Beiträge von the bruce


    Du bist der Meinung das eine gleiche Einstellung links und rechts besser wäre?


    Ist diese Frage dein Ernst? :whistling:




    Neue Vermessung, neue Einstellung.


    Jetzt ist es hinten gleich.


    Ich denke so ist es gut!


    Ja, sieht gut aus. Haben die Jungs wirklich neu eingestellt? Es sind nur einmal die
    Werte vorhanden, nicht wie üblich Eingangs- und Ausgangswerte. Das macht mich
    skeptisch, ob da was zurecht geschummelt wurde. Die Zahlen sind auch dermaßen
    gut, dass es fast zu schön ist . . .




    Letztendlich fährt das Auto genauso unruhig wie vorher. Die Neigung jeder Spurrille nachzulaufen und der unruhige Geradeauslauf sind weiterhin vorhanden.


    Keine Panik. Wenn das Auto unruhig ist, dann hat das Gründe und die findet man auch.
    Wenn die letzte Vermessung stimmt, dann kann man das schon mal ausschließen. Es
    gibt ja noch andere Dinge. Nur mal ein paar Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit:


    - ausgenudelte Achslenker
    - andere Felgen mit extrem kleinen ETs
    - Distanzscheiben
    - miese Reifen (China oder RFT)
    - schief abgelaufene Reifen (einfach mal Profiltiefe über die gesamte Breite messen)
    - zu hoher (oder extrem niedriger) Luftdruck


    Mit Drücken nach BMW-Vorgabe bist du eigentlich auf der sicheren Seite. Die Profiltiefe
    hatten wir ja schon, aber noch etwas genauere Angaben könnten helfen.


    ;)


    Ist das eine Grauzone oder tragen die das Fahrwerk auch ohne das Auto zu sehen ein?


    Würdest du als Gutachter - völlig egal in welchem Genre - den einwandfreien Zustand
    irgendeines Objektes mit deinem Namen bescheinigen, ohne es gesehen zu haben?
    Wozu bräuchte man dann überhaupt einen Sachverständigen?


    Warum fragst du überhaupt, ist es ein Problem, einen Termin zu machen und zum
    TÜV zu fahren? Ich wundere mich nur.




    Ändert die Tieferlegung denn was an der möglichen Spurverbreiterung?


    Nö. Die "Grenze" des Einfederwegs bleibt beim B12 die Gleiche, der Anschlag sitzt an der
    selben Position. Anders ist das nur bei einigen Gewindefahrwerken, aber auch das ist oft
    vernachlässigbar.


    Was "passt" ist ja hier schon öfter beschrieben worden. Allerdings würde ich nicht alles
    machen, was noch drunter passt. Jede Verkleinerung der ET (und Distanzscheiben an-
    bauen ist nichts anderes als das) sorgt für größere Hebelkräfte. Die zerren nicht nur an
    den Radaufhängungen und beanspruchen diese stärker, sondern es führt auch zu mehr
    Unruhe auf Spurrinnen. Man greift schließlich in die von BMW sorgfältig ausgetüftelte
    Geometrie und Kinematik ein. Ich weiß, vielen ist das nicht bewusst.


    1. Ja.


    2. Siehe EWG-Bescheinigung. Die hast du, sonst fordere sie bei BMW an.


    3. Ja, unbedingt den gleichen Typ !!



    Steht auch alles dort und deshalb kann hier eigentlich zu:


    zulässige Rad- /Reifenkombinationen



    Lies auch mal das (auch wenn es von mir ist):


    Der große TESTBERICHTE-Sammelthread

    NEU:



    225/40 R18 bei SportAuto/AMS von 2014 auf Golf VII GTI:


    Sommerreifen-Test 2014 der Größe 225/40 R 18 Y: 10 Pneus stellen sich dem Haftungstest
    Haftung ist alles bei modernen Reifen: auf nasser und trockener Bahn, beim Bremsen, Beschleunigen oder bei Kurvenfahrt. Zehn Reifen der Größe 225/40 R 18 aus…
    www.auto-motor-und-sport.de



    [Blockierte Grafik: http://img2.auto-motor-und-sport.de/Sommerreifen-225-40-R-18-Y-Test-2014-fotoshowBigImage-1d3b9f89-771963.jpg]

    Seit wann sind Pirellis grundsätzlich weich? Auf einen P7 mag das noch bedingt zutreffen, auf einen P Zero sicherlich nicht.


    Neue Reifen (mit viel Gummi drauf) sind grundsätzlich komfortabler als alte abgefahrene, die a) schlichtweg weniger
    dämpfendes Gummi besitzen und die b) schon ein Stück weit ausgehärtet sind.


    Ähnliche Hintergründe wird es auch bei Helges Contis haben. Grundsätzlich wird ein RFT immer härter sein und das wird
    auch so bleiben.
    Die Flanke jedes RFT muss so steif sein, dass sie rund eine halbe Tonne ohne Luftfüllung ganz alleine tragen kann. Das
    ist nicht machbar ohne einen extrem steifen Aufbau. Und damit wird ein RFT auch niemals so komfortabel sein wie ein
    normaler Reifen, dessen Flanken erheblich nachgiebiger, dünner und auch leichter sind.
    Hinzu kommt bei RFT noch, dass die Gummimischungen temperaturfester sein müssen. Auch ein luftloser RFT wird heiß,
    und darauf muss das Material abgestimmt werden. Und dieser Kompromiss geht zu Lasten des Nassgrips, insbesondere
    bei kühlen Temperaturen. Einen Reifen, der alles gleich gut kann, gibt es auch anno 2014 nicht. Warum wohl gibt es in
    der F1 vier verschiedene Mischungen für Trocken und zwei für Regen?

    Nimm doch rundum 235/45. Das sieht besser aus und damit steht die Felge auch weniger raus, wodurch sie länger leben wird.


    Ich würde aber trotzdem zu vier gleichen Felgen raten. Das bringt den erheblichen Vorteil zwischen beiden Achsen wechseln
    zu können. Nur so wird man die Reifen halbwegs gleichmäßig runterfahren. Eine 8x17 ist ok. Und natürlich trotzdem die 235er.

    Approximate weiß, dass ich seine Beiträge sehr schätze und deshalb auch öfters mal auf den "Bedanken"-
    Button klicke. ;)


    Ich muss trotzdem mal zwei Dinge gerade rücken: :spite:


    1. Zwar nur ein Nebenthema: BMW baut schon lange keine Motoren mehr für bleitetraethylhaltigen
    Kraftstoff und einen solchen dürfte es auch auf keinem europäischen oder nordamerikanischen Markt
    mehr geben. Und in den meisten asiatischen Ländern mittlerweile auch nicht mehr. Der Grund für eine
    niedrigere Verdichtung ist mit ziemlicher Sicherheit eine geringere Klopffestigkeit der dort üblichen
    Kraftstoffe.


    2. Viel wichtiger: Identische Teilenummern für ERSATZteile bedeuten NICHT, dass auch ab Werk die
    selben Teile verwendet wurden. Lest euch mal die wirklich guten Beiträge von "Saugnapf" durch - der
    Mann hat offensichtlich Ahnung:




    BMW unterscheidet also aus Kostengründen in der Produktion sehr wohl zwischen den einzelnen
    Leistungsstufen derselben Motorenbaureihe. Und aus den gleichen (Kosten-) Gründen werden dann
    aber als Ersatzteile nur die der stärksten Variante vorgehalten, denn die passen immer und es ver-
    einfacht die Logistik ganz erheblich.


    Man muss also ein klein wenig vorsichtig sein und darf sich nicht verleiten lassen aus ETK die falschen
    Schlüsse zu ziehen.


    Das tut aber den grundsätzlich kompetenten Beiträgen von Approximate ganz allgemein keinen Abbruch.


    :drinkw:


    BTW, es mag durchaus sein, dass man mit Sauganlage und Software des 320i zu einem brauchbaren
    Ergebnis kommt, der Motor also sauber läuft. Garantieren würde ich das allerdings nicht. Vielleicht
    hält er auch und hat nie einen Schaden. Aber auch das kann einem keiner garantieren.


    Dafür allerdings kann ich weitgehend folgendes garantieren: Einen deutlich spürbares Leistungs- und
    vor allem Drehmomentplus wird es nicht geben. Man vergleiche nur mal die Drehmomentkurven von
    18i und 20i. Untenrum gibt es da keine weltbewegenden Unterschiede. Mir wäre das Aufwand und
    Risiko nicht wert.


    Machen kann man solche Experimente, wenn man selbst Ahnung von Motoren hat und evtl. auftretende
    Problemchen selbst lösen kann, also nicht auf eine Werkstatt angewiesen ist. Eine BMW-Werkstatt
    wird einen mit einem zum 20i umgebastelten 18i wieder wegschicken, wenn mal was sein sollte. Viel
    Spaß also.


    Wenn du etwas Durchzug haben willst, dann verkauf das Auto und sieh dich nach 320d, 325d und
    vielleicht noch 325i/330i um. Wenn du wirklich Schub willst, dann sollte es schon ein 330d, 335d oder
    335i sein.


    Eins ist klar: Bei 318i und 320i tut sich nichts in den großen Gängen. Absolut nichts, da zieht einem
    jeder 105 PS-Diesel-Golf davon. Je eher man das begreift, umso kürzer hängt man Illusionen nach.


    :floet::floet::floet:

    Wenn man davor Angst hat, dass es zu weich werden könnte, dann sollte man sich
    auf jeden Fall bei den eher straffen und sportlichen Typen umsehen. Auch wenn es
    langweilig ist, das immer wieder zu wiederholen: Der Michelin PSS ist da der Reifen
    der Wahl. Überlegenswert ist auch das Format 235/35 + 265/30, weil es nicht nur
    noch mehr Grip bietet, sondern weil es mit höheren Tragfähigkeiten verbunden ist
    und somit auch mit stärkeren Karkassen und Flanken. Wenn man beide Punkte um-
    setzt wird man da bestimmt nichts vermissen.