Ja, wenn M3, dann vom Cabrio !!
Beiträge von the bruce
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Völlig klar, die üblw. (auch von meiner Wenigkeit) verbreiteten Tipps zum Einbremsen
beziehen sich auf ECE-Beläge. Ein gelber Pagid RS19/29 darf da härter rangenommen
werden. Solange du kein Fading hattest (genau das passiert gerne beim ersten Aus-
gasen) ist es aber sicherlich auch so völlig ok. Ganz ohne jede Müffelei geht es auf
GP-Strecken oder bspw. auch dem Bilster Berg sowieso nicht. Und vor dem Verlassen
der Strecke sollte schon mindestens eine Abkühlrunde sein. -
Na dann sag ich mal ganz herzlich Danke für deine schnelle Einschätzung! Ich wollte morgen eigentlich mal auf die Bahn und schauen ob das unruhige fahrverhalten bei Geschwindigkeiten größer 200km/h weg ist.
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Danke nochmal! Ich werde die Firma nachbessern lassen. Oder ist hier einfach der Wille zur korrekten Arbeit nicht gegeben und ich sollte den Fall der Kammer melden und mein Geld zurück verlangen?
Klar, nachbessern und nicht abwimmeln lassen.
Und fahr auf keinen Fall damit auf die Autobahn !!!
hier mal mein Protokoll. Mir als Laie fällt auf, dass nicht alle Sollwerte erreicht wurden.
VA: Spreizung und Sturz nicht seitengleich (Sturz sehr heftig), Spur okHA: hinten links zuviel Sturz, Spur ist ok
Ich würde auch in diesem Fall reklamieren. Andernfalls hast du li/re ungleiches Fahrverhalten
und vor allem extrem unterschiedlichen Reifenverschleiß. Vorne und hinten links fährst du
dir die Innenkanten runter, vorne rechts die Außenkante. -
Irgendwie ernüchternd, oder?
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Immerhin, da besteht eine gewisse Hoffnung. Gegen schlechtes Sehen kann man was tun.
Bei deinem Leiden bin ich mir da weit weniger zuversichtlich.
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Etwas mehr Hintergrund bitte. Da scheint ja offensichtlich ein wenig mehr los zu sein.
Ich versuch's mal zunächst sarkastisch:
Dein Auto taugt jetzt optimal für Rallyeveranstaltungen und Driftevents. Für mehr aber
auch nicht. Denn da war wohl jemand besoffen.
Und jetzt ernsthafter: Fahr damit nicht schnell. Das ist wirklich kein Scherz.
Eigentlich ist es ein Fall für HWK und Innung. Wer ein Auto SO an den Kunden übergibt,
dem gehören Gesellen- und ggf. Meisterbrief entzogen. Mit einem ganzen Grad Nachspur
an der HA ist die Mühle unfahrbar. Damit würde ich mich nicht mehr auf eine öffentliche
Straße trauen.Zum besseren Verständnis:
1 Grad hat 60 Minuten. Positive Werte sind Vorspur und negative Werte sind Nachspur.
Straßenautos brauchen für ein sicheres Fahrverhalten Vorspur, vor allem an der HA.
Sinnvoll und üblich sind zwischen 10 und 25 Minuten (nicht Grad), so auch bei BMW.
-0°55' sind also etwa 1 Grad Nachspur. Und das ist sowohl von Richtung und Vorzeichen
völlig falsch als auch vom Betrag her ganz erheblich zuviel !!Mehr dazu hier etwas weiter unten im ersten Beitrag:
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Alles gut.
VA: Sturz ein wenig ungleich, aber noch ok; Spur, Nachlauf und Spreizung perfekt
HA: etwas viel Sturz, Spur passt
Wenn das Lenkrad gerade steht würde ich alles so lassen.
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Wieso sollte ein Verstärker bei einer "schlechteren", also dann wohl hochohmigeren
Stromzuführung heißer werden? Das würde ich gerne verstehen. -
Da musst du mal suchen. Das Thema M3-Stabis hatten wir hier schon mehrfach.**
Letztlich aber vielleicht auch nicht mit gesicherten Angaben, weil es aus ETK nicht
hervor geht, kaum einer sich alle Stabis bestellt und sie vergleicht bzw. mal auf die
Waage legt. Sollte der Außendurchmesser aber identisch sein, die TN aber nicht,
dann kann das durchaus daran liegen, dass sich die Wandstärken von Rohrstabis
unterscheiden oder sogar einer massiv ist, wie es üblicherweise auch die von H&R
und Eibach sind.
Wie es bei der Aktivlenkung aussieht weiß ich nicht. Der Arbeitsaufwand an der VA
ist aber recht überschaubar. Da könnte man das kleine Risiko eingehen einfach den
M3-Stabi zu bestellen und den Einbau zu versuchen. Nachdem der Originale draußen
ist, kann man ja beide neben- oder übereinander legen und dabei vergleichen, ob
Verlauf und Krümmung einigermaßen identisch sind. Passt das weitgehend, dann
baut man ihn ein und prüft die Freigängigkeit, sind beide offensichtlich stark unter-
schiedlich, dann gibt man ihn zurück oder vertickt ihn hier im Forum.
Toll wäre es natürlich, bei dieser Gelegenheit beide mal zu wiegen und uns nicht
dumm sterben zu lassen. -
Wie du schon sagst - wenn du die alten Beläge weiter verwendest, dann unbedingt "leicht abziehen",
um sie zu planen.
Ich lege einfach 80er Körnung auf eine ebene Fläche (ich habe eine Aluplatte auf meiner "Werkbank")
und reibe die Beläge darüber. Wenn man dann die ersten 500 km einigermaßen gesittet fährt (und
vor allem ebenso bremst), dann kann nicht viel schief gehen. Danach einbremsen (10 x von 120 auf
30 runter, kein ABS-Einsatz, nicht stehen bleiben, bis es müffelt oder leichtes Fading spürbar wird,
danach Abkühlrunde), und man hat fast alles getan, was man tun kann.Ordentlich Luft an die Bremse hilft sicherlich auch, weil es eben einen Unterschied macht, ob Scheibe
und Belag im konkreten Fall bspw. 500° heiß werden oder nur 400° oder 450°. Nur für den Einbrems-
vorgang würde ich die Luftführungen abkleben, denn da sollen sie ja heißer werden, damit Bindeharze
dabei ausgasen und sie das eben nicht mehr tun können, wenn man die Bremse wirklich mal braucht.