Beiträge von the bruce


    meine Beweise habe ich bereits gepostet, nimm sie so an oder lass es, ist dein Problem.


    Dir wird es nicht gelingen mir ein Problem einzureden, vergiss es. Nur offensichtlich hast du selbst eins,
    nachdem du dich in diesem Thema völlig verrannt hast.


    BTW, welche "Beweise" hast du gespostet? Ich sehe keine, nur Marketing-Blahblah. Das ist ungefähr so glaub-
    würdig wie das, was dir eine Nutte ins Ohr flüstert.




    Quatsch, hast du dir eigentlich mal ein Alpina Endrohr angeschaut wie dieser aufgebaut und montiert ist?
    wahrscheinlich nicht. der äußere kriegt schon was vom Abgas ab, zwar nicht soviel wie der innere, aber naja.


    Sag mal, merkst du gar nicht, welche gequirlte Shice du hier redest? :rolleyes:




    immer noch keine Beweise. :sleeping::sleeping:


    Allerdings. Die bist du schuldig geblieben. Und es muss dich sehr schmerzen, dass dir hier keiner glaubt. :whistling:

    ergänzt



    Marke..........DOT Rating......Trocken- bzw. Nasssiedepunt



    (alle BF mit besonders hohem Nasssiedepunkt sind fett hervorgehoben)




    Amsoil DOT 4 - DOT 4 - 580°F (304°C) / 410°F (210°C)


    AP Racing 551 - DOT3 - 527° F (275° C) / 302º F (145º C)


    AP Racing 600 - DOT3 - 590° F (310° C) / 410° F (210° C)


    AP PRF Racing - DOT4 - 608° F (320º C) / 311° F (155º C)


    Ate SL6 - DOT4 + ISO6 - 509° F (265° C) / 347° F (175° C)


    Ate Super Blue - DOT4 - 536º F (280º C) / 390º F (194º C)


    Ate Super 200 - DOT4 - 536º F (280º C) / 390º F (194º C)


    BMW OEM - DOT4 - 446° F (224° C) / 311° F (156° C)


    Bosch - DOT3 - 491º F (255º C) / 288º F (142º C)


    Bosch - DOT4 - 509º F (265º C) / 329º F (165º C)


    Bosch - DOT4+ - 536º F (280º C) / 356º F (180º C)


    Brembo LCF 600+ - DOT4 - 601º F (316º C) / 399º F (204º C)


    Brembo HTC 64T - racing only !! - 634º F (335º C) / ???º F (???º C)


    Brembo EVO 500+ - DOT4 - 520º F (271º C) / 336º F (169º C)


    Carbone Lorraine High Perf. Racing - DOT 4 - 617° F (325° C) / 383° F (195° C)


    Castrol GT LMA - DOT4 - 509º F (265º C) / 311º F (155º C)


    Castrol SRF - DOT4 - 590º F (310º C) / 518º F (270º C)


    EBC BF 307+ - DOT4 - 589° F (307° C) / 386° F (196° C)


    Endless RF-650 - DOT4 - 612° F (323° C) / 425° F (218° C)


    Endless S-Four High-Perf. - DOT4 - 567° F (297º C) / 366º F (187º C)


    Ferodo Racing DOT5.1 - DOT5.1 - 500° F (260° C) / XXXX (XXXX)


    Ferodo Racing Formula - DOT4 - 572° F (300° C) / XXXX (XXXX)


    Ferodo Racing Super Formula - DOT4 - 625° F (330° C) / XXXX (XXXX)


    GS610 - DOT4 - 610° F (321° C) / 421° F (216° C)


    Gunk HD - DOT4 - 510º F (266º C) / 311º F (155º C)


    Millers Racing 300 Plus - DOT4 - 590° F (310° C) / XXXX (XXXX)


    Motul DOT 5.1 - DOT5.1 - 509º F (265º C) / 365º F (185º C)


    Motul RBF 600 - DOT4 - 594º F (312º C) / 402º F (205º C)


    Motul RBF 660 - DOT4 - 617º F (325º C) / 400º F (204º C)


    Neo Super DOT16 - DOT4 - 610° F (322° C) / 421° F (216° C)


    Pentosin Super - DOT4 - 500° F (260° C) / 338° F (170° C)


    Pentosin RBF - DOT4 - 572° F (300° C) / 392º F (200° C)


    Performance Friction RH665 - DOT4 - 617° F (325° C) / 395° F (195° C)


    Project µ G-four 335 - DOT4 - 634° F (335° C) / 429° F (221° C)


    Prospeed RS683 - DOT4 - 683° F (360° C) / 439° F (224° C)


    Ravenol DOT4 - 500° F (260° C) / 329º F (165° C)


    Ravenol DOT5.1 - 500° F (260° C) / 356º F (180° C)


    Tarox Roadrace - DOT4 - 583° F (314° C) / 402° F (205° C)


    TRW Grand Prix 600 - DOT5.1 - 594º F (312º C) / 400º F (204º C)


    ValvolineProSyn - DOT3/4 - 527º F (275º C) / 347º F (175º C)


    Wilwood Hi-Temp 570 - DOT3 - 570º F (299º C) / 284º F (140º C)


    Wilwood EXP600 Plus - DOT4 - 633º F (330º C) / 417º F (213º C)


    dann stütze doch deine falsche Aussage mit Beweisen. bin gespannt


    Wie wäre es, wenn DU einen Nachweis für deine These erbringst? Ihn von anderen einzufordern ist einfach.
    Der von dir zitierte Text bietet diesen Nachweis leider nicht. Und mal so nebenbei: WAS konkret sollte denn
    bei der GT3-Akra anders sein? Die Endrohrblenden sind doch Kokolores, die kannst du bei Akra sogar einzeln
    kaufen.


    Ich persönlich wüsste auch nicht, warum Alpina für den GT3 eine eigene Version der Akra-AGA gebraucht hätte.
    Das Ding passt auch für hohe Leistungen. Wozu da weitere Kosten für die GT3-Kleinstserie produzieren? Einen
    sonderlich hohen Entwicklungsaufwand hat Alpina beim GT3 offensichtlich nicht getrieben, sondern lediglich bei
    den üblichen Tuningteile-Anbietern großzügig eingekauft und das Ganze nett foliert. Nicht mal ansatzweise zu
    vergleichen, mit dem Aufwand, den BMW für einen M3 (oder jetzt für den M4) treibt. Angesichts der Stückzahlen
    für den GT3 aber auch verständlich.


    Absehen davon ist es auch völlig Wumpe. Wer will, der kann sich eine Akra drunter schrauben und steht mit Sicher-
    heit nicht schlechter da als wenn er den Kram direkt bei Alpina kauft.
    Abgesehen davon waren die Vierrohr-ESD beim B3 E9X reine Show. Nur zwei Endrohre sind wirklich in Funktion, die
    anderen beiden Blenden hängen in der Luft, da strömt kein Abgas durch !!
    Insofern dürfte es auch ein Leichtes sein, die beiden Fake-Endrohre zu entfernen und die verbleibenden Endrohre
    so anzupassen, dass sie mittig im Ausschnitt hängen. Notfalls nimmt man eine neue (335i-Serien-) Heckschürze.


    ..und auf meine Rückfrage, wo diese Nachweise sind, ist alles was du präsentierst ein alten Test von 2006: http://www.sportauto.de/testbe…ifen-im-test-1380092.html
    ...
    Also, wo sind deine Fakten, die nachweisen, dass aktuelle RFT schlechtere Nässehaftung als NRFT haben.


    Ich sehe mich da überhaupt nicht in der Pflicht. Was habe ich davon, wenn ich mir hier eine
    weitere Stunde Arbeit mache, diverse "Nachweise" zusammenzutragen? Von mir aus kann
    jeder, der das will, RFT fahren und damit glücklich werden.




    Kann es nicht sein, dass sich in der Reifenentwicklung inzwischen einiges getan hat? Jedenfalls sehe ich den von dir verlinkten Test nicht repräsentativ für Reifen aktuellen Stand an.


    Selbstverständlich hat sich was getan. Aber was bringt dich zu der Annahme, dass es ausschließ-
    lich bei RFT Fortschritte gegeben haben sollte? Das ist doch naheliegenderweise genauso wenig
    anzunehmen, wie man auch nicht wirklich glauben kann, dass die Entwicklung der letzten fünf
    bis acht Jahre das eigentliche Dilemma auflösen kann. RFT müssen prinzipbedingt deutlich steifer
    sein, sie sind ebenso prinzipbedingt schwerer und kein Hersteller kommt an der Tatsache vorbei,
    dass die Gummimischung bei RFT besonders hitzeresistent sein muss, was dann unweigerlich Ein-
    bußen bei Nässe mit sich bringt.




    Sorry, dass ich so nachbohre, wer aber etwas als Fakt darstellt, sollte auch die entsprechenden Belege liefern können. Ansonsten ist dessen Aussage genauso subjektiv, wie die Erfahrungen anderer auch.


    Die Abwesenheit von Nachweisen kann mglw. zu diesem Eindruck verführen, aber sie ist ganz sicher
    kein "Nachweis" für Subjektivität. Wer meine Beiträge in diesem Forum kennt, der wird wissen, dass
    ich mich mit Reifen und Fahrwerken ein wenig länger und intensiver auseinandergesetzt habe und
    keinen Stuss rede.
    Und mal ehrlich: Mit welchem Recht verlangst du von mir, dass ich mich hinsetze und all das, was ich
    in den letzten sagen wir mal zehn Jahren gelesen habe, für dich zusammen trage? Das Netz bietet
    unendlich viel Lesestoff, auch aus seriösen Quellen. Darunter auch Diplomarbeiten, Fachbeiträge
    und Auszüge aus Fachbüchern über Fahrdynamik, Fahrwerks- und Reifentechnik. Du darfst davon
    ausgehen, dass ich einiges davon gelesen habe. Die Essentials bleiben bei mir hängen, aber wie aus
    der Pistole geschossen Quelle und Kapitel nennen kann ich selbstverständlich nicht. Muss ich m.E.
    auch nicht. Wer sich wirklich dafür interessiert, der wird Lesestoff für Wochen und Monate finden.

    Naja, sooo viel ist das nun auch nicht und ich denke, ich habe es halbwegs übersichtlich aufbereitet.
    Warum es dort nicht mehr Tests mit RFT gibt ist ebenso banal wie einfach erklärt: Es interessiert kaum
    jemanden. Kaum ein Hersteller rüstet seine Autos mit RFT aus, kaum ein Käufer entscheidet sich freiwillig
    für schlechtere Reifen zum höheren Preis, es ist zumindest außerhalb von BMW ein Nischenprodukt.



    Was du da verlinkt hast, ist kein "Test" sondern ein seltsamer Vergleich, der es gravierend an Seriösität
    fehlen lässt.
    Wo sind dort Messwerte zu finden? Wo wurden denn Fahrversuche durchgeführt, mit welchem Testwagen?
    Welche Referenzreifen (nicht RFT) wurden zum Vergleich herangezogen? Was ist "Nässe"? Bremswege,
    Handlingkurs, Slalom? Oder alles schön durcheinander gemischt?

    Nichts davon ist dort zu finden. Wie will man so beurteilen, was womit verglichen wurde? Da hätte ich
    vom ADAC doch etwas mehr erwartet.


    Und wer will denn ernsthaft glauben, dass ausgerechnet der Bridgestone der alten RFT-Generation sowie
    der Winterreifen bei Nässe am besten abgeschnitten haben sollen, besser als die neueren Generationen?


    Sorry, das ist fauler Humbug, aber kein "Test". Selbst die Angaben zum Mehrgewicht sind gelogen. Unser
    Thread mit den Reifengewichten beweist, dass das Mehrgewicht bei einem bis über zwei Kilogramm liegt.


    Reifengewichte NON-RFT (tw. auch Gewichte von Felgen, Kompletträdern und RFT)


    In der Testberichtesammlung müsste sich auch ein Vergleich RFT und normale Reifen auf einem E90 finden.
    Es wurden in anderen Threads auch schon Links eingestellt. Warum soll ich jetzt noch weitere Links suchen?
    Den hier zu finden braucht keine 10 s:


    Vergleich RunFlat und konventionelle Reifen auf E90:


    http://www.sportauto.de/testbe…ifen-im-test-1380092.html


    Es wird noch mehr geben, aber es entzieht sich meiner Kenntnis ob die alle digitalisiert im Web zu finden
    sind. Und ich werde den Teufel tun, die Autozeitschriften der letzten Jahre zu durchsuchen und solche
    Tests einzuscannen, nur um andere von irgendwas zu überzeugen, die nicht selbst suchen wollen.


    Der verlinkte Thread war bereits nicht wenig Arbeit. Meine Zeit ist auch begrenzt. Zu lesen gibt es allein hier
    im Forum genug zum Thema. Wenn wir nicht ständig neue Threads hätten wäre es auch leichter zu finden.
    So wie dieser, den jeder mal gelesen haben sollte, bevor er sich RFT kauft:


    Runflatreifen Demontage ohne Schaden möglich?


    Man braucht auch nur mal SportAuto oder AMS zu lesen. Kaum ein Heft, in dem dort nicht auf die bei vielen
    BMW-Modellen üblichen RFT geschimpft wird.


    Und wie ich schon mal sagte, es hat seine guten Gründe, warum BMW bei allen M- und M-Performance-Model-
    len auf RFT verzichtet. Die Modelle, bei denen es besonders auf ein gutes Handling ankommt.


    Diese Aussage kann ich nicht bestätigen, denn meine RFT zeigen ein sehr gutes Verhalten bei Nässe, eher sogar ein besseres als die Non-RFTs, die auf meinen bisherigen Fahrzeugen aufgezogen waren.


    Nimm's nicht persönlich, Uwe. Deinen subjektiven Eindruck in Ehren, aber der ändert wenig an den Tatsachen.
    Die schlechtere Nässehaftung von RFT-Reifen wurde oft genug nachgewiesen. Wenn du das nicht weißt, dann
    fehlt dir da offenbar der Background. Ich habe eigens für Leute wie dich diesen Thread erstellt, vielleicht liest
    du den einfach mal:


    Der große TESTBERICHTE-Sammelthread


    Mir persönlich wäre es nicht egal, wenn mein Auto aus bspw. aus 140 bei Nässe 10 m später steht als mit "anständigen"
    Reifen, und ich so mit RFT noch mit mehr als 30 auf das Stauende krache, während ein anderer mit den richtigen
    Reifen bereits steht.


    Vielleicht ist jemand in der Lage, mir zu erklären, was daran "sicher" sein soll?


    Eigentlich war in diesem Forum dank jahrelanger Aufklärungsarbeit längst mehrheitlicher Konsens, dass RFT einfach
    Mist ist. Und selbst wenn man ganz persönlich die Pannensicherheit höher bewertet als Komfort und Nässeeigenschaf-
    ten, dann hat trotzdem niemand die letztgenannten Schattenseiten angezweifelt.
    Diese Thread jetzt zeigt eine merkwürdige Ansammlung von Faktenverweigerern, die sich ihre RFT schön reden. Das
    hat es in diesem Forum vorher noch nicht gegeben. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass einige User erst neu dabei
    sind und die jahrelangen Diskussionen nicht mitverfolgt haben. Und da in diesem Forum neue Threads zu uralten
    Themen leider nicht konsequent geschlossen werden, liest keiner von den Newbies mehr das angehäufte Wissen. Und
    das ist ganz klar zu deren Nachteil und zu dem des gesamten Forums.


    Hab einen 320d e90 (Bj.2007) Automatik und in der Stadt schaffe ich mit einer Tankfüllung gerade noch 500km. Also verbraucht er ca 12 l. Kann das sein?



    Mit einer Tankfüllung (60 L) binn ich letztes mal knappe 500 km gefahren. Also laut meiner Rechnung ca. 12l auf 100km. Und wie wild muß man Fahren um so etwas zu schaffen. Ich glaube das mir der Platz in der Stadt dafür fehlt.


    Sorry, das ist nicht mehr als 'ne grobe Schätzung. Was du da machst ist einfach abenteuerlich.
    Hast du keinen BC? Was sagt der?
    Solange du den Verbrauch nicht über mehrere Tankungen errechnest - selbstverständlich in ex-
    akten Litern und Kilometern - hat es wenig Zweck sich darüber zu unterhalten. Unterschiedliche
    Tanksäulen schalten unterschiedlich früh ab, da liegen mehrere Liter dazwischen. Und du wirst
    den Tank wohl kaum völlig leer gefahren haben. Und wenn es dann tatsächlich so sein sollte, dann
    bringt die Karre in die Werkstatt.


    Aber hier wird wieder seit zwei Seiten um heiße Luft gelabert. Solange keine belastbaren Zahlen
    auf dem Tisch liegen reine Zeitverschwendung. Und keiner merkt's.


    So jetzt hat es mich mal getroffen. Hier meine Erfahrung mit Runflat Reifen. War Abends auf der Autobahn ( 210 km ) und mein Bordcomputer ist angesprungen mit der Mitteilung „massiver Druckluftverlust – bitte nur noch 80 km fahren“. Natürlich gemacht und am nächsten Tag zum Reifenhändler. Was soll ich sagen, ich habe mir einen Nagel eingefahren. Der Mechaniker sagte mir, wohlgemerkt nicht BMW Händler, da haben Sie Schwein gehabt. Bei einem normalen Reifen bei 210 km auf der Autobahn wären Sie jetzt 3 Meter tiefer. Reifen wurden bestellt ( Dauer 2 Tage wegen Wochenende ). Was das schöne bei Runflat Reifen ist. Ich konnte ohne Probleme noch die 2 Tage in der Stadt als bei 50 km fahren. Dies nenne ich mal Sicherheit. Für mich kommen keine anderen Reifen in Frage, auch wenn der Reifen mit € 321,- zubuche geschlagen hat ( Bridgestone 255/30 R 19 XL 91Y TL ). Lieber Sicherheit und leben, statt irgendwo in der Pampas den Reifen wechseln und von einem LKW erfasst werden. Zum Schluss noch ein Wort bzg. der Härte. Ich fahre jetzt meinen 4 BMW und empfinde diese Reifen als nicht hart an und an die jenigen die sagen das ist mir zu hart der oder die sollten mal über Ihre Sicherheit nachdenken. Gruß Jérôme


    Du vergisst nur einen entscheidenden Punkt. Mit einem normalen Reifen hättest du und hätte die RDK
    den Luftverlust schon viel früher bemerkt, mit anderen Worten:


    Du wärst damit erst gar nicht 210 gefahren. ;)


    Es ist doch mehr als unwahrscheinlich, dass man sich einen Nagel auf der Autobahn einfängt (wenn auch
    nicht unmöglich). Meist passiert das in Neubaugebieten oder ländlichen Gebieten. Mit gar nicht geringer
    Wahrscheinlichkeit hat ein Händler auch einen normalen reifen in der gewünschten Größe da und du musst
    nicht noch zwei Tage mit einem defekten Reifen herumfahren. Wie "sicher" und verantwortungsvoll ist das
    denn? Von den Kosten gar nicht zu reden und auch nicht davon, wie problematisch es sein kann, links und
    rechts unterschiedliche Profiltiefen zu haben. Bekanntlich kann das auch das DSC irritieren.


    Die ganze Panikmache von wegen "normale Reifen sind lebensgefährlich" ist und bleibt reine Polemik und
    entbehrt jeder faktischen Grundlage angesichts der unbestreitbaren Tatsache, dass die weit überwie-
    gende Mehrheit der Neuwagen mit herkömmlichen Reifen ausgeliefert wird und "die Straßen unsicher
    macht". Sonst wären ADAC und Versicherungen wohl auch schon längst auf den Barrikaden und würden
    den verpflichtenden Einsatz an Neuwagen fordern.
    Von der ebenso unbestreitbaren Tatsache, dass RFT noch immer bei Nässe längere Bremswege und eine
    schlechtere Haftung in Kurven bieten, will ich erst gar nicht reden.


    Jeder kann seine ganz persönliche durch Erfahrungen gefärbte Meinung haben, aber lasst doch endlich
    mal die Kirche im Dorf und verdreht nicht die Tatsachen.


    :sleeping:



    ps:
    "210 km" ist eine Entfernungsangabe.

    Hast du die 292x22 oder die 300x24er Scheiben vorne? Ersteres wäre tatsächlich etwas knapp. Das
    ruft nach sehr guten Belägen.


    Trotzdem muss man keine übertriebene Angst um die BF haben wenn man sie alle 24 Monate wechselt.
    Ich zitiere mich mal selbst:


    "Die Ate SL6 erzielt einen TSP von 265° und einen NSP von 175° C.
    Die Kaltviskosität liegt bei max. 700 mm²/s (bei Super 200 und Super Blue Racing max 1400 mm²/s)."


    Die SL6 besitzt also nicht ganz so hohe Siedepunkte wie die beiden Blue und 200, aber auch schon ganz
    ordentlich für eine DOT4. Der Vorteil der SL6 liegt in der Viskosität bei frostigen Wintertemperaturen,
    wo das DSC deshalb immer noch schön fein regelt. In Luxemburg sind Winternächte mit -25° vielleicht
    kein so großes Thema, in den Alpen oder in Skandinavien hingegen schon.


    Du kannst also alle drei einfüllen. ;)