Beiträge von the bruce


    Die tieferlegung des pp fahrwerk wird anscheind durch andere federbeine erzielt( wenn ich richtig gelesen habe)


    Das bezweifle ich ganz schwer. Ich lese das so 1. nirgendwo heraus und 2. ist das nirgendwo
    üblich. Nur bei Gewindefahrwerken sitzen die Federteller nicht auf der serienmäßigen Höhe
    (weil sie einstellbar sind). Sonst immer, auch bei Bilstein, Koni, Sachs oder was auch immer.


    Lies mal die beiden Threads und frag bei Leebmann an, ob es für xDrive ein Performance gibt.
    Falls das negativ beschieden wird, würde ich einfach vier Bilstein B6 kaufen (ohne Tieferlegung
    keine B8 ) oder eben (sofern es tiefer werden soll) ein Bilstein B12 pro.

    SUCHE !!!


    Wie mein Vorredner sagt, an der VA kein Problem, wenn du dir solche Arbeiten zutraust.
    Hinten hat ein 320d E90 ohne xDrive mit ziemlicher Sicherheit nur die kleine Handbremse,
    was den Umbau nahezu unmöglich macht. Es sei denn, es wäre ein Ex-Polizei-Streifenwagen
    mit Nutzlasterhöhung, aber dann hätte der vermutlich sowieso schon die größere Bremse.

    Ich gebe auch mal meinen Senf dazu. Und wie fast immer kann ich mir auch nicht verkneifen,
    auf die vielen existenten Threads zum selben Thema hinzuweisen. Wenn man die liest (bspw.
    auch meine Kommentare dort), dann wird man sicher nicht dümmer. Und selbstverständlich
    kann und darf man dort auch sein eigenes Protokoll einstellen. Oder, man sollte es. Das schafft
    Übersicht im Forum und man muss nicht alles Grundsätzliche 200 x wiederholen. Ich weiß, das
    verstehen viele nicht, aber genau deshalb blickt hier auch keiner mehr durch.


    Nun denn. Grundsätzlich ist es doch schon mal nicht verkehrt dieses Protokoll zu haben und
    die Feststellung, dass zwei reifen stärker abgefahren sind.
    Die ermittelten Werte liefern KEINE Erklärung, warum sich die Reifen rechts mehr abgenutzt
    haben sollten als die linken !! Ich vermute was anderes: Jemand hat mal bei saisonalen Wechsel
    zwei Hinterreifen auf die rechte Seite gesetzt. Kann man das ausschließen?


    Was fällt sonst noch auf?


    Das Auto ist offensichtlich tiefergelegt, sonst wären die Sturzwerte nicht (auch an der VA) so
    hoch. Vorne ist das ja nicht einstellbar, es ergibt sich aber aus der Höhenlage. Hinten wurde
    nach der Tieferlegung offenbar versäumt, den sich aus der Tieferlegung ergebenden höheren
    Sturz wieder zu reduzieren. Das geht einfach, aber viele Werkstätten sind dafür zu faul. Und
    natürlich kostet das Reifenverschleiß. Nahezu zwei Grad sind viel zuviel, es reichen -1°30'.


    Wie meine Vorredner schon sagten sind die Spurwerte nicht ganz perfekt. Vorne zwar schön
    seitengleich, aber viel zu hoch !! Das bringt 1. Unruhe auf Spurrinnen und 2. erhöhten Reifen-
    verschleiß sowie Rollwiderstand. Fast ein Grad - so kann man nicht fahren. Insofern muss ich
    da meinen Vorrednern auch leicht widersprechen. Genau HIER liegt das mit Abstand größte
    Problem !!


    Hinten ist die Spur li/re ungleich, es sollte auf jeder Seite 10 Minuten sein (also +0°20' Gesamt-
    vorspur). Eigentlich sollte damit das Lenkrad leicht schief stehen. Auch das muss selbstver-
    ständlich korrigiert werden, aber es ist kein so großes Drama wie vorne.


    Was mir (auch) an dieser Vermessung (mal wieder) nicht gefällt: Es fehlen die Werte für Nach-
    lauf, Spreizung und Spurdifferenz. Und da kann man fast davon ausgehen, dass dann auch keine
    Felgenschlagkompensation durchgeführt worden ist. So sieht keine ordentliche Vermessung aus !!
    Die Zahlen sind also mit etwas Vorsicht zu betrachten und NICHT als amtlich anzusehen.
    Trotzdem kann man bei den ganz erheblich vom Soll abweichenden Spurwerten mit ziemlicher
    Sicherheit davon ausgehen, dass sie wirklich nicht in Ordnung sind und Handlungsbedarf besteht.


    Zu den Reifen: Ja, hinten ist der Verschleiß bei Heckantrieb höher und da macht man dann auch
    dort die besseren Reifen drauf. Ansonsten ist es allgemein ratsam regelmäßig vo/hi zu tauschen
    um sie gleichmäßig abzufahren. Natürlich bei Mischbereifung nicht möglich.


    Zu ATU und der "Vorspurkontrolle". Nun, die Spurwerte sind wohl so ziemlich das Einfachste und
    Wichtigste an einer Vermessung. Und BMW schreibt wie fast alle Hersteller an beiden Achsen
    Vorspur vor (und keine Nachspur). Also so /\ von oben betrachtet und nicht so \/. Oben ist in
    Fahrtrichtung. Vielleicht haben die Jungs aber auch von der Vorspurkurve gesprochen. Sieh
    mal ins Protokoll, da ist das vorgesehen. Das bringt dir aber nichts, denn beim 3er kann man es
    gar nicht einstellen. Bekannt und nötig ist das bspw. bei Audi-Modellen mit Vierlenker- und Fünf-
    lenker-Vorderachse.
    Sollte ATU dir sowas andrehen wollen, dann beweist das abermals deren Inkompetenz und/oder
    Geschäftsgebaren. Es ist reine Verarsche. Aber zu ATU geht man sowieso nicht. Es hat auch
    seine Gründe, warum eine gute Vermessung um die 120 € kostet und nicht nur 39,80 €. Wenn
    man es richtig machen will (nicht nicht so wie hier), dann dauert der Job über eine Stunde, eher
    um eineinhalb Stunden. Das geht nicht zum Lockpreis.


    Nun wird es darauf ankommen, sich eine geeignete Werkstatt zu suchen, die sich Mühe gibt.
    Der Laden, der es damals gemacht hat, der wäre für mich persönlich raus. Und sieh bitte nicht
    nur nach dem Preis. Tausch bitte auch mal die Positionen der Reifen. Beide gute nach hinten.
    Es mag sich anfangs etwas seltsam anfühlen, wenn man einen Reifen li/re tauscht, aber das läuft
    sich in wenigen Tagen ein.


    So, das ist das, was mir spontan dazu einfällt. Ich denke, das reicht schon mal als Analyse und
    damit auch zur Hilfestellung für die nun nötige Vermessung MIT Einstellung.


    ;)


    ps:
    Wie lange fährst du so eigentlich schon? :whistling:


    würde für meinen allradler neue dämpfer benötigen. meine sonstige Bezugsquelle bietet diese aber nicht an und originale möchte ich mir auch nicht holen.


    bin mit dem serienfahrwerk zufrieden...(nur diese pft pft geräuscht bei Bodenwellen machen mich fertig), es muss also nichts härteres her...


    Nicht böse gemeint, aber wenn du nichts gefunden hast, dann hast du nicht gesucht. Hier findest
    du wirklich alles, was du wissen willst:


    BILSTEIN B12 KIT Wer hat es verbaut? Fahrberichte Bitte !!!
    " Sammlung Fahrwerks Thread für xDrive Fahrer "


    Wenn jemand mit dem Serienfahrwerk zufrieden ist und neue/bessere Dämpfer will, dann macht
    ein Gewindefahrwerk nicht unbedingt viel Sinn. Mir ist ein Rätsel, warum einige hier gleich wieder
    ein Gewinde vorschlagen. Nicht jeder braucht sowas, nicht jeder will sowas. Alltagstauglichkeit
    und Komfort leiden in jedem Fall, alles andere wäre gelogen.




    hab gedacht die tieferlegung hängt von den federn ab?..sind das nur die dämpfer?


    LINK


    Wo steht denn da, dass eine Tieferlegung durch die Dämpfer erreicht würde? Die jeweils passenden
    Federn (ermittelt anhand der VIN) "müssen" dazu bestellt werden.
    Ich mag mich auch irren, aber soweit ich mich erinnere bietet BMW die Performance-Fahrwerke bis-
    lang nur für Hecktriebler an. Aber frag dort einfach nach, dann weißt du es. Das Performance-Fwk
    ist sonst sehr gut, allerdings ist es schon straffer. Du könntest sogar die Performance-Dämpfer mit
    den Serienfedern kombinieren, auch wenn das so von BMW nicht vorgesehen ist. Dämpfer sind ein-
    tragungsfrei.



    ps:
    Ein "Pft-pft", das man nur bei geringem Tempo und geöffnetem Fenster hört, ist völlig normal. Es
    fließt (oder besser: schießt) Öl mit aberwitziger Geschwindigkeit durch winzige Ventile im Dämpfer.
    Es ist unvermeidbar, dass dabei zischende Geräusche entstehen. Bei höherem Tempo geht es ledig-
    lich in den allgemeinen Fahrgeräuschen unter.


    Habe etwas gegoogelt...
    Hat das schon Mal jemand gemacht hier?


    Hab das auch mal eben getan, damit ich nicht so viel schreiben muss. Eigentlich reicht es, einfach mal
    die ersten fünf Links zu lesen:


    https://www.google.de/search?q…xOYGa_waH2oGQCA&gws_rd=cr


    Unterscheiden muss man folgende Spielarten:


    - rein passiv zwischen Endstufe und Basschassis: wenig empfehlenswert, weil ineffizient und riesige (teure) Bauteile erforderlich
    - "passiv", aber im Signalweg zur Endstufe mit Kondensatoren und Spulen: auch doof, weil sehr hohe Induktivitäten nötig
    - "passiv", aber im Signalweg zur Endstufe mit Kondensatoren und Widerständen: sehr günstig machbar, kostet nur etwas Pegel
    - echt aktiv mit Kondensatoren und Transistoren (oder ICs = Opamps): perfekte Lösung, aber für Laien etwas komplex, Stromversorgung erforderlich


    Deshalb hatte ich die dritte Variante mit (Folien-) Kondensatoren und Widerständen vorgeschlagen. Der
    geringe Pegelverlust ist verschmerzbar und der Aufbau ist easy. Eine Experimentierplatine genügt und
    vor allem kostet das nur wenige Euro. Wenn man es in ein separates Gehäuse einbauen will und nicht in
    die Endstufe, dann sind Gehäuse und Cinchbuchsen schon das Teuerste an der ganzen Geschichte.


    Sinnvoll wäre eine steilflankige Weiche vierter Ordnung (= 24 dB/Oktave), mindestens jedoch dritter
    Ordnung (18 dB) bei einer Eckfrequenz um die 20 bis 25 Hz, je nachdem wie pegelfest die Endstufen/
    Chassis-Kombination ist. Wenn das Chassis viel Hub kann und die Endstufe auch in der Lage ist, das
    ohne Clipping zu treiben, dann kann man auch weiter runter gehen. Sonst beschränkt man sich besser
    etwas, zu Gunsten von mehr Pegelfestigkeit. Genau darum geht es ja. Einstellbar muss es eigentlich
    nicht sein. Man kann ja ungefähr abschätzen, was der eigene Sub verträgt.


    Nicht falsch verstehen, ich rate trotzdem jedem, der sich Equipment sowieso neu kauft, gleich auf
    Aktivweichen, Subsonicfilter oder noch besser einen DSP zu achten. Aber die vorgeschlagene Lösung
    ermöglicht es, mit dem vorhandenen Zeugs mehr Pegel und Sicherheit zu bekommen. Das ist allemal
    besser als ohne sowas.


    ;)

    Im Prinzip kann man ein Subsonicfilter mit Bauteilen für wenige Euro selbst bauen, wenn man denn löten kann.
    Rein passiv nur mit Kondensatoren und Widerständen. Und das legt man in den Signalweg zur Endstufe. Das ist
    natürlich nichts für Leute, die nicht mal wissen wo an einem Lötkolben das heiße Ende ist.


    Die erforderlichen Bauteilewerte sind jedenfalls ganz easy zu berechnen. Und wenn da Platz ist, dann passt
    sowas auch in eine Endstufe mit rein.


    Manmanman, geballtes Wissen vertragen die Käufer solcher LEDs nicht. Die glauben auch, das die Vorwiderstände
    an den LEDs fürs Innenlicht CANBUS Geräte wären.


    Leider sehr wahr. :thumbup:


    Viel zu viele Leute basteln an ihren Autos, ohne auch nur annähernd die Tragweite abschätzen zu können.
    Dabei reicht die Bandbreite von Distanzscheiben und Rädern mit kleiner ET, die die Lenkgeometrie versauen,
    über Tieferlegungsfedern, bei denen manchem nicht mal der elementare Zusammenhang von Federweg und
    Komfort klar ist, bis hin zu LED-Funzeln, die - wie man hier sieht - durchaus einen Eingriff in die Elektronik
    darstellen.


    Nicht selten wünsche ich mir, einige würden besser die Finger von ihrem Auto lassen. :whistling:


    habe die selben probleme
    wie kann man das beheben?


    Das lesen und verstehen:


    LED Standlicht stört Radioempfang


    Und dann den Mist ausbauen.
    Eine HF-Filterung ist zwar technisch möglich, aber das bekommst du als Laie nicht hin.


    Lern einfach daraus. Selbst der Einbau von LED-Funzeln stellt bereits einen Eingriff in die Elektronik dar, wie
    man ja hier sieht. Und freu dich, dass du bislang nur gestörten Radioempfang hattest und kein spinnendes DSC
    oder Ärger mit Airbags. Hochfrequenzmüll kann sogar auch zu Schäden an Steuergeräten führen, wenn es ganz
    dumm kommt.