - wie so oft - mehr Fakten. Laufleistung von Auto und Reifen, Reifentypen, Profiltiefe,
    Vermessung vorhanden ja/nein, ggf. Protokoll einstellen etc. pp.. Einige Reifenmodelle - Stichworte
    Brummstone und Dröhnlopp - neigen stärker zur Sägezahnbildung. Wenn dann noch erhöhte Spurwerte
    dazu kommen (deshalb das Protokoll), dann ist ein Gebrumme fast unausweichlich.


    Edith sagt, du hast die Laufleistung deines Autos angegeben: Bei rund 140 Tkm kann man schon mal mit
    einem Radlagerdefekt rechnen. Trotzdem, gesagt ist das noch lange nicht, denn die Reifen können es
    genauso gut sein.

    Ja, aber dazu muss eine Verletzung der Sorgfaltspflicht vorliegen, und die sollte, da der VN
    dagegen klagen kann, auch nachweisbar sein. Soweit muss es erst mal kommen. I.d.R. ist es
    für den VG praktisch unmöglich, da ja keine gesetzliche Grundlage für ein Maximalalter exis-
    tiert.
    Eher schon denkbar wäre eine Mit-, sprich Teilschuld bspw. bei zu niedrigem Luftdruck und
    versäumtem Prüfen des selbigen. Allerdings müsste auch dafür erst der Nachweis geführt
    werden. Fast unmöglich. Niedrigen Luftdruck kann man ggf. noch feststellen, wenn z.B. die
    anderen drei Räder nur 1.0 bar aufweisen. Aber die Ursächlichkeit für den Unfall? Naajaaaa...

    Ach du Sch......, die hängende Unterlippe geht ja gar nicht. :grinundwech:
    Das muss ein schlechter Scherz sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie einen derart verunstalteten GTS bringen.
    Ehrlich gesagt, kann ich mir noch nicht mal vorstellen, dass überhaupt schon Erprobungsfahrzeuge unterwegs sind.
    Dafür ist es noch viel zu früh. Der normale M4 ist gerade erst auf dem Markt. Sondermodelle bringt man, wenn das
    Interesse nachlässt !!


    :klopp:

    Suchen kann sie gerne, aber in diesem Fall hat sie keinerlei rechtliche Handhabe.
    Die kann also rein gar nichts. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Versicherungen
    nach Lust und Laune zahlen würden? Also Kirche im Dorf lassen und keine Panik.


    Trotzdem macht es natürlich aus rein technischen Gründen Sinn, irgendwann nach
    rund sieben/acht Jahren seine Reifen zu erneuern. Besser werden sie nicht, vor
    allem bei Nässe.

    Der Durchzug ist natürlich toll. Oder etwas böse formuliert: Er ist endlich zeitgemäß.
    Ein Saugmotor-Elfer zieht dagegen in den beiden oberen Gängen (ja, es sind sieben)
    nach wie vor keine Wurst vom Teller. Will man mit aufgeladenen Zweiliter-Kompakt-
    sportlern mithalten, dann muss man zwei, besser drei Gänge runterschalten.


    Trotzdem - so'n Carrera S hat einfach was. Es muss nicht immer gleich ein Turbo oder
    ein GT3 RS sein. Einem Porsche geht auch jedes Halbstarke völlig ab, der muss einfach
    nix beweisen.


    Querdynamisch ist ein Sauger einfacher zu dirigieren und im Falle des Porsches obendrein sogar noch
    sparsamer an der Zapfsäule.


    Jein. In allererster Linie ist der Elfer leichter, kürzer und mit einem niedrigeren Schwerpunkt gesegnet.
    So ein Boxer baut sehr flach, das ist eigentlich sein größter Vorteil. Hinzu kommt noch die hecklastige
    Gewichtsverteilung, die zumindest für die Traktion extrem förderlich ist.
    Ein paar Unterschiede in der Achs- und Lenkgeometrie bzw. -Kinematik gibt es auch noch, die beim 991
    eben einen Schritt näher am Rennwagen ist als es beim M3/M4 der Fall sein kann, bei dem man eben ein
    paar Kompromisse einzugehen gezwungen war, weil für ihn der normale 3er als Basis herhalten musste.


    Noch viel deutlicher fallen die Unterschiede aus, wenn man den M4 mit dem preislich besser passenden
    Cayman vergleicht. Der liegt noch einen Hauch besser als der Elfer, hat aber natürlich weniger Dampf,
    auch als 'S'. Dann gilt erst recht:
    Der M4 geht längsdynamisch klar besser, der Porsche lässt den BMW auf kurvigen Strecken hinter sich.


    Aber mal im Ernst: Wäre es nicht traurig, wenn ein Porsche für all die Kohle nicht ein paar Dinge noch
    ein wenig besser könnte als der M4? Ich finde, von DEM deutschen Sportwagen schlechthin sollte man
    das schon erwarten können.
    Etwas schade ist es nur, dass sich der M4 fahrdynamisch kaum von seinem Vorgänger absetzen kann,
    und von den beiden auch nicht mehr ganz frischen Audi RS5 und MB C63 AMG PP (beide nach wie vor V8-
    befeuert) ebenfalls nur mit Mühe.


    ;)

    Kupplungsbeläge sind Bremsbelägen sehr sehr ähnlich. Und genauso wie diese verschleißen
    sie auch, und die Belagstärke kann man messen. Dumm nur, dass man nicht so einfach an
    die Kupplung herankommt.