Beiträge von the bruce

    Ja, entweder man hat jemanden, der es 100 %ig drauf hat oder man lässt die Finger von RFT.
    Und wenn, dann vermeidet man am besten unnötige Fehlerquellen wie das mehrfache Umziehen.
    Was bleibt, sind aber Mehrgewicht, Komfort- und Nässeschwächen sowie der höhere Preis.
    Wobei mich persönlich eher die Schwächen bei Nässe stören.


    kurz zsm gefasst, was steht da


    Ich hatte es mal hier irgendwo zum Runterladen verlinkt.


    Ganz grob, Michael Immler, ein anerkannter Reifensachverständiger und Obermeister
    der bayerischen Vulkaniseurinnung, hat vor ein paar Jahren eine Studie erstellt.
    Darin ging es eigentlich genau um das Thema, von dem wir hier reden: Montageschäden
    bei RunFlat-Reifen.
    Das Ergebnis war dermaßen ernüchternd, ja sogar erschreckend, dass klar war, dass
    der vermeintliche Sicherheitsgewinn von RFT oft gar nicht gegeben ist, weil es an der
    beschädigungsfreien Montage hapert. Der Anteil der innerlich durch die Montage ver-
    letzten Reifen war enorm hoch.
    Herr Immler hat dabei auch genau zu ergründen versucht, was konkret falsch läuft,
    und wie man solche Fehler vermeidet. Natürlich alles schön bebildert.


    Jetzt kann sich natürlich in den vergangenen vier oder fünf Jahren ein wenig was zum
    Guten verändert haben, aber ich bin zu sehr Realist, um zu glauben, dass sich mittler-
    weile alle Reifenbetriebe die richtigen Maschinen zugelegt und vor allem wirklich dazu
    gelernt hätten.


    ;)


    EDIT:


    http://www.dekra.de/c/document_library/get_file?folderId=27287&name=DLFE-1216.pdf


    Riskante Montage
    Bei bestimmten Reifentypen, wie Runflat- oder UHP-Reifen, ist auch bei der Montage in der Werktstatt Vorsicht geboten. Beim Aufziehen können Schäden an der…
    www.n-tv.de


    - YouTube

    Hattest du beim RS4-2 kein Quietschen? Bei einem Kumpel war es in der Stadt grausam.
    Ich hätte das auf Dauer nicht ausgehalten.
    Unbedingt probieren würde ich aber gerne mal den Pagid S "Clubsport". Leider teurer
    als ein Ferodo DS Performance. Pagid hat den etwas frech eingepreist. Aber vielleicht
    kann er ja mehr. Preislich liegt man damit aber schon dicht an Endless SSY und MX72.

    Mag sein. Aber du weißt auch nicht wie sie von innen aussehen.


    Ich will ja nicht behaupten, dass sie beschädigt sein müssen, aber dass diese Gefahr
    ganz real existiert und es gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, das beweist ja die
    Studie des Innungsmeisters des bayrischen Reifen- und Vulkaniseurhandwerks. Die
    hast du ja sicherlich gelesen.

    Das sieht jetzt sehr gut aus. Nachlauf, Sturz und Spur - alles vorbildlich !!


    Einzig Radversatz und Radstandsdifferenz sorgen für etwas Stirnrunzeln,
    aber dafür kann der Vermessende nichts.



    Ulli, du solltest das Auto mal gründlich von einem durchchecken lassen, der
    etwas davon versteht. Vielleicht stimmt auch mit deinem Lenkgetriebe was
    nicht. Mich würden auch die Radlasten mal interessieren. Leider haben nur
    Motorsport betreibende Werkstätten entsprechende Waagen da.
    Ein heftiges zur Seite ziehen deutet normalerweise auf Fehler im Sturz,
    Nachlauf, Spreizung oder eben "krumme" Radlasten hin, wie man sie bspw.
    beim Bruch einer Feder hat, oder wenn die außerhalb üblicher Toleranzen
    sind (unterschiedliche Länge und/oder Federrate.
    Oder fährst du ganz zufällig meist einseitig beladen durch die Gegend?

    Die Bleche vom F30 sind offener und wurden auch hier bei uns schon mal besprochen.
    Der Anstoß war damals dieser Thread:




    Radical, die Brembo Max (AP Xtreme ist das Gleiche) ist gut. Das Problem ist, dass sie
    nicht in allen Formaten zu bekommen ist. Ansonsten wäre sie die bessere Alternative
    zu Ate PowerDisc und dem EBC-Kram.
    Die Auswahl an Belägen ist für die 348er Bremse aber kein ernsthaftes Thema. Es gibt
    etliche sehr gute Beläge mit Zulassung, wie diese hier:


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    ... und noch weitaus mehr ohne Zulassung:


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    Und das sind jetzt alles nur alltagstaugliche Beläge. Für Trackdays geeignet ist hingegen
    eher sowas hier - die Auswahl ist fast schon riesig, allein schon was Endless so bietet:


    Der Bremsenfachanbieter - Autoteile Ralf Schmitz


    Die Frage ist, was hast du vor?


    Und nebenbei: Je älter der E9X wird, umso häufiger werden sich insbesondere die 335i
    auch als gestrippte Tracktools auf dem Ring anfinden. Und damit steigt auch die Nach-
    frage nach ernsthaften Belägen. Von Pagid gibt es übrigens eine neue Belagreihe, u.a.
    den RST3:


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    Und nee, die HA muss nicht ernsthaft aufgerüstet werden, jedenfalls nicht für sportliche
    Fahrweise, denn da ist man i.d.R. unbeladen unterwegs und man bremst hart. Beides be-
    deutet eine geringe Belastung der HA - geringe Radlast statisch und erst recht dynamisch
    und damit auch nur geringe Verzögerungsleistung an der HA - dafür sorgt die EBV als Teil
    des ABS. Eine Gefahr für die HA-Bremse sind eher Bremseingriffe infolge von Traktions-
    schwächen.

    Ja, es ist jetzt wenigstens von der Papierform her soweit ok.


    Mal vorausgesetzt, ich verstehe dich richtig, und dein Auto fährt auf perfekt ebener Fahrbahn
    und ohne Seitenwind bei losgelassenem Lenkrad sauber geradeaus, nur, dass eben dabei das
    Lenkrad leicht schief steht, dann muss jetzt einfach nur die Spur hinten rechts leicht vergrößert
    werden (oder vo li), und alles ist ok. Oder eben hi li oder vo re verkleinern. Dabei darf es aber nur
    um wenige Minuten gehen, sonst stimmt da was anderes nicht, Stichworte Radlasten und Feder-
    bruch.
    Und sollte ich dich doch falsch verstanden haben, und das ganze Auto zieht zur Seite, dann wären
    Korrekturversuche an der Spur ohnehin zwecklos, es würde nichts ändern. Ganz anders als vor-
    her bei deinem Nachspurproblemchen, also mit der Rallye- und Drifteinstellung.


    Einer, der einem ernsthaft erzählen will, dass Nachspur an der HA von Straßenautos normal wäre,
    der gehört eingesperrt. Wenn er das immer so macht, dann sollte man ihn wirklich nicht mehr an
    anderer Leute Autos schrauben lassen.

    Genau, die orig. BMW vom Z4 35is, die zulassungsfreie Tarox Zero und die F2000 mit Teilegutachten
    (in 348 mm keine ABE wie sonst). Was es sonst noch so gibt, bspw. von DBA und Brembo, müsste man
    sehen. Deren einteilige und glatte Scheiben werden aber ebenfalls zulassungsfrei sein, genutete und
    gelochte i.d.R. nicht (wenn sie doch eine ABE haben, dann steht es ganz sicher dabei).
    Die Belüftung kann man weiter verbessern, indem man entweder die Bleche vom F30 anbaut oder sie
    einfach ganz weg lässt.


    Lass uns mal sachlich bleiben. Panikmache bringt uns nicht weiter. Nicht jeder Reifenschaden
    führt zu Unfällen - wäre ja noch schöner. Ich kann mich an sechs Reifenpannen erinnern und
    in keinem einzigen Fall ergab sich daraus eine gefährliche Situation. Genau das IST die Regel.
    Übrigens hat (fast) jeder E9X eine RDA, und die funzt auch, wenn man normale Reifen fährt.




    Und bei deinem Reifen würde ich auf einen Montagefehler tippen. Kannst die Reifen aber sicher auch mal an Bridgestone zur Kontrolle schicken.
    Wäre interessant was die dazu sagen.


    Für mich sieht das ebenfalls nach einem Montagefehler aus. Ich bin bekennender RFT-Skeptiker,
    aber ein Werkstattfehler ist hier einfach sehr sehr wahrscheinlich - wenn auch nicht bewiesen.

    Es gehört aber nun mal auch zum Thema (und zur Wahrheit), dass RFT so hohe Ansprüche an
    Werkstattpersonal und Geräte stellen, dass es dadurch erst zu solchen Fehlern kommt. Bei der
    Montage von konventionellen Reifen passiert das ganz erheblich seltener. Ich denke, das wird
    niemand bestreiten, der halbwegs im Thema ist.


    Und dann stellt sich die Frage: Will ich auf eine Technologie vertrauen, mit der offensichtlich
    ein sehr großer Teil der Werkstätten gar nicht umgehen kann? Als Laie kann ich ja schließlich
    oft gar nicht von außen beurteilen, was a) die Werkstatt taugt und b) ob der Reifen frei von
    inneren Verletzungen montiert ist. Man fährt dann eine Zeitbombe ohne es zu wissen.




    Hier gehts- so wie ich das rauslese- darum, daß mal wieder ein RFT das Ab- und neu aufziehen nicht überstanden hat... und nicht darum, vollkommen unbelegt und lediglich durch Unterstellungen zu behaupten, daß hier ohne diesen RFT ja wieder die Welt zusammengebrochen wäre.


    Richtig, mein Reden. Das ist reine Spekulation, es ist sogar sehr sehr weit hergeholt. Sonst
    wären Reifenpannen die Unfallursache Nr. 1 und alle Autos hätten RFT. Beides nicht der Fall.




    Mir geht es nur um die Sicherheit.
    Ich fahre vorausschauend und materialschonend. Ich möchte mich aber in "gefährlichen" Situationen auf das Fahrwerk verlassen können!
    Da nehme ich es in Kauf, dass es etwas härter, lauter ist bzw. manchmal poltert.


    Ja, aber wenn es dir um die Sicherheit geht, dann ist auch das schon ein wenig widersprüchlich,
    denn bei RFT musst du nach wie vor eine schlechtere Nässehaftung in Kauf nehmen.
    Pannensicherheit - schön und gut. Niemand findet das schlecht. Aber dafür längere Bremswege
    bei Nässe? Das darf man durchaus doof finden.


    :whistling: